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Wissensdatenbank

Alles rund um Afterbuy
und die E-Commerce-Szene

Amazons neue Kommunikationsrichtlinien in Afterbuy

Beim Verkauf über Amazon-Shops kommunizieren Verkäufer direkt oder indirekt mit Käufern. Amazon hat jetzt neue Kommunikationsrichtlinien festgelegt, die ab dem 6. November 2020 gelten. Die Richtlinien umfassen Anweisungen für zulässige Nachrichtentypen und Inhalte sowie stilistische Merkmale für eine klarere Kommunikation mit Käufern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Afterbuy mit Ihren Kunden korrekt über Amazon-Shops kommunizieren und welche Punkte Sie unbedingt einhalten müssen, um Sanktionen zu vermeiden. Verschiedene Möglichkeiten mit dem Käufer zu kommunizieren Die Kommunikationsrichtlinien von Amazon unterscheiden zwischen direkter und indirekter Kommunikation. So müssen Sie bei Problemen mit der Bestellung direkt den Käufer kontaktieren und informieren. Dies erlaubt Amazon nur über bestimmte Funktionen und Codes. Indirekte Nachrichten werden durch Amazon im Käufer-Konto angezeigt und betreffen Informationen wie den Versandstatus. Werden die Kommunikationsrichtlinien nicht eingehalten, kann Amazon zulässige Nachrichten auf Amazon-Vorlagen beschränken oder vorübergehend die Verkaufs­berechtigung im Amazon-Shop entziehen. Direkt mit dem Käufer kommunizieren Nachrichten bei Problemen mit der Bestellung und zu Rücksendungen Gemäß den neuen Richtlinien sind Sie dazu verpflichtet, den Käufer zu kontaktieren, falls das bestellte Produkt nicht verfügbar ist. In diesem Fall müssen Sie zunächst den vollständigen Bestellbetrag anpassen. Das können Sie entweder mit der Funktion Bestellungen verwalten in Amazon Seller Central oder direkt in der Verkaufsübersicht in Afterbuy. Damit die Kommunikation richtig von Amazon eingeordnet wird, müssen Sie einen der beiden Codes NoInventory also „Kein Lagerbestand“ oder CouldNotShip also „Versand nicht möglich“ verwenden. Des Weiteren muss die Nachricht eine Bestätigung enthalten, dass der Bestellbetrag korrigiert wurde, sowie den Grund für die Nichtverfügbarkeit der Produkte. Außerdem müssen Sie den Käufer über die Verzögerung informieren, wenn Sie die Bestellung versenden, die Lieferung aber erst nach der angegebenen Lieferfrist erfolgen kann. Erstattungen durchführen und dem Käufer mitteilen Auch Erstattungen für den Bestellbetrag müssen Sie abzüglich etwaiger Gebühren entweder über die Funktion Bestellungen verwalten in Seller Central oder mithilfe von Afterbuy vornehmen. Um die Erstattung über das Seller Central abzuwickeln, befolgen Sie die entsprechenden Anweisungen und wählen Sie die Option „Informationen zum Rücksendeantrag“. Beachten Sie, dass Sie nur dann mit dem Käufer über die Rücksendung kommunizieren dürfen, wenn Sie zusätzliche Informationen benötigen, um diese abzuschließen oder wenn Sie eine teilweise Erstattung anbieten. In Afterbuy können Sie Ihre Erstattungen wie gewohnt über die Gutschriftenfunktion GS-AZ anfertigen und den notwendigen Code (NoInventory oder CouldNotShip) für die Benachrichtigung auswählen. Arbeiten Sie dafür immer über Gutschrift Amazon (GS-AZ), da dies die gültige Gutschrift für Amazon darstellt und nur diese auch an Amazon übertragen werden kann. Die Gutschrift der Amazon-Verkäufe über GS-AZ finden Sie in Afterbuy unter Verkaufshandling > Verkaufsübersicht. Wählen Sie hier den entsprechenden Verkauf aus und klicken Sie auf das GS-AZ Symbol direkt links im jeweiligen Verkauf. Alternativ können Sie diese im Management Center einsehen: Verkäufe > Verkäufe anzeigen und bearbeiten > Übersicht aller Verkäufe. Eine detaillierte Erklärung, wie Sie Amazon Gutschriften in Afterbuy anfertigen können, finden Sie in unserer Dokumentation. Sonstige Inhalte rund um den Verkauf besprechen Käufer-Verkäufer-Postfach Nachrichten an Kunden sind laut Amazon nur zulässig, wenn diese ein Produkt von Ihnen kaufen wollen oder gekauft haben. Ist dies gegeben, können Sie proaktiv Nachrichten an die Kunden versenden. Die Themenwahl für die direkte Kommunikation ist allerdings beschränkt: Problem mit der Bestellung Bedürfnis nach zusätzlichen Informationen zur Erfüllung einer Bestellung Frage zu Rücksendungen Versand einer Rechnung Bitte um eine Rezension/Bewertung pro Bestellung Vereinbarung eines Liefertermins für schwere oder sperrige Produkte Vereinbarung eines Verkaufsservice-Termins Bestätigung der Anpassung eines Custom-Produkts Proaktive Nachrichten dieser Art müssen innerhalb von 30 Tagen nach Bestellungsabschluss gesendet werden. Außerdem müssen alle zulässigen Nachrichten die 17-stellige Bestellnummer enthalten und in der bevorzugten Sprache des Käufers zugestellt werden. Sie können die Nachrichten auch direkt per Mail versenden. Mailvorlagen zur Kommunikation nutzen und automatisiert versenden Afterbuy stellt Ihnen hierzu Mailvorlagen bereit, mit denen Sie direkt auf verschiedene Themen reagieren können. Zudem können Sie eigene Mailvorlagen erstellen und individuell an verschiedene Produkte, häufige Fragen oder Ihren Kundenservice anpassen. Mithilfe der allgemeingültigen Vorlagen können Sie automatisch und zeitsparend Ihre Rechnungen, Lieferscheine, Mahnungen, Angebote und Gutschriften erstellen, per Mail versenden und bei Bedarf drucken. Weitere Informationen zu unseren Mailvorlagen finden Sie in der Afterbuy Dokumentation. Unter Einstellungen > Grundeinstellungen > Vorlagen finden Sie die relevanten Vorlagen von Afterbuy und können auch Ihre eigenen Vorlagen erstellen. Je nach Produkt können Sie nach dem Verkauf auch eine Erstkontaktmail erstellen und aktivieren, die der Kunde direkt nach dem Kauf des Produkts erhält. Diese können Sie unter Konfiguration > Einstellungen aktivieren. Überlegen Sie genau für welche Produkte eine Erstkontaktmail sinnvoll sein kann. Manche Kunden fühlen sich von übermäßiger und aus Ihrer Sicht unwichtiger Kommunikation gestört und werden nicht wieder bei Ihnen kaufen. Welche Nachrichten darf ich versenden? Amazon ist sehr streng bei der zulässigen Kundenkommunikation. Nicht zulässige Nachrichtentypen und Inhalte sind u.a. Bestell- oder Versandbestätigungen, Dankesnachrichten, Marketing- oder Werbebotschaften.  Auch allgemein Formulierungen, die den Käufer dazu anregen sollen, positive Produktrezensionen oder Verkäuferbewertungen abzugeben sind nicht erlaubt. Um bei der Kommunikation per Mail sicherzugehen, können Sie in Afterbuy den Versand von speziellen Mailvorlagen an Amazon-Kunden einschränken. Setzen Sie dafür bei den in Afterbuy angelegten Mailvorlagen die Haken bei Amazon unter E-Mail-Texte > keine E-Mail senden für Verkäufe bei > Amazon. Die Sendungsnummer von Verkäufen für MFN-Bestellungen wird von Afterbuy an Amazon übermittelt und von Amazon indirekt an den Kunden kommuniziert. Wir weisen Sie darauf hin, dass Amazon berechtigt ist, Betreffzeilen von Nachrichten zu ändern. Daher sollten Händler darüber hinaus selbst prüfen, inwieweit Sie betroffen sein könnten und bei Ihren Mails entsprechende Ein- bzw. Umstellungen vornehmen. Amazon erlaubt beispielsweise nur externe Links, die sicher und funktionsfähig sind. Afterbuy entspricht dieser Vorgabe mit dem https. Zudem dürfen Sie nur bestimmte Anhänge mit versenden, wie Produktanweisungen, Garantieinformationen, rechtlich vorgeschriebene Informationen oder Rechnungen. Rechnungen sollten Sie außerdem immer bei Amazon hochladen, damit Sie auch die Invoice Defect Rate (IDR) erfüllen und so Ihre Sichtbarkeit steigern. Mehr Informationen zu IDR finden Sie hier. Eine Auflistung sämtlicher nicht zulässiger Formulierungen und Inhalte sowie sämtliche Bestimmungen der Kommunikations­richtlinien von Amazon finden Sie auf im Seller Central. Wenn Sie die Kommunikationsrichtlinien nicht einhalten, kann Amazon zulässige Nachrichten für Sie auf Amazon-Vorlagen beschränken oder Ihnen vorübergehend die Verkaufsberechtigung

Afterbuy-Statistik mit neuen Funktionen für detaillierte Analysen und Verkaufssteigerung

Sind Sie immer im Bilde, welche Ihrer Produkte den größten Umsatz erzielen und wie lukrativ die einzelnen Produkte für Sie sind? Die Afterbuy-Statistik dient Ihnen als Aus­wertungs-Tool, um statis­tische Kenn­zahlen zu er­heben und zu verstehen. Aus den Kennzahlen lassen sich Rückschlüsse auf das Tagesgeschäft ziehen und die eigene Performance im E-Commerce lässt sich bewerten. Die Afterbuy-Statistik bein­haltet zahlreiche Features wie die Markt-Vergleichs-Performance, die Renner-Penner-Liste sowie die ABC- und Port­folioanalyse. Die Produktstatistik als ein wesentliches Feature der Afterbuy-Statistik wurde aktuell um einige praktische Funktionen erweitert. Diese bieten Ihnen einen strategischen Mehrwert zur Verbesserung der Performance. Die Produktstatistik verschafft Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen zu Ihren Pro­dukten. Dank gezielter Filter- und Sortierfunktionen können Sie direkt einsehen, welche Produkte Ihnen den größten Umsatz bringen oder welche Artikel die wenigsten Verkäufe erzielen. Zusätz­lich werden die Verkaufsentwicklungen der letzten drei Monate grafisch dargestellt, sodass Trends und Sprünge gut zu erkennen sind. Außerdem haben Sie alle Marketingaktionen stets im Blick können schnell und einfach die Effektivität der einzelnen Aktionen überprüfen. Mehr dazu erfahren Sie in unseren verschiedenen Blogartikeln zur Statistik, in denen wir alle Funktionen und Vorteile detailliert für Sie erklären. Produktoptimierung und verbesserte Marketingkampagnen dank der Statistik Das Analyse-Tool Produktstatistik wurde aktuell um neue Funktionen ergänzt, damit Sie die Perfor­mance Ihrer Produkte noch detaillierter als bisher auswerten können. Verschiedene Filter geben Ihnen Aufschluss über Einzelheiten, sodass Sie Bestellungen auf statistischen Kennzahlen aufbauen können. So können Sie unter ander­em die Anzahl der Verkäufe, den Gesamtumsatz und die Lagerreichweite einsehen. Die neuen Funktionen bieten Ihnen einen Mehrwert für Ihre Verkaufs-Analyse. Mit deren Unterstützung können Sie Ihre Produkte optimieren, Ihre Marketingkampagnen verbessern und im Ergebnis Ihre Umsätze steigern. Sie finden die neuen – wie auch die bisherigen – Funktionen im Management Center unter Tools > Statistik. Dort werden Sie zu einem Dashboard weitergeleitet, in welchem Sie Eigene Vorlagen > Produktstatistik aufrufen können. Ihre Produkte werden automatisch in die Produktstatistik im­portiert und angezeigt. Die Vorlage Eigene Ansichten fungiert als Universalelement in der Afterbuy-Statistik. In dieser Vorlage ermitteln Sie mithilfe von diversen Filtern umfassende Informationen über ein bestimmtes Produkt, bezogen auf einen bestimmten Zeitraum. Zusätzlich bietet Eigene Ansichten die Möglichkeit, gewonnene Ergebnisse zu betiteln, abzuspeichern und zu exportieren. Set-Artikel jetzt individuell filtern und analysieren Eine wichtige Neuerung innerhalb der Produktstatistik möchten wir besonders hervorheben: die Analyse von Set-Artikeln. In der früheren Ausbaustufe konnten Sie ein Set nur analysieren, indem Sie nach der Set ID suchten. Als Ergebnis wurden Ihnen u.a. die einzelnen Set-Artikel, die Anzahl der Einzel- und Gesamt­verkäufe, der Gesamtumsatz, der Einkaufs- und Verkaufspreis sowie die Verkäufe in den letzten drei Monaten (Standard-Einstellung) angezeigt. Mit dieser neuen Funktion sind Sie nun in der Lage, ein noch detaillierteres Bild Ihrer Verkaufszahlen zu erstellen. Set-Artikel können jetzt als Set oder einzeln gefiltert und analysiert werden. Sie besitzen somit mehr Optionen, Ihre Sets zu optimieren, Ihre Ladenhüter mithilfe von Sets zu verkaufen oder Ihre Sets aufzuwerten, indem Sie schlecht verkäufliche Produkte in diesen ersetzen. Generell haben Sie die Möglichkeit, in jeder Kategorie einzeln zu filtern. Hierfür stehen Ihnen die Bereiche Produkt ID, Identifikator, Produktname, Anzahl der Verkäufe, Gesamtumsatz, Einkaufs­preis, Preis und VK – EK zur Verfügung. Den Zeitraum der Analyse können Sie für jedes Ihrer Produkte individuell festlegen – bis zu einem Jahr für eine Jahresübersicht und Kalkulation. Die produktgenaue Filterung und Spezialisierung ermöglicht ein noch performanteres System. Alle relevanten Werte können schneller aufgerufen werden, begünstigt auch dadurch, dass sich das System die Filterein­stellung für den aktuellen Prozess merkt. Die Produktstatistik steht Afterbuy-Nutzern sowohl in der Variante Statistik Basic (kostenfrei) als auch in der Variante Statistik Premium (kostenpflichtig) zur Verfügung. Die Nutzung der grafischen Verkaufsübersicht sowie der Datenexport und die Speicherung von Produktstatistiken sind in der Premium-Variante erhältlich.

Was muss eine Warenwirtschaft Software im Onlineshop leisten können?

Welcher Händler wünscht sich nicht dieses Szenario: sein Onlineshop wächst und wächst und die Kasse klingelt im Akkord. Doch wo viel Licht fällt, zeigt sich auch Schatten. Der zunehmende geschäftliche Erfolg bedeutet einerseits mehr Kaufabwicklungen, andererseits aber auch mehr verwaltungstechnische Arbeit. Verfügt der Händler über ein großes Warensortiment und regelt er die Bestellprozesse manuell über Exportfunk­tionen aus dem verwendeten Shopsystem heraus, kann schnell der Überblick verloren gehen. Mögliche Folgen: Fehlbestand im Lager, Lieferengpässe, hoher logistischer und zeitlicher Aufwand sowie unzufriedene Kunden. Eine Warenwirtschaft Software bzw. ein Warenwirtschaftssystem (Wawi) bringt Struktur in die Warenströme, indem es die Bestellprozesse zentralisiert und automatisiert. Das System wird direkt in die verwendete Shop-Software integriert und ermög­licht so ein effektives Produktmanagement. Einkauf, Verkauf und Lager sind dadurch mitein­ander verknüpft und die zentrale Verwaltung des gesamten Onlinegeschäftes ist möglich. Dieses beinhaltet u.a. die Angebotsverwaltung, die Abwicklung von Bestellvorgängen sowie die Rechnungsprüfung. Durch Warenwirtschaft Software kann der Händler sicherstellen, dass seine Lager optimal ausgenutzt werden und alle Lagerbestände schnell ersichtlich und verfügbar sind. Über einfach zu handhabende Schnittstellen wird der Vertrieb auf Marktplätzen wie eBay und Amazon realisiert. Die Warenwirtschaft Software liefert dem Händler zudem wichtige Kennzahlen und Statistiken, die zur Optimierung des Onlineshops beitragen. Integration von Afterbuy Warenwirtschaft Software in den Onlineshop Afterbuy ist eine modulare und offene All-In-One-Lösung für Onlinehändler zur Prozess­automatisierung von Onlineverkäufen. Effiziente Geschäftsprozesse sind im E-Commerce eine elementare Voraussetzung, um lang­fristig am Markt erfolgreich zu sein. Durch eine gut organisierte Warenwirtschaft Software können Onlinehändler schnell und wirtschaftlich arbeiten. Um professionellen Multi-Channel-Handel betreiben zu können, liefert Afterbuy mit seiner integrierten Warenwirtschaft Software eine passende Unterstützung mit Schnittstellen zwischen allen Verkaufskanälen. Die Afterbuy Warenwirtschaft Software befähigt Händler zur zentralen Steuerung aller Prozesse über nur eine Software. Integriert als Cloud-Lösung begleitet sie den Onlinehändler in allen Prozessen der Wert­schöpfungskette des Onlinehandels. Das Warenwirtschaftssystem von Afterbuy unterstützt den Händler beim Wareneinkauf, bei der Produktdatenpflege, beim Marketing und beim Vertrieb auf Marktplätzen wie eBay und Amazon sowie im eigenen Onlineshop. Ein reibungsloser Datenaustausch von Bestell-, Produkt-, Adress- und Bestand­daten ist gegeben. Das System erleichtert dem Nutzer auch die Rechnungserstellung, den Versand an den Endkunden und die Übergabe der Geschäftsdaten an den Steuerberater. Die wesentlichsten Bereiche der Afterbuy Warenwirtschaft Software Das Leistungsspektrum reicht von der Bestands- und Lagerplatzverwaltung bis hin zu einer Lieferantenverwaltung samt (Nach-)Bestellwesen. Sämtliche Funktionen der Afterbuy Warenwirtschaft Software stehen Nutzern ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Die wichtigsten Funktionen sind: Auftragsabwicklung Mit nur wenigen Klicks oder sogar vollautomatisiert über Workflows können Sie Rechnungen, Paket- und Lieferscheine drucken. Alle Bestellungen können komplett oder in Teilen an Kunden ausgeliefert werden. Bestellte Produkte können Sie laufwegoptimiert aus Ihrem Lager picken. Nutzen Sie einen zentralen Packtisch, um die Waren zeitsparend zu verpacken. Nach dem Versand werden die Trackingdaten automatisch an alle relevanten Plattformen übermittelt, sodass Ihre Kunden immer über den aktuellen Stand Ihrer Bestellung informiert sind. Ihre Bestände werden laufend und nahezu in Echtzeit mit allen Verkaufsplattformen synchronisiert. Eine Vielzahl bestandsregulierender Möglichkeiten garantieren, dass immer nur so viel verkauft wird, wie Sie auch tatsächlich auf Lager haben. Auch die Bearbeitung von Retouren und Gut­schriften ist sehr einfach über die Warenwirtschaft Software online umsetzbar. Kundenkommunikation Kundenanfragen zu einem bestimmten Auftrag werden direkt mit diesem verknüpft. Sowohl in der Nachricht als auch in dem Vorgang sieht der Nutzer direkt, um welche Bestellung von welchem Kunden es sich handelt. Nachrichten können einem bestimmten Mitbearbeiter fest zugewiesen werden. Im Warenwirtschaftssystem lassen sich beliebig viele Bearbeiter eintragen. Ebenso können unterschiedliche Postfächer z.B. für Support und Händleranfragen angelegt werden. Bestellwesen Ihre Angebote können Sie sehr einfach und schnell erstellen. Bei Unterschreiten des Mindest­bestandes erfolgt eine automatische Information über die Afterbuy Warenwirtschaft Software. Die Afterbuy Statistik gibt Ihnen Auskunft darüber, wie lange bestimmte Produkte bei aktueller Bestelllage noch ausreichen werden. Produkte werden mit verschiedenen Status versehen, je nachdem, ob sie kürzlich bestellt, versendet oder zugestellt wurden. Statistik/Analysen Innerhalb der Warenwirtschaft bietet Afterbuy sinnvolle Analyse-Tools, um Nutzern einen aussagekräftigen Überblick über das aktuelle Geschäft zu ermöglichen. Auf Basis einer ABC-Analyse erhalten Sie direkte Optimierungshinweise für Ihr aktuelles Lagersortiment. Über „Renner- und Penner-Listen“ lassen sich Produkte, die sich besonders gut bzw. schlecht verkaufen, bequem erkennen. Auf Basis dieser Angaben können Sie geeignete Maßnahmen ableiten. Buchhaltung Das automatisierte Zahlungs- und Rechnungswesen entlastet Ihre Buchhaltung. Nutzen Sie z.B. Ihre Verkaufsdaten aus der zentralen Übersicht in Afterbuy ganz einfach für Ihre Buchhaltung und übergeben diese per Schnittstelle an Ihre Finanzbuchhaltung bzw. Ihren Steuerberater. Für die Archivierung lassen sich die Rechnungen des gesamten Vormonats generieren. Beschleu­nigen Sie Ihren Zahlungsabgleich durch Mechanismen, die Ihre Zahlungseingänge automatisiert für alle gängigen Zahlarten erkennen und Ihren Verkäufen zuordnen. Multi-Channel-Vertrieb Der Online-Vertrieb mit einem sinnvoll verzahnten Multi-Channel-Vertrieb ist einer der wichtigs­ten Erfolgsfaktoren eines modernen Unternehmens. Durch die Kombination mehrerer Online-Verkaufskanäle erreichen Händler zusätzliche Kunden. Beschränken Sie Ihre Geschäfte nicht nur auf einen Absatzkanal, sondern nutzen Sie zusätzlich zu Ihrem eigenen Onlineshop, dem Verkauf per Telefon, Ihrem Ladengeschäft oder Ihrem eigenen Außendienst Marktplätze wie eBay und Amazon. Die Angebote und deren Bestände auf allen verwendeten Plattformen werden zentral in Afterbuy Warenwirtschaft gepflegt. Sie können ganz einfach Angaben und Inhalte pro Platt­form individualisieren. Gleiches gilt für ein unterschiedliches Preismanagement. Vorlagen er­leichtern das Einstellen von Produkten („Listing“), indem grundsätzliche Angaben wie Versand­modali­täten und universelle Produktmerkmale bereits bei der Vorbereitung vorausgefüllt werden. Daten aus dem Stammprodukt können über Variablen im Plattformangebot hinterlegt und somit ebenfalls zentral aktualisiert werden. Produktmanagement (PIM) Über das Afterbuy Produkt-Informations-Management-System (PIM) können Sie Ihre Produkte zentral anlegen, verwalten und auf den gewünschten Online-Plattformen anbieten. Dabei ist es sinnvoll, verschiedene Preise und Preisstaffeln zu definieren. Sie können Ihre Produkte umfang­reich über individuelle Produktmerkmale für die möglichen Käufer detailliert kennzeichnen. Ergänzende Informationen lassen sich über die Freitextfelder hinzufügen. Lagermanagement Waren können auf ausgewählte Lagerplätze gebucht und diese zutreffend benannt werden. Deren Bestände, insbesondere deren Ein- und Ausgänge, werden in einer Bestandshistorie festgehalten. Auch können mit der Afterbuy Warenwirtschaft problemlos Inventuren durchgeführt werden. Schnittstellen Afterbuy verfügt über eine offene Schnittstelle, über die Daten im Bereich Produkte und Bestellungen frei abgerufen, angelegt, gelöscht oder geändert werden können. Es gibt bereits viele standardisierte Verbindungen und Module zu diversen externen Warenwirtschafts­systemen, Shops und weiteren

Produktbilder im Onlineshop – Erzeugen Sie ein gutes Kundenerlebnis

Jeder Shopbetreiber, der online Waren verkaufen möchte, kommt an qualitativ hochwertigen Produktbildern, die professionell präsentiert werden, nicht vorbei. Gute Produktbilder erwecken Vertrauen, sorgen für Kaufanreize und schaffen ein direktes Bewusstsein in den Köpfen der Kunden. Sie können Auslöser sein, warum ein Produkt gekauft wird oder eben nicht. Denn bevor sich ein Konsument für den Kauf eines Produktes entscheidet, möchte er dieses von allen Seiten erfassen, es am liebsten an- und ausprobieren. Im E-Commerce sind daher umfangreiche und hochwertige Produktfotos unabdingbar. Worauf Sie bei Ihren Produktbildern achten müssen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. Was macht gute Produktfotos aus? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte Vermitteln Sie umfangreiche Informationen, die dem Käufer eine exakte und realitätsnahe Vorstellung des Produkts ermöglichen. Häufig senden Kunden Produkte wieder zurück, weil sie etwas vollkommen anderes erwartet haben. Im Folgenden geben wir Ihnen Tipps, was Sie auf Ihren Produktbildern zeigen können bzw. sollten, um das Produkt möglichst real und lebendig darzustellen. Fotos aus allen relevanten Perspektiven Detailaufnahmen von wichtigen Produktdetails (z.B. Verzierungen) Produktverpackung: Die Verpackung ist essenzieller Teil der Produktwahrnehmung Produkt in Benutzung: zur Demonstration der Gebrauchsweise und Ausgleich des fehlenden Produkterlebens (besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten) Produkt in einer relevanten Umgebung: Setzen Sie die Produkte so in Szene, dass deren besonderen Attribute unterstrichen werden (z.B. wasserfeste Produkte im Regen zeigen) Ein Bild, welches ein Gefühl für die Produktgröße ermöglicht (z.B. durch die Nutzung eines bekannten Vergleichsgegenstandes wie einer Münze) Lassen Sie Ihre Bilder Geschichten erzählen Ein gutes Foto liefert nicht nur Informationen, sondern kann beim Betrachter Emotionen auslösen. Insbesondere bei emotionalen Produkten wie z.B. Mode oder Schmuck ist es wichtig, mit den Produktbildern kleine Geschichten zu erzählen. Zeigen Sie z.B. wie Ihre Weingläser bei einem gemeinsamen Kochabend von Freunden zum Einsatz kommen oder die neue Sonnenbrille im Urlaub getragen wird. So wecken Sie im Betrachter Emotionen und damit auch Lust, die Ware zu kaufen. Kategorie-, Vorschau- und Produktfotos In Ihrem Shop verwenden Sie verschiedene Arten von Produktbildern, die Sie unterscheiden müssen. Wählen Sie für Kategorie-Seiten (z.B. Damenoberteile) ein wirklich bezeichnendes Produkt aus, das so für die gesamte Palette dieser Kategorie stehen kann. Bei den Vorschaufotos können Sie sich z.B. entscheiden, ob Sie die Produkte am Model oder lediglich das Damenoberteil an sich zeigen möchten. Im Produkt selbst sollten Sie dann die gesamte Palette an Produktfotos anzeigen. Anzahl der Produktfotos: mehr ist besser! Die verschiedenen Aufnahmeperspektiven aus Punkt eins deuten schon an, dass es zu jedem Produkt mehrere Bilder geben sollte. Studien haben ergeben, dass 78% der User sich mehr Bilder auf Produktseiten wünschen. Je mehr unterschiedliche Ansichten Sie also präsentieren, desto besser. Berücksichtigen Sie hier auch die maximale Bilderanzahl Ihre Shop-Software. Im Afterbuy Shop haben Sie die Möglichkeit, pro Artikel bis zu 12 Fotos anzulegen. Hochwertige Produktbilder als Qualitätssignal Anhand der Produktbilder schließen Konsumenten Rückschlüsse auf die Produktqualität und Ihre Seriosität als Onlinehändler. Ganz gleich, ob verwackelt, an einigen Stellen unscharf oder schlecht ausgeleuchtet: Kunden erkennen gute und schlechte Fotos sehr schnell. Hochwertige Produktfotos erlauben mitunter sogar eine höhere Preisspanne, da Kunden solchen Fotos höheres Vertrauen schenken. Achten Sie bei Ihren Bildern deshalb unbedingt auf eine hohe Farbechtheit, gute Ausleuchtung, professionell wirkende Abbildungen und hochauflösende Bilder mit hohem Detailgrad. Wenn Sie Ihre Produktfotos selbst aufnehmen möchten, sollte Sie zumindest etwas Zeit und Geld in die Grundregeln der Produktfotografie, Bildbearbeitung sowie eine Kamera investieren. Passende Bildgrößen, Bildformate und Dateigrößen Die Größe der Produktbilder ist für eine qualitativ hochwertige Darstellung ein entscheidender Faktor. Klingt logisch, wird in der Realität jedoch häufig vernachlässigt. Viele Shopbetreiber nutzen meist nur eine einzige Bildgröße und wenn die Bilder dann in unterschiedlichen Größen angezeigt werden, sind diese häufig verpixelt, verschwommen oder sogar abgeschnitten. Bilder sollten also auf einer Webseite nie weitaus größer sein als das Element, in dem sie platziert werden. Generell sollte die tatsächliche Größe des Bildes nicht mehr als das 1,5-fache der dargestellten Größe überschreiten. Die benötigten Bildgrößen sind deshalb auch stark von der verwendeten Shop-Software abhängig. Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Dateigrößen Ihrer Produktbilder angemessen sind. Große Bilder oder Hintergründe sollten nie mehr als 1 MB groß sein. Für die meisten anderen Bilder reichen sogar 300 KB oder weniger. Generell gilt, je höher die Auflösung, desto größer die Bilddatei. Ein wichtiger Einflussfaktor auf die Dateigröße eines Bildes ist dessen Format. Schauen Sie deshalb auch, dass Sie das richtige Dateiformat nutzen: Am gebräuchlichsten sind jpg- oder png-Formate. Behalten Sie die Ladezeiten Ihres Shops im Blick Die Kehrseite guter Produktbilder? Sie belegen viel Speicherplatz und können die Ladezeit Ihrer Produktseite verlangsamen. Dies wiederum wirkt sich negativ auf das Kundenerlebnis aus. Vor allem für mobile Nutzer sind große Bilder und lange Ladezeiten ziemlich nervig. Was nützen also die schönsten Produktfotos, wenn der User bereits bei deren Ladevorgang die Website verlässt? Zudem können lange Ladezeiten Ihr Ranking in den Suchmaschinen verschlechtern. Bei zu großen Dateien können Bildkomprimierungsprogramme erste Abhilfe leisten, ohne dass die wichtigen Bilddetails verloren gehen. Achten Sie dennoch auf die Bildqualität! Bilder-SEO: Platzieren Sie Ihre Produktbilder in der Google Bildersuche Neben den ästhetischen und technischen Funktionen in Ihrem Onlineshop sollten Sie zudem ein Augenmerk auf das Google-Ranking Ihrer Produktbilder legen. Je nachdem was bzw. wie der User bei Google sucht, können auch Bilder aus Ihrem Onlineshop angezeigt werden, wodurch wiederum zusätzlicher Traffic oder gar Umsatz generiert werden kann. Tipps zu Bilder-SEO im nächsten Blogbeitrag Die optimierte Platzierung Ihrer Produktbilder in der Google Bildersuche ist ein spannendes Thema und bietet eine gute Möglichkeit, sich im Wettbewerb zu behaupten. Im nächsten Beitrag dieser Blogreihe geben wir Ihnen deshalb konkrete Tipps und eine Checkliste zum Thema „Bilder-SEO im Onlineshop“ an die Hand. [1] https://de.ryte.com/magazine/bilder-komprimieren-ladezeit-reduzieren-gehts

Omnichannel – Bedeutung, Strategie und Erfolgsfaktoren

Ob im Ladengeschäft, Onlineshop oder über Marktplätze wie Amazon oder eBay, über Social Media und vieles weitere – Produkte über mehrere Vertriebskanäle zu verkaufen ist schon längst keine neue Strategie mehr. So gut wie jeder Händler bzw. Hersteller vertreibt seine Waren heute über mehr als einen Kanal. Doch worauf kommt es dabei an? Viele sehen die Antwort in einer Omnichannel-Strategie. Was das bedeutet, wie sich Omnichannel von Multichannel und Crosschannel unterscheidet und was eine erfolgreiche Omnichannel-Strategie ausmacht, erklären wir in diesem Beitrag. Multichannel und Crosschannel – die Vorboten vom Omnichannel Multichannel, Crosschannel und Omnichannel – sie alle beschreiben mehr oder weniger den Mehrkanal-Handel, also die Verbindung mehrerer Vertriebswege. In der Praxis werden sie deshalb (fälschlicherweise) auch häufig synonym verwendet. Multichannel – der Klassiker Multichannel-Handel ist der wohl bekannteste und am Längste gebräuchliche Begriff. Der Händler verkauft seine Waren über mehrere Kanäle. Jeder Vertriebsweg wird dabei separat genutzt, hat nichts mit den anderen Kanälen zu tun und verfolgt eigene Ziele. Unter Umständen führt das zu Inkonsistenzen in der Sortiments- und Preisgestaltung und der Kunde kann für seine Informations- und Einkaufsprozesse nicht bzw. nur sehr schlecht zwischen den Kanälen wechseln. Ein klassisches Beispiel sind Telekommunikationsanbieter: Bei vielen können Kunden im Shop, bei Vertretern, online und am Telefon Verträge abschließen, jeder Kanal wirtschaftet aber für sich selbst. [1] Crosschannel – Weiterentwicklung des Multichannel-Handels Auch beim Crosschannel werden mehrere Vertriebswege angeboten. Im Gegensatz zum Multichannel-Handel werden die einzelnen Kanäle jedoch miteinander verknüpft, um ein reibungsloses Kundenerlebnis zu schaffen. Während des Kaufprozesses kann der Konsument zwischen den Kanälen wechseln, sodass er beispielsweise ein Produkt online kaufen und offline abholen kann (Click & Collect). Die Wege „kreuzen“ sich also. Omnichannel in Afterbuy Was Omnichannel bedeutet: die Definition Omnichannel kann als Weiterentwicklung vom Crosschannel verstanden werden und stellt den Kunden in den Mittelpunkt aller Unternehmensaktivitäten. Im Gegensatz zu „mehreren Kanälen“ geht es bei Omnichannel umfassend um „alle Kanäle“ und deren konsequente Verknüpfung. Es werden also nicht nur die Vertriebs-, sondern auch die Kommunikationskanäle systematisch miteinander verbunden. Kundenpräferenzen und -verhalten, was auf einem Kanal registriert wurde, ist somit auch für andere Kanäle zugänglich. Das Ziel dahinter ist ein reibungsloses und konsistentes Kundenerlebnis, in dessen Umfeld sich der Kunde nicht mehr zwischen einzelnen Kanälen entscheiden muss, sondern alle zur Verfügung stehenden Kanäle simultan nutzen kann. Beispiele für Omnichannel-Strategien bzw. Omnichannel-Retail Peter bekommt über eine Facebook-Werbeanzeige einen Staubsauger angezeigt. Er klickt auf die Anzeige und wird zur Website bzw. in den Onlineshop weitergeleitet, in welchem er detailliertere Informationen sowie Kundenrezensionen findet. Peter findet den Staubsauger gut, möchte ihn jedoch noch einmal mit anderen Produkte vergleichen, weshalb er ein Vergleichsportal besucht. Dennoch ist er noch etwas unsicher und fährt in das Ladengeschäft, um den Staubsauger selbst auszuprobieren. Peter entscheidet sich zum Kauf. Doch der Staubsauger ist im Ladengeschäft nicht mehr verfügbar. Im Laden zückt er sein Handy und bestellt das Gerät auf der Website. Einige Zeit nach dem Kauf erhält Peter eine E-Mail, in der ihm Staubsaugerbeutel für sein neues Gerät zu vergünstigten Konditionen angeboten werden. Er freut sich und twittert über seine positive Kauferfahrung. [8] Ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung einer Omnichannel-Strategie ist der Anbieter Netflix. Unabhängig davon, auf welchem ​​Gerät sich der Betrachter einen Film ansieht, sammelt Netflix diese Daten und verbessert so die individuellen Empfehlungen. So starten Sie beispielsweise einen Film auf Ihrem Smartphone, drücken auf Pause, weil Sie beschlossen haben, die Fortsetzung auf dem Laptop zu verfolgen – die Wiedergabe wird dann genau an der Stelle beginnen, an der der Film angehalten wurde! [3] Deshalb lohnt sich eine Omnichannel-Strategie Die rasante Entwicklung des Internets und des Onlinehandels haben in den vergangenen Jahren zu einer Veränderung des Kaufverhaltens geführt. Konsumenten kaufen heutzutage nicht mehr nur stationär, aber auch nicht nur online. Sie bewegen sich zwischen verschiedensten Kanälen und kombinieren die Einkaufskanäle situativ, wie man an Peters Staubsaugerkauf exemplarisch sehen kann. Die Coronakrise hat dieses Verhalten zusätzlich vorangetrieben. Omnichannel-Retail führt im optimalen Fall zu schnelleren und häufigeren Verkaufsabschlüssen. Daher ist es wichtig, auf denselben Kanälen aktiv zu sein wie Ihre Zielgruppe(n) und eine einheitliche User-Experience zu bieten. So machen Sie es Verbrauchern leicht, Kunde Ihres Unternehmens zu werden und Ihnen treu zu bleiben. Tatsächlich erreichen Firmen mit einer gut eingestellten Omnichannel-Strategie einen um bis zu 91% höheren Jahreszuwachs bei der Kundenbindung im Vergleich zu Unternehmen, die keine Omnichannel-Strategie nutzen. [6] Erfolgsfaktoren im Omnichannel-Retail Um Ihren Kunden ein einheitliches Einkaufserlebnis zu bieten, sollten Sie vor allem die folgenden Punkte berücksichtigen: Ganz gleich, in welcher Phase des Einkaufprozesses sich der Kunde gerade befindet, ein Kanalwechsel muss jederzeit möglich sein, wenn der Kunde dies wünscht. Gleichzeitig bedeutet das jedoch auch, dass ein Kanalwechsel nicht unbedingt erforderlich ist. Auch im Omnichannel muss ein Kunde jeden Vorgang vollständig über einen einzigen Kanal abwickeln können. Optimieren Sie die Touchpoints und bieten Sie ein verbessertes Nutzererlebnis (z.B. als mobile Website) Achten Sie darauf, dass Botschaften und Angebote in sämtlichen Online- und Offline-Touchpoints gleich sind (z.B. Produkte, Services und Preise) Achten Sie auf die Wiedererkennbarkeit Ihres Unternehmens und bieten Sie eine gleichbleibend hochwertige Customer Experience Mit Zustimmung des Kunden ist eine personalisierte Fortsetzung in anderen Kanälen möglich Zentraler Erfolgsfaktor: Vernetzen Sie Ihre Systeme und Vertriebskanäle! Die Basis für die im Omnichannel-Retail vorausgesetzte Einheitlichkeit über alle Kanäle hinweg ist die vollständige Vernetzung sämtlicher Kanäle und eine sorgfältige Pflege bzw. Analyse der Daten. Erfassen Sie alle Interaktionen mit Ihren Kunden und werten Sie diese aus. Dazu zählen auch Verkaufszahlen, Marktentwicklungen und Kundenfeedback. Nur wenn Sie Ihre Zielgruppe ganz genau kennen, ist es möglich, ihr kanalübergreifend immer die richtigen Informationen zur Verfügung zu stellen. Setzen Sie außerdem auf ein kanalübergreifendes Bestandsmanagement und verknüpfen Sie Ihre Vertriebskanäle unbedingt mithilfe einer zentralen Produktdatenbank. Checkliste zur Erarbeitung einer Omnichannel-Strategie   Fazit: Omnichannel ist die Zukunft Der Omnichannel-Handel ist bei Konsumenten längst gelebte Realität – Konsumenten nutzen viele Wege, um ein Produkt zu kaufen. Für Unternehmen bedeutet das, großes Potenzial, sich gegenüber Mitbewerbern zu positionieren. Die richtige Koordination und Vernetzung der Kanäle ist dabei entscheidend für den erfolgreichen Vertrieb. Als führende Lösung im E-Commerce unterstützt Afterbuy Sie bei der Lösung genau

Wareneingang, Bruchware, Inventur – Bestände schnell und einfach im Lager aktualisieren

Sie stehen kurz vor der Inventur oder suchen nach einer einfachen Lösung für Ihre Warenannahme? Die Bestandsbuchungs-App von Afterbuy unterstützt Sie bei der schnellen Anpassung Ihrer Bestände. Hierfür benötigen Sie keinen teuren Scanner, sondern lediglich ein mobiles Endgerät. Managen Sie Ihr Lager mit der Bestandsbuchungs-App unkompliziert und effizient auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Einfache und schnelle Lagerverwaltung Mit der Bestandsbuchungs-App überprüfen Sie schnell und einfach Ihren Waren- und Systembestand und passen alle Daten direkt vor Ort an. Die Afterbuy-App ist das ideale Tool für den modernen Onlinehandel. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist es zu empfehlen, da keine zusätzlichen Geräte angeschafft werden müssen und kostenintensive Scanner eingespart werden. Sie arbeiten stattdessen einfach mit einem Smartphone oder Tablet. Natürlich können Sie die Bestandsbuchungs-App auch mit einem Scanner nutzen oder beide Varianten zusammen verwenden. Die unkomplizierte Arbeit mit Smartphone oder Tablet erleichtert Ihnen sowohl die Inventur als auch die Warenannahme, da Sie den Scanner quasi immer mit sich führen. Buchen Sie neue Ware direkt bei der Bestellannahme ein oder korrigieren Sie den Bestand, wenn ein Artikel im Lager beschädigt wird. Über die Afterbuy-App für Bestandsbuchungen können Sie zudem mit wenigen Klicks den Lagerort über die App anpassen. Ihre Vorteile: den Warenbestand schnell und einfach aktualisieren bequeme mit dem Smartphone oder Tablet scannen effiziente und unkomplizierte Lagerbestandsführung einfache Inventur und Warenannahme Inventur und Bestandspflege in einer App Sie finden die Browser-App einfach im Management Center in der Produktverwaltung unter Bestandsbuchung. Öffnen Sie die App und wählen Sie die Kameraeinstellung aus. Danach können Sie umgehend Ware einscannen. Voraussetzung ist, dass Sie eine Produkt ID, Artikelnummer, externe Artikelnummer oder die Hersteller-Standard-Produkt-ID wie die EAN oder ISBN in der Produktverwaltung hinterlegt haben. Scannen Sie die Ware sofort nach dem Erhalt ein und passen Sie die Bestandszahlen im Lager an. Wenn ein Produkt beim Sortieren oder Packen beschädigt wird, können Sie den Bestand manuell reduzieren. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Ihrem Shop- und dem Auktionsbestand, der sich auf die Marktplätze bezieht. So verfügen Sie jederzeit über aktuelle Daten, behalten den Überblick über Ihren Bestand und sparen viel Zeit, Aufwand und Nerven beim Bestandsmanagement. Hier finden Sie weitere Informationen zur Lagermangement-App. Jetzt Bestandsbuchungs-App nutzen!

Mit Amazon Vine mehr Kundenbewertungen bekommen

Amazon öffnet das Rezensionsprogramm „Vine Club der Produkttester“ für alle Händler. Mit diesem Programm testen ausgewählte Amazon-Kunden kostenlos Produkte, um dann Bewertungen zu verfassen. Für Händler ist dies eine Möglichkeit die Sichtbarkeit Ihrer Produkte zu steigern und sich die Buy-Box zu sichern. Vine-Rezensionen von ausgewählten Testkunden Amazon wählt für den Produkttester Club Kunden aus, die zuvor selbst häufig Produkte bewertet haben. Nur wessen Rezensionen hilfreich für andere Kunden sind, wird und bleibt Produkttester. Als Vine-Clubmitglied bekommen die Rezensenten kostenfrei ein Produkt Ihrer Wahl zugeschickt und müssen nach dem Testen innerhalb von 30 Tagen eine neutrale, positive oder negative Bewertung verfassen. Im Produkt sind diese Rezensionen mit dem grünen Schriftzug „Kundenmeinung aus dem Amazon Vine – Club der Produkttester-Programm“ markiert. Bewertungen nur für FBA-Markenprodukte Um Amazon-Vine als Händler zu nutzen müssen Sie eine Amazon-Markenregistrierung und ein Verkäuferkonto im professionellen Verkäufertarif besitzen*. Die Produktproben, die Sie dann an Amazon verschicken, werden den Vine-Testern in regelmäßigen Newslettern zur Auswahl präsentiert. Wenn die Vine-Tester sich für Ihr Produkt anmelden, sendet Amazon das Produkt sofort zum Test los. Produkttests eignen sich so zum Beispiel als Marketingmaßnahme für neue Produkterscheinungen. Testprodukte müssen folgende Vorrausetzungen erfüllen: Die Produkte haben den Zustand „neu“. Die Produkte haben weniger als 30 Bewertungen. Es sind FBA-Produkte, die schon bei Amazon auf Lager sind. Die Produkte haben ein Bild und eine Produktbeschreibung. Es dürfen keine Zubehörprodukte sein, für deren Test ein weiteres Produkt bestellt werden muss (Handyhüllen sind trotzdem möglich). Es dürfen keine Erotikprodukte sein. Außerdem dürfen sich nur eine bestimmte Anzahl von Produkten gleichzeitig im Test befinden. Nachdem die Rezensionsphase beendet ist, können Sie wieder neue Produkte anmelden. Laut dem Amazon-Watchblog**, der sich auf Amalyze bezieht, können Händler das Programm die ersten sechs Monate kostenlos nutzen. Danach fallen noch nicht bekannte Gebühren für die Testprodukte an. Für autorisierte Händler von Markenware ist dies eine weitere Möglichkeit besondere Aufmerksamkeit auf ihr Produkt zu lenken.   Quellen: * https://t3n.de/news/amazon-vine-fuer-haendler-alles-1230698/ ** https://www.amazon-watchblog.de/marktplatz/1964-ab-11-dezember-amazon-vine-haendler-geoeffnet.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=expertsnl

Produkte packen leichter gemacht mit der Paketverwaltung

Mit der neuen Paketverwaltung in Afterbuy versenden Sie Ihre Pakete noch schneller! Bei Waren, die in mehreren Paketen versendet werden, können Sie die Paketanzahl ab sofort manuell anpassen und gleichzeitig mehrere Paketscheine und Trackingnummern erstellen. Wie das geht erfahren Sie in diesem Beitrag. Neue Funktion: Paketanzahl manuell anpassen Die optimierte Paketverwaltung erleichtert ab sofort den Export der Paket-CSV-Dateien für Polling-Nutzer. Dadurch haben Sie die Möglichkeit die Anzahl der für das Produkt benötigten Pakete manuell zu bearbeiten und anzupassen. So werden gleichzeitig mehrere Paketscheine und Trackingnummern erstellt und zugeordnet. Möchten Sie zum Beispiel ein Möbelstück versenden, das aus vier Paketen besteht, wählen Sie den gewünschten Verkaufsvorgang über die Paketverwaltung aus und fügen per Mausklick drei weitere Pakete hinzu. Im CSV-Daten Export werden vier Datensätze für das Produkt erstellt, sodass beim Erstellen des Versanddatenexports auch vier Paketscheine und Trackingnummern generiert werden. So funktioniert die Paketverwaltung Im Detail läuft dieser Prozess wie folgt ab. In der Verkaufsübersicht filtern Sie Ihre versandfertigen Artikel. Über die Option „Paketanzahl bearbeiten“ gelangen Sie in die Paketverwaltung. Dort finden Sie alle Produkte, die Sie zuvor für die Bearbeitung ausgewählt haben. Nun können Sie per Klick bis zu fünfzehn Pakete hinzufügen und markieren, so wie Sie es für Ihren Versand benötigen. Durch diese Aktion wird der einzelne Vorgang in der CSV Datei manuell manipuliert und die Anzahl erhöht, sodass im weiteren Verfahren die gewünschte Zahl an Paketscheinen und Trackingnummern erstellt werden. Am konkreten Beispiel sieht man, dass der Vorgang mit den Produkten „Tasse“ und „Gutschein“ nun fünf Paketscheine benötigt. Die exportierte CSV-Datei zeigt dann fünf Positionen zum Vorgang mit den Produkten „Tasse“ und „Gutschein“. So werden im weiteren Prozess fünf Lieferscheine und Trackingnummern für „Tasse“ und „Gutschein“ auf einmal generiert. Nach dem erneuten Import der Daten erscheint die erste Trackingnummer des Vorgangs in der Produktverwaltung. Die weiteren vier Trackingnummern finden Sie in der Verkaufshistory. Durch die Optimierung der Arbeitsschritte verkürzt sich die Bearbeitungszeit enorm und vereinfacht den Versandvorgang für Sie. Ergänzende Features zur Paketverwaltung Perfekt ergänzt wird die neue Paketverwaltung durch verschiedene Afterbuy Features wie zum Beispiel den Tag Manager. Mit Hilfe des Tag-Managers können Sie die Waren, für die mehrere Paketscheine benötigt werden, markieren. So sind die bestimmten Produkte schnell und einfach für den Versand zu identifizieren und können dank der Paketverwaltung kurzerhand angepasst werden. Erstellen Sie einen allgemeinen Tag für alle Produkte mit mehr als einem Paket oder organisieren Sie Ihre Produkte über Tags mit verschiedenen Paketanzahlen. Sie werden feststellen, dass Sie effizienter und schneller Arbeiten und durch die Zeitersparnis einen großen Wettbewerbsvorteil haben. Zudem arbeiten wir schon an der Erweiterung der Funktionen der Paketverwaltung. Bald ist es möglich, eine feste Paketanzahl für bestimmte Produkte zu hinterlegen, sodass für dieses Produkt automatisch immer mehrere Paketscheine generiert werden. Ebenso soll die Bearbeitung der Vorgänge dann direkt im Vorgang möglich sein und dadurch schneller und intuitiver ablaufen. So wird die Abwicklung Ihres Versands zum Kinderspiel. Helfen Sie uns bei der Optimierung! Die Paketverwaltung ist momentan noch eine geschlossene Beta-Version. Deshalb suchen wir Testkunden, die diese im normalen Arbeitsalltag benutzen und uns bei der Optimierung helfen. Sie sind Afterbuykunde und organisieren Ihren Versand via Polling? Mit der Paketverwaltung erweitern Sie die Nutzungsmöglichkeiten des CSV-Im- und Exports und verbessern Ihre Arbeitsabläufe. Melden Sie sich als Beta-Tester unter betatest@afterbuy.de und profitieren Sie als einer der Ersten von der neuen Paketverwaltung.

Amazon Maßnahmenplan: Wie hebe ich eine Amazon Suspendierung auf?

Suspendierung „Amazon Verkäuferkonto suspendiert“ eine Schreckensnachricht für jeden Onlinehändler. Wer eine solche Nachricht vom Amazon Kundenservice erhält, muss einen kühlen Kopf bewahren. Das ist denkbar schwer, wenn ein großer Teil der Einnahmen, die Existenz und der wirtschaftliche Erfolg von dieser Verkaufsplattform abhängen. In diesem Guide erklären wir Ihnen, welche Schritte, Methoden und Möglichkeiten existieren, um die Suspendierung schnell zu beheben. „Schnell“ sollte hierbei jedoch als schnellstmöglich ausgelegt werden, denn eins sollte Ihnen klar sein – Die Rückgewinnung des Sellerstatus dauert. Das große Problem dabei ist, dass Sie nicht mehr die Account-internen Kommunikationsmöglichkeiten benutzen können, sondern über die Kommunikationsformulare, welche Amazon Ihnen anbietet, einen Fall aufmachen müssen. Schritt 1: Suchen Sie den Grund für die Suspendierung Gehen wir nun taktisch an die Problematik heran, die erste und entscheidende Frage, die zu klären ist, ist die Frage nach dem „warum?“. Im Allgemeinen gibt es drei verschiedene Gründe: Suspendierung Mängel in der Verkäuferleistung Nicht einhalten der Verkaufsrichtlinien und des Verhaltenskodex Unzureichende Verkäuferinformationen Schritt 2: Maßnahmenplan aufstellen Um die Suspendierung aufzuheben, muss man Amazon einen Maßnahmenplan vorlegen. Dieser muss abhängig vom Grund für die Suspendierung bzw. der Schwere des „Vergehens“ eher kurz oder ausführlich gestaltet werden. Eins sollte der Maßnahmenplan jedoch immer sein: Sachlich objektiv die Problematik vollumfänglich reflektierend Zur Objektivität gehört hier mitunter, dass man sich nicht herausredet, nicht versucht äußere Umstände oder sonstige Faktoren zu benennen. Derartige Begründungen werden von Amazon nicht akzeptiert, sondern vielmehr so ausgelegt, dass Sie als Händler zulassen, dass äußere Einflussfaktoren Ihr Geschäft beeinflussen. Und genau das will Amazon nicht. Schritt 3: Lösungsansätze auswählen Ein einfaches „in Zukunft achten wir besser drauf“ reicht Amazon als Lösungsansatz nicht aus, um die Suspendierung aufzuheben. Vielmehr müssen Sie Ihre unternehmensinternen Prozesse so abändern, dass der Fehler, für den Sie suspendiert wurden, in Zukunft nicht mehr auftreten kann. Und das müssen Sie auch präzise an den Kontakt bei Amazon kommunizieren. Ihnen stehen folgende verschiedene Methoden aus dem Qualitätsmanagement zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Prozessschritte anpassen können. 4D-Report für kleine, eindimensionale Verstöße 8D-Report (optional mit FMEA) für gröbere Verstöße 4D-Report D1 – Problembeschreibung Erklärung des Fehlers, der zur Suspendierung geführt hat. D2 – Analyse der Ursachen und Sofortmaßnahmen Vollständige, reflektierte und objektive Schilderung der Fehlerursache und der Maßnahmen, die man sofort zur Fehlerbehebung umgesetzt hat. Beispiel: Kunden, die Ihre Ware nicht erhalten haben, bekommen die Ware per Express zugesendet. Ein Beleg über die Annahme der Ware wäre sinnvoll. D3 – Abstellmaßnahmen definieren und umsetzen Hier muss definiert werden, welche strukturellen oder organisatorischen Änderungen gemacht wurden, sodass der entsprechende Fehler zukünftig nicht mehr auftaucht. Beispiel für die Maßnahmenschilderung: Damit meine Kunden demnächst nicht mehr auf Pakete warten müssen, habe ich Afterbuy als WaWi mit weitgehenden Automatisierungen implementiert. Afterbuy hilft mir die Fehler zu vermeiden, da es automatisch arbeitet. Zudem habe ich Fulfillment Dienstleister XY an Afterbuy angebunden. D4 – Wirksamkeit nachweisen Hier sollte man anzeigen, dass nach den in D3 durchgeführten Maßnahmen keinerlei ähnliche Probleme aufgetreten sind. Als Belege könnten Fotos, Reports aus der WaWi oder Screenshots von Kundenbewertungen, die seit der Änderung entstanden sind, anhängen. 8D-Report Der 8D-Report sollte bei gröberen Verstößen eingehalten werden. Im Unterschied zum 4D-Report stellt dieser Report nicht nur das Problem und die strukturelle Lösung dar, sondern definiert auch den Weg zur Lösungsfindung. D1 – Team für Problemlösung Wenn das Problem schwerwiegender ist, sollte man ein Team zusammenstellen, um das Problem ganzheitlich anzugehen. Es ist ebenfalls möglich, externe Dienstleister anzugeben, wie zum Beispiel einen Softwareanbieter bzw. den Ansprechpartner des Softwareanbieters, der die passende Lösung bereitstellt. D2 – Problembeschreibung Hier sollte das Problem, so wie bei D1 des 4D-Reports geschildert werden. D3 – Sofortmaßnahmen Was habe ich unternommen um das aktuelle, akute Problem zu beseitigen? Hierbei geht es nicht um den Rundumschlag mit allen Maßnahmen, sondern letztendlich nur um das Löschen des sprichwörtlichen Feuers. Suspendierung D4 – Fehlerursachen feststellen Vollständige, reflektierte und objektive Schilderung, der Fehlerursache. Dabei sollte möglichst „wissenschaftlich“ vorgegangen werden. Man berichtet hier von Tests, Experimenten oder sonstigen Anstrengungen, um festzustellen, was zu diesem Fehler geführt hat oder geführt haben könnte. D5 – Planen der Abstellmaßnahmen In diesem Schritt werden mögliche Herangehensweisen und Problemlösungen definiert. Beispiel: Zeigen Sie verschiedene Software-Lösungen zur Problemlösung bzw. zur Problemvermeidung auf und bewerten diese anhand einer Nutzwertanalyse mithilfe derer Sie sich am Ende auf fachlicher Basis für eine Lösung entscheiden. D6 – Beschreibung der definierten und umgesetzten Maßnahmen aus D5 Hier können neue qualitätssichernde Maßnahmen sowie ihre Einführung dokumentiert und erläutert werden. Beispiel: Die Einführung von Afterbuy. Afterbuy verhindert, dass das entsprechende Problem erneut auftaucht, da viele Bereiche des E-Commerce automatisiert, übersichtlich dargestellt und vorvalidiert werden. D7 – Fehlerwiederholung definieren Man stellt noch einmal ganz deutlich heraus, wie die in D5 geplanten und in D6 durchgeführten Maßnahmen ganz konkret die Fehlerwiederholung vermeiden. Wenn man möchte kann man hier auch auf die FMEA eingehen. FMEA ist eine strukturierte und systematische Methode um Fehler und ihre Auftretenswahrscheinlichkeit tabellarisch zu analysieren, kategorisieren und damit einhergehend bestimmte Qualitätsproblematiken zu forcieren. Um eine FMEA-Tabelle zu erstellen, beschreibt man zunächst in der ersten Spalte die einzelnen Prozessschritte. In der zweiten Spalte folgen die potentiellen Fehler, die in dem jeweiligen Prozessschritt entstehen können. Die Ursachen des potentiellen Fehlers werden in Spalte drei aufgeführt. Danach bewertet man die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fehler auftritt, die Wahrscheinlichkeit, mit der man den Fehler entdeckt und welche Auswirkungen der Fehler haben könnte. Dies sollte so verfasst werden, dass die Amazon Regularien und deren Einhaltung sowie die Kundenzufriedenheit als oberste Maxime ausgelegt werden. Beispiel für den Aufbau einer FMEA-Tabelle: Suspendierung Beschreibung der Prozess-schritte Potentielle Fehler Ursachen der potentiellen Fehler Wahrscheinlichkeit, dass der Fehler eintritt Wahrscheinlichkeit, dass der Fehler entdeckt wird Auswirkungen des Fehlers 1.    Schritt 2.    Schritt 3.    Schritt 4.    Schritt x.   Schritt D8 – Würdigung der Teamleistung Obgleich es Amazon relativ egal ist, wem Ihr bei der Lösungserstellung dankt, könnt Ihr den letzten Punkt eher als Austausch der Erfahrungen ansehen, indem ihr definiert was Ihr und die Teammitglieder aus der Erfahrung der Problembeseitigung gelernt habt und wie Ihr in Zukunft proaktiv solche Fehler vermeidet. Wichtig: Die hier dargestellten Reports dienen als Gedankenstütze und

Gastartikel: Das neue Verpackungsgesetz

 In Deutschland entstehen laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC pro Jahr 220 kg Verpackungsmüll. Um diesen Massen Herr zu werden und die Kosten für das Recycling fair zu verteilen, gilt in Deutschland seit 1991 die ​Verpackungsverordnung​ – kurz: VerpackV. Diese wird zum 01. Januar 2019 vom neuen Verpackungsgesetz – kurz: VerpackG – abgelöst. Wir klären, was sich alles ändert, wer von dem neuen Verpackungsgesetz betroffen ist und was man als Online-Händler nun beachten muss. Bereits seit über 25 Jahren gilt in Deutschland die Verpackungsverordnung. Das Ziel der Verordnung war das Übertragen der Verantwortung für die Entsorgung bestimmter Waren von den Kommunen auf die Wirtschaft. Seit dem müssen sich Hersteller und vor allem auch Online-Händler bei einem sogenannten dualen System anmelden und dort eine Gebühr zahlen. Wer sich nicht daran hält, kann mit einem Bußgeld belegt werden oder mit einer Abmahnung vom Konkurrenten bestraft werden. Neues Verpackungsgesetz soll für mehr Umweltverträglichkeit sorgen Das​ neue Verpackungsgesetz​ (VerpackG) wird am 1. Januar 2019 in Kraft treten und die derzeit geltende Verpackungsverordnung ablösen. Das neue Gesetz gilt wie die Verordnung für alle, die mit Ware befüllten und beim Endverbraucher anfallende Verpackungen (inkl. Füllmaterial) in Verkehr bringen. Somit ist jeder, der gefüllte Verpackungen in Umlauf bringt – und damit eben auch jeder Online-Händler –, dafür verantwortlich, für die Rücknahme und Verwertung der Verpackungen zu sorgen. Bisher bemessen die sich zu zahlenden Entgelte überwiegend an der Masse der Verpackungen. Mit dem neuen VerpackG soll die Abgabe, die Händler auch jetzt schon zahlen müssen, jedoch weitaus mehr an der Umweltverträglichkeit der verwendeten Verpackungen gemessen werden. Das bedeutet: Wer gut sortier- und recycelbare Verpackungen verwendet, wird begünstigt und gefördert. Händler, die mit umweltverträglichen Verpackungsmaterialien arbeiten, können daher ab 2019 mit einer Kostenersparnis rechnen. Schaffung der „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ Die größte Neuerung ist dabei jedoch die Schaffung der „Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister“ in Osnabrück. Diese soll mit einem Register und einer Datenbank für mehr Transparenz sorgen. In dem Register muss sich jeder registrieren lassen, der „erstmals eine mit Ware befüllte sog. systembeteiligungspflichtige Verpackung in Deutschland gewerbsmäßig in Verkehr bringt“. Neben dieser Registrierung muss der Hersteller bzw. der Erstinverkehrbringer unter seiner Registrierungsnummer die Systembeteiligung für seine Verpackungen bei einem behördlich genehmigten sog. dualen System vornehmen, was auch schon durch das VerpackungsV geregelt war. Dieses hat die flächendeckende Erfassung und Verwertung der Verpackungen zu gewährleisten. Daneben zeigt das Verpackungsregister alle Hersteller bzw. Registrierung auf, die ihrer finanziellen Verantwortung nachkommen. So entsteht mehr Transparenz für alle Marktteilnehmer.  Bei den „systembeteiligungspflichtigen Verpackungen“ handelt es sich übrigens um jede Verpackung – auch Umverpackung –, die nach Gebrauch typischerweise beim privaten Endverbraucher als Abfall anfällt. Und auch Versandverpackungen gelten nun eindeutig als Verkaufsverpackungen und können nicht vorlizenziert werden. Und was müssen Online-Händler jetzt machen? Wie schon gesagt, müssen sich Hersteller und Erstinverkehrbringer bei der neu geschaffenen Zentralen Stelle registrieren. Wer das nicht macht, also über keine Registrierung verfügt, darf Produkte in systembeteiligungspflichtigen Verpackungen nicht zum Verkauf anbieten. Übrigens dürfen Inverkehrbringer von Verpackungen zukünftig Dritte mit der Erfüllung ihrer Pflichten beauftragen. Der Händlerbund hilft – Treffen Sie den Händlerbund auf der ECOMMERCE LIVE am 29.09.2018 in Düsseldorf Sie sind sich unsicher, wie Sie mit dem neuen Verpackungsgesetz umgehen müssen oder haben Fragen zu Zentralen Stelle? Kein Problem. Der ​Händlerbund​ wird als Aussteller auf der ECOMMERCE LIVE vor Ort sein und Ihnen sämtliche Fragen aus dem Online-Recht u. a. zum neuen Verpackungsgesetz beantworten. Noch kein Ticket? Dann schnell, die All-Inclusive-Tickets gibt es bereits ab 69€! Alle Infos zur ECOMMERCE LIVE erhalten Sie auf der Webseite, in unserem Blogbeitrag oder unserem Event-Newsletter.

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