Offer is valid from 01.07.-20.07.2025, cannot be combined with other offers, no cash payment. read more

Gastbeitrag: Die Vorteile einer Cross-Channel-Strategie

Die optimale Abdeckung der Customer Journey ist Pflicht, wenn du Conversion und Bindung wirklich nach oben treiben willst. Cross Channel ist dafür das pragmatischste Setup: Du verknüpfst deine Kanäle so, dass Recherche, Kauf, Lieferung und Service nahtlos ineinandergreifen. Als aktuelles Praxisbeispiel schauen wir auf den Online‑Marktplatz Kaufland.de, der 2021 aus ...

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Die optimale Abdeckung der Customer Journey ist Pflicht, wenn du Conversion und Bindung wirklich nach oben treiben willst. Cross Channel ist dafür das pragmatischste Setup: Du verknüpfst deine Kanäle so, dass Recherche, Kauf, Lieferung und Service nahtlos ineinandergreifen. Als aktuelles Praxisbeispiel schauen wir auf den Online‑Marktplatz Kaufland.de, der 2021 aus real.de hervorgegangen ist und seitdem stark gewachsen ist.[1]

Cross‑Channel und Customer Journey

Kunden denken nicht in Kanälen. Sie googeln ein Produkt, checken Reviews, sehen es im Laden, bestellen später auf dem Sofa. Genau dieses Channel‑Hopping musst du planen. Cross‑Channel‑Marketing heißt: Maßnahmen und Prozesse so verzahnen, dass Botschaften, Sortiment, Preise, Verfügbarkeit und Service über alle Touchpoints konsistent bleiben. Wenn das sitzt, fühlt sich jeder Schritt für den Kunden logisch an statt wie ein Medienbruch.

Welche Vorteile ergeben sich aus einer Cross‑Channel‑Strategie?

Konsistenz zahlt auf Conversion ein: Ein einheitliches Erlebnis reduziert Reibung und Abbrüche, stärkt Vertrauen und steigert Wiederkäufe.

Wahlfreiheit gewinnt: Kunden wählen situativ den bequemsten Weg, ob Lieferung nach Hause, Packstation oder Filiale des Paketdienstes.

Stärken pro Kanal ausspielen: Content und Beratung online, schnelle Mitnahme oder Erlebnisse offline, beides sauber orchestriert.

Mehr Daten, bessere Entscheidungen: Kanalübergreifende Signale zeigen dir, wo Nachfrage entsteht und wo Engpässe liegen.

Skalierbarkeit: Prozesse laufen einmal sauber definiert in mehreren Kanälen statt in Silos doppelt.

Cross‑Channel‑Strategie bei Kaufland.de

Aus dem ehemaligen real.de wurde am 14. April 2021 der Marktplatz Kaufland.de. Seitdem bündelt Kaufland E‑Commerce das Onlinegeschäft unter einer starken Retail‑Marke.[1] Laut aktuellem Transparenzbericht listet der Marktplatz über 45 Millionen Artikel von mehr als 11 000 Verkäufern und erreicht im Schnitt monatlich rund 31,8 Millionen Nutzer.[2]

Für die letzte Meile setzt Kaufland.de auf flexible Lieferziele: Neben der klassischen Heimzustellung können Händler Bestellungen in Deutschland an DHL Packstationen und DHL Filialen liefern lassen. Das ist praktisch für Kunden, die unabhängig von Zustellzeiten bleiben wollen.[3] Retouren laufen über den Marktplatzprozess und die jeweilige Rücksendeadresse des Verkäufers, nicht über die stationären Kaufland‑Filialen.[4]

Offline‑Touchpoints bindet Kaufland selektiv ein. So hat der Händler das Marktplatz‑Sortiment testweise in einem Showroom in einer Filiale erlebbar gemacht, was Reichweite und Vertrauen für online gelistete Produkte stärkt.[5] Zusätzlich stehen an ausgewählten Standorten anbieteroffene Paketstationen von MyFlexBox für Abholung, Versand und Retoure bereit, was den Kanalwechsel im Alltag noch unkomplizierter macht.[6]

Für Händler ist der länderübergreifende Roll‑out wichtig. Über Kaufland Global Marketplace steuerst du mehrere Länder aus einem Seller‑Konto, aktuell unter anderem Deutschland, Tschechien, Slowakei, Polen, Österreich, Frankreich und Italien. Die Konditionen bestehen aus einem monatlichen Grundpreis pro aktivem Marktplatz und klaren Kategorien‑Provisionen, ohne Listing‑Gebühren.[7]

Technisch bindest du Kaufland.de sauber in deine Systemlandschaft ein. Afterbuy stellt eine direkte Schnittstelle inklusive Listing‑Tool, Bestands‑ und Preis‑Sync, Bestellabwicklung, Rechnungen, Buchhaltungs‑ und Versandanbindungen bereit. Das reduziert manuellen Aufwand und hält Daten über alle Kanäle konsistent.[8][9][10]

Wichtig für Händler: Kaufland hat den Fulfillment‑Service FBK zum 28. Februar 2025 eingestellt und durch neue Logistikangebote ersetzt. Prüfe deine Versand‑ und Retourenprozesse und passe sie an, wenn du zuvor FBK genutzt hast.[11][12][13]

Fazit: Cross Channel wirkt, wenn Content, Sortiment, Verfügbarkeit, Zahlung, Lieferung und Service ohne Bruch zusammenspielen. Ein Marktplatz wie Kaufland.de liefert dir dafür Reichweite, flexible Zustellziele und internationale Skalierung. Mit einer sauberen Systemintegration, etwa über Afterbuy, holst du die Effizienz raus, die deine Margen schützt und die Kundenerwartung heute voraussetzt.[2][7][8]

Referenzen

[1] Kaufland e‑commerce: real.de wurde am 14.04.2021 zu Kaufland.de

[2] Kaufland Marketplace GmbH Transparenzbericht 2024/25, Nutzer‑, Verkäufer‑ und Artikelzahlen

[3] Kaufland Seller University: Versand an DHL Packstationen und Filialen

[4] Kaufland.de Hilfe: Widerruf und Retoure

[5] Kaufland Presse: Showroom mit Marktplatz‑Sortiment in der Filiale

[6] Kaufland Presse: MyFlexBox Paketstationen an rund 40 Filialen

[7] Kaufland Global Marketplace: Konditionen und verfügbare Marktplatz‑Länder

[8] Afterbuy: Direktanbindung an Kaufland.de inkl. Abwicklung

[9] Afterbuy: Kaufland Listing Tool

[10] Afterbuy: Schnittstellen & Partner zu Kaufland.de

[11] OnlinehändlerNews: Kaufland stellt Fulfillment‑Service ein

[12] Ecommerce News EU: Bestätigung zur FBK‑Einstellung

[13] CHIP: Bericht zur Beendigung von FBK und neuen Logistikservices