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Alles rund um Afterbuy
und die E-Commerce-Szene

Starke Kundenauthentifizierung (SCA): Was Onlinehändler 2026 beachten müssen

Kurzer Realitätscheck: Starke Kundenauthentifizierung ist längst Pflicht. In der EU gilt SCA seit der PSD2 mit schrittweiser Umsetzung ab 2019, flächendeckend für E‑Commerce in der Praxis seit 2021. Im Vereinigten Königreich zog die Branche spätestens am 14. März 2022 nach. Wer heute Online‑Zahlungen anbietet, muss SCA sauber unterstützen, sonst lehnen Herausgeber die Zahlung ab. [1][2] Was müssen Onlinehändler beachten? SCA ist kein „Projekt mit Deadline“ mehr, sondern Tagesgeschäft. Für Kartenzahlungen heißt das in der Praxis: EMV 3‑D Secure 2 einsetzen und die SCA‑Flows der Acquirer/PSPs nutzen. Ohne SCA oder gültige Ausnahme steigt die Ablehnungsquote, weil die kartenausgebende Bank Authentifizierung verlangt. [10][11][2] Wichtig: Ausnahmen sind eng definiert und liegen am Ende in der Entscheidung des Issuers. Beispiele: Kleinbeträge bis 30 Euro mit Zählregeln, Transaktionen mit Transaktionsrisikoanalyse (nur unterhalb definierter Betrugs‑Schwellen), „Trusted Beneficiaries“ oder wiederkehrende Zahlungen. Überschreiten PSPs die Schwellen, müssen sie die Ausnahme aussetzen. [3][12][9] Außerhalb des Geltungsbereichs liegen unter anderem MOTO‑Vorgänge (Mail Order/Telephone Order) sowie echte Merchant‑Initiated Transactions nach Erteilung eines gültigen Mandats. Auch einbeinige Zahlungen (Issuer oder Acquirer außerhalb EWR/UK) sind „out of scope“. [7][8] Für Lastschriften gilt: SCA kann bei der elektronischen Mandatserteilung fällig werden, wenn sie unter direkter Einbindung des Zahlungsdienstleisters des Zahlers erteilt wird. [20] Gute Nachricht: SCA wirkt. EBA und EZB bescheinigen in aktuellen Berichten sinkende Betrugsraten bei SCA‑authentifizierten Transaktionen. [5][21] Wie funktioniert die Zwei‑Faktor‑Authentifizierung? SCA verlangt zwei unabhängige Faktoren aus Wissen, Besitz und Inhärenz plus dynamische Verknüpfung von Betrag und Empfänger bei Remote‑Zahlungen. Beispiele: Passwort oder PIN, ein bestätigtes Gerät bzw. eine Banking‑App und biometrische Merkmale wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. [4][6] Was bedeutet die starke Kundenauthentifizierung für Ihren Onlineshop? Ihr normales Kunden‑Login im Shop fällt nicht unter die PSD2‑SCA‑Pflicht. SCA greift, wenn Zahlungen ausgelöst werden, beim Zugriff auf Zahlungs­konten oder bei riskanten Aktionen über Remote‑Kanäle. [6] Marktplätze: Bei eBay wickelt der Marktplatz die Zahlungen über eigene Zahlungsdienstleister ab („Managed Payments“). Die SCA‑Pflichten liegen damit bei den eBay‑Payment‑Entities und ihren Partnern, nicht bei Ihnen als Verkäufer. [13] Hood.de ist als Marktplatz aktiv und wurde 2024 von The Platform Group übernommen. Die Plattform kommuniziert weiterhin Reichweiten‑ und Händlerzahlen; Zahlungen laufen je nach Angebotskonfiguration über integrierte Provider mit SCA‑Unterstützung. Achtung Hinweis: Übernahmen können Konditionen verändern, prüfen Sie aktuelle Zahlungsoptionen in Ihrem Verkäuferkonto. [18][19] Amazon Marketplace: Die Käufer‑Zahlung läuft über Amazons Zahlungsdienste. Für Kartenzahlungen gilt SCA, Amazon setzt die Authentifizierung über seine Flows um; nicht authentifizierbare Transaktionen können abgelehnt werden. [2] Für Shop‑Zahlarten wie PayPal oder Amazon Pay gilt: Die Anbieter sind an PSD2 gebunden und fordern bei Bedarf SCA an. [14][2] Rechnungskauf, Barzahlung und Nachnahme bleiben vom SCA‑Schritt im Checkout unberührt. Bei einer nachgelagerten Online‑Überweisung authentifiziert der Kunde im Online‑Banking. Für SEPA‑Lastschriften kann SCA bei der elektronischen Mandatserteilung relevant werden. [4][20] Einfache und schnelle Umstellung mit Afterbuy Afterbuy bindet die gängigen Zahlungsdienstleister an; die SCA‑Flows laufen über den jeweiligen PSP. Heißt für Sie: Plugin/Integration aktuell halten, 3‑D Secure 2 aktivieren und Testzahlungen fahren. [15][16] Für Amazon Pay gilt: Nutzen Sie Checkout v2. Amazon stellt klar, dass nicht kompatible Integrationen in einen SCA‑Fallback wechseln können, was unnötige Reibung erzeugt. Gute Nachricht für Afterbuy‑Nutzer: Amazon dokumentiert, dass Afterbuy die nötigen SCA‑Änderungen implementiert hat. [17][5][22] PayPal ist SCA‑fähig, dennoch sollten Sie in Ihrem Shop die aktuellen PayPal‑Integrationsrichtlinien einhalten und Betragsänderungen nach der Authentifizierung vermeiden, da sonst eine erneute SCA fällig wird. [14][23] Afterbuy selbst ist etabliert und wird von der ViA‑Online GmbH betrieben. Das System zählt über 40.000 registrierte Kunden, die Integrationen und Zahlungsflüsse laufend nutzen. Für Detailfragen steht der Support bereit. [16][24] Ihr schneller Praxis‑Fahrplan Zahlungswege prüfen: Karten via 3‑D Secure 2, Wallets (Apple/Google/Amazon Pay), PayPal und SEPA‑Flows testen. [10][2] Exemptions sinnvoll anfragen, aber Issuer‑Entscheid akzeptieren. Ablehnungen und Betrugsquote monitoren. [9][12] Kunden aufklären: kurze Hinweise im Checkout, was bei einer SCA‑Abfrage zu tun ist, senken Abbrüche. [2] Referenzen [1] European Commission: SCA requirement comes into force [2] Amazon Pay Hilfe: PSD2 und SCA, EWR 2021, UK 2022 [3] EUR‑Lex: Delegierte Verordnung (EU) 2018/389, konsolidiert [4] BSI: SCA und dynamische Verknüpfung [5] EBA/EZB 2025: Bericht zu Zahlungsbetrug [6] EBA: Anwendung von SCA (u. a. Wallet‑Klarstellungen) [7] EBA Q&A 2019_4866: Out‑of‑Scope (MIT, One‑Leg) [8] EBA Opinion 2024: MOTO out of scope [9] UK Finance Guidance 2025: Issuer entscheidet über Ausnahmen [10] Visa Secure: EMV 3‑D Secure für Händler [11] Adyen: 3‑D Secure unter PSD2 [12] EBA Q&A 2024_6989: TRA‑Betrugsraten [13] eBay Payments Terms of Use [14] PayPal DE: PSD2/SCA Info [15] Afterbuy: Features und Zahlungsanbindung [16] Afterbuy: Unternehmen (ViA‑Online GmbH) [17] Amazon Pay: Checkout v2 [18] AIM Group: The Platform Group übernimmt Hood.de [19] neuhandeln.de: Hood.de wird 25 (Nutzerzahlen) [20] IHK Rheinhessen: PSD2, SCA und Lastschrift‑Hinweis [21] EZB/EBA 2024: SCA senkt Betrugsrisiko [22] Amazon Pay: SCA‑Upgrade‑Info (inkl. Afterbuy) [23] PayPal AT: Betragsänderungen & SCA [24] Afterbuy: „Über 40.000 registrierte Kunden“

Erweiterte Preisfelder im Afterbuy Im/Exporter nutzen

Erweiterte Preise im Im und Exporter: alle Funktionen und Einsatzmöglichkeiten der zusätzlichen Preisfelder Du willst Preise flexibel steuern, ohne Repricing-Bot? In Afterbuy geht das über die zusätzlichen Preisfelder. Bis zu 20 Felder pro Artikel, sauber benannt, zentral gepflegt. Das Feature ist seit Jahren im Produkt und wird laufend erweitert.[1][2] Neu: Universal Im und Export der erweiterten Preise Die erweiterten Preise kannst du komplett über den Universal Im und Export bewegen. Heißt: Export ziehen, Werte anpassen, wieder importieren. Ideal für Massenänderungen, saisonale Kampagnen und Preis-Tests.[3][4] Afterbuy beschreibt den Universal Im und Export als Weg, bestehende Datensätze zu aktualisieren oder neu anzulegen, inklusive Produktdaten und Preisen.[5] Technisch geht das zusätzlich über die XML Schnittstelle. Der Call GetShopProducts liefert die Produktdaten inklusive hinterlegter Preisinfos, UpdateShopProducts spielt Änderungen zurück. Das ist stabil, dokumentiert und breit im Einsatz.[6][7] Was bringt dir das konkret? Bis zu 20 frei benennbare Preisfelder pro Artikel. Du legst dir z. B. UVP, Aktionspreis, B2B Preis, Marktplatz Preis, Set Preis an und schaltest je Kanal den passenden Wert scharf. Keine komplizierten Regeln nötig.[1][2] Schnelle Bulk Pflege per Universal Im und Export oder automatisiert via XML. Das spart Klicks und minimiert Tippfehler.[4][5][6] Saubere Übergabe an deine Marktplatz Lister und Kanäle. Bestände und Preise werden kanalübergreifend aktualisiert.[7][5] Wie legst du zusätzliche Preisfelder an? In der Produktverwaltung öffnest du den Artikel und gehst in den Bereich Preise und Bestände. Dort findest du den Link Produktpreis ergänzen und verwalten. Hier legst du bis zu 20 Preisfelder an, vergibst Namen und Werte. Fertig.[1][2] Tipp für große Kataloge: Zieh dir einen Export, bearbeite die Preisspalten gesammelt und spiel die Datei wieder ein. Afterbuy empfiehlt den Universal Im und Export genau für solche Massenänderungen.[3][4] Wo kannst du die erweiterten Preise einsetzen? Über die XML Schnittstelle mit GetShopProducts und UpdateShopProducts für eigene Prozesse, Middleware oder Shop Anbindungen. Das ist die Basis, wenn du Preise automatisiert zwischen Systemen schiebst.[6][7] Direkt im Marktplatz Listing mit den Afterbuy Lister Modulen. Afterbuy bewirbt aktive Lister für Amazon, eBay, OTTO und Kaufland. Preis und Bestand werden kanalübergreifend synchronisiert.[8][9][10][11][7] Kaufland statt real.de: Falls du noch alte Dokus nutzt, wichtiges Update. Der Marktplatz real.de wurde im April 2021 zu Kaufland.de integriert. In Afterbuy findest du heute den Kaufland Lister, nicht mehr real.de.[12][13][11] Hood.de bleibt angebunden. Der Marktplatz wurde im Februar 2024 von The Platform Group übernommen. Stand 24. März 2026 ist der Betrieb normal, die Afterbuy Anbindung wird auf der Hood Seite weiterhin beschrieben.[14][15][16] Amazon Hinweis: Afterbuy stellt seit 2025 auf die neue Amazon SP API um. Wenn du mit Amazon arbeitest, nutze die neue Anbindung im Lister, sonst laufen Preise und Bestände nicht optimal.[17] Best Practice für deinen Alltag Benenne Preisfelder sprechend, z. B. Preis eBay DE, Preis Amazon DE, Preis Kaufland DE. So weißt du immer, welcher Wert wohin geht. Pflege passiert dann zentral in Afterbuy, Ausspielung je Kanal übernimmt der Lister.[5][7] Für viele Änderungen: Universal Export ziehen, in Excel oder Sheets anpassen, sauber validieren und wieder importieren. Erst auf einer kleinen Teilmenge testen, dann auf den ganzen Katalog gehen.[4][3] APIs nutzen, wenn du automationsgetrieben arbeitest. GetShopProducts lesen, UpdateShopProducts schreiben. So laufen Marketingpreise, Sets und Kampagnenzeiten sauber durch.[6] Fazit Mit den erweiterten Preisen stellst du dein Pricing sauber und skalierbar auf. Du definierst bis zu 20 Preisvarianten pro Artikel, schiebst sie per Universal Im und Export oder API und spielst sie kanalgenau aus. Halte nur deine Marktplatz Ziele aktuell: Kaufland statt real.de, Hood.de weiter am Start, Amazon per SP API. Dann läuft das.[1][4][12][16][17] Quellen [1] Zusätzliche Preisfelder in Afterbuy: bis zu 20 Preisfelder pro Artikel. Link [2] Erweiterte Preise im Im und Exporter: Überblick und Screens. Link [3] Universal Im und Export für Massenänderungen in Afterbuy. Link [4] Afterbuy Doku: Im und Export, Universal Im und Export. Link [5] Produktfeatures und Datenflüsse inkl. CSV und XML. Link [6] XML Schnittstelle: GetShopProducts und UpdateShopProducts. Link [7] Afterbuy Landingpage: Marktplatz Lister, XML und CSV Workflows. Link [8] Marktplatz Anbindungen: Amazon, eBay, Kaufland, OTTO. Link [9] Afterbuy Amazon Lister. Link [10] Afterbuy OTTO Listing Tool. Link [11] Afterbuy Kaufland Listing Tool. Link [12] Kaufland Presse: Integration von real.de in kaufland.de (April 2021). Link [13] Kaufland e commerce Blog: real.de wurde zu Kaufland.de (14.04.2021). Link [14] The Platform Group übernimmt Hood.de. Link [15] Neuhandeln: Neue Hood.de Geschäftsführung, Bestätigung der Übernahme (2025). Link [16] Hood.de Hilfe: Produkte listen und updaten mit Afterbuy. Link [17] Afterbuy Feature Release: Neue Amazon SP API Anbindung (2025). Link

Wachstum auf Online-Marktplätzen – das müssen Sie wissen

Marktplätze sind der Hebel im E‑Commerce. In Deutschland läuft inzwischen deutlich mehr als jeder zweite Online-Euro über Plattformen. 2024 lag der Anteil bei rund 55 Prozent, 2025 stieg er weiter an.[1][2] Die großen Player melden neue Bestwerte und drängen in weitere Kategorien. Amazon und eBay führen die Reichweitenrankings an, daneben wachsen regionale und vertikale Marktplätze spürbar.[3][4] Welche Marktplätze sind für mein Unternehmen relevant? Starten Sie nicht mit Bauchgefühl, sondern mit Plan. Schauen Sie sich die Plattformen an, die in Ihrer Nische wirklich Käufer bringen: Amazon und eBay als Reichweitenanker,[4] OTTO Market für Marken und Sortimente mit Qualitätsanspruch,[8] Kaufland Global Marketplace für breite Sortimente in mehreren EU‑Ländern,[5] Zalando für Fashion über das Partnerprogramm,[17] Etsy für Handmade und Unikate,[18] ManoMano für DIY und Garten,[19] Galaxus für Technik und Home mit wachsender Reichweite in DACH.[20] Wichtige Auswahlkriterien: Zielgruppe: Passt die Plattform zu Ihrer Positionierung und Ihrem Preispunkt. Fashion, DIY, Elektronik, Handmade ziehen jeweils andere Käufer an.[3] Reichweite: Prüfen Sie reale Sichtbarkeit und Kategorie-Traffic, nicht nur allgemeine Besucherzahlen.[4] Profitabilität: Gebühren, Retouren, Versand, Werbung. Amazon senkt 2026 in der EU einige Referal- und FBA‑Gebühren, was Kalkulationen verändert.[6] Service Standards: SLA, Storno‑ und Versandquoten, Content‑Vorgaben. Diese Regeln sind je Marktplatz sehr unterschiedlich.[21] Wettbewerb: Wie hoch ist der Preisdruck in Ihrer Kategorie, wie stark die Werbung der Konkurrenz. Vermeiden Sie Abhängigkeit von 1 bis 2 Kanälen. Diversifizieren Sie sinnvoll über wenige, aber passende Plattformen. Kleine und vertikale Marktplätze können sehr effizient sein, wenn Sortiment und Content sitzen.[4] Welches Sortiment sollte ich auf Marktplätzen anbieten? Definieren Sie klare Ziele. Wollen Sie Lagerdreher skalieren, Restposten liquidieren oder neue Käufergruppen testen. Nicht alles gehört überall hin. Prüfen Sie Artikel für jeden Marktplatz getrennt nach Nachfrage, Marge, Retourenrisiko und Werbedruck. Halten Sie Ihre Deckungsbeitragsrechnung pro Kanal aktuell. Gerade auf Amazon können die gesenkten EU‑Gebühren 2026 Ihre Schwellenpreise verschieben.[6] Rechnen Sie realistisch: Kaufland verlangt eine Grundgebühr plus variable Provisionen,[5] OTTO staffelt die Provision nach Warengruppe,[9] Zalando arbeitet im Partnerprogramm ebenfalls mit kategoriespezifischen Sätzen.[17] Wie kann ich auf Marktplätzen erfolgreich agieren? Die Basics entscheiden über Sichtbarkeit und Marge: Bestandsgenauigkeit: Keine Überverkäufe. Zentrale Synchronisierung über alle Kanäle ist Pflicht.[13] Produktdarstellung: Titel, Attribute, Bilder, A+ Inhalte. Jeder Marktplatz hat eigene Spielregeln. Tools helfen bei Keyword‑Abdeckung und Content‑Checks.[16] Marktplatz SEO: Relevanz vor Keyword‑Spam. Arbeiten Sie mit sauberer Keyword‑Struktur und testen Sie systematisch.[15] Liefergeschwindigkeit: Optimieren Sie Pick, Pack, Label. Nutzen Sie Marktplatz‑Fulfillment nur, wenn es die Marge trägt. Beachten Sie, dass Kaufland sein eigenes Fulfillment 2025 eingestellt hat.[10] Wettbewerbsfähigkeit: Arbeiten Sie mit Repricing‑Regeln und Preisuntergrenzen, niemals mit Blindflug. Ziel ist die Buy‑Box ohne Margenverlust.[15] Marktplatz-Landschaft: Aktuelle Punkte, die Sie kennen sollten Marktplatzanteile steigen weiter: Mehr als die Hälfte des deutschen Online‑Umsatzes läuft über Marktplätze. Für 2025 meldet der Branchenverband erneut Wachstum bei Marktplatzumsätzen.[1][22] Amazon: 2026 senkt Amazon in Europa an mehreren Stellen Gebühren. Kalkulationen überprüfen und gegebenenfalls Kampagnenziele nachschärfen.[6] OTTO Market: OTTO steigert 2024/25 das GMV auf über 7 Milliarden Euro und meldet mehr als 6.000 Marktplatzpartner. Reichweite und Nachfrage sind da, die Qualitätsansprüche aber auch.[8] Zalando: Die vollständige Übernahme von ABOUT YOU ist seit November 2025 abgeschlossen. Zalando strafft die Logistik, unter anderem wird das Erfurt‑Zentrum bis September 2026 geschlossen. Für Partner können Übergangsphasen bei Prozessen auftreten. Planen Sie Puffer ein.[11][12] Kaufland Global Marketplace: Mehrere EU‑Länder aus einem Seller‑Account, Grundgebühr plus Provision. Fulfillment‑Dienst wurde 2025 eingestellt. Versandprozesse daher selbst oder über Partner absichern.[5][10] Galaxus: Wächst in DACH zweistellig und taucht in Deutschland bereits in den Umsatzrankings auf. Interessant für Technik, Home und Lifestyle mit Qualitätsfokus.[20] Temu Hinweis: Die EU hat Temu als VLOP eingestuft und rügt Verstöße gegen den Digital Services Act. Wer dort verkauft, muss Produktkonformität, CE‑Kennzeichnung und Informationspflichten besonders sauber dokumentieren. Rechnen Sie mit Nachschärfungen der Regeln und möglichem Kontrollaufwand.[7][14] Software und Prozesse: So reduzieren Sie Komplexität Ohne zentrale Systeme wird Multichannel schnell teuer. Eine Lösung wie Afterbuy bündelt Sortiment, Bestände, Listings, Auftragsabwicklung und Reporting in einem System. Marktplatz‑Lister unterstützen Amazon, eBay, Kaufland, OTTO und Co., Bestände laufen synchron, Preise lassen sich dynamisch steuern.[13][13][15] Wenn Sie Marktplatz‑SEO, Repricing, Pick‑Pack‑Label und Rechnungen nicht sauber automatisieren, zahlen Sie die Differenz in Stornos, Bewertungen und verschwendeter Werbe‑Spend. Legen Sie klare Owner fest und definieren Sie messbare Ziele pro Kanal. Wie organisiere ich das Marktplatzgeschäft intern und welche Kompetenzen brauche ich? Marktplatzgeschäft ist Teamsport. Sinnvoll ist ein klar verantwortlicher Business Owner, der Category Management, Content, Pricing, Operations und Customer Service synchronisiert. Dazu kommen Spezialisten für Kampagnen, Datenfeeds, Marktplatz‑SEO und Analytik. Arbeiten Sie mit festen Routinen: wöchentliche KPI‑Reviews, Preis‑ und Content‑Sprints, Retouren‑Audits, SLA‑Checks. Quellen [1] bevh: E‑Commerce zurück auf Wachstumskurs, Marktplatzanteil [2] bevh Pressekonferenz 2025: Mehr als jeder zweite Euro über Marktplätze [3] EHI/ECDB: E‑Commerce‑Markt Deutschland 2024, inkl. Top‑10‑Marktplätze [4] EcommerceBridge: European Marketplace Leaders Report [5] Kaufland Global Marketplace: Händlerinfos, Gebührenmodell [6] Amazon EU: Gebühren‑Update 2026 [7] Europäische Kommission: Temu als VLOP designiert [8] OTTO: GMV, aktive Kundinnen und Partner 2024/25 [9] OTTO Market: Händleranforderungen und Provisionen [10] Ecommerce News Europe: Kaufland stellt Fulfillment ein [11] ABOUT YOU IR: Abschluss der Kombination mit Zalando [12] Handelsblatt: Zalando schließt Logistikstandort Erfurt bis 09/2026 [13] Afterbuy: Multichannel‑Anbindungen und Bestandsabgleich [14] Behördenspiegel: Vorläufige DSA‑Verstöße Temu [15] Afterbuy: eBay SEO Toolbox inkl. Repricer [16] Afterbuy: Amazon Listing optimieren [17] Zalando Partner Programm: Händlerinfos [18] Etsy IR: Q4 und Gesamtjahr 2025 [19] ManoMano: Verbraucher‑ und Händlerinformationen [20] Galaxus: Wachstum 2025 und Plattformanteile [21] Galaxus Deutschland: Gebührenübersicht und Service Levels [22] bevh: Wachstum im E‑Commerce 2025/26

eBays produktbasiertes Einkaufserlebnis 2026 So sieht es aus

eBays Product Based Shopping Experience So sieht es 2026 wirklich aus eBay will Käufern eine saubere Produktansicht geben. Nicht zwanzig fast gleiche Listings, sondern eine gebündelte Produktseite mit Angeboten darunter. Das Prinzip heißt bei eBay Grouped Listings und ist seit Jahren Teil der Suche.[1][2] Wichtig für Händler. Die damalige Pflicht zur Kataloganbindung wurde von eBay zurückgenommen. Katalogprodukte und ePID sind heute kein Muss in Kategorien. Sie bleiben aber ein Hebel für Sichtbarkeit, wenn du in passenden Bereichen verkaufst.[3] Darstellung der PBSE am Beispiel iPhone Suchst du nach iPhone, siehst du erst die normale Trefferliste. Aktivierst du Group Similar Listings, führt eBay dich auf eine Produktseite. Dort vergleichst du Zustände, Preise, Versand und Angebote verschiedener Verkäufer auf einen Blick. Das Feature hat eBay offiziell angekündigt und weiterentwickelt, es ist also kein Testballon.[1][2] Die Produktdaten stammen, wenn vorhanden, aus dem eBay Katalog. Bei stark standardisierten Artikeln wie Smartphones, Haushaltsgeräten oder Sportartikeln ist die Abdeckung hoch. Trifft eBay dein Produkt im Katalog, kann die Seite automatisch mit Titel, Beschreibung, Item Specifics und optional Stockfoto vorgefüllt werden.[5] Was bedeutet die PBSE für eBay Händler? Auch ohne Katalogpflicht erwartet eBay saubere Produktkennzeichnungen. Produktidentifikatoren sind in den meisten Kategorien erforderlich. Dazu zählen GTIN Formate wie EAN, UPC oder ISBN sowie Brand und MPN. Triffst du den Katalogeintrag, profitierst du von besserer Auffindbarkeit und weniger Rückfragen, weil Käufer exakt wissen, was sie bekommen.[4][5] So gehst du vor 1. Prüfe je Kategorie, ob Identifikatoren Pflicht sind. Hinterlege EAN, UPC, ISBN oder Brand und MPN vollständig und korrekt. Sonst verlierst du Sichtbarkeit.[4] 2. Nutze den eBay Katalog, wenn es passt. Mit einer gültigen GTIN oder einer ePID füllt eBay Felder vor und kann Stockfotos anbieten. Du entscheidest, ob du das Stockfoto übernimmst.[5] 3. Kein Identifier vorhanden. In Ausnahmen wie Unikaten darfst du für den jeweiligen eBay Marktplatz den vorgesehenen Platzhalter wie Nicht zutreffend verwenden. Nur dort, wo es erlaubt ist.[6] 4. Denke an die Sichtfläche. Teste die Group Similar Ansicht in deinen Kernkategorien und optimiere Titel, Preisstellung, Versand und Verkäuferleistung, damit dein Angebot auf der Produktseite gut positioniert ist.[1][2] Was bedeutet die ePID für Afterbuy Händler? Afterbuy ist als Multichannel Plattform eng mit eBay verzahnt. Du pflegst Produktdaten zentral und stellst sie über den eBay Lister ein. Sauber gepflegte Identifikatoren wie EAN, UPC, ISBN oder MPN gehören heute in jedes Stammdaten Set. Sie sind die Basis, damit eBay dein Angebot korrekt einordnet und Katalogtreffer überhaupt möglich sind.[7][8][5] Praktisch. Afterbuy dokumentiert eBay Listing, Im und Export und Schnittstellen. Prüfe im eBay Lister, ob in deinem Account Felder für Produktidentifikatoren und, falls verfügbar, für ePID sichtbar sind. Nutze diese Felder konsequent. Für Versandprozesse und Labeldruck hält Afterbuy offizielle Integrationen bereit, etwa mit DHL. Das ist stabil im Alltag und spart Zeit.[7][9] Status. Afterbuy ist Teil der ECOMMERCE ONE Gruppe und wird aktiv weiterentwickelt. Wenn du Fragen zur eBay Anbindung oder zu Katalogfeldern hast, geh direkt über den Afterbuy Support. Alte Beta Aufrufe und Freischaltungs E Mails aus 2018 sind überholt.[10][11] Was du jetzt konkret tun solltest 1. Datenhygiene zuerst. Fülle Identifikatoren und Item Specifics lückenlos aus. Das ist in den meisten Kategorien Pflicht und bringt Reichweite.[4] 2. Katalog nutzen, wo sinnvoll. In stark standardisierten Kategorien lohnt sich die ePID oder GTIN Zuordnung für saubere Produktseiten und weniger Pflegeaufwand.[5] 3. Praxischeck in der Suche. Aktiviere Group Similar, sieh dir deine Positionierung an und justiere Preis, Versand und Angebotspaket nach.[1] 4. Afterbuy sauber anbinden. Mappe deine Stammdaten auf die eBay Felder im Afterbuy Lister und kläre offene Punkte direkt mit dem Support. Dokumentation und Integrationen sind vorhanden.[7][8] Fazit Das Ziel bleibt gleich. Käufer sollen schnell zum richtigen Produkt kommen. Der große Unterschied zu 2018. Die Katalogpflicht ist weg, Produktdatenqualität ist geblieben. Wer Identifikatoren, Item Specifics und saubere Angebote liefert, taucht auch 2026 gut auf. Katalogtreffer sind ein Vorteil, kein Zwang.[3][4] Referenzen [1] eBay Newsroom Grouped Listings [2] eBay Community Ankündigung Grouped Listings [3] eBay Developer Hinweis zur Rücknahme der PBSE Mandate [4] eBay Seller Center Produktidentifikatoren [5] eBay Trading API Guide Katalogprodukte und ePID [6] eBay Developer Platzhaltertexte für fehlende Identifikatoren [7] Afterbuy Wiki Hauptseite und Navigationsübersicht [8] Afterbuy Feature Übersicht Multichannel und Lister [9] DHL Partnerseite zu Afterbuy [10] ECOMMERCE ONE Pressemitteilung zur Afterbuy Übernahme [11] Afterbuy Blog Highlights 2021 mit ECOMMERCE ONE Bezug

Verkauf nach Polen: Warum das für Händler interessant ist

Der polnische Markt bietet mit stabilen Wachstumsraten und rund 27 Millionen Menschen, die monatlich Shoppingseiten und Apps nutzen, für Onlinehändler aus Deutschland echtes Potenzial.[1] Polen ist mit gut 36 bis 38 Millionen Einwohnern das fünftgrößte EU‑Land und damit ein Markt, der groß genug für Skalierung ist, aber noch nicht so gesättigt wie Westeuropa.[2] Das Volumen im polnischen B2C‑E‑Commerce lag 2024 je nach Quelle bei rund 140 bis 150 Milliarden Złoty, die Prognosen bis 2028 sehen weiter jährliches Wachstum um etwa 8 Prozent.[3][4] Umgerechnet berichtet Ecommerce News für 2024 von rund 35,2 Milliarden Euro Onlineumsatz und weiterem Plus bis 2028.[5] Rasantes Wachstum in Polen Wachstum gibt es, aber anders als vor ein paar Jahren. Der Anteil der Onlineshopper in der Internetbevölkerung ist seit 2021 stabil und liegt bei etwa drei Vierteln. Reichweite und Nutzungszeit bleiben hoch, der Kampf verlagert sich auf Warenkorb, Frequenz und Loyalität.[1] Fürs erste Gefühl zur Ticketgröße: Auf Allegro, dem Platzhirsch, liegt das GMV pro aktivem Käufer pro Jahr bei rund 3950 Złoty.[10] Breiter gesehen schätzt Mordor Intelligence die Onlineausgaben pro Kopf in Polen 2025 auf etwa 700 US‑Dollar.[17] Die meistgenutzten Zahlungsmethoden Polnische Käufer lieben schnelle, mobile Zahlungen. BLIK führt erstmals die Rangliste der bevorzugten Online‑Zahlarten an, direkt dahinter kommen schnelle Banküberweisungen via Payment‑Service sowie Kreditkarten. In Zahlen: BLIK 68 Prozent, „schneller Überweisungsdienst“ 64 Prozent, Kreditkarte 43 Prozent Präferenz in 2024.[6] Dass BLIK kein Nischenthema ist, zeigen die Volumina: allein im ersten Quartal 2025 knapp 99 Milliarden Złoty Transaktionswert über alle Kanäle, E‑Commerce ist dabei der stärkste Anwendungsfall.[7][8] Nachnahme wird weiter angeboten, liegt aber nur noch bei einem Teil der Bestellungen oder wird situativ genutzt.[9] Der Mobile Commerce Shopping passiert in Polen vor allem am Smartphone. 2025 nennen 82 Prozent der Nutzer das Handy als Gerät der ersten Wahl für Onlinekäufe. Tablets und Laptops spielen je nach Altersgruppe noch mit, dominieren aber nicht mehr.[11] Die Online Einkaufsorte Allegro bleibt die Nummer eins und gibt den Takt vor. Offiziell meldet Allegro in Polen knapp 15 Millionen aktive Käufer und zweistellige GMV‑Zuwächse, dazu ein breites Fulfillment‑ und Ads‑Ökosystem.[10] Nach GMV ist Allegro der größte Marktplatz im Land, deutlich vor internationalen Playern.[12] Preissuche ist in Polen Pflicht. Ceneo, Teil der Allegro‑Gruppe, verzeichnet laut eigener Angabe rund 70 Millionen Besuche im Monat. Wer Preise nicht marktgerecht hält, verliert Sichtbarkeit und Klicks sofort.[13] Amazon betreibt seit März 2021 Amazon.pl. Das Angebot wächst, Prime ist verfügbar, dennoch bleibt Amazon hinter Allegro, vor allem bei Frequenz und Marktdurchdringung.[14][15] Cross‑Border boomt. 36 Prozent der polnischen Onlineshopper kaufen auf ausländischen Seiten. In der Wahrnehmung und beim ausgegebenen Geld liegen AliExpress und Temu weit vorne, Amazon ebenso. In 2024 gaben Nutzer nach Selbstauskunft im Schnitt 536 Złoty auf Temu und 566 Złoty auf Amazon aus.[6] Wichtiger Hinweis zur Plattform‑Stabilität: Die EU stuft Temu seit 2024 als Very Large Online Platform ein. Damit gelten besonders strenge DSA‑Pflichten. Die EU‑Kommission hat zudem ein Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gestartet. Für Händler heißt das: rechtliche Anforderungen und Produktsicherheit im Blick behalten.[16][18] Die beliebtesten Produktkategorien Mode bleibt das größte Segment im polnischen E‑Commerce, gefolgt von Elektronik. Studien sehen Fashion bei knapp 28 Prozent Umsatzanteil in 2025.[17] Lebensmittel legen zu, starten aber von einer kleineren Basis. Für E‑Grocery wird in Polen bis 2028 ein deutlicher Sprung erwartet, von aktuell rund 4 Milliarden Złoty auf etwa 14 Milliarden Złoty.[19] Praxis: so startest du schnell Was gut funktioniert: Marktplatztest auf Allegro mit lokalisierten Listings, klare Preispositionierung gegenüber Ceneo, BLIK und „schneller Überweisungsdienst“ aktiv im Checkout, Lieferung an Paketstationen und zügige Retouren. Danach skalierst du mit eigenem Shop und Ads. Wer Afterbuy nutzt: Amazon, eBay, Kaufland und Otto sind direkt angebunden, weitere Marktplätze über Partner. Allegro lässt sich aus Afterbuy heraus über Connector‑Partner anbinden.[20][21] Fazit Polen lohnt sich, wenn du den Markt ernst nimmst. Die Nachfrage ist da, die Kaufkraft wächst, mobile Zahlungen laufen reibungslos. Gleichzeitig ist der Wettbewerb hart, Preisvergleich gnadenlos und die Nutzer sind markentreu. Nimm dir Zeit für saubere Lokalisierung, die richtigen Zahlungsarten und eine belastbare Logistik. Dann ist Polen für dich kein Risiko, sondern ein solider Wachstumstreiber.[5][1] Referenzen 1. Gemius: Łatwo już było – szanse i zagrożenia dla polskiego e‑commerce, 2025. Link 2. European Parliament Think Tank: Population estimates, 2025. Link 3. PwC Strategy&: Polski rynek e‑commerce będzie wart 192 mld zł w 2028 roku, 2024. Link 4. Warsaw Enterprise Institute: Polski rynek e‑commerce, 2025. Link 5. Ecommerce News Europe: Ecommerce in Poland, Update 2025. Link 6. Gemius: Foreign purchases, used products and Blik payments, 2024. Link 7. PAP Biznes: Wartość transakcji BLIKIEM w I kw. 2025, 2025. Link 8. Narodowy Bank Polski: Informacja o rozliczeniach i rozrachunkach, 2024. Link 9. Przelewy24: Cash on Delivery – is it worth offering, 2025. Link 10. Allegro Media: Q3 Update mit aktiven Käufern in Polen, 2024. Link 11. Gemius: Raport „E‑commerce w Polsce 2025” – dominacja mobiler Käufe, 2025. Link 12. eCommerceDB: Top Marketplaces in Poland by GMV, 2024. Link 13. Ceneo Insights: 20 lat Ceneo w liczbach, 2025. Link 14. Amazon: Amazon.pl launches in Poland, 2021. Link 15. Amazon: Amazon Prime is now in Poland, 2021. Link 16. Europäische Kommission: Temu als VLOP nach DSA designiert, 2024. Link 17. Mordor Intelligence: Poland E‑commerce Market, 2025. Link 18. AP News: EU investigation into Temu, 2024. Link 19. Trade.gov.pl: Polski rynek e‑commerce w latach 2024‑2028, 2024. Link 20. Afterbuy: Welche Marktplätze sind direkt angebunden, 2026. Link 21. Afterbuy Blog: Allegro‑Anbindung über Partner, 2018, weiterhin verfügbar. Link

Winterschlussverkauf 2026: Ladenhüter loswerden ohne Preisverfall

Zwischen Schnee und ersten Frühlingsgefühlen ist jetzt die perfekte Zeit, das Lager zu drehen. Der Winterschlussverkauf läuft, Schnäppchenjäger warten auf gute Angebote. Nutzen Sie die Bühne, um Ladenhüter und Auslaufartikel sauber abzuräumen und Platz für Neuheiten zu schaffen. Und ja: Schlussverkäufe sind in Deutschland nicht mehr an feste Termine gebunden, Sie bestimmen Zeitraum und Sortiment selbst[1]. Diese Produkte sind jetzt der Renner Mode und Schuhe bleiben die Klassiker im Winter-Sale. Genau dort achten Kundinnen und Kunden auf tiefe Preise und gute Verfügbarkeiten[2]. Elektronik performt weiterhin stark in Aktionsphasen, die Nachfrage nach Unterhaltungstechnik hat 2025 erneut dominiert und wirkt ins neue Jahr hinein[3]. Parallel startet die Garten- und Outdoor-Saison früher als man denkt: E‑Commerce im Gartenmarkt legte 2025 wieder zu, online wurden rund 1,28 Mrd. Euro umgesetzt. Wer jetzt Saatgut, Anzucht, Grills und Werkzeuge prominent platziert, fängt die Frühkäufer ab[4]. Und weil 66 Prozent der Onlineumsätze mobil entstehen, denken Sie Ihre Sale-Landingpages von Anfang an für Smartphone und App mit[5]. Ladenhüter identifizieren und verkaufen Gehen Sie nüchtern in die Zahlen: Welche Varianten drehen nicht? Welche Bundles funktionieren? In Afterbuy sehen Sie das in der Statistik und können nach Zeitraum, Artikel, Set oder Variation auswerten[6]. Markieren Sie echte Ausläufer klar als Abverkauf und bündeln Sie sie mit Topsellern (z. B. Zubehör gratis oder vergünstigt). Für Wintersport- und Deko-Restbestände bieten sich Staffelrabatte oder Mehrfachkauf-Anreize an. Wichtig: Wenn Sie Preise senken, gilt die 30‑Tage‑Regel. Der durchgestrichene Referenzpreis muss dem niedrigsten Gesamtpreis der letzten 30 Tage entsprechen[7][8]. Abverkauf ohne Preis-Dumping oder große Rabatt-Aktion? Wer den UVP in seinem Hauptshop schützen will, verkauft Restposten über getrennte Kanäle. Genau hier spielt Multi-Channel seine Stärken aus: eBay: über 18 Mio. aktive Nutzer in Deutschland; 134 Mio. aktive Käufer weltweit. Gebührenänderungen zum Februar 2026 beachten[9][10]. Amazon: der Reichweiten-Garant im deutschen Markt; Marktplätze machen den größten Anteil im E‑Commerce aus. 2026 senkt Amazon in Europa u. a. FBA‑Paketgebühren im Schnitt um 0,32 € pro Einheit, prüfen Sie Ihre Kalkulationen neu[5][11]. Kaufland Global Marketplace: stark wachsendes Netzwerk, Expansion in weitere EU‑Länder; 2025 starkes GMV‑Plus durch neue Ländermarktplätze. Gut geeignet für Non‑Fashion‑Sortimente, Haushaltswaren, DIY, Garten[12]. OTTO Market: 12,2 Mio. aktive Kundinnen und Kunden, über 6.200 Partnerhändler. Spannend für Home & Living, Fashion‑Basics und Technik‑Deals[13]. Afterbuy bindet diese Marktplätze direkt an und erlaubt getrennte Preis- und Sortimentsstrategien pro Kanal. Mehrere Accounts lassen sich in einem Setup verwalten, inklusive Sub‑Accounts für Team oder externe Partner[6]. Preise smart steuern, Marke schützen Sie brauchen keine chaotischen Rabatt-Orgien. Setzen Sie klare Regeln: Dynamische Preise: Regeln festlegen und Preise automatisch nach Bestand, Abverkaufsziel oder Marktplatzanforderung justieren. Afterbuy unterstützt eBay‑ und Amazon‑Listings inklusive Auto‑Update[14]. Erweiterte Preisfelder: Zusätzliche Preislogiken je Kanal pflegen, ohne das Stammpreisfeld zu verbiegen. Ideal für Outlet‑Kanäle, B‑Ware oder Mengenstaffeln[15]. Sale-Flächen im Shop: Eigene Themenwelten/Sale‑Kategorien erleichtern die Navigation und halten Ihren Hauptkatalog preisstabil[6]. Compliance: Streichpreise immer rechtssicher mit dem niedrigsten 30‑Tage‑Preis hinterlegen und klar kennzeichnen. Die PAngV und die behördlichen Hinweise lassen wenig Spielraum[7][8]. So setzen Sie den Abverkauf schnell um 1. Daten checken In Afterbuy die Statistik öffnen, Zero‑Mover und Langsamdreher nach Alter, Marge und Bestand sortieren. Kandidaten taggen und als Sale‑Liste speichern[6]. 2. Preise regeln Für die Sale‑Liste Regeln in Dynamische Preise anlegen, z. B. −20 % bis Bestandsziel X, danach normalisieren. Referenzpreise sauber dokumentieren[14][7]. 3. Kanäle staffeln Hauptshop preisstabil lassen, Abverkauf über eBay/Amazon/Kaufland/OTTO steuern. Sub‑Accounts und kanalgetrennte Preisfelder nutzen, um Markenpreise zu schützen[6][15]. 4. Mobile zuerst Sale‑Kacheln, Filter und Checkout auf Mobil optimieren. Zwei Klicks bis zum Warenkorb, klare Rückgaberegeln. Mobil ist der Umsatztreiber[5]. Marktplatz‑Konditionen im Blick behalten Kalkulieren Sie WSV‑Margen mit aktuellen Gebühren. eBay passt 2026 variable Provisionen in einzelnen Kategorien an[10]. Amazon reduziert 2026 in Europa ausgewählte Referral‑ und FBA‑Gebühren, insbesondere Paketgebühren. Das kann den Abverkauf preislich wieder luftiger machen[11]. Fazit Räumen ohne Reue: identifizieren, regeln, staffeln. Nutzen Sie die Reichweite der Marktplätze, ohne Ihren Hauptshop zu beschädigen. Mit sauberer Datengrundlage, dynamischer Preislogik und rechtssicheren Streichpreisen drehen Sie den Bestand und starten mit frischem Lager in den Frühling. Referenzen [1] IHK: ABC des Werberechts – Schlussverkäufe heute [2] kaufDA Insights: Winterschlussverkauf 2026 [3] idealo: Black Friday 2025 – Elektronik dominiert [4] IVG Jahresbericht 2026: E‑Commerce im Gartenmarkt [5] HDE Online‑Monitor 2025 (PDF) [6] Afterbuy‑Wiki: Funktionen, Lister, Statistik, Sub‑Accounts [7] Preisangabenverordnung § 11: niedrigster Preis der letzten 30 Tage [8] BMWK: Transparente Preise – Erläuterungen zur PAngV [9] eBay Deutschland: Handelsupdate Q3/2025 (aktive Käufer) [10] eBay: Gebührenänderungen für gewerbliche Verkäufer 02/2026 [11] Amazon Seller Central DE: Preisgestaltung und Gebührensenkungen 2026 [12] Kaufland: Expansion des Global Marketplace (Presse) [13] Handelsblatt/dpa: OTTO steigert Kundenzahl, Partneranzahl [14] Afterbuy Blog: Dynamische Preise [15] Afterbuy Blog: Erweiterte Preisfelder

Amazon FBA: So werden Händler faktisch zu Großhändlern

Amazon kauft deinen FBA‑Bestand und verkauft ihn selbst weiter – standardmäßig aktiv, wenn du dafür infrage kommst. Das Programm heißt wörtlich „Allow Amazon to buy my products to sell globally“. Amazon kauft deine FBA‑Artikel zum eigenen Angebotspreis ab und bietet sie in anderen Amazon‑Stores an, unter anderem in UK und der EU. Du bekommst den von dir festgelegten Preis, Amazon kümmert sich um Listing, Übersetzung, Preisfindung und den grenzüberschreitenden Versand. Du kannst pro Store jederzeit widersprechen und dich austragen. [1][2][3] Wichtig für die Buchhaltung: Wenn Amazon bei dir kauft, ist das für dich ein B2B‑Verkauf an Amazon. Amazon stellt dafür Selbstfaktura‑Rechnungen auf deinen Namen aus, die du aufbewahren musst. Rücksendungen schreibt Amazon deinem FBA‑Bestand wieder gut. Verkauft wird nur aus EU‑Ländern, für die du in Seller Central eine gültige USt‑ID hinterlegt hast. [4][2] Prüfen Sie, ob Sie Ihren Amazon Lagerbestand freigeben möchten So findest du die Einstellung und schaltest sie bei Bedarf aus: Seller Central öffnen, oben rechts das Zahnrad wählen, dann „Fulfillment by Amazon“ anklicken. [1] Zum Abschnitt „Allow Amazon to buy my products to sell globally“ gehen und auf „Edit“ klicken. Dort siehst du, welche Stores aktiv sind, und kannst pro Store deaktivieren oder komplett opt‑out wählen. [1][5] Kontrolliere nach Änderungen deine Bestellungen. Als Käufer taucht oft „Amazon EU S.à r.l.“ beziehungsweise „Amazon Business EU S.à r.l.“ auf. Das sind Käufe im Rahmen dieses Programms. [6] Behalte es im Blick: Verkäufer berichten vereinzelt, dass trotz Deaktivierung weiter über Global Store verkauft wurde. Wenn das passiert, dokumentiere es und eröffne ein Ticket beim Support. [7][8] Warum das heikel sein kann: Viele Hersteller untersagen in ihren Verträgen den Weiterverkauf an andere Händler oder in bestimmte Länder. Wenn du solche Ware führst, kann die automatische Freigabe Ärger bedeuten. Dann solltest du das Programm deaktivieren und die Lage mit dem Hersteller und deinem Steuerberater sauber klären. [4] Warum Amazon seine Regeln ändert Amazon schließt mit dem Programm Angebotslücken zwischen Ländern. Wenn Nachfrage in einem Store besteht, aber kein lokales Angebot vorhanden ist, kauft Amazon deine Ware lokal und liefert grenzüberschreitend an den Kunden. Du erhältst deinen Angebotspreis, Kunden kaufen „wie lokal“. Listings, Übersetzung und Preissteuerung übernimmt Amazon. [2][1] Was sollten Sie tun? Hast du Produkte mit Vertriebsbeschränkungen oder Exklusivverträgen? Dann Programm deaktivieren und schriftlich dokumentieren. [1] Steuern im Griff behalten: Selbstfaktura‑Rechnungen von Amazon archivieren und USt‑Themen mit dem Steuerberater klären. [4] Wenn du die Chance nutzen willst: Stelle sicher, dass für die gewünschten EU‑Länder gültige USt‑IDs in Seller Central hinterlegt sind, sonst verkauft Amazon deine Artikel dort nicht. [2] Monitoring etablieren: Prüfe regelmäßig, ob „Amazon EU S.à r.l.“ als Käufer auftaucht und ob alle Stores so aktiv sind, wie du es vorgesehen hast. Bei Abweichungen sofort Support einschalten. [6][8] Kurz gesagt Die Funktion ist echt und aktuell. Sie ist für viele Verkäufer automatisch aktiv und kann je Land ein Segen oder ein Risiko sein. Triff eine bewusste Entscheidung, prüfe deine Verträge und stelle die Einstellung in Seller Central so ein, dass sie zu deinem Vertrieb passt. [3][1] Referenzen [1] Amazon Ads: Remote Fulfillment with FBA and Global Store – Enrollment und Opt‑out [2] Amazon Seller Forums EU: FBA – Amazon may buy your products to sell globally [3] Amazon Seller Forums US: Allow Amazon to buy my products to sell globally [4] Amazon Services Europe Business Solutions Agreement – Self‑billing Klausel [5] Amazon Seller Forums FR: Opt‑out Hinweis und Pfad in Seller Central [6] Amazon Seller Forums UK: Käufer „Amazon Business EU S.à r.l.“ identifizieren [7] Amazon Seller Forums UK: Trotz Deaktivierung verkauft Amazon weiter [8] Amazon Seller Forums EU: Deaktiviert, dennoch Global‑Store‑Verkäufe

E-Commerce Einsteiger-Guide mit Afterbuy 2026

Im E-Commerce zählt Aktualität. 2024 lagen die Umsätze mit Waren im deutschen Onlinehandel bei 80,6 Milliarden Euro. Der Onlineanteil am gesamten interaktiven Handel lag bei 98,9 Prozent. Marktplätze kamen auf 55 Prozent Marktanteil. Das ist die Basis, auf der du heute startest.[1] Welche Produkte, Preise, Kanäle und Produktinformationen empfehlen sich? Produkte: Prüfe, welche Artikel online wirklich ziehen. Schau dir auf Amazon und eBay die Bestseller und Preisbereiche an. Nischen funktionieren online oft besser als im Laden. Teste klein, iteriere schnell. So spürst du zügig, wo Marge und Nachfrage zusammenkommen. Preise: Kalkuliere mit allen Kosten. Verpackung, Versand, Retourenquote, Payment. Ohne Puffer frisst die Marktplatzprovision den Gewinn auf. Plane pro Kanal eigene Preispunkte. Frei Haus kann sinnvoll sein, wenn es dir Sichtbarkeit oder Konversionsschub bringt. Marktplätze sind gnadenlos transparent, also kalkuliere sauber. Vertriebswege: Mit begrenztem Marketingbudget bringen Marktplätze schnell Reichweite. Sie kassieren Gebühren, liefern dafür aber Traffic und Vertrauen. Angesichts des Marktplatzanteils von 55 Prozent solltest du sie ernsthaft einplanen.[1] Der eigene Shop gibt dir volle Kontrolle über Branding, Service und Margensteuerung. Ideal ist die Kombi: Shop als Marke, Marktplätze als Reichweitenmotor. Produktinformationen: Klare Bilder, konkrete Nutzenargumente, saubere Attribute. Amazon bündelt Angebote über Produktcodes, du konkurrierst dort um die Buy Box. Eigene Inhalte brauchst du vor allem für eBay und deinen Shop, sonst bleibst du in der Suche unsichtbar. Unterstützung durch Software: Ohne ein Multichannel System passiert schnell Chaos. Eine Lösung wie Afterbuy synchronisiert Bestände kanalübergreifend, automatisiert Bestellabwicklung, Zahlungsabgleich, Dokumente und Kundenkommunikation – zentral in einer cloudbasierten Warenwirtschaft inklusive PIM und CRM.[2][3] Afterbuy hat direkte Anbindungen u. a. zu Amazon, eBay, Kaufland, OTTO und hood.de.[14] Zahlungsabwicklung, Technik und Warenwirtschaft im Ecommerce Amazon: Die Zahlungsabwicklung läuft über Amazon, Auszahlungen erfolgen gesammelt. Die prozentuale Verkaufsgebühr richtet sich nach Produktkategorie; „meist zwischen 8 und 15 Prozent“ ist ein solider Richtwert. Die genauen Sätze und die aktuellen FBA-Gebühren findest du in der offiziellen Gebührenübersicht und der FBA-Tarifkarte (gültig ab 1. Februar 2026).[5][6] Afterbuy unterstützt automatisierte Amazon-Auftragsabwicklung, Mengenabgleich und die Anbindung an „Versand durch Amazon“ inklusive FBA-Workflows.[4][15] eBay: eBay wickelt Zahlungen zentral ab und bietet Käuferinnen und Käufern je nach Warenkorb verschiedene Zahlarten wie Kreditkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay, Sofortüberweisung und Barzahlung bei Abholung an.[9] Gebührenseitig hat eBay zum Februar 2026 die fixe Bestellgebühr für Bestellungen über 10 Euro auf 0,45 Euro angehoben und in ausgewählten Kategorien die variable Provision angepasst. Prüfe die jeweils aktuellen Sätze im Verkäuferportal, sie unterscheiden sich je Kategorie.[7][8] Kaufland Global Marketplace: Kaufland arbeitet mit einer monatlichen Grundgebühr (Basic 39,95 Euro, Plus 59,95 Euro, jeweils zzgl. USt) und klar ausgewiesenen Provisionssätzen je Kategorie. Die Grundgebühr gilt jeweils für alle aktivierten Kaufland-Marktplätze, die Provision wird auf den Bruttoverkaufspreis inkl. Versand berechnet. Details findest du in den offiziellen Konditionen.[10] OTTO Market: OTTO erhebt eine monatliche Grundgebühr von 99,90 Euro und eine sortimentsabhängige Provision. Zusätzlich ist in der Gesamtprovision eine Payment-Gebühr von 2,7 Prozent enthalten. In mehreren Sortimenten gelten Staffelprovisionen je Verkaufspreis. Prüfe vor dem Start die für deine Kategorie gültigen Sätze in der Sortimente-Übersicht bzw. im FAQ.[11] Eigener Shop und Zahlarten: Biete die Bezahlmethoden an, die deine Zielgruppe erwartet, und kalkuliere die Kosten realistisch. Beispiel: PayPal Checkout berechnet 2,99 Prozent plus 0,39 Euro Fixgebühr je Transaktion (Deutschland, Stand 9. Februar 2026).[12] Wenn du Stripe nutzt, beachte u. a. Aufschläge bei Auslandsumsätzen (typisch 1 Prozent plus 0,30 Euro) und die Konditionen für BNPL via Klarna, die bei Stripe ab 2,99 Prozent plus 0,35 Euro starten.[13] Der Punkt ist klar: Payment beeinflusst Conversion und Marge. Teste, messe, entscheide datenbasiert. Einfach mit einer Warenwirtschaft alle Funktionen verbinden Shopsystem und Hosting: Mietshops sind für den schnellen Einstieg top. Achte auf Skalierung, Updates, Performance und Support. Entscheidend ist, wie gut sich dein Shop in die Warenwirtschaft und die Marktplätze integriert. Warenwirtschaft als Zentrale: Wenn du über mehrere Kanäle verkaufst, brauchst du saubere Prozesse und stabile Schnittstellen. Afterbuy bündelt Produktdaten, Bestände, Aufträge, Rechnungen, Versandlabels und Kundenkommunikation in einem System und verbindet Shop, Amazon, eBay, Kaufland, OTTO und weitere Kanäle direkt oder über Partner. Das spart Zeit und reduziert Fehler – gerade, wenn Stückzahlen steigen.[2][3][14] Im zweiten Teil schauen wir uns Versand, Retouren und Auslandsverkauf an – pragmatisch und mit Zahlen, die dir wirklich bei der Entscheidung helfen. Kundenwünsche und zuverlässiger Versand sind wichtig für die Kundenbindung Versand und Kundenservice: Viele Händler fahren mit mehreren Carriern besser. So deckst du verschiedene Produkte, Servicelevel und Länder ab und bleibst lieferfähig, wenn ein Dienst klemmt. Entscheidend sind Kosten je Paket, Laufzeit, Zustellquote, Haftung, Abholung, Abrechnung und Services wie Wunschzeit oder Paketshopzustellung. Check zuerst die Technik. Deine Shop- oder ERP-Daten müssen sauber in die Systeme der Logistiker laufen. Afterbuy hat dafür fertige Carrier-Schnittstellen, etwa zu DHL (Versenden), inklusive Labelerzeugung direkt aus Afterbuy.[4] Für DPD gibt es ebenfalls eine direkte Label-Integration,[5] Hermes Germany wird über die HSI-Schnittstelle angebunden.[6] In der Afterbuy-Doku findest du die Bereiche zu Schnittstellen und Integrationen gebündelt.[3] Transparente Kommunikation spart Tickets. Zeig Verfügbarkeit und voraussichtliche Lieferzeit schon am Produkt. Nach Übergabe: Versandbestätigung mit Tracking raus. Nutze Statusdaten, um Verzögerungen zu erkennen und nachzufassen. Mit Afterbuy Cloud Print und den Carrierschnittstellen bringst du den Etikettendruck, Sammeldruck und den Übergabescans in einen durchgehenden Flow.[11] Retouren als verkaufsförderndes Element Retouren: Eine klare, einfache Retoure nimmt Kaufängste. Gleichzeitig willst du die Quote unten halten. Ursachenanalyse hilft: Qualität, Abweichungen zur Beschreibung, Bedienfragen, falsche Größen, Lieferdauer. Frage den Retourengrund ab und arbeite die Top-Treiber systematisch ab. Der größte Hebel liegt in deinen Prozessen. Standardisierte Retourenformulare, automatische Labels, eindeutige Artikelkennzeichnung und klare Gutschriften sparen Zeit. Rechtlich gilt im EU-B2C-Handel in der Regel ein 14-tägiges Widerrufsrecht ab Erhalt der Ware, mit Ausnahmen etwa für individuell angefertigte Artikel. Plane das fest ein und kommuniziere es verständlich.[7] Onlinehandel über Landesgrenzen hinweg Vor dem Start ins Ausland rechnest du sauber durch: Nachfrage, Wettbewerb, Preise, Deckungsbeitrag inklusive Versand, Retouren und Steuern. Wähle die passenden Kanäle je Land. Afterbuy unterstützt dich bei der Anbindung führender Marktplätze wie eBay, Amazon, Kaufland und OTTO, damit Listings, Bestände und Auftragsabwicklung zentral laufen.[10][3] Wichtige Punkte für den Cross-Border-Start: Zahlarten sind lokal. Prüfe, welche Methoden im Zielmarkt ziehen, und ob dein Checkout sie anbietet. SEO/SEA anpassen: Sprache, Suchbegriffe, Marktplatz-Algorithmen und relevante Netzwerke unterscheiden sich

ElektroG-Prüfpflicht: Marktplätze jetzt im Live-Betrieb

Marktplätze in der (Prüf-)Pflicht: Neufassung des ElektroG Seit dem 1. Juli 2023 gilt die Prüfpflicht nach ElektroG für elektronische Marktplätze in Deutschland. Heißt konkret: Ein Marktplatz darf ein Elektrogerät nur listen, wenn die Kombination aus Marke, Geräteart und WEEE-Reg.-Nr. DE im öffentlichen Register der Stiftung ear hinterlegt ist. Parallel dazu müssen Hersteller ihre WEEE-Nummer beim Anbieten und auf Rechnungen angeben.[1][2][3][4] Worum es rechtlich geht Die Prüfpflicht ist in § 6 ElektroG verankert. Marktplätze dürfen das Anbieten oder Bereitstellen von Geräten nicht ermöglichen, wenn der verantwortliche Hersteller (oder sein Bevollmächtigter) nicht ordnungsgemäß registriert ist. Fulfilment-Dienstleister dürfen für solche Geräte keine Leistungen erbringen. Und: Die WEEE-Registrierungsnummer muss beim Angebot und auf der Rechnung stehen. Punkt.[2][1] Was Marktplätze heute tatsächlich prüfen Die großen Plattformen haben die Pflicht produktiv umgesetzt. Amazon kündigte an, Angebote ohne valide Registrierung auf Marken- und Geräteart-Ebene zu deaktivieren. eBay blendet Angebote ohne hinterlegte WEEE-Nummer aus. Kaufland prüft und validiert WEEE-Nummern und nimmt nicht-konforme Listings vom Netz. Das läuft längst im Live-Betrieb.[5][6][7][3] Wichtig für die Praxis Registrierung wird je Marke und Geräteart erteilt. Es reicht nicht, nur “irgendeine” WEEE-Nummer zu haben. Die Kombination muss im ear-Verzeichnis stehen und zur gelisteten Marke und Geräteart passen.[4] Amazon prüft auf Marken- und Geräteart-Ebene und kann nicht-konforme Listings deaktivieren, teilweise bereits vor Stichtagen, um Bearbeitungszeiten abzupuffern.[5] eBay verlangt die WEEE-Nummer im Verkäuferkonto, sonst werden betroffene Angebote ausgeblendet. Kaufland validiert WEEE-Nummern im Seller-Portal und sperrt ohne gültigen Nachweis.[6][7] Was bedeutet das für dich als Online-Händler? Kurz gesagt: Ohne saubere ear-Registrierung auf Marken- und Geräteart-Ebene läufst du in Sperren. Außerdem musst du deine WEEE-Nummer beim Anbieten und auf Rechnungen angeben. Das ist gesetzliche Pflicht, keine Kür.[1] Dein To-do in drei Schritten Prüfe im ear-Verzeichnis, ob die Kombination aus Marke, Geräteart und WEEE-Reg.-Nr. DE bereits registriert ist. Wenn nicht: registrieren (ggf. über Bevollmächtigten).[4] Hinterlege die WEEE-Nummer in jedem Marktplatzkonto: bei eBay im Verkäuferportal, bei Kaufland im Seller-Portal, bei Amazon im Compliance-Portal.[6][7][5] Sorge dafür, dass deine WEEE-Nummer automatisch auf allen Rechnungen erscheint. Das ist Pflicht nach § 6 Abs. 3 ElektroG.[1] Afterbuy: So setzt du die Pflichten ohne Gefrickel um Afterbuy hat die WEEE-Felder und die Anzeige längst integriert. Du kannst die WEEE-Reg.-Nr. zentral unter Konfiguration in den Rechnungs- und Liefereinstellungen hinterlegen und als Variable in Rechnungs- oder E-Mail-Vorlagen nutzen. Die Variable lautet WEEERegNr. Außerdem gibt es in den Lister-Masken Felder für “Geräteart laut ElektroG”, “Marke laut ElektroG (ear)” und “WEEE-Reg.-Nr. DE”.[8][9] Die Marktplatz-Anbindungen (u. a. eBay, Amazon, Kaufland, OTTO) sind im Afterbuy-Wiki dokumentiert. Heißt: Du pflegst die Daten einmal sauber und spielst sie kanalübergreifend aus.[10] Häufige Stolpersteine aus dem Tagesgeschäft WEEE passt nicht zur Marke oder Geräteart: Dann gilt die Registrierung als “nicht passend”. Lösung: Marken- und Geräteart-Zuordnung im ear-Account checken und ggf. zusätzliche Registrierungen beantragen.[4] Bevollmächtigung nicht anerkannt: Amazon validiert nur, wenn der Bevollmächtigte auf der ear-Liste steht. Sonst werden Listings gesperrt, bis eine gültige Registrierung vorliegt.[5] B2C-Garantie vergessen: Für B2C-Geräte ist eine insolvenzsichere Garantie nötig. Fehlende Nachweise können zum Widerruf der Registrierung führen. Prüfe das im ear-Portal.[3] Gebrauchtgeräte: Kommen die Geräte aus Deutschland und verkaufst du nicht unter eigener Marke, ist oft keine eigene WEEE-Registrierung nötig. Importierst du gebrauchte Geräte erstmals nach Deutschland, brauchst du eine eigene Registrierung.[4] Status März 2026: Was du mitnehmen solltest Die Prüfpflicht ist kein “kommt bald” mehr. Sie ist gelebter Alltag. Marktplätze prüfen aktiv, sperren nicht-konforme Angebote und erwarten saubere Nachweise. Wer seine ear-Daten, Marktplatz-Uploads und Rechnungen automatisiert im Griff hat, verkauft ohne Unterbrechungen weiter.[6][7][5] Hinweis Das ist keine Rechtsberatung. Für Sonderfälle (z. B. Bevollmächtigung, B2B vs. B2C, Gerätekategorien) prüfe deine Pflichten direkt bei der Stiftung ear und im Gesetzestext.[4][2] Quellen 1. § 6 ElektroG – Registrierung, Pflicht zur Angabe der WEEE-Nummer 2. ElektroG (amtliche Fassung als PDF), inkl. Pflichten für Marktplätze/Fulfilment 3. Stiftung ear Infobrief 3/2024 – Ein Jahr Prüfpflicht 4. Stiftung ear: FAQ für Marktplatzverkäufer (Registrierung je Marke/Geräteart) 5. Amazon Seller-Forum: Hinweis zur WEEE-Prüfung auf Marken- und Geräteart-Ebene 6. eBay Verkäuferportal: Ab 1. Juli 2023 – Marktplatzpflichten (WEEE) 7. Kaufland Global Marketplace: EPR/WEEE – Prüfung und Validierung 8. Afterbuy: WEEE-Nummer in Afterbuy einfach integrieren (Variable, Rechnung) 9. Afterbuy Changelog: Umsetzung der WEEE-Reg.-Nr. in Afterbuy 10. Afterbuy-Wiki Hauptseite: Marktplatz-Lister (u. a. eBay, Amazon, Kaufland, OTTO)

Hood.de 2026: Darum lohnt sich das Listing

Hood.de – warum sich das Listing 2026 für Afterbuy-Nutzer lohnt eBay und Amazon kennt jeder. Aber wer Gebühren im Griff behalten will und lieber mit einem deutschen Marktplatz arbeitet, sollte Hood.de auf dem Zettel haben. Seit Februar 2024 gehört Hood.de zur The Platform Group, die das System aktiv weiterentwickelt und ausbaut[1]. Laut eigenen Veröffentlichungen verkaufen auf Hood.de rund 5.000 Händler, die Plattform verzeichnet je nach Zeitraum um zwei bis drei Millionen Besucher monatlich[2][3]. Warum Hood.de? Hood.de ist seit 2000 am Start und positioniert sich als fairer Generalist mit Fokus auf Kategorien wie Baumarkt, Garten, Möbel, Sport und Gesundheit[3][2]. Einstellgebühren fallen keine an. Die Verkaufsprovision liegt je nach Kategorie aktuell zwischen 4 und 11 Prozent[4][5]. Zusätzlich gibt es eine Tiefpreisgarantie auf die Verkaufsgebühren im Vergleich zu großen Marktplätzen wie Amazon, eBay, Kaufland und OTTO[6]. Reichweite gibt’s nicht nur auf Hood.de selbst. Der Marktplatz speist Angebote in relevante Kanäle wie Google Shopping, Bing Shopping, idealo oder billiger.de ein. Das kostet dich nichts extra und hilft bei der Sichtbarkeit deiner Artikel[7]. Was bieten mir die einzelnen Shop-Kategorien? Gold-Shop: bis zu 500 aktive Artikel, 8 Bilder pro Artikel inklusive, Varianten mit 2 Dimensionen, bevorzugte Platzierung. Preis bei jährlicher Zahlung 21 Euro pro Monat, bei monatlicher Zahlung 25 Euro[4]. Platin-Shop: bis zu 20.000 aktive Artikel, 25 Bilder pro Artikel inklusive, Varianten mit 5 Dimensionen, Top-Platzierung, XXL-Fotos inklusive. Preis bei jährlicher Zahlung 32 Euro pro Monat, bei monatlicher Zahlung 39 Euro[4]. Importe und API: Im Gold-Shop sind 2.000 Importe pro Monat enthalten, im Platin-Shop 20.000. Darüber hinaus kostet jeder weitere Import 0,01 Euro. API-Calls für Updates und Bestellabrufe sind kostenfrei[4]. Für wen lohnt sich das Listen bei Hood.de? Wenn du Produkte aus den genannten Kernbereichen verkaufst, passt Hood.de sehr gut ins Portfolio. Dank niedriger Gebühren bleiben deine Preise wettbewerbsfähig, und die Anbindung an Preissuchmaschinen und Google Shopping verstärkt die Reichweite deiner Angebote[7][2]. Für Afterbuy-Nutzer ist der Einstieg besonders unkompliziert. Es gibt eine direkte Anbindung an Hood.de, über die du Produkte komfortabel listen und laufend updaten kannst. Preis- und Bestandsabgleich sind dafür vorgesehen und sparen dir manuelle Arbeitsschritte[8][9][10]. Wie liste ich meine Produkte bei Hood.de? 1. Shop wählen und Konditionen checken: Richte deinen Hood-Shop ein und entscheide dich für Gold oder Platin. So hast du Preise, Bilderkontingent und Varianten im Griff[7][4]. 2. Afterbuy verbinden und Abgleich aktivieren: Verbinde Afterbuy mit Hood.de und aktiviere den Preis-/Mengenabgleich, damit Bestände und Preise automatisch aktuell bleiben[8][9]. 3. Produkte listen: Lege deine Artikel im Afterbuy Lister an und spiele sie auf Hood.de aus. So steuerst du zentral und sparst dir doppelten Pflegeaufwand[10][8]. Wichtiger Gebührenhinweis Die Provisionssätze sind kategoriebasiert. Ab 1. April 2026 ändert Hood.de einzelne Kategorien, zum Beispiel steigt Software auf 11 Prozent, Business & Industrie auf 11 Prozent. Prüfe vor dem Listen deine Kategorie, damit die Kalkulation sauber passt[5]. Wir empfehlen: Einfach mal testen Starte mit ein paar gut drehenden Artikeln, beobachte Preis, Sichtbarkeit und Conversion. Wenn die Zahlen passen, skalierst du. Hier geht’s zum Shop-Setup[7]. Quellen 1. The Platform Group: Übernahme von Hood.de, 16.02.2024[1] 2. Hood.de Top-News: „Hood.de steigert Attraktivität für Händler und Käufer“, 28.06.2024[2] 3. neuhandeln.de: „Hood.de wird 25“, 19.11.2025[3] 4. Hood.de Hilfe: Gebühren und Shop-Pakete (Gold, Platin, Importe, API)[4] 5. Hood.de Hilfe: Übersicht Verkaufsprovisionen inkl. Änderungen ab 01.04.2026[5] 6. Hood.de: Tiefpreisgarantie für Verkaufsgebühren[6] 7. Hood.de: Shop einrichten, Reichweiten-Kanäle inkl. Google Shopping[7] 8. Hood.de Hilfe: Produkte listen und updaten mit Afterbuy[8] 9. Afterbuy Blog: Verbesserungen des Hood-Listers inkl. Preis-/Mengenabgleich[9] 10. Afterbuy: Produktseite, Marktplatz-Lister und Anbindungen[10]

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