So steigern Sie mit eBay Anzeigen die Sichtbarkeit und den Abverkauf
Wenn Sie auf eBay mehr Reichweite wollen, kommen Sie an Anzeigen nicht vorbei. Wichtig: Seit 2025 hat eBay die Namen, Platzierungen und vor allem die Zuordnung der Verkäufe überarbeitet. Wer mit alten Regeln plant, rechnet falsch.[1][2]
Anzeigen kosten nur, wenn Sie auch verkaufen
Das stimmt weiterhin, aber nur für die Basis-Strategie. Die heißt heute Basis und war früher Promoted Listings Standard. Hier zahlen Sie pro Verkauf, nicht pro Klick. Die Premium-Strategie ist CPC, hier zahlen Sie pro Klick. Externe Anzeigen sind ebenfalls CPC und laufen außerhalb von eBay zum Beispiel auf Suchmaschinen.[3][4]
Neuer Knackpunkt bei Basis: Der Anzeigenpreis fällt an, wenn innerhalb von 30 Tagen irgendjemand eine Ihrer Basis-Anzeigen für diesen Artikel angeklickt hat und der Artikel anschließend gekauft wird. Es reicht also ein Klick von irgendeinem Käufer in diesem 30 Tage Fenster. Abgerechnet wird der Anzeigentarif, der zum Zeitpunkt des Verkaufs aktiv war.[1][2]
Die Gebührenbasis hat eBay schon zuvor angepasst. Für Basis-Kampagnen wird die Anzeigengebühr als Prozentsatz vom gesamten Verkaufsbetrag berechnet. Dazu zählen Artikelpreis, Versand, Steuern und gegebenenfalls weitere Gebühren. Der Anzeigentarif lässt sich in der Regel zwischen 2 und 100 Prozent setzen. Unter 2 Prozent performt es häufig schwächer, eBay selbst nennt 2 Prozent als Schwellenwert.[5][6][7]
Beispiel Rechnung: Verkauf gesamt 49,99 Euro. Ihr fester Basis-Tarif 3 Prozent. Die Anzeigengebühr liegt dann bei 1,50 Euro. Zusätzlich fallen die normalen eBay Verkaufsgebühren an. Bei Rückgaben, nicht bezahlten oder stornierten Käufen erstattet eBay die Anzeigengebühr als Gutschrift.[6][7]
Umsatzplus und SEO sind Gründe für eBay Anzeigen
Anzeigen liefern Sichtbarkeit sofort. Gleichzeitig bauen Sie Verkaufshistorie auf, und die zählt fürs Ranking unter Beste Ergebnisse. Zu den Faktoren gehören unter anderem Relevanz, Preis, Angebotsqualität, Bedingungen und Ihre Verkaufshistorie als Verkäufer. Anzeigen helfen genau dort nach, weil mehr Käufe mehr Historie bedeuten.[7][8]
Vermeiden Sie Lücken bei gut laufenden Listings. Nutzen Sie Festpreis mit Laufzeit Gültig bis auf Widerruf und die Ausverkauft Option. So behält das Angebot Artikelnummer, Beobachter und Verkaufshistorie, statt durch Beenden und Neu einstellen bei null zu starten.[9][10]
Wann Anzeigen extra wirken: sehr kompetitive Kategorien, neue Produkte ohne Historie, saisonale Peaks und bei Suchanfragen mit klarer Kaufabsicht. In all den Fällen lohnt es sich, den Sichtbarkeitsvorteil zu nutzen.[3]
So einfach geht es
Sie brauchen kein Shop Abonnement, um Anzeigen zu schalten. Teilnahmeberechtigt sind Verkäufer mit mindestens überdurchschnittlichem Servicestatus. Festpreisangebote sind standardmäßig bewerbbar, Auktionen sind seit 7. August 2023 in die Basis Strategie integriert. Ex Express wurde eingestellt.[7][11]
Ihre Anzeigen erscheinen an vielen Stellen im eBay Netzwerk, zum Beispiel in der Suche und auf Artikelseiten. Sie sehen die Performance in Echtzeit im Advertising Cockpit im Verkäufer Cockpit Pro. Dort erstellen, steuern und optimieren Sie Kampagnen.[7][12]
Platzierungen: Der erste Anzeigenplatz in den Suchergebnissen ist bei ebay.de exklusiv der Premium Strategie vorbehalten. Wenn Sie diesen Top Slot wollen, buchen Sie Premium und arbeiten mit Keyword Targeting und Tagesbudget. Basis liefert breite Platzierung ohne Keyword Steuerung.[1][3]
Tipp zu Kosten: Starten Sie mit einem festen Basis Tarif knapp über 2 Prozent und testen Sie dann höher, bis Reichweite und Marge passen. Der empfohlene Tarif von eBay ist ein Richtwert. Prüfen Sie die Werbekostenquote im Reporting, nicht nur die Impressionen.[7]
Shop Vorteil: Mit Premium Shop gibt es monatlich 10 Euro Gutschrift für Basis Anzeigen, mit Platin Shop 50 Euro. Die Gutschrift wird nach Berechnung der Anzeigengebühr automatisch verrechnet.[7]
Extern werben: Mit Externen Anzeigen holen Sie zusätzliche Klicks von außerhalb. Abgerechnet wird pro Klick, gesteuert wird über ein Tagesbudget im Advertising Cockpit.[4]
Wichtiges Update zur Attribution bei Basis
- 30 Tage Zuordnungszeitraum ab dem letzten Anzeigenklick auf den Artikel
- Der Käufer muss den Klick nicht selbst gemacht haben. Jeder Klick auf Ihre Anzeige innerhalb der 30 Tage kann einen späteren Kauf auslösen, für den die Anzeigengebühr berechnet wird
- Es zählt der Anzeigentarif am Verkaufszeitpunkt, nicht zwingend der Tarif zum Klickzeitpunkt[1][2]
Hinweis: Dieser Wechsel macht Verkäufe häufiger als durch Anzeigen zugerechnet. Kalkulieren Sie die Marge mit realistischen Quoten und passen Sie Tarife und Preise entsprechend an.[1]
Fazit
Schalten Sie Anzeigen, aber mit Plan. Basis für breite Sichtbarkeit ohne Klickrisiko, Premium für priorisierte Plätze mit Keyword Steuerung, Externe Anzeigen für zusätzlichen Traffic von außerhalb. Beobachten Sie Ihre KPIs im Advertising Cockpit und testen Sie Tarife systematisch. Wichtig: Die neue Zuordnung bei Basis gilt seit 26. Februar 2025 auf ebay.de. Wer das ignoriert, wundert sich über höhere Werbeanteile auf der Rechnung.[1][3]
Quellen
- [1] eBay Verkäuferportal: Änderungen bei Anzeigen ab 26. Februar 2025
- [2] eBay Advertising DE: Ankündigung Anpassungen bei den Werbeanzeigen
- [3] eBay Verkäuferportal: Anzeigen, Basis und Premium erklärt
- [4] eBay Verkäuferportal: Externe Anzeigen
- [5] eBay Seller Update Export: Gebührenbasis für Promoted Listings Standard
- [6] eBay Developers: Promoted Listings Overview und Gebührenberechnung
- [7] eBay FAQ: Anzeigen Standard, Platzierungen, Erstattungen, Shop Gutschriften
- [8] eBay Verkäuferportal: Angebote SEO optimieren
- [9] eBay Community: Good Til Canceled behält Historie
- [10] Eselt Blog: Out-of-stock Option für GTC Listings
- [11] eBay Ads DE: Auktionen in Anzeigen Standard, Express eingestellt
- [12] eBay Verkäuferportal: eBay Advertising Übersicht und Advertising Cockpit