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Einsteiger-Guide in den E-Commerce – Aller Anfang ist schwer

Der Onlinehandel frisst sich Jahr für Jahr tiefer in den Einzelhandel. 2024 gaben 83 Prozent der 16 bis 74-Jährigen in Deutschland an, online zu kaufen. Der Online-Anteil am Einzelhandel lag 2024 laut HDE bei rund 13,4 Prozent. Heißt: Der Kuchen wächst, und stationäre Händler können sich ein Stück abschneiden, wenn ...

Inhaltsverzeichnis

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Der Onlinehandel frisst sich Jahr für Jahr tiefer in den Einzelhandel. 2024 gaben 83 Prozent der 16 bis 74-Jährigen in Deutschland an, online zu kaufen. Der Online-Anteil am Einzelhandel lag 2024 laut HDE bei rund 13,4 Prozent. Heißt: Der Kuchen wächst, und stationäre Händler können sich ein Stück abschneiden, wenn sie es richtig angehen. [1][2]

Wer online verkauft, erweitert den Einzugsbereich, dreht Ladenhüter schneller, nutzt Bestände besser aus und verhandelt dank höherer Einkaufsvolumina oft bessere Konditionen. Das klappt aber nur mit einem sauberen Setup und realistischen Erwartungen.

E-Commerce Guide für Anfänger

Zum Start klärst du drei Basics:

  • Welche deiner Produkte funktionieren online?
  • Verkaufst du über Shop, Marktplätze oder beides?
  • Welche Produktinfos brauchst du wirklich?

1. Welche Produkte eignen sich für den Onlinehandel?

Starte nicht blind. Nimm deine Topseller aus dem Laden als Anker und prüfe online die Nachfrage und Preise. Für eBay gibt es Produktrecherche direkt im Seller Hub, dort siehst du Preise, Absatz und Verfügbarkeit über Zeit. [3]

Auf Amazon liefern die Bestseller-Listen je Kategorie schnelle Trend-Signale. Der Bestseller-Rang zeigt, wie gut sich ein Artikel in seiner Kategorie verkauft, er wird laufend aktualisiert. [4][5]

Checke das Preisniveau konsequent und vergiss Nebenkosten nicht: Versandmaterial, Gebühren, Zahlungsabwicklung, Retouren-Quote. Gerade bei eBay helfen kostenloser bzw. günstiger Versand, kurze Lieferzeiten und faire Rückgaben nachweislich bei der Platzierung in „Beste Ergebnisse“. [6]

2. Wo verkaufen: eigener Shop, Marktplatz oder beides?

Ein eigener Shop gibt dir volle Kontrolle und keine Marktplatzprovisionen. Dafür brauchst du Budget für Traffic und Conversion. Marktplätze wie Amazon und eBay bringen Reichweite mit, kosten aber Gebühren pro Verkauf.

Aktuell gilt grob: Bei Amazon zahlst du eine monatliche Grundgebühr im Profi-Tarif sowie eine Kategorien-abhängige Verkaufsprovision, meist zwischen 8 und 15 Prozent. Details und Sonderfälle stehen in der offiziellen Gebührenübersicht. [7]

Bei eBay setzt sich die Gebühr aus einer variablen Verkaufsprovision je Kategorie plus einer Bestell-Gebühr zusammen. Seit Februar 2026 liegt die Bestell-Gebühr bei 0,45 Euro für Bestellungen über 10 Euro. Die variable Provision variiert je Kategorie, z. B. 6,5 Prozent in vielen Technik-Kategorien oder 12 Prozent in Business & Industrie. Prüfe immer die aktuelle Rate-Card. [8][9]

Kombi-Setup funktioniert oft am besten: Marktplätze für Reichweite und Testen von Preisstrategie, eigener Shop für Marge und Stammkunden.

Wichtig ist, dass du das Ganze nicht mit Excel zusammenflickst. Eine etablierte All-in-One-Lösung wie Afterbuy verbindet Shop und Marktplätze, synchronisiert Bestände, erstellt Dokumente und verschickt automatisch Tracking. [10]

Afterbuy integriert u. a. Versandlösungen wie DHL Versenden direkt, eine Hermes-Schnittstelle sowie DPD-Labeldruck, sodass du Paketlabels aus dem Prozess heraus erstellst. [11][12][13]

Wenn du zusätzlich einen eigenen Shop willst, gibt es einen integrierten Afterbuy-Onlineshop, der sich schnell aufsetzen und ans System hängen lässt. [14][15]

3. Welche Informationen brauche ich zu meinen Produkten?

Für Shop und eBay brauchst du saubere Bilder und knackige Texte. Online ersetzt dein Content das Beratungsgespräch im Laden. Auf eBay bringen vollständige Merkmale und starke Angebote mehr Sichtbarkeit. [6]

Amazon funktioniert anders: Verkaufst du einen Artikel, der schon im Katalog existiert, hängst du dich an die bestehende Produktdetailseite. Du musst dann vor allem dein Angebot pflegen, also Preis, Menge, Logistik. Legst du neue Produkte an, brauchst du vollständige Produktdaten und meist eine GTIN/EAN. Ohne GTIN geht es nur mit genehmigter Ausnahme. [16][17]

eBay setzt in vielen Kategorien ebenfalls auf Produktkennungen wie GTIN/EAN und profitiert von Katalogdaten. Mit korrekten Identifikatoren werden Angebote besser gefunden und sauber gemappt. [18][19]

Inventarmengen sind der nächste Knackpunkt. Overselling sorgt für Stornos und Ärger mit Kunden und Plattformen. Eine zentrale Warenwirtschaft mit Live-Bestandsabgleich über alle Kanäle ist Pflicht, sonst kassierst du Abwertungen und rutschst im Ranking ab. [10]

Was du jetzt konkret tun solltest

  • Setze eine kurze Liste potenzieller Online-Topseller auf und prüfe Nachfrage, Preise und Versandfenster auf eBay und Amazon. [3][4]
  • Rechne realistisch mit Gebühren statt mit Bauchgefühl. Nimm die aktuellen Gebührenseiten von Amazon und eBay als Basis. [7][8]
  • Vermeide Stornos durch sauberen Bestandsabgleich. Eine Multichannel-Lösung wie Afterbuy spart dir hier Nerven und bewertet dich nicht ab. [10]

Im nächsten Teil geht’s um Zahlungen, Steuern, Versand-Services und wie du deine Prozesse vom ersten Verkauf an skalierbar aufstellst.

Referenzen