Mehr als die Hälfte der Online-Umsätze laufen über Marktplätze
Mehr als die Hälfte der Online-Umsätze laufen über Marktplätze Die 75 Prozent von früher kannst du abhaken. Entscheidend ist heute, wo der Umsatz entsteht: 2024 liefen in Deutschland 57 Prozent des gesamten Onlinehandels über Marktplätze. Das bestätigt der HDE‑Online‑Monitor 2025, im Vorjahr lag der Wert bei 54 Prozent.[1] Schon 2023 lag der Marktplatzanteil erstmals über der 50‑Prozent‑Marke.[2] HDE‑Vize Stephan Tromp ordnet das so ein: „Das ist neuer Rekord“ und spricht gleichzeitig von einer Normalisierung der Onlineumsätze.[2] Medienberichte und Verbände betonen den Trend ebenfalls und nennen für 2024 rund 55 bis 57 Prozent Marktplatzanteil.[3][4][5][6] Was heißt das für dich als Händler? Marktplätze sind 2026 der Standard‑Einstiegskanal. Wie viele Händler dort aktiv sind, hängt stark von der Stichprobe ab. Ein Beispiel: In der IHK‑ibi‑Handelsstudie 2024 gaben 10 Prozent der befragten Einzelhändler an, über eBay zu verkaufen, 8 Prozent über Amazon. Achtung, das ist eine breite Händlerstichprobe und nicht 1:1 auf den gesamten E‑Commerce übertragbar.[7] Klar ist aber: Das Wachstum im Markt kommt derzeit überproportional von Marktplätzen.[8] Warum meiden manche Händler trotzdem Marktplätze? Vor allem wegen Gebühren, Provisionen und der befürchteten Abhängigkeit. Dass Gebühren sich ändern, zeigen die jüngsten Updates bei eBay und Amazon in Europa schwarz auf weiß.[9][10] Und nicht jeder Marktplatz lässt alle Händler zu: OTTO kuratiert stärker und kann Partner ausschließen, was die Abhängigkeit vom jeweiligen Gatekeeper unterstreicht.[11] Wichtige Marktplätze 2026 im Schnellüberblick Amazon: Reichweite ohne Ende, dafür klare Spielregeln und dynamische Gebühren. Für 2026 sind in der EU teils Entlastungen und Anpassungen angekündigt. Lies die Details, bevor du kalkulierst.[12][10] eBay: Starke Sichtbarkeit in Nischen und gebrauchten Sortimenten, 2026 aber mit angepasster Gebührenstruktur. Kalkuliere Marge und Retourenmanagement sauber durch.[9] OTTO: Kuratierter Marktplatz mit gewachsenem GMV und mehreren Tausend aktiven Partnern. Gute Option für Sortimente mit Qualitätsfokus, aber Onboarding nicht beliebig offen.[13][11] Kaufland Global Marketplace: Internationaler Rollout, klares Händler‑Onboarding und aktive Händlerkommunikation. Spannend für Skalierung über DACH hinaus.[14] Afterbuy als Zentrale für deinen Marktplatz‑Mix Afterbuy bündelt deine Kanäle und Prozesse an einer Stelle. Die Plattform listet direkte Anbindungen u. a. an Amazon, eBay, Kaufland und OTTO und dokumentiert Funktionen transparent im eigenen Wiki. Wenn du Marktplätze parallel spielst, sparst du dir damit viel Handarbeit in Listing, Auftragsabwicklung und Bestandsführung.[15][16][17][18] Wenn du tiefer reingehen willst: Hier sind zwei kompakte Einstiegsressourcen für die größten Plätze. Sie helfen dir, Chancen und Anforderungen schnell einzuordnen: Amazon und eBay. Wichtig: Gebühren, Richtlinien und Zugangsbedingungen ändern sich. Prüfe vor jedem Start die aktuellen Konditionen des jeweiligen Marktplatzes und plane Puffer in deiner Kalkulation ein.[9][10] Quellen 1. HDE Online‑Monitor 2025 2. HDE‑Pressemitteilung zum Online‑Monitor 2024 3. ChannelPartner: HDE sieht Onlinehändler wieder auf Wachstumskurs 4. Handelsverband Bayern: Marktplätze werden wichtiger 5. taz: Plattformen beim Online‑Shopping 6. OnlinehändlerNews: Marktplätze legen zu 7. IHK‑ibi‑Handelsstudie 2024 8. BEVH‑Barometer Q1/2025 9. eBay DE: Gebührenänderungen 2026 10. Amazon EU Seller Forums: Gebühren‑Update 2026 11. WirtschaftsWoche: OTTO und Marktplatz‑Kriterien 12. Amazon: Verkaufen bei Amazon DE 13. onlinemarktplatz.de: OTTO wächst 2024/25 14. Kaufland Global Marketplace: Händlerregistrierung 15. Afterbuy‑Dokumentation: Hauptseite 16. Afterbuy: Marktplätze anbinden 17. Afterbuy: Auftragsabwicklung 18. Afterbuy: Schnittstellen‑Übersicht
