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und die E-Commerce-Szene

Multichannel-Marketing: Definition, Kanäle und Strategie für Online-Händler

Multichannel-Marketing: Definition, Kanäle und Strategie für Online-Händler Das Wichtigste in Kürze Multichannel-Marketing bedeutet, deine Produkte oder Marke über mehrere Marketingkanäle gleichzeitig zu bewerben, etwa über Suchmaschinen, Social Media, Newsletter und Marktplätze. Ziel ist es, potenzielle Kund:innen dort zu erreichen, wo sie nach Produkten suchen oder mit deiner Marke interagieren. Eine erfolgreiche Strategie verbindet passende Kanäle mit konsistenten Produktdaten, abgestimmten Kampagnen und einer Auswertung der Ergebnisse pro Kanal. Was ist Multichannel-Marketing? Multichannel-Marketing bezeichnet die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen über mehrere voneinander genutzte Marketingkanäle. Online-Händler können beispielsweise Suchmaschinen, Social Media, Newsletter, Preisvergleichsportale und Marktplätze nutzen, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Dabei solltest du zwischen Marketing- und Verkaufskanälen unterscheiden. Ein Marketingkanal ist der Ort, an dem potenzielle Kund:innen auf dein Angebot aufmerksam werden. Dazu gehören beispielsweise Google, Instagram, Newsletter oder Preisvergleichsportale. Ein Verkaufskanal ist dagegen der Ort, an dem der Kauf tatsächlich stattfindet. Beispiele sind dein eigener Online-Shop, Amazon, eBay oder Kaufland. Multichannel-Marketing bedeutet deshalb nicht automatisch, dass alle Kanäle miteinander verbunden sind. Entscheidend ist zunächst, dass du mehrere Kanäle gezielt für deine Vermarktung einsetzt. Wie sich Multichannel-Vertrieb und die operative Verwaltung verschiedener Verkaufskanäle unterscheiden, erklären wir ausführlicher im Beitrag zu Multichannel E-Commerce. Multichannel, Cross-Channel und Omnichannel – was ist der Unterschied? Multichannel, Cross-Channel und Omnichannel unterscheiden sich vor allem darin, wie stark die einzelnen Kanäle miteinander verbunden sind. Kriterium Multichannel Cross-Channel Omnichannel Kanäle Mehrere Kanäle Mehrere verbundene Kanäle Alle relevanten Kanäle Datenbasis Teilweise getrennt Zwischen Kanälen verbunden Zentral integriert Kundenerlebnis Je Kanal unterschiedlich Kanäle ergänzen sich Möglichst durchgängig Beispiel Shop und Instagram Newsletter führt direkt zum Shop-Angebot Shop, App, Social Media und stationärer Handel greifen ineinander Für Online-Händler ist die Unterscheidung vor allem bei der Strategieplanung relevant. Multichannel-Marketing kann bereits mit mehreren unabhängig eingesetzten Kanälen funktionieren. Cross-Channel-Marketing geht einen Schritt weiter und verbindet diese Kanäle gezielt. Welche Marketingkanäle nutzen Online-Händler? Online-Händler können zahlreiche Kanäle für ihre Vermarktung einsetzen. Welche davon sinnvoll sind, hängt von Produkten, Zielgruppe und Geschäftsmodell ab. Marktplatz-Marketing Amazon, eBay, Kaufland und OTTO sind für viele Online-Händler wichtige Verkaufskanäle und gleichzeitig relevante Marketingflächen. Optimierte Produkttitel, Bilder, Attribute und Beschreibungen verbessern die Sichtbarkeit der Listings. Zusätzlich bieten viele Marktplätze eigene Werbeformate wie Sponsored Products oder Promoted Listings. Bewertungen können ebenfalls Vertrauen schaffen und die Kaufentscheidung beeinflussen. Wofür geeignet: Produkte mit konkreter Suchintention und Händler, die bereits über Marktplätze verkaufen. Für die Verwaltung und Optimierung verschiedener Marktplatz-Listings kann ein Marktplatz-Lister unterstützen. Suchmaschinen: SEO, SEA und Google Shopping Suchmaschinenmarketing umfasst sowohl organische als auch bezahlte Sichtbarkeit. Mit SEO optimierst du deine Inhalte für relevante Suchanfragen, während SEA und Google Shopping bezahlte Anzeigen für konkrete Produkte oder Keywords ermöglichen. Wofür geeignet: Produkte mit aktivem Suchinteresse und Shops, die langfristig organische Reichweite oder kurzfristig bezahlten Traffic aufbauen möchten. Preisvergleichsportale Preisvergleichsportale wie idealo können Kaufinteressierte erreichen, die bereits konkrete Produkte vergleichen. Neben dem Preis spielen Produktinformationen, Verfügbarkeit und Versandbedingungen eine Rolle. Wofür geeignet: Vergleichbare Produkte mit einem klaren Preis- und Leistungsversprechen. E-Mail-Marketing und Newsletter Newsletter ermöglichen dir, Interessierte und bestehende Kund:innen direkt anzusprechen. Typische Inhalte sind Produktneuheiten, saisonale Angebote oder Informationen zu passenden Produkten. Wofür geeignet: Kundenbindung, Wiederkäufe und die Kommunikation mit bereits bekannten Kund:innen. Social Media und Social Commerce Instagram, Facebook, TikTok und andere soziale Netzwerke können Produkte sichtbar machen und Interesse erzeugen. Je nach Plattform können Produkte direkt verlinkt oder innerhalb sozialer Shopping-Funktionen präsentiert werden. Wofür geeignet: Produkte, die sich visuell oder über Inhalte gut erklären lassen und bei denen Inspiration eine wichtige Rolle spielt. KI-Suche als neuer Touchpoint KI-Suchen wie Google AI Overviews, Claude oder ChatGPT können für Kund:innen zunehmend ein zusätzlicher Kontaktpunkt mit Produkten und Marken sein. Strukturierte, konsistente Produktinformationen helfen dabei, dass Informationen von Suchsystemen besser verarbeitet werden können. Wofür geeignet: Händler, die ihre Produkt- und Unternehmensinformationen auch für neue Such- und Informationswege sauber aufbereiten möchten. Welche Vorteile und Herausforderungen hat Multichannel-Marketing? Multichannel-Marketing kann Reichweite und Umsatzchancen erhöhen. Gleichzeitig steigt mit jedem zusätzlichen Kanal der Aufwand für Inhalte, Datenpflege und Erfolgskontrolle. Vorteile Herausforderungen Mehr Kontaktpunkte mit potenziellen Kund:innen Höherer Pflegeaufwand Zusätzliche Verkaufs- und Reichweitenquellen Unterschiedliche Anforderungen je Kanal Abhängigkeit von einem einzelnen Kanal sinkt Produktdaten müssen konsistent bleiben Zielgruppen können gezielter angesprochen werden Erfolg muss pro Kanal gemessen werden Bestehende Inhalte können kanalübergreifend genutzt werden Mehr Schnittstellen und Prozesse Eine zentrale Datenbasis kann dabei helfen, den zusätzlichen Aufwand zu reduzieren. Produktdaten, Bestände und Aufträge müssen dann nicht für jeden Kanal vollständig separat gepflegt werden. Wie entwickelst du eine Multichannel-Marketing-Strategie in 6 Schritten? 1. Ziele und Kennzahlen festlegen Definiere zunächst, was du mit Multichannel-Marketing erreichen möchtest. Mögliche Ziele sind mehr Neukund:innen, eine höhere Wiederkaufrate oder ein besserer Deckungsbeitrag. Lege außerdem fest, anhand welcher Kennzahlen du den Erfolg misst. Umsatz, Conversion-Rate, Warenkorbwert und Marge können je Kanal unterschiedlich ausfallen. 2. Zielgruppe analysieren und Kernkanäle wählen Du musst nicht auf jedem verfügbaren Kanal aktiv sein. Wähle zunächst drei bis vier Kernkanäle aus, auf denen deine Zielgruppe tatsächlich nach Produkten sucht oder Kaufentscheidungen trifft. Dabei zählt nicht nur die Reichweite eines Kanals. Entscheidend ist, ob der Kanal zu deinem Produkt, deiner Zielgruppe und deinem Geschäftsmodell passt. 3. Produktdaten und Preise vereinheitlichen Nutze möglichst eine zentrale Quelle für wichtige Produktinformationen. Dazu gehören Titel, Bilder, Beschreibungen, Preise und weitere Produktattribute. So vermeidest du unterschiedliche oder veraltete Angaben auf verschiedenen Kanälen. Gerade bei mehreren Marktplätzen wird eine zentrale Datenbasis schnell zum wichtigen Bestandteil der Multichannel-Strategie. 4. Inhalte kanalgerecht aufbereiten Die zentrale Botschaft deiner Kampagne kann gleich bleiben, muss aber nicht auf jedem Kanal identisch aussehen. Ein Marktplatz benötigt beispielsweise andere Produktinformationen als ein Instagram-Reel oder ein Newsletter. Passe deshalb Format, Umfang und Ansprache an den jeweiligen Kanal an. 5. Aktionen mit Bestand und Versand abstimmen Vor einer größeren Kampagne solltest du prüfen, ob ausreichend Bestand vorhanden ist und die geplante Nachfrage abgewickelt werden kann. Werden Produkte gleichzeitig über mehrere Kanäle beworben, müssen Bestände möglichst aktuell sein. Auch Versandkapazitäten und Lieferzeiten solltest du berücksichtigen. Automatisierte Prozesse können dabei helfen, Bestände und Aufträge über mehrere Kanäle hinweg effizienter zu verwalten. Mehr dazu erfährst du im Beitrag zur E-Commerce-Automatisierung. 6. Erfolg pro Kanal messen und nachsteuern Analysiere regelmäßig, welche Kanäle tatsächlich zum Geschäftserfolg beitragen. Neben Umsatz und Conversion-Rate solltest

Order Management System (OMS): Definition, Funktionen und Vorteile im Überblick

Ein Order Management System (OMS) ist eine Software zur zentralen Verwaltung und Abwicklung von Kundenbestellungen. Es begleitet den gesamten Bestellprozess – vom Auftragseingang über Bestandsprüfung und Fulfillment bis hin zu Versand und Retouren. Besonders im Multichannel-Handel hilft ein OMS dabei, Bestellungen aus verschiedenen Verkaufskanälen in einem System zu bündeln. Das Wichtigste in Kürze Ein Order Management System (OMS) zentralisiert Bestellungen, Bestände und Auftragsprozesse über verschiedene Verkaufskanäle. Ein OMS automatisiert viele Schritte der Auftragsabwicklung, etwa Bestandsprüfung, Versand, Dokumentenerstellung und Statusaktualisierungen. Besonders für Händler mit mehreren Verkaufskanälen hilft ein OMS dabei, Prozesse zu vereinheitlichen und den manuellen Aufwand zu reduzieren. Was ist ein Order Management System (OMS)? Ein Order Management System (OMS) ist eine Software, die den Lebenszyklus einer Bestellung digital abbildet und steuert. Dazu gehören unter anderem Auftragserfassung, Bestandsverwaltung, Fulfillment, Versand und Prozesse nach dem Kauf. Das Ziel besteht darin, die verschiedenen Schritte der Auftragsabwicklung zentral zu koordinieren. Bestellungen können beispielsweise aus einem Onlineshop, von Amazon oder anderen Marktplätzen in einem System zusammenlaufen. Dadurch entsteht eine gemeinsame Übersicht über Aufträge und deren aktuellen Status. Dabei ist ein OMS nicht automatisch mit einer Warenwirtschaft oder einem ERP-System gleichzusetzen. Die Systeme können sich bei einzelnen Funktionen überschneiden, verfolgen aber unterschiedliche Schwerpunkte. OMS vs. Warenwirtschaftssystem vs. ERP Ein OMS konzentriert sich auf die Verwaltung und Abwicklung von Bestellungen, während ein Warenwirtschaftssystem vor allem Waren, Bestände und Warenbewegungen verwaltet. Ein ERP-System geht noch weiter und kann verschiedene Unternehmensbereiche wie Einkauf, Vertrieb, Rechnungswesen, Personal oder Produktion miteinander verbinden. Die Grenzen sind in der Praxis allerdings nicht immer eindeutig. Moderne E-Commerce-Systeme kombinieren beispielsweise Funktionen aus Order Management und Warenwirtschaft. Entscheidend ist deshalb weniger die Bezeichnung der Software als ihr konkreter Funktionsumfang. Mehr zum Unterschied zwischen ERP und Warenwirtschaft findest du in unserem Beitrag Was ist ein ERP-System? Wie funktioniert ein OMS? Der Order-Management-Prozess in 3 Phasen Ein Order Management System begleitet eine Bestellung typischerweise durch mehrere aufeinanderfolgende Prozessschritte. Vereinfacht lässt sich der Ablauf in drei Phasen unterteilen. 1. Bestellerfassung (Placement) Zunächst wird die Bestellung über einen Verkaufskanal aufgegeben. Das kann beispielsweise ein eigener Onlineshop oder ein Marktplatz sein. Das OMS übernimmt die Bestelldaten und legt den Auftrag zentral an. Je nach System können dabei auch Zahlungsinformationen, Kundendaten und weitere relevante Angaben übernommen werden. 2. Fulfillment Nach dem Bestelleingang wird die Bestellung für die weitere Abwicklung vorbereitet. Dazu gehören beispielsweise Kommissionierung, Verpackung, Rechnungserstellung und Versand. Das OMS kann dabei verschiedene Prozessschritte automatisieren und den jeweiligen Auftragsstatus aktualisieren. So lässt sich nachvollziehen, ob eine Bestellung noch offen, bereits in Bearbeitung oder schon versendet wurde. 3. Bestandsmanagement Parallel zur Auftragsabwicklung muss der verfügbare Bestand aktuell bleiben. Wird ein Artikel verkauft, sollte die entsprechende Bestandsinformation auch für andere Verkaufskanäle berücksichtigt werden. Gerade bei mehreren Shops und Marktplätzen ist ein zentraler Bestandsabgleich wichtig. Andernfalls besteht das Risiko, dass ein Produkt verkauft wird, obwohl es tatsächlich nicht mehr verfügbar ist. Die wichtigsten Funktionen eines guten OMS Welche Funktionen ein Order Management System bietet, hängt vom jeweiligen Anbieter und Einsatzbereich ab. Zu den zentralen Funktionen gehören jedoch typischerweise: Zentrale Auftragsübersicht über alle Kanäle Ein OMS bündelt Bestellungen aus verschiedenen Verkaufskanälen in einer zentralen Übersicht. Statt Aufträge aus jedem Shop oder Marktplatz einzeln aufzurufen, können Händler sie gemeinsam verwalten. Das erleichtert die Bearbeitung und schafft einen einheitlichen Überblick über offene, laufende und abgeschlossene Bestellungen. Echtzeit-Bestandsführung Ein leistungsfähiges OMS berücksichtigt verfügbare Bestände über die angebundenen Verkaufskanäle hinweg. Änderungen an Beständen können dadurch zeitnah berücksichtigt werden. Das ist besonders relevant, wenn derselbe Artikel gleichzeitig über mehrere Marktplätze und einen eigenen Shop verkauft wird. Automatisierte Versand- und Rechnungsprozesse Viele OMS-Lösungen unterstützen oder automatisieren wiederkehrende Schritte der Auftragsabwicklung. Dazu können beispielsweise die Erstellung von Rechnungen und Lieferscheinen, Versandlabels oder die Übermittlung von Versandinformationen gehören. Dadurch müssen Mitarbeiter:innen nicht jeden Auftrag einzeln bearbeiten. Retouren- und Reklamationsmanagement Auch nach dem Versand endet der Bestellprozess nicht. Retouren, Gutschriften und Reklamationen müssen ebenfalls verarbeitet und dem ursprünglichen Auftrag zugeordnet werden. Ein OMS kann diese Informationen zentral erfassen und dadurch für eine nachvollziehbare Auftragsbearbeitung sorgen. Distributed Order Management (DOM) – kurz erklärt Distributed Order Management (DOM) bezeichnet Funktionen innerhalb eines OMS, mit denen Bestellungen intelligent auf verschiedene Lager, Filialen oder Fulfillment-Ressourcen verteilt werden können. Dabei können beispielsweise verfügbare Bestände, Standorte oder weitere Regeln berücksichtigt werden. Ein Beispiel: Ein Händler verfügt über mehrere Lager. Eine Bestellung kann automatisch dem Standort zugeordnet werden, von dem sie unter den definierten Bedingungen am sinnvollsten erfüllt werden kann. DOM wird deshalb vor allem bei komplexeren Fulfillment-Strukturen und mehreren Lagerstandorten relevant. Multichannel vs. Omnichannel: Warum das für dein OMS relevant ist Multichannel bedeutet, dass ein Händler über mehrere voneinander getrennte Verkaufskanäle verkauft. Dazu können beispielsweise ein eigener Onlineshop, Amazon und eBay gehören. Die Kanäle werden dabei parallel betrieben und müssen nicht vollständig miteinander verbunden sein. Omnichannel geht einen Schritt weiter: Die verschiedenen Kanäle werden stärker miteinander verknüpft, sodass Kund:innen und Unternehmen kanalübergreifend auf zusammenhängende Informationen und Prozesse zugreifen können. Ein Beispiel: Eine Kundin bestellt online und möchte die Ware anschließend in einer Filiale abholen oder über einen anderen Kontaktkanal eine Änderung an ihrer Bestellung vornehmen. Damit solche Prozesse funktionieren, müssen Bestell-, Bestands- und Kundendaten über die verschiedenen Kontaktpunkte hinweg zusammengeführt werden. Für ein OMS ist diese Verbindung besonders relevant, weil das System die Bestellung über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg begleiten soll. Vorteile eines Order Management Systems Die Vorteile eines OMS lassen sich grundsätzlich in interne Vorteile für das Unternehmen und externe Vorteile für Kund:innen unterteilen. Interne Vorteile: weniger manuelle Prozesse und weniger Fehler Ein zentrales OMS kann wiederkehrende Arbeitsschritte automatisieren und Informationen aus verschiedenen Verkaufskanälen zusammenführen. Dadurch müssen Bestellungen, Statusinformationen oder Versanddaten nicht mehrfach manuell übertragen werden. Das kann den Bearbeitungsaufwand reduzieren und gleichzeitig das Risiko von Übertragungsfehlern verringern. Eine zentrale Datenbasis erleichtert außerdem die Kontrolle über offene Aufträge und laufende Prozesse. Externe Vorteile: eine nahtlosere Customer Experience Auch für Kund:innen kann ein strukturiertes Order Management Vorteile bieten. Informationen zum Bestellstatus, zur Lieferung oder zu Retouren lassen sich konsistenter über die verschiedenen Kontaktpunkte hinweg bereitstellen. Gerade im Omnichannel-Handel ist eine konsistente Customer Experience wichtig. Kund:innen erwarten zunehmend, dass Informationen zu ihrer Bestellung unabhängig vom genutzten Kanal aktuell und verfügbar

Warenwirtschaftssystem für Kleinunternehmen: 5 Lösungen im Vergleich

Warenwirtschaftssystem für Kleinunternehmen:5 Lösungen im Vergleich Das Wichtigste in Kürze Afterbuy, Billbee, JTL-Wawi Start-Edition, Odoo Community und plentyONE Lite zählen zu den gefragtesten Warenwirtschaftssystemen für Kleinunternehmen 2026. Afterbuy startet ab 19 € pro Monat und verwaltet Bestände, Aufträge und Rechnungen zentral über mehrere Verkaufskanäle. Bei sehr kleinem Budget bieten die JTL-Wawi Start-Edition und Odoo Community einen kostenlosen Einstieg, allerdings mit mehr Eigenaufwand. Was macht ein Warenwirtschaftssystem für Kleinunternehmen aus? Ein Warenwirtschaftssystem für Kleinunternehmen ist eine Software, die mit überschaubarem Budget, einfacher Einrichtung und ohne großen Funktionsüberschuss auskommt. Der Begriff hat nichts mit der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG zu tun, die sich ausschließlich auf die Umsatzsteuerbefreiung bezieht. Für kleine Online-Händler:innen zählt vor allem, dass sich Bestände, Aufträge und Rechnungen zentral verwalten lassen, ohne dass die Einrichtung Wochen dauert oder unnötige Zusatzmodule mitbezahlt werden müssen. Die 5 besten Warenwirtschaftssysteme für Kleinunternehmen System Ideal für Einstiegspreis Bereitstellung Afterbuy Kleinunternehmen mit mehreren Verkaufskanälen von Anfang an ab 19 €/Monat + Transaktionsgebühr Cloud Billbee Sehr kleine Bestellvolumina, reines Order-Management ab 9 €/Monat Cloud JTL-Wawi (Start-Edition) Technisch versierte Kleinunternehmer:innen mit minimalem Budget 0 €, begrenzt auf 500 Aufträge/Monat On-Premise (Windows) Odoo Community Technikaffine Kleinunternehmer:innen mit Zeit für die Einrichtung kostenlos (Open Source) Self-Hosted plentyONE (Lite) Wachsende Kleinunternehmen mit mehreren Marktplätzen ab 59 €/Monat Cloud Hinweis: Preise und Leistungsumfang können sich ändern. Prüfe vor einer Entscheidung die aktuellen Anbieterangaben. 1. Afterbuy Afterbuy ist ein cloudbasiertes Warenwirtschaftssystem mit bezahlbarem Einstieg und ohne technische Einrichtungshürden. Die Software verwaltet Bestände, Aufträge und Rechnungen zentral über Amazon, eBay, Kaufland, OTTO und den eigenen Onlineshop. Der Starter-Tarif kostet ab 19 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung, zuzüglich einer Transaktionsgebühr von 0,25 € pro Auftrag, und lässt sich 30 Tage kostenlos testen. Damit eignet sich Afterbuy besonders für Kleinunternehmen, die von Anfang an mehrere Verkaufskanäle bedienen wollen. Vorteile: Zentrale Verwaltung mehrerer Verkaufskanäle direkt ab dem Start Günstiger Einstiegspreis, 30 Tage kostenlos testbar Nachteile: Zusätzliche Transaktionsgebühr pro Auftrag 12-Monats-Vertragslaufzeit für den günstigeren Jahrespreis 2. Billbee Billbee ist ein besonders einsteigerfreundliches und schlankes Order-Management-Tool. Die Software erstellt automatisch Rechnungen und übernimmt die Versandabwicklung, bildet aber keine eigene Buchhaltungssoftware ab. Der Einstiegspreis liegt bei 9 € pro Monat Grundgebühr, abgerechnet nutzungsbasiert nach Auftragsvolumen und ohne Mindestlaufzeit. Das passt besonders zu Kleinunternehmen mit sehr kleinem Bestellvolumen. Vorteile: Niedrigster Einstiegspreis im Vergleich, keine Mindestlaufzeit Einfache, schlanke Bedienung für die reine Auftragsabwicklung Nachteile: Keine eigene Buchhaltungssoftware, nur Anbindung externer Tools Kosten steigen mit wachsendem Auftragsvolumen 3. JTL-Wawi (Start-Edition) JTL-Wawi Start-Edition ist die kostenlose Basisversion des etablierten On-Premise-Systems JTL-Wawi. Sie deckt grundlegende Warenwirtschaftsfunktionen ab, ist aber auf einen Nutzer und 500 Aufträge pro Monat begrenzt. Die Software ist im Kern kostenlos, benötigt aber einen eigenen Windows-Server und verursacht Zusatzkosten für die Marktplatzanbindung über das Modul JTL-eazyAuction. Das passt vor allem zu technisch versierten Kleinunternehmer:innen mit sehr kleinem Budget. Vorteile: Grundversion kostenlos nutzbar Etabliertes System mit großem Funktionsumfang in höheren Editionen Nachteile: Eigener Windows-Server erforderlich Begrenzt auf 500 Aufträge pro Monat und einen Nutzer 4. Odoo Community Odoo Community ist die kostenlose Open-Source-Version des modularen ERP-Systems Odoo. Die Software bietet Module für Bestandsverwaltung, Einkauf und weitere Bereiche, die sich einzeln zuschalten lassen, inklusive deutscher Oberfläche. Die Nutzung ist kostenlos, allerdings mit höherem Einrichtungsaufwand und ohne den Komplett-Support kostenpflichtiger SaaS-Lösungen. Das eignet sich vor allem für technikaffine Kleinunternehmer:innen mit Zeit für die Einrichtung. Vorteile: Keine Lizenzkosten, offener Quellcode Modularer Aufbau, einzelne Bereiche frei kombinierbar Nachteile: Höherer Einrichtungs- und Wartungsaufwand Kein offizieller Herstellersupport ohne kostenpflichtigen Partner 5. plentyONE (Lite) plentyONE Lite ist das Einstiegspaket der Cloud-Plattform plentyONE für wachsende Kleinunternehmen. Die Lösung bietet native Marktplatzanbindungen und ein integriertes PIM-System mit mehr Funktionstiefe als reine Einsteiger-Tools. Der Einstiegspreis liegt bei 59 € pro Monat und damit höher als bei den übrigen vier Systemen. Das lohnt sich vor allem als Ausbaupfad, sobald das Bestellvolumen wächst. Vorteile: Native Marktplatzanbindungen und integriertes PIM Guter Ausbaupfad bei wachsendem Bestellvolumen Nachteile: Höherer Einstiegspreis als die übrigen vier Systeme Für den allerkleinsten Bedarf eher überdimensioniert Worauf sollten Kleinunternehmen bei der Auswahl achten? Bevor du dich entscheidest, lohnt sich ein Blick auf drei Kriterien: Budget: Vergleiche monatliche Fixkosten und transaktionsbasierte Modelle im Verhältnis zu deinem eigenen Bestellvolumen. Einrichtungsaufwand: Cloudbasierte Lösungen sind meist schneller startklar als On-Premise- oder Open-Source-Systeme, wie der Artikel Bestes Cloud Warenwirtschaftssystem im Detail zeigt. Wachstumspfad: Prüfe, ob sich das System bei steigendem Bestellvolumen hochskalieren lässt, ohne dass ein kompletter Wechsel nötig wird. Fazit: das passende Warenwirtschaftssystem für den Start Welches Warenwirtschaftssystem für dein Kleinunternehmen passt, hängt vor allem vom Budget und vom Wachstumsplan ab. Wer kaum Kosten möchte, greift zur JTL-Wawi Start-Edition oder zu Odoo Community, muss dafür aber mehr Eigenaufwand einplanen. Wer von Anfang an mehrere Verkaufskanäle bedienen möchte, findet mit Afterbuy einen bezahlbaren Einstieg ab 19 € pro Monat. Für reines Order-Management mit sehr kleinem Volumen bleibt Billbee eine schlanke Option. Afterbuy lässt sich 30 Tage kostenlos testen, damit du in Ruhe prüfst, ob die zentrale Verwaltung mehrerer Kanäle zu deinem Kleinunternehmen passt. 30 Tage kostenlos starten FAQ Welches Warenwirtschaftssystem eignet sich für Kleinunternehmen? Afterbuy und Billbee zählen zu den bezahlbarsten cloudbasierten Optionen für Kleinunternehmen. Afterbuy startet ab 19 € pro Monat und eignet sich für Händler:innen, die mehrere Verkaufskanäle wie Amazon, eBay, Kaufland und OTTO zentral verwalten möchten. Billbee beginnt bei 9 € pro Monat und passt besonders zu sehr kleinen Bestellvolumina mit reinem Fokus auf Auftragsabwicklung. Welches System besser passt, hängt vor allem vom eigenen Bestellvolumen und der Anzahl der genutzten Verkaufskanäle ab. Gibt es kostenlose Warenwirtschaftssysteme für Kleinunternehmen? Ja, die JTL-Wawi Start-Edition und Odoo Community sind kostenlose Warenwirtschaftssysteme für Kleinunternehmen. JTL-Wawi Start-Edition deckt grundlegende Funktionen ab, ist aber auf einen Nutzer und 500 Aufträge pro Monat begrenzt und benötigt einen eigenen Windows-Server. Odoo Community ist eine Open-Source-Lösung mit Modulen für Bestandsverwaltung und Einkauf, allerdings mit höherem Einrichtungsaufwand und ohne offiziellen Support. Beide Systeme eignen sich vor allem für technisch versierte Kleinunternehmer:innen mit Zeit für die Einrichtung. Was kostet ein Warenwirtschaftssystem für ein Kleinunternehmen? Ein Warenwirtschaftssystem für ein Kleinunternehmen kostet zwischen 0 € und etwa 59 € pro Monat, je nach Anbieter und Funktionsumfang. Die JTL-Wawi Start-Edition und Odoo Community sind kostenlos

Buchhaltung im E-Commerce automatisieren: So funktioniert es in der Praxis

Buchhaltung im E-Commerce automatisieren: So funktioniert es in der Praxis Das Wichtigste in Kürze: Automatisierung übernimmt wiederkehrende Aufgaben wie Rechnungserstellung und Zahlungsabgleich. Zahlungseingänge und Buchhaltungsdaten werden automatisch erfasst und aktuell gehalten. Die Daten können direkt an den Steuerberater übergeben werden – das spart Zeit und reduziert den manuellen Aufwand. Warum funktioniert manuelle Buchhaltung im E-Commerce nicht mehr? Mit wenigen Bestellungen lässt sich die Buchhaltung eines Online-Shops noch relativ einfach organisieren. Mit wachsendem Bestellvolumen steigt der Aufwand jedoch schnell. Das liegt nicht nur an der Anzahl der Rechnungen, sondern vor allem an den vielen einzelnen Prozessschritten. Viele kleine Beträge: Im E-Commerce entstehen täglich zahlreiche Bestellungen mit unterschiedlichen Beträgen. Rechnungen zu erfassen, Zahlungen zu kontrollieren und Belege manuell zuzuordnen, kostet entsprechend viel Zeit. Mehrere Verkaufskanäle: Viele Händler verkaufen nicht nur über den eigenen Online-Shop. Amazon, eBay oder weitere Marktplätze kommen hinzu. Die Verkaufsdaten aus den verschiedenen Kanälen müssen für eine vollständige Buchhaltung zusammengeführt werden. Aufwendiger Zahlungsabgleich: Zahlungsdienstleister zahlen häufig mehrere Bestellungen gesammelt aus. Eine Überweisung auf dem Geschäftskonto entspricht deshalb nicht zwingend einer einzelnen Rechnung. Gebühren, Rückerstattungen und weitere Zahlungsbewegungen erschweren den manuellen Abgleich zusätzlich. Zeitdruck bei steuerlichen Fristen: Umsatzsteuervoranmeldungen und andere steuerliche Pflichten haben feste Fristen. Wenn Buchhaltungsdaten erst kurz vor dem Monats- oder Quartalsende zusammengestellt werden, entsteht unnötiger Zeitdruck. Je größer dein Bestellvolumen und je mehr Verkaufskanäle beteiligt sind, desto weniger sinnvoll wird es, diese Prozesse vollständig manuell abzuwickeln. Was bedeutet „Buchhaltung automatisieren“ konkret? Buchhaltung zu automatisieren bedeutet, wiederkehrende Buchhaltungsprozesse durch Software und Schnittstellen selbstständig ausführen zu lassen. Die entscheidenden Daten werden dabei nicht jedes Mal manuell übertragen, sondern zwischen den beteiligten Systemen ausgetauscht. Ein PDF einer Rechnung automatisch zu speichern, ist beispielsweise noch keine vollständige Automatisierung. Automatisierung beginnt dort, wo ein Prozess ohne erneutes manuelles Eingreifen weiterläuft. Prozess Klassisch oder digital unterstützt Automatisiert Belege Manuell erstellen, speichern und verschieben Belege werden automatisch erzeugt und verarbeitet Datenübertragung Daten werden abgetippt oder manuell exportiert Daten werden über Schnittstellen übertragen Zahlungsabgleich Zahlungseingänge werden einzeln gesucht Zahlungen werden automatisch Rechnungen zugeordnet Offene Posten Manuelle Kontrolle von Listen Offene Rechnungen werden automatisch erkannt Fehlerpotenzial Viele manuelle Arbeitsschritte Weniger manuelle Eingaben und Zuordnungen Für dich als Online-Händler bedeutet das vor allem: Die Buchhaltung wird stärker zu einem laufenden Prozess. Verkaufs-, Rechnungs- und Zahlungsdaten müssen nicht erst am Monatsende mühsam zusammengesucht werden. Welche Vorteile bietet automatisierte Buchhaltung? Eine automatisierte Buchhaltung im E-Commerce reduziert vor allem den manuellen Aufwand. Gleichzeitig verbessert sie die Übersicht über laufende Geschäftsvorgänge. Zeit sparen und manuelle Arbeit reduzieren Excel-Listen, manuelle Übertragungen und die Suche nach einzelnen Zahlungseingängen gehören zu den zeitaufwendigsten Aufgaben in der E-Commerce-Buchhaltung. Automatisierte Prozesse übernehmen wiederkehrende Arbeitsschritte im Hintergrund. Rechnungen werden beispielsweise direkt aus Bestellungen erzeugt und Zahlungseingänge automatisch zugeordnet. Die eingesparte Zeit kannst du stattdessen in Einkauf, Kundenservice, Marketing oder die Weiterentwicklung deines Shops investieren. Aktuelle Daten statt Buchhaltung am Monatsende Eine automatisierte Buchhaltung kann laufend mit den aktuellen Verkaufs- und Zahlungsdaten arbeiten. Dadurch entsteht ein deutlich aktuelleres Bild deiner offenen Rechnungen und Zahlungseingänge. Für dich bedeutet das mehr Transparenz über die finanzielle Situation deines Unternehmens. Offene Posten müssen nicht erst in einer separaten Liste zusammengetragen werden. Bessere Zusammenarbeit mit deinem Steuerberater Auch die Zusammenarbeit mit deinem Steuerberater kann von automatisierten Prozessen profitieren. Statt zahlreiche einzelne Belege zusammenzustellen, kannst du strukturierte Buchhaltungsdaten übergeben. Das reduziert Rückfragen und erleichtert die Übergabe der vorbereiteten Buchhaltung. Welche Prozesse lassen sich konkret in der E-Commerce-Buchhaltung automatisieren? Eine automatisierte Buchhaltung für Online-Shops besteht nicht aus nur einer einzelnen Funktion. Besonders sinnvoll ist die Automatisierung dort, wo regelmäßig große Datenmengen verarbeitet werden. Belegerstellung und Belegerfassung Rechnungen und Gutschriften können direkt aus deinen Bestellungen entstehen. Dadurch entfällt die manuelle Erstellung einzelner Rechnungsdokumente. Afterbuy ermöglicht beispielsweise die automatische Rechnungserstellung aus Verkäufen. Die Rechnungen werden direkt aus den vorhandenen Auftragsdaten erzeugt. Auch E-Rechnungen lassen sich mit Afterbuy automatisiert erstellen. Zahlungsabgleich und Payment Matching Der Zahlungsabgleich ist einer der wichtigsten Automatisierungsbereiche im E-Commerce. Bei einer manuellen Buchhaltung musst du beispielsweise prüfen, welcher Zahlungseingang zu welcher Rechnung gehört. Bei Sammelauszahlungen von Zahlungsdienstleistern kann diese Zuordnung besonders aufwendig werden. Beim automatisierten Payment Matching werden Zahlungsdaten mit den vorhandenen Rechnungen abgeglichen. Afterbuy kann Zahlungseingänge beispielsweise über Bank-Schnittstellen oder per CSV importieren und passenden Rechnungen zuordnen. H3: Steuerliche Logik bei internationalen Verkäufen Internationale Verkäufe bringen zusätzliche Anforderungen an die steuerliche Behandlung mit sich. Bei automatisierten Prozessen können relevante Informationen wie Verkaufsland und hinterlegte Steuersätze berücksichtigt werden. Für Verkäufe innerhalb der EU spielt beispielsweise das OSS-Verfahren eine wichtige Rolle. Eine ausführliche Erklärung der steuerlichen Regelungen wäre an dieser Stelle sehr komplex. Bei internationalen Verkäufen solltest du dich deshalb mit deinem Steuerberater abstimmen. Übergabe an den Steuerberater Auch die Datenübergabe lässt sich automatisieren oder zumindest deutlich vereinfachen. Statt einzelne Belege zusammenzusuchen, kannst du strukturierte Buchungsdaten exportieren und an deinen Steuerberater übergeben. Afterbuy bietet dafür unter anderem CSV-Exporte sowie spezialisierte FIBU-Schnittstellen. So funktioniert automatisierte Buchhaltung mit Afterbuy in der Praxis Eine Buchhaltung mit Afterbuy verbindet die Prozesse rund um Bestellungen, Rechnungen und Zahlungen mit der vorbereitenden Buchhaltung. Der Ablauf lässt sich vereinfacht in fünf Schritte unterteilen. Schritt 1 – Verkäufe erzeugen Rechnungen Deine Bestellungen werden in Afterbuy verarbeitet und bilden die Grundlage für den Rechnungsausgang. Rechnungen können automatisch erstellt und fortlaufend nummeriert werden. Dadurch musst du nicht für jede Bestellung separat eine Rechnung erstellen. Der Rechnungsausgang entsteht direkt aus den vorhandenen Auftragsdaten. Schritt 2 – Zahlungseingänge importieren Im nächsten Schritt werden Bank- und Zahlungsdaten übernommen. Je nach Zahlungsquelle können die Daten automatisiert oder per Datei importiert werden. Afterbuy kann Zahlungseingänge anschließend passenden Rechnungen zuordnen. Nicht eindeutig zuordenbare Buchungen lassen sich gezielt prüfen, anstatt jede Transaktion manuell zu kontrollieren. Schritt 3 – Offene Posten prüfen und mahnen Nicht jede Rechnung wird unmittelbar bezahlt. Automatisierte Buchhaltungsprozesse können deshalb offene Rechnungen herausfiltern und sichtbar machen. Aus den offenen Posten lassen sich anschließend Zahlungserinnerungen und Mahnungen erstellen. So musst du unbezahlte Rechnungen nicht regelmäßig aus verschiedenen Listen zusammensuchen. Schritt 4 – Daten an den Steuerberater übergeben Sind die relevanten Buchhaltungsdaten vorbereitet, kannst du sie an deinen Steuerberater übergeben. Afterbuy unterstützt dafür beispielsweise CSV-Dateien sowie FIBU-Schnittstellen. Wenn du deine Buchhaltungsdaten direkt an eine Finanzbuchhaltung übergeben möchtest, bietet dir Afterbuy

Afterbuy vs. Billbee: Welche Multichannel Software passt zu dir?

Afterbuy vs. Billbee: Welche Multichannel Software passt zu dir? Afterbuy und Billbee richten sich beide an Online-Händler, die Bestellungen, Bestände und Verkaufskanäle zentral verwalten möchten. Billbee punktet mit einfacher Einrichtung und einem schlanken, auftragsbasierten Preismodell. Afterbuy bietet mehr Funktionen für Warenwirtschaft, Rechnungswesen und CRM und ist auf wachsende Multichannel-Händler ausgelegt.   Billbee eignet sich besonders für kleinere Händler, die eine einfache Lösung suchen. Afterbuy bietet mehr Funktionen für wachsende Händler und komplexere Anforderungen. Die bessere Wahl hängt vor allem von Bestellvolumen, Funktionsumfang und gewünschter Skalierbarkeit ab.  Afterbuy vs. Billbee im Überblick Kriterium Afterbuy Billbee Einstiegspreis ab 19 €/Monat bei 12 Monaten + Transaktionskosten ab 9 €/Monat, abhängig vom Auftragsvolumen Vertragsbindung 12 Monate Standard, 24 Monate optional Keine Mindestlaufzeit Warenwirtschaft Umfangreiche Warenwirtschaft Schwerpunkt auf Auftragsmanagement Rechnungswesen Eigenes Rechnungswesen-Modul Rechnungen, aber keine vollständige Buchhaltung CRM Integriertes CRM ab Growth Kein eigenständiges CRM Einrichtung Cloudbasiert, keine Installation Besonders einfach und schnell eingerichtet Ideal für Wachsende Multichannel-Händler Kleine Händler und Einsteiger Die Unterschiede zeigen sich damit weniger bei den grundlegenden Funktionen als bei Tiefe, Erweiterbarkeit und Abrechnungsmodell. Beide Systeme können Bestellungen und Verkaufskanäle zentral verwalten, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Preise im Vergleich Bei den Preisen verfolgen Afterbuy und Billbee unterschiedliche Ansätze. Afterbuy kombiniert eine monatliche Grundgebühr mit Transaktionspaketen, während Billbee seine Kosten stärker am monatlichen Auftragsvolumen ausrichtet. Afterbuy startet im Starter-Tarif bei 19 € pro Monat bei jährlicher Laufzeit. Dazu kommen 0,25 € pro Transaktion. Bei monatlicher Zahlung beträgt der Starterpreis 23 € pro Monat. Für höhere Anforderungen stehen Growth, Pro und Partner zur Verfügung. Billbee arbeitet dagegen mit einem auftragsabhängigen Preismodell. Für kleine Händler kann dieser Ansatz attraktiv sein, weil keine lange Vertragsbindung notwendig ist und der Einstieg vergleichsweise günstig bleibt. Für kleine Bestellvolumina kann Billbee deshalb preislich interessant sein. Mit zunehmendem Funktionsbedarf sollte jedoch nicht nur die Grundgebühr betrachtet werden. Auch zusätzliche Tools für Buchhaltung, CRM oder weitere Prozesse können bei einem schlanken System relevant werden. Afterbuy vs. Billbee: Funktionsumfang im Vergleich Beide Lösungen decken zentrale Aufgaben im Online-Handel ab. Dazu gehören beispielsweise die Verwaltung von Bestellungen, Produkten und Beständen über mehrere Verkaufskanäle. Der Unterschied liegt vor allem in der Funktionstiefe. Afterbuy verbindet Warenwirtschaft, Auftragsabwicklung, Rechnungswesen und CRM in einer Plattform. Billbee konzentriert sich stärker auf Order Management und die Automatisierung wiederkehrender Abläufe. Warenwirtschaft und Auftragsabwicklung Sowohl Afterbuy als auch Billbee können Bestellungen aus verschiedenen Verkaufskanälen zentral verwalten. Für Händler mit mehreren Marktplätzen ist eine solche zentrale Verwaltung besonders relevant. Wer mehrere Vertriebskanäle nutzt, sollte außerdem prüfen, welche Schnittstellen tatsächlich benötigt werden. Einen grundlegenden Überblick über die verschiedenen Ansätze bietet der Artikel Multichannel eCommerce. Rechnungswesen Beim Rechnungswesen gibt es einen deutlicheren Unterschied. Afterbuy verfügt über ein eigenes Rechnungswesenmodul. Billbee kann Rechnungen erstellen, ersetzt jedoch keine vollständige Buchhaltungssoftware. Für Händler, die ihre Buchhaltung bereits über eine externe Lösung organisieren, kann Billbees Ansatz vollkommen ausreichend sein. Wer dagegen möglichst viele Prozesse in einer Plattform bündeln möchte, findet bei Afterbuy mehr Funktionen. CRM Afterbuy bietet ab dem Growth-Tarif ein integriertes CRM mit Ticketverwaltung. Billbee verfügt dagegen nicht über ein eigenständiges CRM-System. Das macht den Unterschied vor allem für Händler relevant, die neben Bestellungen und Rechnungen auch Kundenanfragen zentral bearbeiten möchten. Benutzerfreundlichkeit und Einrichtung Billbee punktet besonders bei der einfachen Einrichtung. Das System ist vergleichsweise schlank aufgebaut und richtet sich auch an Händler, die ohne lange Einarbeitungsphase starten möchten. Afterbuy bietet mehr Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten. Das kann für wachsende Händler ein Vorteil sein, bedeutet aber gleichzeitig, dass bei der Einrichtung mehr Optionen berücksichtigt werden müssen. Für einen kleinen Shop mit überschaubarem Bestellvolumen kann Billbee deshalb die unkompliziertere Lösung sein. Wer langfristig zusätzliche Prozesse abbilden möchte, sollte dagegen den gesamten benötigten Funktionsumfang betrachten.   Skalierbarkeit und Performance Afterbuy ist besonders auf wachsende Multichannel-Händler ausgelegt. Die Plattform verbindet mehrere Verkaufskanäle mit Warenwirtschaft, Auftragsabwicklung, Rechnungswesen und weiteren Funktionen. Billbee kann für kleine und mittlere Händler mit überschaubaren Anforderungen sehr gut funktionieren. Bei steigenden Anforderungen sollte jedoch geprüft werden, ob zusätzliche Tools für beispielsweise Buchhaltung, Lagerverwaltung oder CRM notwendig werden. Ein direkter Performance-Vergleich lässt sich dagegen nicht pauschal treffen. Einzelne Nutzerbewertungen können Hinweise liefern, ersetzen aber keine belastbaren Benchmarks unter vergleichbaren Bedingungen. Für wen eignet sich Afterbuy? Afterbuy eignet sich besonders für Händler, die mehr als eine einfache Auftragsverwaltung benötigen. Die Plattform verbindet Warenwirtschaft mit Rechnungswesen, CRM und Multichannel-Funktionen. Besonders interessant ist Afterbuy für wachsende Händler, die mehrere Verkaufskanäle verwalten und möglichst viele Prozesse zentral abbilden möchten. Vorteile von Afterbuy: Umfangreiche Warenwirtschaft Rechnungswesen und CRM integriert Für wachsende Multichannel-Händler Zahlreiche Verkaufskanäle zentral verwalten 30 Tage kostenloser Testzugang Für wen eignet sich Billbee? Billbee eignet sich vor allem für kleinere Händler und Einsteiger, die eine schlanke Lösung für ihre Bestellungen suchen. Die einfache Einrichtung und die fehlende Mindestlaufzeit sind klare Vorteile. Wer bereits eine separate Buchhaltungssoftware verwendet und keine umfassende ERP-Struktur benötigt, kann mit Billbee gut zurechtkommen. Vorteile von Billbee gegenüber Afterbuy: Günstiger Einstieg für kleine Händler Keine Mindestlaufzeit Einfache Einrichtung Schlanker Funktionsumfang Auftragsabhängige Abrechnung  Afterbuy oder Billbee – welches System passt besser? Die Entscheidung zwischen Afterbuy und Billbee hängt vor allem davon ab, wie komplex die Anforderungen des eigenen Online-Handels sind. Billbee ist interessant, wenn eine einfache und günstige Lösung für Auftragsabwicklung gesucht wird. Afterbuy bietet dagegen mehr Möglichkeiten für Händler, die Warenwirtschaft, Rechnungswesen und CRM in einer Plattform verbinden möchten. Auch das Bestellvolumen spielt eine Rolle. Bei wenigen Bestellungen kann ein auftragsabhängiges Modell attraktiv sein. Mit wachsendem Geschäft werden dagegen Funktionsumfang, Skalierbarkeit und die Gesamtkosten wichtiger. Wenn du über einen Wechsel deines aktuellen Systems nachdenkst, findest du im Ratgeber zum Warenwirtschaftssystem wechseln weitere praktische Schritte und eine Checkliste für die Migration. Wenn Afterbuy für deine Anforderungen interessant ist, kannst du die Plattform 30 Tage kostenlos testen, bevor du dich für einen Wechsel entscheidest. Fazit – Afterbuy oder Billbee? Afterbuy und Billbee haben unterschiedliche Stärken. Billbee ist eine gute Wahl für kleinere Händler, die eine schlanke, einfach einzurichtende Lösung ohne Mindestlaufzeit suchen. Afterbuy richtet sich stärker an wachsende Multichannel-Händler, die neben der Auftragsverwaltung auch Warenwirtschaft, Rechnungswesen und CRM benötigen. Die Entscheidung sollte deshalb nicht allein anhand des Einstiegspreises getroffen werden. Entscheidend ist, welche Funktionen dein Unternehmen heute und bei

Warenwirtschaftssystem wechseln: Anleitung, Checkliste und worauf du achten musst

Warenwirtschaftssystem wechseln: Anleitung, Checkliste und worauf du achten musst Facebook Linkedin Twitter Xing Envelope-open Bild KI generiert Das Wichtigste in Kürze Ein Warenwirtschaftssystem zu wechseln erfordert vor allem eine saubere Datenmigration, realistische Tests und einen klar geplanten Go-Live. Bereinige Artikel-, Kunden- und Auftragsdaten vor der Übertragung und prüfe Schnittstellen, Bestände und Bestellungen im neuen System. Mit einer Cloud-Lösung wie Afterbuy kannst du ohne eigene Serverinstallation arbeiten und die Software 30 Tage kostenlos testen. Warum wechseln Unternehmen ihr Warenwirtschaftssystem? Ein Warenwirtschaftssystem zu wechseln kann sinnvoll werden, wenn das bestehende System mit dem Unternehmen nicht mehr mithält. Steigende Bestellzahlen, zusätzliche Verkaufskanäle oder neue Anforderungen an Lager und Auftragsabwicklung können dafür sorgen, dass bisherige Prozesse nicht mehr effizient funktionieren. Auch die Kosten können einen Wechsel auslösen. Preiserhöhungen, zusätzliche Gebühren für Schnittstellen oder ein Preismodell, das bei wachsendem Bestellvolumen zunehmend unattraktiv wird, sind typische Gründe. Weitere Warnzeichen sind technische Einschränkungen. Dazu gehören beispielsweise fehlende Cloud-Verfügbarkeit, veraltete Oberflächen oder unzuverlässige Marktplatz-Anbindungen. Auch zu viele manuelle Arbeitsschritte sprechen für eine Überprüfung. Wenn du Bestände zusätzlich in Excel pflegst oder Bestellungen zwischen mehreren Systemen übertragen musst, steigt der Aufwand und das Fehlerrisiko. Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel? Der richtige Zeitpunkt für einen Systemwechsel ist idealerweise bevor akute Probleme entstehen. Wenn Bestandsfehler, doppelte Datenpflege oder Systemausfälle bereits zum Alltag gehören, bleibt oft wenig Zeit für eine sorgfältige Umstellung. Auch saisonale Faktoren solltest du berücksichtigen. Plane den Wechsel möglichst nicht unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschäft oder einer anderen wichtigen Verkaufsphase. Ein ausreichender zeitlicher Vorlauf gibt dir Gelegenheit, Daten zu bereinigen, Schnittstellen zu testen und dein Team mit dem neuen System vertraut zu machen. In 7 Schritten zum erfolgreichen Systemwechsel Schritt 1 – Anforderungen definieren Bevor du ein neues Warenwirtschaftssystem auswählst, solltest du deine Anforderungen konkret festlegen. Dazu gehören deine Verkaufskanäle, das monatliche Bestellvolumen und die Funktionen, die du täglich benötigst. Erstelle eine Liste mit Pflichtfunktionen und zusätzlichen Anforderungen. Dazu können beispielsweise Lagerverwaltung, Auftragsabwicklung, Rechnungsstellung, Automatisierungen oder bestimmte Marktplatz- und Shop-Schnittstellen gehören. Je genauer deine Anforderungen sind, desto leichter kannst du verschiedene Systeme miteinander vergleichen. Schritt 2 – Datenbestand analysieren und bereinigen Vor der Migration solltest du deinen bestehenden Datenbestand überprüfen. Dazu gehören insbesondere Artikel-, Kunden- und Auftragsdaten. Entferne doppelte oder veraltete Datensätze und kontrolliere Artikelnummern, Preise, Bestände und Produktinformationen. So verhinderst du, dass Fehler aus dem alten System direkt in das neue übernommen werden. Gerade bei einem lange genutzten Warenwirtschaftssystem kann dieser Schritt umfangreicher ausfallen. Deshalb solltest du die Datenbereinigung frühzeitig einplanen. Schritt 3 – Neues System auswählen und testen Erst wenn deine Anforderungen feststehen, solltest du das neue Warenwirtschaftssystem auswählen. Neben dem Preis spielen Funktionen, Schnittstellen, Bedienung und Support eine wichtige Rolle. Eine ausführliche Übersicht verschiedener cloudbasierter Lösungen findest du im Artikel Bestes Warenwirtschaftssystem cloudbasiert. Nutze anschließend eine Demo oder Testphase. Prüfe möglichst mit realistischen Beispielen, wie Bestellungen importiert werden, wie Bestände synchronisiert werden und ob die täglichen Abläufe zu deinem Unternehmen passen. Schritt 4 – Migrationsplan erstellen Ein Migrationsplan legt fest, wann welche Daten und Prozesse übertragen werden. Definiere außerdem Verantwortlichkeiten und einen konkreten Termin für den Go-Live. Wenn es dein neues und dein altes System erlauben, kann ein zeitlich begrenzter Parallelbetrieb sinnvoll sein. So kannst du wichtige Funktionen testen, bevor das alte System endgültig abgeschaltet wird. Lege außerdem fest, wer die Datenmigration kontrolliert, Schnittstellen testet und bei Problemen während der Umstellung Entscheidungen trifft. Schritt 5 – Daten migrieren Die erste Datenmigration sollte möglichst in einer Testumgebung stattfinden. Übertrage nicht sofort den gesamten Datenbestand in das produktive System. Prüfe anschließend, ob Artikel, Kunden, Bestellungen und Bestände korrekt übernommen wurden. Kontrolliere besonders Artikelnummern, Pflichtfelder und Zuordnungen zwischen verschiedenen Verkaufskanälen. Erst wenn die Testmigration erfolgreich abgeschlossen ist, sollte die endgültige Übertragung erfolgen. Schritt 6 – Team schulen Ein neues Warenwirtschaftssystem kann bestehende Arbeitsabläufe verändern. Dein Team sollte deshalb vor dem Go-Live mit den wichtigsten Funktionen vertraut sein. Zeige beispielsweise, wie Bestellungen bearbeitet, Bestände kontrolliert, Dokumente erstellt und Fehler korrigiert werden. Praktische Beispiele aus dem Tagesgeschäft sind dabei besonders hilfreich. Schritt 7 – Go-Live und Nachkontrolle Beim Go-Live wird das neue Warenwirtschaftssystem produktiv eingesetzt. In den ersten Tagen solltest du die wichtigsten Prozesse besonders eng kontrollieren. Prüfe eingehende Bestellungen, Bestandsänderungen, Marktplatz-Schnittstellen und Dokumente. Auch Versandstatus und Trackingdaten sollten kontrolliert werden. Nach den ersten Tagen lohnt sich eine kurze Nachkontrolle. Dabei kannst du feststellen, welche Prozesse bereits zuverlässig funktionieren und wo noch Anpassungen notwendig sind. Worauf sollte man bei der Wahl des neuen Systems achten? Bei der Auswahl solltest du insbesondere diese Punkte prüfen: Cloud oder On-Premise: Prüfe, ob du eine eigene Serverinfrastruktur betreiben möchtest oder eine Cloud-Lösung bevorzugst. Marktplatz-Anbindungen: Vergleiche, welche Verkaufskanäle bereits enthalten sind und welche zusätzliche Schnittstellen benötigen. Preismodell: Berücksichtige Grundgebühren sowie transaktions-, auftrags- oder nutzerbasierte Kosten. Skalierbarkeit: Das neue System sollte mit steigenden Bestellzahlen und zusätzlichen Verkaufskanälen wachsen können. Support: Prüfe Sprache, Erreichbarkeit und Umfang des Supports während und nach der Umstellung. Wenn du zusätzlich verschiedene Systeme und ihre Funktionen vergleichen möchtest, findest du weitere Informationen im Artikel Beste Multichannel Software 2026. Welche Risiken und Herausforderungen gibt es beim Wechsel? Ein Systemwechsel bringt immer gewisse Risiken mit sich. Eine strukturierte Vorbereitung hilft dir, diese Risiken zu begrenzen. Downtime: Bei der finalen Umstellung kann es zu kurzen Unterbrechungen kommen. Datenqualität: Fehlerhafte oder doppelte Altdaten können sich nach der Migration im neuen System fortsetzen. Doppelte Kosten: Bei einem Parallelbetrieb können vorübergehend Kosten für beide Systeme entstehen. Schnittstellen: Shops, Marktplätze, Zahlungsanbieter und Versanddienstleister müssen korrekt angebunden und getestet werden. Team-Akzeptanz: Neue Oberflächen und Prozesse benötigen Zeit zur Einarbeitung. Gerade bei einem größeren Systemwechsel solltest du deshalb nicht nur die technische Migration betrachten. Auch interne Abläufe und Verantwortlichkeiten müssen in die Planung einbezogen werden. Mit Afterbuy auf ein neues Warenwirtschaftssystem wechseln Wenn du dein bisheriges Warenwirtschaftssystem ersetzen möchtest, kann Afterbuy eine cloudbasierte Alternative sein. Die Software benötigt keine eigene Serverinstallation und kann direkt über die Cloud genutzt werden. Afterbuy bündelt Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Auftragsverwaltung und Multichannel-Funktionen in einer Lösung. Bestellungen verschiedener Verkaufskanäle können zentral verarbeitet werden. Für den Umstieg steht eine 30-tägige kostenlose Testphase zur Verfügung, sowie ein deutschsprachiger Support, der dich jederzeit persönlich unterstützen kann. So kannst du

Beste Billbee Alternativen 2026: 5 Warenwirtschaftssysteme im Vergleich

Beste Billbee Alternativen 2026: 5 Warenwirtschaftssysteme im Vergleich Das Wichtigste in Kürze Afterbuy, plentyONE, Xentral, JTL-Wawi und weclapp zählen zu den bekanntesten Billbee Alternativen 2026, wenn zusätzliche Funktionen wie Einkauf, Buchhaltung oder CRM gefragt sind. Afterbuy startet ab 19 € pro Monat und bietet Auftragsabwicklung, ein eigenes Rechnungswesen-Modul und CRM in einem System. Billbee eignet sich weiterhin gut für schlanke Anforderungen; ob sich ein Wechsel lohnt, hängt vom individuellen Funktionsbedarf ab, nicht allein vom Preis. Warum suchen Billbee-Nutzer:innen nach Alternativen? Der Grund, warum Online-Händler:innen nach einer Billbee Alternative suchen, ist meistens ein wachsender Bedarf an Funktionen für Einkauf, Buchhaltung oder Vertrieb, der über die reine Auftragsabwicklung hinausgeht. Billbee zeigt zwar automatische Bestellvorschläge an, ein vollständiges Lieferantenmanagement mit Bestellnummern und Wareneingangskontrolle bildet die Software aber nicht ab. Für die Buchhaltung bindet Billbee externe Tools wie DATEV oder Lexware an, ein eigenes Vertriebs-CRM mit Pipeline fehlt ebenfalls. Zusätzlich steigen die Kosten beim nutzungsbasierten Preismodell mit wachsendem Auftragsvolumen. Wann bleibt Billbee die richtige Wahl? Ein Wechsel lohnt sich nicht automatisch für jeden Billbee-Nutzer. Für drei Händlergruppen bleibt die Software weiterhin eine passende Lösung. Einsteiger:innen und kleinere Händler:innen mit reinem Fokus auf schlanke Auftragsabwicklung profitieren von der einfachen Bedienung. Wer bereits eine eigene Buchhaltungssoftware nutzt und nur die Auftragsseite zentralisieren möchte, muss ebenfalls nicht zwingend wechseln. Auch ohne umfangreiche Einkaufsprozesse oder Vertriebs-CRM-Bedarf deckt Billbee die wichtigsten Funktionen zuverlässig ab. Die 5 besten Billbee-Alternativen im Vergleich System Ideal für Einstiegspreis Bereitstellung Besonderer Schwerpunkt Afterbuy Multichannel-Händler:innen mit Bedarf an Rechnungswesen und CRM ab 19 €/Monat + Transaktionsgebühr Cloud Eigenes Rechnungswesen-Modul und integriertes CRM plentyONE Händler mit hohem Bestellvolumen und vielen Marktplätzen ab 59 €/Monat Cloud Über 100 native Marktplatz-Anbindungen und integriertes PIM Xentral Händler mit Einkaufs- und Buchhaltungsbedarf ab 99 €/Monat + Onboarding Cloud Vollständiges ERP inkl. Einkauf, Wareneingang und Buchhaltung JTL-Wawi Technisch versierte Händler mit Kontrollbedürfnis Basis-Lizenz kostenlos On-Premise (Windows) Umfangreiche Lager- und Einkaufsfunktionen im eigenen System weclapp Handel & Dienstleister mit CRM-/Projektbedarf nutzerbasierte Tarife Cloud ERP mit integriertem CRM und Projektmanagement * Hinweis: Preise und Leistungsumfang können sich ändern. Prüfe vor einer Entscheidung die aktuellen Anbieterangaben. Afterbuy Afterbuy ist eine cloudbasierte Lösung, die Auftragsabwicklung, Rechnungswesen und CRM in einem System vereint. Die Plattform synchronisiert Bestände, Aufträge und Rechnungen zentral zwischen Amazon, eBay, Kaufland, OTTO und dem eigenen Onlineshop, inklusive eigenem Rechnungswesen-Modul und integriertem CRM. Der Starter-Tarif kostet ab 19 € pro Monat bei 12-monatiger Vertragslaufzeit, zusätzlich fällt eine Transaktionsgebühr an. Afterbuy lässt sich 30 Tage kostenlos testen und passt damit besonders für Händler:innen, die Buchhaltung und Kundenverwaltung direkt im Hauptsystem abbilden möchten. Vorteile: Auftragsabwicklung, Rechnungswesen und CRM in einem System – keine Zusatztools nötig Günstigster Einstiegspreis im Vergleich, 30 Tage kostenlos testbar Nachteile: Zusätzliche Transaktionsgebühr pro Auftrag 12-Monats-Vertragslaufzeit im Starter-Tarif plentyONE plentyONE ist eine Cloud-Plattform für Händler:innen mit hohem Bestellvolumen und zahlreichen Verkaufskanälen. Die Lösung bietet über 100 native Marktplatz-Anbindungen und ein integriertes PIM-System für die zentrale Pflege umfangreicher Sortimente. Das Einstiegspaket Lite startet bei 59 € pro Monat und richtet sich nach dem Gross Merchandise Value (GMV) der Händlerin oder des Händlers. Die weiteren Pakete Lite+, Expand und Scale reichen bis 229 € pro Monat und eignen sich für Händler:innen mit umfangreichem Kanal- und Sortimentsbedarf. Vorteile: Über 100 native Marktplatz-Anbindungen Integriertes PIM für große Sortimente Nachteile: Höherer Einstiegspreis als bei Afterbuy oder Billbee Preismodell abhängig vom GMV, dadurch schwerer im Voraus kalkulierbar Xentral Xentral ist ein cloudnatives Voll-ERP inklusive Einkauf, Wareneingang und Buchhaltung. Kernfunktionen umfassen Lieferantenbestellungen, Wareneingangskontrollen, eine DATEV-Schnittstelle sowie Anbindungen an über 200 Tools und Marktplätze. Das Launch-Paket startet bei 99 € pro Monat zuzüglich 0,30 € pro Auftrag, begrenzt auf 1.200 Aufträge im Jahr und einen Jahresumsatz bis 500.000 €. Zusätzlich ist ein einmaliges Onboarding für 1.990 € verpflichtend – das macht Xentral vor allem für Händler:innen mit umfassenderem Einkaufs- und Buchhaltungsbedarf interessant. Vorteile: Vollständiges ERP mit Einkauf, Wareneingang und Buchhaltung in einem System Über 200 Integrationen und Marktplatz-Anbindungen Nachteile: Höherer Einstiegspreis plus verpflichtendes Onboarding von 1.990 € Auftragslimit im Launch-Paket (1.200 Aufträge/Jahr) JTL-Wawi JTL-Wawi ist ein etablierter On-Premise-Anbieter mit umfangreichen Lager- und Einkaufsfunktionen. Die Software läuft als Windows-Anwendung mit Microsoft-SQL-Server, verfügt über einen modularen Aufbau, eine ausführliche Lieferantenverwaltung sowie eine Bestandsführung über mehrere Lager. Die Marktplatzanbindung erfolgt über das Modul JTL-eazyAuction. Die Start-Edition ist kostenlos, benötigt aber einen eigenen Windows-Server und wird ab einem bestimmten Volumen durch kostenpflichtige Auftragspakete ergänzt. Das passt vor allem zu technisch versierten Händler:innen mit ausgeprägtem Kontrollbedürfnis über die eigene Infrastruktur. Vorteile: Start-Edition kostenlos nutzbar Umfangreiche Lager- und Einkaufsfunktionen im eigenen System Nachteile: Eigener Windows-Server mit MS-SQL-Datenbank erforderlich Kein natives Cloud-System, dadurch höherer Wartungsaufwand weclapp weclapp ist ein Cloud-ERP mit integriertem CRM und Projektmanagement für Handel und Dienstleister. Die Lösung kombiniert klassische Warenwirtschaft mit Vertriebs- und Servicemanagement in einem System. Die Abrechnung erfolgt nutzerbasiert: Das Einstiegspaket ERP Starter beginnt bei 39 € pro Nutzer und Monat, das für Warenwirtschaft und Lager relevante Paket ERP Handel liegt bei 163 € pro Nutzer und Monat im Jahresvertrag. Damit passt weclapp zu Händler:innen mit zusätzlichem Vertriebs- oder Servicebedarf. Vorteile: CRM und Projektmanagement direkt im ERP integriert Skalierbar durch nutzerbasierte Tarife Nachteile: Kosten steigen mit der Anzahl der Nutzer:innen Einstiegspreis für volle Warenwirtschaft (ERP Handel) vergleichsweise hoch Worauf sollten Wechsler:innen achten? Bevor du dich für eine neue Lösung entscheidest, lohnt sich ein Blick auf drei Punkte: Prüfe, ob die neue Lösung genau die Bereiche abdeckt, die für dich im Vordergrund stehen, etwa Einkauf, Buchhaltung oder CRM, statt nur „mehr vom Gleichen“ zu bieten. Plane die Datenmigration frühzeitig ein, wenn du dein Warenwirtschaftssystem wechseln möchtest, damit Artikel-, Kunden- und Bestelldaten reibungslos übernommen werden. Nutze eine Testphase oder Demo, bevor du dich langfristig an einen neuen Anbieter bindest. Fazit – welche Billbee-Alternative passt zu wem? Welche Billbee-Alternative zu dir passt, hängt vor allem davon ab, welcher Funktionsbereich für dich im Vordergrund steht. Wer Rechnungswesen und ein Vertriebs-CRM direkt im System sucht, findet das bei Afterbuy. Wer viele Marktplätze und ein umfangreiches Sortiment zentral steuern möchte, profitiert von plentyONEs nativen Anbindungen und PIM. Wer ein vollständiges ERP mit Einkaufsprozessen benötigt, findet in Xentral die umfangreichste Lösung. Afterbuy lässt sich 30 Tage kostenlos

Was ist ein ERP-System? Definition, Funktionen und Beispiele

Was ist ein ERP-System? Definition, Funktionen und Beispiele Das Wichtigste in Kürze Ein ERP-System („Enterprise Resource Planning“) ist eine Software, die zentrale Unternehmensbereiche wie Einkauf, Lager, Vertrieb und Rechnungswesen über eine gemeinsame Datenbasis verwaltet. Je nach System gehören auch Personalwesen und Produktion zu den ERP-Modulen; der konkrete Funktionsumfang unterscheidet sich jedoch deutlich. Für Online-Händler reicht häufig ein fokussiertes Warenwirtschaftssystem, während komplexere Unternehmen von einem umfassenden ERP-System profitieren.   Was bedeutet ERP? ERP steht für Enterprise Resource Planning und bedeutet auf Deutsch etwa „Unternehmensressourcenplanung“. Ein ERP-System ist eine Software, die verschiedene Geschäftsbereiche eines Unternehmens zentral verwaltet und miteinander verbindet. Statt Daten in voneinander getrennten Programmen zu speichern, arbeitet ein ERP-System mit einer gemeinsamen Datenbasis. Informationen zu Produkten, Bestellungen, Kund:innen oder Rechnungen können dadurch in mehreren Unternehmensbereichen genutzt werden. Der Begriff beschreibt dabei keine einzelne Software, sondern eine Softwarekategorie. ERP-Systeme unterscheiden sich deshalb je nach Anbieter, Unternehmensgröße und Branche deutlich in ihrem Funktionsumfang.   Welche Bereiche deckt ein ERP-System ab? Ein klassisches ERP-System kann verschiedene Unternehmensbereiche über gemeinsame Daten und Prozesse miteinander verbinden: Einkauf & Beschaffung: Bestellungen bei Lieferanten planen, erfassen und verwalten. Lagerverwaltung & Bestände: Warenbestände, Lagerbewegungen und verfügbare Mengen zentral verwalten. Vertrieb & Auftragsabwicklung: Kundenbestellungen erfassen, bearbeiten und den Versand organisieren. Finanzbuchhaltung: Rechnungen, Zahlungen und weitere Finanzdaten verarbeiten. Personalwesen: Mitarbeiterdaten, Arbeitszeiten und weitere Personalprozesse verwalten. Produktion: Produktionsplanung, Materialbedarf und Fertigungsprozesse steuern. Nicht jedes ERP-System deckt diese Bereiche gleich tief ab. Besonders kleinere Lösungen konzentrieren sich häufig auf Warenwirtschaft, Auftragsabwicklung und kaufmännische Prozesse.   Wie funktioniert ein ERP-System? Das Kernprinzip eines ERP-Systems ist eine gemeinsame Datenbasis. Informationen werden nicht in voneinander getrennten Insellösungen gepflegt, sondern können von verschiedenen Unternehmensbereichen genutzt werden. Ein einfaches Beispiel zeigt den Ablauf: Eine Bestellung geht im Onlineshop ein. Das ERP-System erfasst den Auftrag, reduziert den verfügbaren Lagerbestand und erstellt die notwendigen Rechnungsdaten. Die Informationen stehen anschließend auch für weitere kaufmännische Prozesse zur Verfügung. Dadurch müssen Daten nicht mehrfach manuell übertragen werden. Änderungen an einem zentralen Datensatz können in den verbundenen Prozessen berücksichtigt werden.   Welche Vorteile bietet ein ERP-System? Die Vorteile eines ERP-Systems sind eine zentrale Datenverwaltung, weniger manueller Aufwand, bessere Auswertungsmöglichkeiten und eine höhere Skalierbarkeit von Geschäftsprozessen. Zentrale Datenbasis: Aufträge, Bestände, Kundendaten und weitere Informationen werden zentral verwaltet. Dadurch müssen Daten nicht mehrfach in unterschiedlichen Systemen gepflegt werden. Weniger manueller Aufwand: Wiederkehrende Abläufe lassen sich automatisieren. Beispielsweise können Bestellungen verarbeitet, Bestände aktualisiert oder Rechnungen erstellt werden. Bessere Auswertungen: Ein ERP-System bündelt Daten aus verschiedenen Geschäftsbereichen. Das erleichtert die Analyse von Beständen, Aufträgen, Umsätzen und weiteren Kennzahlen. Mehr Skalierbarkeit: Automatisierte und zentral gesteuerte Prozesse können Unternehmen dabei unterstützen, steigende Auftragszahlen, größere Sortimente oder zusätzliche Verkaufskanäle effizient zu verwalten. Der konkrete Nutzen hängt vom Funktionsumfang des jeweiligen ERP-Systems ab. Kleinere E-Commerce-Lösungen decken beispielsweise vor allem Warenwirtschaft und Auftragsabwicklung ab, während umfassende ERP-Systeme zusätzliche Bereiche wie Buchhaltung, Personalwesen oder Produktion integrieren können.   ERP-System vs. Warenwirtschaftssystem – wo liegt der Unterschied? Der Unterschied zwischen einem ERP-System und einem Warenwirtschaftssystem liegt vor allem im Umfang der abgedeckten Unternehmensbereiche: Ein ERP-System kann mehrere Geschäftsbereiche verbinden, während ein Warenwirtschaftssystem den Warenfluss, Bestände und Auftragsabwicklung fokussiert. Ein ERP-System kann neben Warenwirtschaft und Auftragsabwicklung auch Bereiche wie Finanzbuchhaltung, Personalwesen oder Produktion abbilden. Ein Warenwirtschaftssystem konzentriert sich dagegen auf die Verwaltung von Waren, Beständen, Bestellungen und damit verbundenen Prozessen. Für viele Online-Händler reicht ein Warenwirtschaftssystem aus, wenn keine komplexen Produktions-, Personal- oder Finanzprozesse innerhalb derselben Software benötigt werden. Wenn du speziell Warenwirtschaftssysteme für den Online-Handel vergleichen möchtest, findest du im Artikel zum besten cloudbasierten Warenwirtschaftssystem einen ausführlicheren Vergleich.    Cloud-ERP oder On-Premise – welche Bereitstellung passt? Bei einem Cloud-ERP wird die Software auf der Infrastruktur des Anbieters betrieben. Du brauchst deshalb normalerweise keinen eigenen Server für das ERP-System und kannst über das Internet auf die Anwendung zugreifen. Eine On-Premise-Lösung wird dagegen auf eigener oder selbst verwalteter Infrastruktur installiert. Das bietet mehr Kontrolle über die technische Umgebung, bringt aber auch zusätzlichen Wartungs- und Administrationsaufwand mit sich. Welche Variante besser passt, hängt unter anderem von den technischen Anforderungen, dem verfügbaren Know-how und dem gewünschten Verwaltungsaufwand ab.   Was kostet ein ERP-System? Die Kosten für ein ERP-System können stark variieren. Je nach Anbieter, Funktionsumfang, Nutzerzahl und Auftragsvolumen reichen die Modelle von kostenlosen oder günstigen Basisversionen bis zu mehreren hundert Euro pro Monat. Zusätzlich können Kosten für Einrichtung, zusätzliche Module, Schnittstellen oder individuelle Anpassungen entstehen. Deshalb solltest du bei einem Vergleich nicht nur auf den monatlichen Grundpreis achten.   Für wen lohnt sich ein ERP-System? Ein ERP-System kann besonders für Unternehmen interessant sein, deren Geschäftsprozesse zunehmend komplex werden. Dazu gehören beispielsweise Online-Händler, die über mehrere Verkaufskanäle verkaufen und Bestände, Bestellungen und kaufmännische Prozesse zentral verwalten möchten. Auch wachsende Unternehmen können von einer gemeinsamen Datenbasis profitieren, wenn Excel-Listen und einzelne Insellösungen zunehmend unübersichtlich werden. Allerdings braucht nicht jedes kleine Unternehmen sofort ein vollständiges ERP-System. Wenn du hauptsächlich Bestände, Aufträge und Warenbewegungen verwalten möchtest, kann ein fokussiertes Warenwirtschaftssystem zunächst die passendere Lösung sein.   Das könnte dich auch interessieren:Beste Cloud Warenwirtschaftssysteme Beste Cloud ERP Softwares Multichannel E-Commerce Strategie und Tipps Warenwirtschaftssystem Kosten   Fazit – ERP als Grundlage für strukturiertes Wachstum Ein ERP-System verbindet verschiedene Unternehmensbereiche über eine gemeinsame Datenbasis. Je nach Lösung können Einkauf, Warenwirtschaft, Vertrieb, Rechnungswesen, Personal und Produktion abgedeckt werden. Ein Warenwirtschaftssystem konzentriert sich dagegen stärker auf Warenfluss, Bestände und Auftragsabwicklung. Für viele Online-Händler kann diese Spezialisierung vollkommen ausreichend sein. Afterbuy deckt zentrale ERP-nahe Funktionen für Online-Händler ab, darunter Warenwirtschaft, Auftragsabwicklung, Rechnungswesen und CRM. Die Lösung ist dabei auf den E-Commerce ausgerichtet und beansprucht nicht die vollständige Tiefe eines klassischen Enterprise-ERP mit Produktionsplanung oder umfassendem Personalwesen. 30 Tage kostenlos starten FAQ Was bedeutet ERP? ERP steht für Enterprise Resource Planning und bezeichnet Software zur Planung und Verwaltung zentraler Unternehmensressourcen. Ein ERP-System verbindet verschiedene Geschäftsbereiche über eine gemeinsame Datenbasis. Dazu können beispielsweise Einkauf, Lager, Vertrieb, Auftragsabwicklung und Rechnungswesen gehören.  Bei klassischen Enterprise-ERP-Systemen kommen häufig Personalwesen und Produktion hinzu. Ziel ist es, Informationen und Prozesse zentral zu verwalten, anstatt sie über voneinander getrennte Einzellösungen abzubilden. Der genaue Funktionsumfang hängt vom jeweiligen ERP-System und den Anforderungen des Unternehmens ab. Braucht jedes Unternehmen ein ERP-System? Nein, nicht jedes Unternehmen benötigt

Was kostet ein Warenwirtschaftssystem 2026? Die Preise im Überblick

Was kostet ein Warenwirtschaftssystem 2026? Die Preise im Überblick Das Wichtigste in Kürze Ein Warenwirtschaftssystem kostet 2026 je nach Anbieter und Umfang zwischen 9 € und mehreren hundert Euro pro Monat. Afterbuy startet im neuen Preismodell bei 19 € monatlich plus 0,25 € pro Transaktion; Billbee beginnt bei 9 € Grundgebühr, während Xentral ab 99 € startet. Für die tatsächlichen Kosten zählen neben der Grundgebühr auch Transaktionen, Auftragsvolumen, Zusatzmodule, Einrichtung und Vertragslaufzeit.   H2: Was kostet ein Warenwirtschaftssystem im Überblick? Die monatlichen Kosten für ein Warenwirtschaftssystem reichen 2026 von wenigen Euro bis zu mehreren hundert Euro. Entscheidend ist nicht nur der Einstiegspreis, sondern auch, wie viele Bestellungen du verarbeitest und welche Funktionen du benötigst. System Einstiegspreis Abrechnung Zusatzkosten Einmalige Kosten Afterbuy ab 19 €/Monat Grundgebühr + Transaktionsgebühr z. B. Schnittstellen und Zusatzkontingente keine Einrichtungsgebühr Billbee ab 9 €/Monat + Gebühren ab der ersten Bestellung nutzungsbasiert nach Aufträgen keine separaten Zusatzmodule keine JTL-Wawi Start ab 0 €/Monat Editionen + Zusatzleistungen z. B. weitere Aufträge, Nutzer, Module, Hosting abhängig vom Setup plentyONE ab 59 €/Monat Tarif + ggf. umsatzbasierte Komponente Plugins und Services abhängig vom Setup Xentral ab 99 €/Monat Paket + Auftrags-/Umsatzgrenzen abhängig vom Paket beim Launch-Paket 1.990 € Onboarding Die Preise sind Nettopreise und können sich ändern. Prüfe deshalb vor dem Vertragsabschluss immer die aktuellen Anbieterangaben.* Für Afterbuy gelten seit dem 1. Juli 2026 neue Tarife. Der Starter-Tarif kostet bei jährlicher Abrechnung 19 € pro Monat, zusätzlich fallen 0,25 € pro Transaktion an. Bei monatlicher Abrechnung beträgt der Starter-Tarif 23 € pro Monat. *Preise recherchiert am 25. August 2026. H2: Welche Kostenfaktoren bestimmen den Preis? Der Preis eines Warenwirtschaftssystems hängt nicht allein von der monatlichen Grundgebühr ab. Besonders diese Faktoren solltest du in deinen Kostenvergleich einbeziehen: Abrechnungsmodell: Anbieter rechnen mit einer festen Grundgebühr, pro Auftrag beziehungsweise Transaktion oder anhand einer umsatzabhängigen Staffelung ab. Funktionsumfang: Ein schlankes Order-Management ist meist günstiger als ein vollständiges ERP mit Warenwirtschaft, Buchhaltung, Einkauf und weiteren Geschäftsprozessen. Marktplätze und Auftragsvolumen: Je mehr Verkaufskanäle und Bestellungen du verwaltest, desto stärker können variable Gebühren die Gesamtkosten beeinflussen. Einrichtung und Onboarding: Während einige Anbieter ohne Einrichtungsgebühr starten, können bei komplexeren ERP-Systemen vierstellige Onboarding-Kosten entstehen. Vertragslaufzeit: Bei einigen Anbietern sinkt der monatliche Preis, wenn du dich für eine längere Vertragslaufzeit entscheidest. Ein realistischer Preisvergleich betrachtet deshalb die Gesamtkosten deines konkreten Setups. Ein System mit einer niedrigen Grundgebühr kann bei hohem Bestellvolumen teurer sein als ein Tarif mit höherem Fixpreis. H2: Preisvergleich: Was kosten die wichtigsten Warenwirtschaftssysteme 2026? H3: Afterbuy Warenwirtschaft Afterbuy bietet vier Tarife: Starter, Growth, Pro und Partner. Der Starter-Tarif kostet bei jährlicher Abrechnung 19 € pro Monat, Growth 59 € und Pro 149 €; der Partner-Tarif wird individuell kalkuliert. Zusätzlich berechnet Afterbuy im Starter-Tarif 0,25 € pro Transaktion. Im Growth-Tarif sind bis zu 500 Transaktionen als Paket buchbar, während im Pro-Tarif Pakete bis 10.000 Transaktionen vorgesehen sind. Für kleine Händler ist der Starter-Tarif interessant, während Growth und Pro zusätzliche Funktionen für wachsende beziehungsweise etablierte Händler enthalten. Dazu gehören unter anderem automatische Auftragsabwicklung, Zahlungsabgleich, CRM und erweiterte Statistiken. H3: Billbee Billbee startet mit einer Grundgebühr von 9 € pro Monat. Die tatsächlichen Kosten richten sich anschließend nach der Zahl der verarbeiteten Bestellungen. Alle Funktionen und Schnittstellen sind im nutzungsbasierten Modell enthalten; eine separate Berechnung einzelner Module gibt es laut Anbieter nicht. Das Modell eignet sich besonders, wenn du mit einem kleinen Bestellvolumen startest und deine Kosten entsprechend deiner tatsächlichen Nutzung skalieren möchtest. Billbee kann monatlich gekündigt werden und hat keine Mindestlaufzeit. H3: JTL-Wawi JTL hat seine Preis- und Editionsstruktur zum 1. April 2026 geändert. Die Start-Edition ist für einen Nutzer und bis zu 500 Aufträge pro Monat vorgesehen. Die Advanced-Edition beginnt bei 119 € pro Monat, während JTL Pro aktuell ab 369 € pro Monat angeboten wird. Bei der Kalkulation solltest du außerdem zusätzliche Nutzer, Auftragspakete und weitere JTL-Produkte berücksichtigen. Die kostenlose Start-Edition bedeutet daher nicht automatisch, dass dein vollständiges JTL-Setup kostenlos bleibt. H3: plentyONE plentyONE bietet aktuell mehrere Pakete an. Der Lite-Tarif startet bei 59 € pro Monat und richtet sich an Solo-Seller und Start-ups. Lite+ beginnt bei 99 €, Expand bei 199 € und Scale bei 229 € pro Monat. Die Tarife unterscheiden sich unter anderem beim Funktionsumfang, den verfügbaren Kanälen und dem enthaltenen Umsatzvolumen. Beim Überschreiten des jeweiligen GMV-Limits kann zusätzlich eine umsatzbasierte Komponente anfallen. H3: Xentral Xentral startet mit dem Launch-Paket bei 99 € pro Monat. Der Tarif richtet sich an Unternehmen mit bis zu 500.000 € Jahresumsatz und maximal 1.200 Aufträgen pro Jahr. Zusätzlich ist beim Launch-Paket ein verpflichtendes Onboarding für einmalig 1.990 € vorgesehen. Für wachsende Unternehmen beginnen die Preise aktuell bei 349 € monatlich für den Starter-Tarif. Business kostet ab 649 € und Pro ab 849 € pro Monat. H2: Versteckte Kosten, die oft übersehen werden Der monatliche Grundpreis ist nur ein Teil deiner tatsächlichen Kosten. Besonders bei einem langfristigen Einsatz solltest du folgende Punkte prüfen: Transaktions- und Auftragsgebühren: Bei einem hohen Bestellvolumen können variable Gebühren einen großen Teil der monatlichen Kosten ausmachen. Onboarding und Einrichtung: Komplexe Systeme können zusätzliche Kosten für Einrichtung, Beratung oder Migration verursachen. Zusatzmodule: Schnittstellen, schnellere Synchronisation, zusätzliche Nutzer oder Speicherplatz können separat berechnet werden. Datenmigration und Schulung: Beim Wechsel eines Systems können Kosten für die Übernahme bestehender Daten und die Einarbeitung deines Teams entstehen. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick auf die Total Cost of Ownership, also die Gesamtkosten während der tatsächlichen Nutzung. Ein günstiger Einstiegspreis ist nicht automatisch das günstigste Gesamtpaket. H2: Wann lohnt sich ein Warenwirtschaftssystem? Ein Warenwirtschaftssystem lohnt sich vor allem dann, wenn du Bestände, Bestellungen und weitere Prozesse nicht mehr zuverlässig manuell verwalten kannst. Je mehr Verkaufskanäle und Bestellungen hinzukommen, desto schwieriger wird die zentrale Pflege über Tabellen oder einzelne Shop-Systeme. Ein Warenwirtschaftssystem kann beispielsweise Bestände über mehrere Verkaufskanäle synchronisieren und Bestellungen zentral verwalten. Dadurch entsteht eine gemeinsame Datenbasis für deine täglichen Abläufe. Gerade bei wachsendem E-Commerce-Geschäft solltest du deshalb nicht nur fragen: „Was kostet das System?“, sondern auch: „Welche manuellen Prozesse kann ich damit ersetzen?“ Wenn du bereits mehrere Marktplätze oder Shops betreibst, kann ein integriertes System außerdem mehrere einzelne Lösungen

Beste JTL Alternativen 2026: 5 Warenwirtschaftssysteme im Vergleich

Beste JTL Alternativen 2026: 5 Warenwirtschaftssysteme im Vergleich Das Wichtigste in Kürze Afterbuy, Billbee, plentyONE, Xentral und weclapp bieten cloudbasierte Alternativen zu JTL-Wawi mit unterschiedlichen Schwerpunkten bei Warenwirtschaft, Multichannel und ERP. Afterbuy startet ab 19 € pro Monat bei jährlicher Laufzeit und bietet eine cloudbasierte Warenwirtschaft mit zentraler Auftragsabwicklung und Marktplatzanbindungen. JTL-Wawi bleibt eine leistungsfähige Lösung mit umfangreicher Warenwirtschaft; ein Wechsel lohnt sich vor allem, wenn du Serveraufwand reduzieren oder auf eine stärker cloudbasierte Lösung setzen möchtest.   Warum suchen Händler:innen 2026 nach JTL-Alternativen? JTL-Wawi gehört zu den etablierten Warenwirtschaftssystemen im deutschen E-Commerce. Die Software bietet umfangreiche Funktionen für Artikel, Lager, Aufträge, Einkauf und Verkauf und ist deshalb besonders bei technisch versierten Händlern verbreitet. 2026 hat sich der Blick auf die Kosten und Bereitstellungsmodelle jedoch verändert. JTL arbeitet inzwischen mit den Editionen Start, Advanced, Pro und Enterprise. Die offizielle Preisseite weist aktuell unter anderem Advanced ab 99 € pro Monat aus. Für JTL-Wawi ist außerdem eine Cloud-Bereitstellung über den Partner ecomDATA ab 49,99 € pro Monat angegeben. Damit ist JTL nicht mehr ausschließlich mit einer lokalen Serverinstallation verbunden. Gleichzeitig bleibt die klassische Installation auf dem eigenen Server eine Option. JTL beschreibt die lokale Variante ausdrücklich als Installation auf dem eigenen Server oder PC. Auch bei den Marktplatzanbindungen lohnt sich ein genauer Blick auf das jeweilige Paket. Die JTL-Preisseite führt zahlreiche Marktplätze und weist darauf hin, dass bestimmte zusätzliche Schnittstellen über Partner angeboten werden und zusätzliche Kosten verursachen können. Das muss man JTL lassen JTL-Wawi hat weiterhin klare Stärken. Dazu gehören die umfangreiche Warenwirtschaft, zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten und die große Verbreitung im DACH-Markt. Eine JTL-Alternative ist deshalb nicht automatisch die bessere Wahl. Interessant wird ein Wechsel vor allem dann, wenn du deine IT-Infrastruktur vereinfachen, den Serverbetrieb reduzieren oder eine cloudbasierte Lösung bevorzugen möchtest.   Die 5 besten JTL-Alternativen im Vergleich Welche JTL-Wawi Alternative zu dir passt, hängt vor allem von deinem Bestellvolumen, deinen Verkaufskanälen und dem benötigten Funktionsumfang ab. Die fünf folgenden Systeme setzen unterschiedliche Schwerpunkte und sind deshalb für verschiedene Händlergruppen interessant. System Ideal für Einstiegspreis Bereitstellung Besonderheit im Vergleich zu JTL Afterbuy JTL-Nutzer:innen, die eine cloudbasierte, sofort startklare Lösung ohne eigenen Server wollen ab 19 €/Monat + Transaktionsgebühr Cloud Kein lokaler Server, zentrale Multichannel-Verwaltung, deutscher Support Billbee Einsteiger:innen mit schlankem Order-Management-Bedarf ab 9 €/Monat*+ Gebühren ab der ersten Bestellung Cloud Bewusst schlanker als JTL-Wawi, Fokus auf Order Management plentyONE Händler mit hohem Bestellvolumen und vielen Marktplätzen ab 59 €/Monat* Cloud Über 100 native Marktplatz-Anbindungen Xentral Wachsende Unternehmen mit umfassendem ERP-Bedarf ab 99 €/Monat* Cloud Vollwertiges ERP mit Warenwirtschaft und Buchhaltungsfunktionen weclapp Handel und Dienstleister mit zusätzlichem CRM-Bedarf nutzerbasierte Tarife* Cloud ERP mit integriertem CRM und Projektmanagement * Hinweis: Preise und Leistungsumfang können sich ändern. Vor einer Kaufentscheidung solltest du die aktuellen Anbieterangaben prüfen. Afterbuy Afterbuy ist eine cloudbasierte JTL Alternative, wenn du deine Warenwirtschaft ohne eigenen Server betreiben möchtest. Die Lösung ist auf Multichannel-Händler ausgerichtet und lässt sich direkt aus der Cloud nutzen. Mit Afterbuy kannst du Bestände, Aufträge und Rechnungen zentral verwalten und Verkaufskanäle wie Amazon, eBay, Kaufland, OTTO und Hood anbinden. Eine lokale Installation ist nicht erforderlich. Funktionen wie die Auftragsabwicklung lassen sich direkt in die täglichen E-Commerce-Prozesse integrieren. Der Starter-Tarif kostet aktuell ab 19 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung, zusätzlich fallen 0,25 € pro Transaktion an. Afterbuy bietet außerdem eine 30-tägige kostenlose Testphase. Vorteile von Afterbuy gegenüber JTL-Wawi: Cloudbasiert: Server in Rechenzentren in Deutschland Multichannel-Verwaltung: Zentrale Verwaltung verschiedener Verkaufskanäle. Deutscher Support: Persönlicher Support auf Deutsch. Kostenlos testen: 30 Tage kostenlos verfügbar. Wichtig: Die Kostenstruktur von Afterbuy solltest du immer anhand deines tatsächlichen Bestellvolumens betrachten. Neben der monatlichen Grundgebühr spielt auch die Anzahl der Transaktionen eine Rolle. Billbee Billbee ist eine schlanke, cloudbasierte Alternative zu JTL-Wawi und konzentriert sich vor allem auf Order Management. Die Lösung eignet sich damit für Händler:innen, die ihre Bestellungen und wiederkehrenden Abläufe zentral verwalten möchten, ohne den Funktionsumfang eines umfangreichen ERP-Systems zu benötigen. Die Einrichtung ist vergleichsweise unkompliziert und die Benutzeroberfläche auf einen einfachen Einstieg ausgelegt. Im Unterschied zu einer umfassenden Warenwirtschaft wie JTL-Wawi liegt der Schwerpunkt stärker auf Bestellungen und Automatisierungen. Ein klassisches Einkaufsmodul gehört nicht zum Funktionsumfang. Billbee eignet sich deshalb besonders für kleinere Shops und Einsteiger:innen mit überschaubaren Anforderungen. Der Preis richtet sich nach dem Auftragsvolumen und beginnt laut Briefing bei 9 € pro Monat. Vorteile von Billbee gegenüber JTL-Wawi: Cloudbasiert: Kein eigener Windows-Server erforderlich. Einfacher Einstieg: Schnelle Einrichtung und übersichtliche Bedienung. Günstiger Einstieg: Tarife ab 9 € pro Monat. Schlanker Funktionsumfang: Besonders passend für kleinere E-Commerce-Setups. plentyONE plentyONE ist eine cloudbasierte Plattform für Händler:innen mit hohem Bestellvolumen und zahlreichen Verkaufskanälen. Im Vergleich zu JTL ist die Lösung vollständig auf den Betrieb in der Cloud ausgerichtet und benötigt keinen eigenen Windows-Server. Ein Schwerpunkt liegt auf der Multichannel-Anbindung: plentyONE unterstützt mehr als 100 native Marktplatz-Anbindungen und bietet ein integriertes PIM-System. Damit können auch komplexere Sortimente und zahlreiche Vertriebskanäle zentral verwaltet werden. Die Lösung richtet sich vor allem an größere Händler:innen mit entsprechendem Funktions- und Skalierungsbedarf. Der Einstieg liegt laut Briefing bei 59 € pro Monat für das Lite-Paket; die weiteren Pakete richten sich nach dem jeweiligen Umsatzvolumen. Vorteile von plentyONE gegenüber JTL-Wawi: Cloudbasiert: Keine eigene Serverinfrastruktur notwendig. Viele Marktplätze: Über 100 native Anbindungen. Integriertes PIM: Zentrale Verwaltung von Produktinformationen. Skalierbar: Geeignet für große Bestellvolumen. Xentral Xentral ist ein cloudnatives Voll-ERP und damit eine Alternative für Unternehmen, die über klassische Warenwirtschaft und Order Management hinausgehen möchten. Die Lösung verbindet Warenwirtschaft mit weiteren Geschäftsprozessen und eignet sich besonders für wachsende E-Commerce-Unternehmen. Xentral bietet unter anderem Anbindungen an mehr als 200 Tools und Marktplätze sowie eine DATEV-Schnittstelle. Damit lassen sich Warenwirtschaft, Auftragsprozesse und weitere Unternehmensabläufe zentral in einem System organisieren. Die Lösung ist insbesondere für Unternehmen interessant, die eine umfassendere ERP-Struktur benötigen. Laut Briefing beginnen die Tarife bei 99 € pro Monat, zusätzlich fällt ein einmaliges Onboarding von 1.990 € an. Vorteile von Xentral gegenüber JTL-Wawi: Cloudnativ: Kein eigener Windows-Server erforderlich. Vollwertiges ERP: Verbindet Warenwirtschaft mit weiteren Geschäftsprozessen. Viele Integrationen: Über 200 Tools und Marktplätze. DATEV-Anbindung: Verbindung mit bestehenden Buchhaltungsprozessen. weclapp weclapp ist ein cloudbasiertes ERP-System mit integriertem CRM und richtet sich

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