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Infografik: Diese Zahlungsarten sind im E-Commerce ein Muss!

Der Payment-Markt ändert sich schnell, und genau das macht die Auswahl schwer. Was heute konvertiert, hängt von Kosten, Risiko, Zielgruppe und natürlich vom Produkt ab. Damit du zielsicher entscheidest, haben wir die wichtigsten Fakten und Entwicklungen zusammengetragen und in einer kompakten Infografik aufbereitet. Die Zahlen dahinter kommen aus der neuesten ...

Inhaltsverzeichnis

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Der Payment-Markt ändert sich schnell, und genau das macht die Auswahl schwer. Was heute konvertiert, hängt von Kosten, Risiko, Zielgruppe und natürlich vom Produkt ab. Damit du zielsicher entscheidest, haben wir die wichtigsten Fakten und Entwicklungen zusammengetragen und in einer kompakten Infografik aufbereitet. Die Zahlen dahinter kommen aus der neuesten EHI-Studie und aktuellen Anbieterangaben.[1]

Angebotene Zahlungsarten vs. genutzte Zahlarten

Was Shops anbieten und was Kundinnen und Kunden tatsächlich wählen, klafft oft auseinander. Fakt ist: 2024 lag PayPal beim Umsatzanteil im deutschen E‑Commerce vorne (28,5 Prozent), gefolgt von Kauf auf Rechnung (25,8 Prozent), SEPA‑Lastschrift (17,3 Prozent) und Karten (Kredit- plus internationale Debitkarten, 12,3 Prozent). Dass Amazon PayPal nicht anbietet, schiebt Anteile zusätzlich in Richtung Lastschrift und Karte.[1]

Ratenkauf bzw. BNPL wächst weiter und liegt 2024 bei 4,3 Prozent Umsatzanteil. Besonders bei höherpreisigen Waren bringt das Conversion, weil die Bestellwerte dort mit Abstand am höchsten sind.[1]

Welche Zahlungsarten sind 2026 ein Muss?

PayPal

Hohe Bekanntheit, schnelle Autorisierung, starker Käuferschutz. PayPal führt im deutschen E‑Commerce nach Umsatzanteil und bringt globale Reichweite mit 439 Millionen aktiven Accounts (Stand 31. Dezember 2025).[1][2]

Kauf auf Rechnung und BNPL

Rechnung bleibt Platz zwei beim Umsatzanteil. Für planbare Prozesse sorgt die Absicherung über Dienstleister. BNPL (Ratenkauf) holt auf, ist aber selektiv sinnvoll. Anbieter wie Klarna melden steigende Nutzung; die Schweden nennen über 100 Millionen aktive Konsumentinnen und Konsumenten weltweit (Q1 2025).[1][3]

SEPA‑Lastschrift

Stark bei Stammkundschaft und Abos, schlank im Checkout und 2024 mit 17,3 Prozent Umsatzanteil weiterhin einer der Big Player.[1]

Karten plus Wallets (Apple Pay, Google Pay)

Karten liegen im E‑Commerce 2024 bei 12,3 Prozent Umsatzanteil. Wallets boosten Conversion am Smartphone. Laut EHI planen 46,8 Prozent der Händler Apple Pay und 36,2 Prozent Google Pay aufzunehmen. Wenn dein PSP das anbietet, aktivieren und sauber ausspielen.[1]

Pay‑by‑Bank: Sofort/Klarna Pay Now und neue A2A‑Lösungen

Sofort ist inzwischen im Klarna‑Produkt „Pay Now“ konsolidiert. Für Händler ändert sich je nach PSP vor allem die Bezeichnung und das Routing, das Verfahren bleibt Bank‑Transfer‑basiert. Prüfe die Umstellung in deinem Gateway und ersetze alte Logos in Checkout und Kommunikation.[11][12][13]

Was sich gerade ändert

Giropay ist Geschichte. Das Verfahren wurde zum 31. Dezember 2024 eingestellt. Wenn es noch im Shop steht, raus damit und Rechtstexte prüfen. Hintergrund war der ausbleibende Markterfolg und die Neuausrichtung der Banken.[4][5][6]

Wero kommt. Die von der European Payments Initiative getriebene Wallet setzt auf Echtzeit‑Überweisungen und startet schrittweise im E‑Commerce, zuerst in Deutschland. Mehrere Acquirer und PSPs integrieren wero bereits oder stehen in den Startlöchern. Heißt für dich: beobachten, Tests mit deinem PSP planen und Conversion genau messen, bevor du andere Optionen verdrängst.[7][8][9]

Regulatorisch wird A2A einfacher. Die EU hat 2024 Instant‑Payments verpflichtend gemacht. Das fördert Pay‑by‑Bank im Checkout, drückt Kosten und verkürzt Settlement‑Zeiten. Gute Nachricht für Margen, aber Fraud‑Checks (z. B. Name‑IBAN‑Match) müssen sauber sitzen.[10]

So triffst du die Auswahl

Drei Hebel entscheiden: Conversion, Kosten, Risiko. Rechnungskauf punktet bei Conversion, verursacht aber indirekte Kosten (Prüfung, Mahnwesen). Karten und Wallets liefern Speed und Mobile‑Komfort. Pay‑by‑Bank senkt oft die Gebühren, braucht aber sauberes UX. Eine aktuelle Kostenstudie vom ibi research gibt dir einen guten Rahmen für die Kalkulation.[16]

  • Minimal‑Set für DE 2026: PayPal, Karte + Apple Pay/Google Pay, SEPA‑Lastschrift, Kauf auf Rechnung/BNPL. Optional Pay‑by‑Bank (Klarna Pay Now/wero) als zusätzliche Auswahl.
  • Checkout‑Prinzip: wenige, starke Optionen prominent; Spezialfälle hinter „Weitere Zahlarten“ auslagern. Zahlen und Abbruchraten monatlich prüfen und Mix anpassen.[1]

Praxis‑Tipp, wenn du Afterbuy nutzt

Afterbuy bietet dir flexible Workflows rund um Zahlung und Abwicklung. Prüfe regelmäßig die Integrationsseiten im Afterbuy‑Wiki und passe deinen Mix an die tatsächliche Unterstützung im System an. Alte Verfahren wie giropay sollten nicht mehr auftauchen, neue wie wero prüfst du über deinen PSP.[14][15]

Referenzen

  • [1] EHI Retail Institute: „PayPal festigt Spitzenposition“ (07.05.2025). Link
  • [2] PayPal Holdings, Inc.: Q4 & FY 2025 Earnings Release (31.12.2025, veröffentlicht Feb. 2026). Link
  • [3] Klarna: Pressemitteilung Q1 2025, „accelerates global momentum“ (2025). Link
  • [4] n‑tv: „Banken beschließen Giropay‑Einstellung zu Ende 2024“. Link
  • [5] heise online: „Giropay goes, Wero comes“. Link
  • [6] PayPal Hilfe: „Giropay‑Einstellung“. Link
  • [7] EPI Company: „Worldline initiates the launch of wero in ecommerce“. Link
  • [8] Computop: „Makes wero available for merchants“. Link
  • [9] Nexi: „becomes wero acquirer“ (Februar 2025). Link
  • [10] Rat der EU: „Council adopts regulation on instant payments“ (26.02.2024). Link
  • [11] Klarna: „Sofortüberweisung wird Teil von Klarna Pay Now“. Link
  • [12] Klarna for Business: „Sofort to Klarna Payments“. Link
  • [13] Adyen Help: „Klarna Debit Risk is replacing Sofort“. Link
  • [14] Afterbuy‑Wiki: Hauptseite. Link
  • [15] Afterbuy‑Wiki: Schnittstellen. Link
  • [16] ibi research: Pressemitteilung „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren 2025“. Link