
Viele Onlinehändler haben kein Wachstumsproblem – sondern ein Prozessproblem
Viele Händler haben kein Wachstumsproblem – sondern ein Prozessproblem Friedhelm Tauber und Dr. Alexander Brunst sprechen darüber, warum Händler im E-Commerce heute weniger Tool-Chaos, mehr Verlässlichkeit — und Systeme brauchen, die im Alltag einfach funktionieren. Facebook Linkedin Twitter Xing Envelope-open CEO EC1: Friedhelm Tauber (links), Co-CEO EC1: Dr. Alexander Brunst (rechts) Der Onlinehandel ist in den letzten Jahren professioneller geworden — aber für viele Händler gleichzeitig deutlich anstrengender. Mehr Marktplätze. Mehr Tools. Mehr Schnittstellen. Mehr operative Baustellen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Kunden erwarten schnellere Lieferungen, bessere Kommunikation und reibungslose Prozesse. Dazu kommen steigende Werbekosten, wachsender Wettbewerbsdruck und immer komplexere Systemlandschaften. Viele Händler verbringen heute mehr Zeit damit, Systeme zusammenzuhalten, Prozesse nachzuarbeiten oder Schnittstellenprobleme zu lösen — statt sich auf ihr eigentliches Geschäft zu konzentrieren. Genau an diesem Punkt wollen Friedhelm Tauber und Dr. Alexander Brunst mit Afterbuy, Gambio und der ECOMMERCE ONE Gruppe ansetzen. Nicht mit Buzzwords. Sondern mit einer simplen Frage: Wie bekommt man E-Commerce wieder einfacher, stabiler und verlässlicher? WAS HÄNDLER HEUTE JEDEN TAG AUSBREMST manuelle Nacharbeit fehlerhafte Schnittstellen doppelte Datenpflege Tool-Chaos operative Reibung fehlende Transparenz komplizierte Prozesse zu viele Einzellösungen 6-10 Systeme nutzen Händler heute durchschnittlich parallel. Je mehr Systeme beteiligt sind, desto höher werden Fehleranfälligkeit, manueller Aufwand und operative Kosten. Quelle: ECOMMERCE ONE / Branchenanalyse 72% der Händler nennen Prozesskomplexität als Wachstumsbremse. Prozessqualität wird wichtiger als Reichweite. Quelle: ibi research / ECC Köln „Viele Händler müssen heute gleichzeitig Händler, Prozessmanager und Technologe sein.“ DR. ALEXANDER BRUNST Der Handel ist professioneller geworden — aber auch deutlich anstrengender Warum sich E-Commerce heute komplizierter anfühlt Friedhelm Tauber Viele Händler kämpfen heute nicht nur mit Wettbewerb, sondern mit Komplexität. Kunden erwarten mehr. Marktplätze werden anspruchsvoller. Rechtliche Anforderungen nehmen zu. Und gleichzeitig ist die Systemlandschaft oft fragmentiert. Wenn Shop, Marktplätze, Versand, Payment und Warenwirtschaft nicht sauber zusammenspielen, entsteht jeden Tag Reibung. Dr. Alexander Brunst Nach dem Covid-Boom sind viele Händler in eine Realität zurückgekehrt, die deutlich härter ist als erwartet. Kundenakquisitionskosten steigen. Margen geraten unter Druck. Der Wettbewerbsdruck — nicht zuletzt aus China — nimmt massiv zu. Wer heute erfolgreich bleibt, differenziert sich nicht nur über Marketing. Sondern über operative Exzellenz. Händler wollen keine Ticketnummer sein Warum Vertrauen im E-Commerce wieder wichtiger wird Friedhelm Tauber Absolut. Händler wollen keine Ticketnummer sein. Sie wollen das Gefühl haben: Da versteht jemand mein Geschäft. Vertrauen gewinnt man nicht mit Roadmaps oder PowerPoint-Präsentationen – sondern im Tagesgeschäft. Dann, wenn Prozesse funktionieren. Dann, wenn jemand erreichbar ist. Dann, wenn Probleme gelöst werden. Dr. Alexander Brunst Die Skepsis vieler Händler ist nachvollziehbar — und ehrlich gesagt auch berechtigt. Die Anforderungen an Software sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Gleichzeitig nehmen Themen wie Sicherheit und Stabilität eine ganz andere Rolle ein als noch vor fünf Jahren. Wir haben deshalb in den vergangenen Monaten eine siebenstellige Summe in neue Hardware für unser vollständig in Deutschland betriebenes Rechenzentrum investiert. Vertrauen zurückzugewinnen bedeutet für uns: Erst liefern, dann versprechen. „Support zeigt sich nicht im Sales-Call, sondern dann, wenn im Tagesgeschäft etwas schiefläuft.“ FRIEDHELM TAUBER Warum Händler heute weniger Features – und mehr Verlässlichkeit brauchen Was Händler heute wirklich von Software-Anbietern erwarten Friedhelm Tauber Ein neues Feature ist schön. Aber wenn Händler jeden Tag Bestellungen abwickeln, Ware versenden und Kundenfragen beantworten müssen, zählen andere Dinge zuerst: Läuft das System stabil?Bekomme ich Hilfe, wenn etwas nicht funktioniert?Kann ich mich auf die Prozesse verlassen? Viele Anbieter unterschätzen, wie viel wirtschaftlichen Wert einfache, stabile Prozesse haben. Wenn Händler jeden Tag nur 30 Minuten weniger manuell nacharbeiten müssen, ist das oft wertvoller als das nächste große Feature. „Händler kaufen heute nicht einfach Software. Sie kaufen operative Sicherheit.“ DR. ALEXANDER BRUNST Podcast-Tipp: Dr. Alexander Brunst spricht mit Host Klaus Wegener über Transformation im E-Commerce Im Podcast CTRL+ALT+REBUILD spricht Dr. Alexander Brunst, Co-CEO von ECOMMERCE ONE und Gambio, mit Host Klaus Wegener über Transformation, Wandel und die Zukunft des E-Commerce. Weniger operative Reibung im E-Commerce Afterbuy und Gambio verbinden Shop, Marktplätze, Warenwirtschaft und operative Prozesse in einer zentralen Systemlandschaft. Mehr über Gambio erfahren „Die Zukunft liegt nicht in noch mehr Tools — sondern in besser verbundenen Systemen.“ DR. ALEXANDER BRUNST Viele Händler managen heute ihre Schnittstellen – statt ihr Geschäft Warum das klassische Tool-Chaos im E-Commerce zum Problem wird Friedhelm Tauber Vor allem dann wird es problematisch, wenn Händler selbst die Integration ersetzen müssen. Dann wird aus Software schnell Koordinationsarbeit. Daten stimmen nicht überein. Prozesse brechen. Verantwortlichkeiten sind unklar. Unsere Aufgabe ist nicht, Händlern noch ein weiteres Tool hinzustellen. Unsere Aufgabe ist, bestehende Prozesse einfacher zu machen. Dr. Alexander Brunst Viele Händler arbeiten heute mit fünf bis zehn verschiedenen Tools gleichzeitig. Jede Schnittstelle ist ein Risiko. Jedes zusätzliche Tool ein weiterer Dienstleister. Die Antwort darauf ist nicht noch eine neue App. Die Antwort ist bessere Integration. Genau daran arbeiten wir mit der Gambio-Afterbuy-Integration gerade ganz konkret. Wie Gambio & Afterbuy in der ECOMMERCE ONE zusammenwachsen Warum E-Commerce-Systeme künftig stärker integriert sein müssen Friedhelm Tauber Wichtig ist für mich, dass das nicht nach Holding oder Plattformstrategie klingt. Händler profitieren erst dann, wenn ihr Alltag einfacher wird. Die Idee muss deshalb immer vom Prozess her gedacht werden. Wenn unsere Lösungen an den entscheidenden Übergängen besser zusammenspielen, entsteht echter Nutzen. Dr. Alexander Brunst Händler wollen verkaufen — nicht zehn Systeme koordinieren. Gambio und Afterbuy decken zusammen einen großen Teil des Händleralltags ab: Vom Shop bis zur Auftragsabwicklung. Wenn diese Systeme nahtlos zusammenarbeiten, spart das Zeit, reduziert Fehler und gibt Händlern den Kopf frei für das, was wirklich zählt: ihr Geschäft. „Wir wollen nicht mehr Komplexität bündeln. Wir wollen Komplexität für Händler reduzieren.“ FRIEDHELM TAUBER Wie integrierte Prozesse im Alltag konkret helfen können Praxisbeispiel: Wie groß der Unterschied funktionierender Prozesse sein kann, zeigt beispielsweise die Temu-Integration von Afterbuy. Durch die Verbindung von Marktplatz, Warenwirtschaft und automatisierter Auftragsabwicklung können Händler neue Vertriebskanäle anbinden, ohne ihre operativen Prozesse massiv zu verkomplizieren. Gerade bei schnell wachsenden Plattformen wie Temu zeigt sich, wie wichtig stabile Prozesse, zentrale Datenpflege und automatisierte Abläufe inzwischen geworden sind. Zur Case Study: Temu-Integration mit Afterbuy KI wird überschätzt, wenn die Prozesse dahinter nicht funktionieren Viele Händler erleben