Umsatzstark: E-Commerce-Anteil im Einzelhandel wächst wieder
Der Onlinehandel ist zurück im Vorwärtsgang. 2024 lag der Online-Anteil am Einzelhandelsumsatz in Deutschland bei 13,4 Prozent, für 2025 taxiert der HDE 13,6 Prozent. Parallel ziehen die Online-Umsätze wieder an. Gute Nachrichten für Händler, die online ausbauen oder einsteigen wollen.[1][2]
Wichtig: Je nach Statistik-Zuordnung (Multichannel-Umsätze werden oft dem stationären Hauptzweig zugerechnet) liegt der „gefühlte“ Online-Anteil im Handel höher. Handelsdaten.de verweist deshalb auf rund 20 Prozent als realistischere Größenordnung über alle Formate hinweg.[3]
Was den Markt 2025/2026 wirklich treibt
Online ist Alltag: 83 Prozent der 16- bis 74-Jährigen in Deutschland haben 2024 online gekauft. Ein Drittel shoppt mindestens einmal pro Woche. Frequenz da, Potenzial da.[4][5]
Marktplätze dominieren: 2024 liefen 57 Prozent der Online-Umsätze über Marktplätze, Amazon kommt über Eigenhandel plus Marketplace auf 63 Prozent Anteil am deutschen Onlinehandel. Das prägt Reichweite, Kosten und Kundenzugang.[1]
Segmente verschieben sich: Fashion & Accessoires (23,2 Prozent) und CE/Elektro (21,5 Prozent) stellen zusammen fast die Hälfte des Onlinevolumens 2024. FMCG wächst online überdurchschnittlich, bleibt aber anteilig kleiner. Für 2026 erwartet der bevh weiteres nominales Wachstum im Waren-E-Commerce.[1][2]
Einkaufen per Smartphone: mobil first, oft in der App
Mobiles Shopping ist Standard. 66 Prozent der Online-Umsätze laufen über Smartphone und Tablet. Auf dem Handy teilen sich Käufe grob halb/halb zwischen App und mobiler Website. Wer Conversion will, denkt App- und Web-Flows zusammen und macht den Checkout friktionsarm.[1]
Auch an der Kasse wird’s mobiler: Digitale Wallets legen weiter zu, befeuert vom M-Commerce. Das senkt Reibung und beschleunigt Kaufabschlüsse, gerade auf dem Handy.[6]
All-in-One: Prozesse zusammenziehen, Kanäle skalieren
Wer jetzt skaliert, braucht ein Rückgrat, das Listing, Bestände, Aufträge, Versand und Reporting kanalübergreifend zusammenführt. Afterbuy ist so ein Ansatz: integrierte Lister für Marktplätze, zentrale Bestands- und Auftragsabwicklung, Import/Export, Workflows und ein eigener Shop, wenn gewünscht.[7]
Konkret integriert Afterbuy u. a. Amazon (inklusive Verkaufsimport und FBA-Reports), eBay, Kaufland.de, OTTO Market und Hood. Für Shopsysteme gibt es fertige Verbindungen zu Shopify und Shopware, außerdem zu weiteren gängigen Systemen. Das senkt Time-to-Market und hält Daten konsistent.[8][7][9][10]
Praxis-Hinweis zu Marktplätzen
Gebühren, Policies und Zielmärkte ändern sich. Beispiel: Kaufland baut sein „Global Marketplace“ weiter international aus; OTTO veröffentlicht klare Provisionslisten nach Sortiment. Prüfen Sie die aktuellen Konditionen und planen Sie Puffer ein, damit Ihre Kalkulation bei Gebührenupdates nicht kippt.[11][12][13]
Fazit: Der Markt bleibt chancenreich, aber datengetrieben. Setzen Sie auf Mobile-optimierte Journeys, nutzen Sie Marktplatz-Reichweiten strategisch und bündeln Sie Ihre Prozesse in einer robusten Middleware. So holen Sie 2026 mehr Umsatz pro Klick heraus.[1][14]
Referenzen
- [1] HDE Online-Monitor 2025 (PDF) Link
- [2] bevh/EHI Prognose und Rückblick 2025/2026 Link
- [3] Handelsdaten.de: Anteil des B2C-E-Commerce am Einzelhandelsumsatz, Methodik-Hinweis Link
- [4] Statistisches Bundesamt: 83 Prozent der 16–74-Jährigen kaufen online (2024) Link
- [5] Bitkom Research: Online-Shopping-Frequenz Link
- [6] bevh: Mobile Commerce treibt digitale Wallets Link
- [7] Afterbuy Doku: Hauptseite und Integrationsübersicht Link
- [8] Afterbuy Doku: Amazon-Verkaufsimport/FBA Link
- [9] Shopify App Store: Afterbuy Connector Link
- [10] Shopware Integration: Afterbuy Link
- [11] Kaufland Global Marketplace: Internationalisierung 2025 Link
- [12] Kaufland Global Marketplace: Konditionen & Provisionen Link
- [13] OTTO Market: Sortimente & Provisionssätze Link
- [14] EHI Retail Institute: E-Commerce-Markt Deutschland 2025 Link