Nutzen Sie Amazons Reichweite schon voll aus? International geht heute schneller als früher, aber die Spielregeln haben sich geändert. Amazon.se ist längst live, der Brexit ist Realität, und für die Schweiz zieht Amazon seit 1. Januar 2025 die Mehrwertsteuer selbst ein. In diesem Update bekommen Sie den Stand 2026 auf den Punkt gebracht und sehen, wie Afterbuy Sie dabei sauber unterstützt.[1][2][8]
Schwedischer Marktplatz Amazon.se: Chancen für deutsche Händler
Amazon.se ist seit dem 28. Oktober 2020 offiziell am Start. Heißt: Schwedische Käufer landen nicht mehr automatisch auf Amazon.de, sondern kaufen lokal. Für deutsche Händler ist das ein direkter Hebel für zusätzliche Reichweite in Skandinavien.[1]
Wichtig: Die alten, länderspezifischen Lieferschwellen sind Geschichte. Seit dem 1. Juli 2021 gilt in der EU eine einzige Umsatzschwelle von 10.000 Euro netto pro Jahr für grenzüberschreitende B2C-Lieferungen. Wer darüber liegt, nutzt das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) und versteuert im Bestimmungsland. Das betrifft auch Verkäufe nach Schweden. Damit ist die frühere Schwellenzahl von 33.794 Euro obsolet.[2][3][14]
Afterbuy macht das Listing und die Abwicklung für Amazon.se einfacher
- Währungsumrechnung mit EZB-Kursen: Afterbuy gleicht Wechselkurse täglich mit der Europäischen Zentralbank ab und rechnet Verkaufspreise beim Import wieder in Euro zurück. So bleiben Ihre Margen stabiler.[10][11]
- Eigene Preisfelder pro Marktplatz: Legen Sie für Amazon.se separate Preise in SEK an und steuern Sie die Kalkulation zentral in Afterbuy.[10]
- Steuer-ID-Verwaltung: Zusätzliche USt-IDs hinterlegen und verwalten, wenn Sie im Ausland steuerpflichtig werden.[10]
- Mehrsprachige Produktdaten: Produktinfos in mehreren Sprachen pflegen, ohne Datensalat.[13]
Schweiz: Amazon zieht Schweizer MwSt. ein und erledigt FBA-Einfuhrabgaben
Für Lieferungen an Adressen in der Schweiz zieht Amazon seit dem 1. Januar 2025 die Schweizer MwSt. an der Kasse ein und führt sie direkt an die Behörden ab. Bei FBA-Sendungen koordiniert Amazon zudem die Einfuhrumsatzsteuer und Zölle. Das entlastet Seller spürbar bei B2C-Bestellungen aus EU-Shops in die Schweiz.[8]
Zur Einordnung: Bereits seit 1. Januar 2019 gelten in der Schweiz verschärfte Regeln für Kleinsendungen, die viele Händler zu Anpassungen gezwungen haben. Amazons aktuelles Setup adressiert genau diese Hürden.[9]
Hinweis: Nicht jeder Amazon-Programmtyp deckt jede Versandkonstellation in die Schweiz ab. Prüfen Sie bei Exportfunktionen und Multi-Channel-Fulfillment die jeweils unterstützten Zielländer und Produktbeschränkungen.[15]
Brexit-Folgen: EFN wieder zwischen UK und EU aktiv, Pan-EU bleibt EU-only
Seit dem 1. Januar 2021 gilt: Pan-European FBA über die Grenze UK↔EU ist beendet. Sie brauchen getrennte Bestände in UK und der EU, wenn Sie in beiden Räumen lokal liefern wollen.[12]
Gute Nachricht: Die European Fulfilment Network-Verkehre zwischen UK und EU sind seit 2022 schrittweise wieder aktiviert. EFN ist heute grundsätzlich möglich, unterliegt aber gesonderten EFN-Gebühren und Produkt-Einschränkungen. Rechnen Sie mit Abweichungen je Sortiment und prüfen Sie die ASIN-Eignung im Report.[4][5]
Innerhalb der EU bleibt Pan-European FBA attraktiv, wurde aber angepasst. Neue Produkte brauchen u. a. zusätzlich ein Angebot auf Amazon.nl, damit Pan‑EU‑Gebühren greifen. Außerdem hat Amazon 2024 die Low‑Inventory‑Cost‑Coverage‑Fee in Pan‑EU eingeführt. Planen Sie Bestandsziele und Listing-Abdeckung entsprechend ein.[6][7]
So stellen Sie Ihr Setup jetzt sauber auf
- Für EU-B2C-Verkäufe das OSS nutzen und die 10.000‑Euro‑Schwelle im Blick behalten. Das spart Mehrfach-Registrierungen und vereinfacht die Deklaration.[2]
- UK und EU getrennt planen: Für lokale Prime-Lieferung beide Seiten mit Bestand beschicken. EFN nur einsetzen, wo Produkte/Regeln es zulassen und die Gebühr passt.[4]
- Schweiz-Verkäufe über Amazon: Neue 2025er-Regelung nutzen, Amazon zieht MwSt. ein und koordiniert FBA-Einfuhrabgaben. Eigene Prozesse entsprechend anpassen.[8]
- Afterbuy einsetzen, um Währungen, Preise, Steuer-IDs und Listings marktplatzspezifisch zu steuern. Das reduziert manuelle Fehler und hält Sie schneller lieferfähig.[10][16]
- Pan‑EU-Listings prüfen: Niederlande-Anforderung für neue Produkte berücksichtigen und Bestände so planen, dass die Low‑Inventory‑Fee nicht greift.[6][7]
Afterbuy als Drehkreuz für Ihren internationalen Amazon‑Vertrieb
Afterbuy bündelt Marktplatz-Anbindungen wie Amazon zentral, automatisiert Preis‑, Bestands‑ und Auftragsabgleich und hilft, internationale Verkäufe sauber abzuwickeln. Wenn Sie Amazon‑Listings schneller live bringen wollen, sparen die integrierten Tools spürbar Zeit im Alltag.[17][18][16]
Fazit: International skalieren heißt 2026 vor allem, die richtigen Hebel zu setzen. Nutzen Sie Amazon.se gezielt, spielen Sie UK und EU mit dem passenden FBA‑Setup aus, und nehmen Sie die Schweiz dank Amazons MwSt.-Handling mit. Afterbuy hält Ihnen dabei die Technik vom Hals.
Referenzen
[1] Amazon.se Launch-Pressemitteilung
[2] EU-Kommission: One‑Stop‑Shop und 10.000‑Euro‑Schwelle
[3] EU Publications: OSS Überblick
[4] Amazon Seller Central UK: EFN zwischen UK und EU wird reaktiviert
[5] Amazon Seller Central UK: EFN zwischen UK und EU jetzt wieder aktiv
[6] Amazon Seller Central: Pan‑EU erfordert Angebot inkl. Niederlande
[7] Amazon Seller Central: Low‑Inventory‑Cost‑Coverage‑Fee (Pan‑EU)
[8] Amazon Seller Central EU: Schweizer MwSt. ab 01.01.2025
[9] ESTV: Versandhandelsregelung Schweiz ab 2019
[10] Afterbuy Blog: International verkaufen mit Amazon und Afterbuy
[11] Afterbuy Blog: Währungsumrechnung mit EZB‑Kursen
[12] Amazon Seller Central UK: Pan‑EU‑Transfers UK↔EU gestoppt
[13] Afterbuy: Mehrsprachigkeit in Produktdaten
[14] EU‑Kommission: EU‑weite Lieferschwelle ersetzt Altschwellen
[15] Amazon Seller Central EU: Hinweise zu Export/MCF‑Zielen
[16] Afterbuy‑Dokumentation: Überblick Integrationen und Funktionen
[17] Afterbuy: Amazon‑Schnittstelle
[18] Afterbuy: Amazon Listing Tool