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Wissensdatenbank

Was ist ein OMS? OMS, diese drei Buchstaben hört man immer öfter. Doch längst sind es nicht mehr nur die großen Consultingfirmen, die mit diesen ...

Die Digitalisierung und der zunehmender Konkurrenzdruck erfordern einen hohen Grad an Automatisierung, um erfolgreich und wettbewerbsfähig im Onlinehandel zu sein. Alle relevanten Geschäftsprozesse sollten daher ...

Sie verkaufen ein Produkt, der Kunde schickt es zurück und dann? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen was Sie für ein professionelles Retourenmanagement unbedingt beachten ...

Die häufig im Zusammenhang mit Warenwirtschaft genutzte Abkürzung PIM steht für Product-Information-Management. PIM beschreibt nicht nur die Tätigkeit der Produktdatenverwaltung, sondern häufig ein System, das ...

Preisdifferenzierung: „Du sollst nie etwas verschenken, das Du auch verkaufen kannst“ In den letzten beiden Beiträgen unserer Blogreihe „Was kann der Onlinehandel vom stationären Handel ...

Warum gibt es einen Seniorenrabatt im Kino? Warum dürfen Erwachsene kein Kinderschnitzel bestellen? Warum kann man beim Möbelkauf riesige Rabatte herausschlagen? Warum gibt es draußen ...

Der stationäre und der Online-Handel sind nicht so verschieden: Hier, wie dort, geht es um Frequenz und Conversion. Frequenz ist teuer: Mieten auf der Maximilianstraße, ...

Sybille Schäftner, Redakteurin der Online-Redaktion von real.de stellt im Gastbeitrag das Prinzip der BuyBox vor und erklärt, wie Händler bei real.de in diese kommen können. ...

Die Logistiker Hermes und DHL bescheren Händlern ab 1. März 2018 zusätzliche Kosten. Während DHL seine Gebühren für Nachnahmesendungen umstrukturiert, werden bei Hermes die Preise ...

eBay plant mittelfristig eine weitreichende Zahlungsumstellung. Der Online-Marktplatz zieht in Erwägung alle Zahlungen auf der Plattform inhouse abzuwickeln. Dieser Artikel fasst wichtige Hintergründe und Informationen ...

Alles rund um Afterbuy
und die E-Commerce-Szene

Order Management System (OMS) – Für perfekte Organisation im Multi-Channel

Was ist ein OMS? OMS, diese drei Buchstaben hört man immer öfter. Doch längst sind es nicht mehr nur die großen Consultingfirmen, die mit diesen Abkürzungen um sich werfen. OMS hat es in den normalen Sprachgebrauch eines jeden E-Commerce Kaufmanns gebracht. Doch was ist ein OMS und warum ist es so wichtig? OMS steht für Order Management System. Eine sehr klare Bezeichnung für einen nicht klar definierten Aufgabenbereich. Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich ein OMS mit der Abwicklung von Bestellungen. Doch ein potentes OMS kann sehr viel mehr als nur die reine „Abwicklung“. Ein Order Management System ist entscheidend für den Erfolg im E-Commerce. Jeder Händler kennt den Druck, die Quoten, Versprechen und Normen von den Plattformen einzuhalten, um sein Ranking zu verbessern. Ein OMS kann helfen diese Last von den Schultern des Händlers zu nehmen und wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren. Vor dem Aufstieg des E-Commerce wurden Bestellungen über Faxe und Direktmailings abgewickelt. Das Wachstum von E-Commerce- und Big-Box-Einzelhändlern erforderte jedoch Systeme, die den gesamten Prozess rationalisieren und mehr Aufträge mit weniger Verzögerungen verarbeiten konnten. Was macht ein gutes Order Management System aus? Ein OMS hilft Unternehmen, den Auftragsabwicklungsprozess in der Multi-Channel-Supply-Chain zu organisieren und zu optimieren. Dies bedeutet, dass Auftragsabwicklung, Call-Center-Management, Kundenservice, Lagerverwaltung sowie Marketing- und Buchhaltungsprozesse in einer Ressource zusammengefasst sind. Ein Order Management System kann also viel mehr als nur die Bestellungen zu managen. Es hilft dem Kunden dabei strategische Entscheidungen im Bestellbereich abzuleiten oder auch dabei Abverkäufe wie Up-, Down- oder Cross-Sells zu organisieren. Dieser Grad der Integration bringt alle unterschiedlichen Systeme zusammen und schafft ein flexibles, fortlaufendes System. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei mit den Großen der Branche zu konkurrieren. Wie funktioniert ein OMS? Dieses System ist viel mehr als nur ein Bestellformular per E-Mail und das Abheften der Bestellungen in Ordnern. Wenn ein Kunde einkauft, werden die Informationen gesammelt und analysiert, die er während der Kaufabwicklung und beim Einkauf gesammelt hat, insbesondere bei der Verwendung von Online- oder Instore-Apps. Zum Beispiel können Kunden, die Apps oder Webseiten zum Einkaufen verwenden, Benachrichtigungen im OMS auslösen, wenn Sie einen Artikel in den Online-Einkaufswagen legen. Dies ist der Beginn des gesamten Prozesses. Es zeigt Einzelhändlern, dass Kunden an den Produkten A, B und C interessiert sind. Wenn die Bestellung aufgegeben wird, tritt eine entsprechende Reihe von Aktionen innerhalb des Systems auf. Warum ist ein OMS für Multi-Channel-Verkäufe unerlässlich? Berücksichtigen Sie die Möglichkeiten, die Informationen im oben genannten Beispiel in die Multi-Channel-Supply-Chain einbringen. Informationen werden zu Marketingzwecken gesammelt. Artikel können von Lieferanten nachbestellt werden und Sendungen beginnen. Auch die Benachrichtigungen zum Bestellstatus sind Teil dieses Prozesses. Bei Multi-Channel-Vertriebsstrategien muss jedes Produkt zu jeder Zeit und über alle Kanäle verfügbar sein. Kunden können online einkaufen, das Produkt im Geschäft abholen oder nach Hause liefern lassen, sowie jede Fantasiekombination dazwischen. Folglich benötigen Einzelhändler und Lagerverwalter ein System, das all diese Informationen verfolgen und die wichtigsten Details wie Preisangaben, Lagerbedarf und aufgegebene Einkaufswagen für Verbraucher und Unternehmen speichern kann. Fazit: Unverzichtbar für effizienten Multi-Channel Das Order Management System ist ein Tool zur Reduzierung von Fehlern, Verzögerungen und Overhead-Kosten, die mit der Verwaltung von Produktströmen in einer zunehmend von Multi-Channel getriebenen Welt verbunden sind. Wenn man versteht, was ein OMS ist und warum es nahtlose Multi-Channel-Supply-Chains fördert, können Sie Ihr Unternehmen damit im digitalen und stationären Handel zukunftsorientiert auftreten lassen. Mit Afterbuy gehört kompliziertes Order-Management der Vergangenheit an Afterbuy beinhaltet als All-in-One-Lösung für den E-Commerce u.a. sämtliche für das Order-Management relevanten Prozesse. Damit wird die Grundlage für ein größtenteils automatisiertes Handling für ein erfolgreiches E-Commerce-Business gelegt.

Schnittstellen als Erfolgsfaktor im Online-Handel

Die Digitalisierung und der zunehmender Konkurrenzdruck erfordern einen hohen Grad an Automatisierung, um erfolgreich und wettbewerbsfähig im Onlinehandel zu sein. Alle relevanten Geschäftsprozesse sollten daher weitestgehend ohne manuelles Eingreifen ablaufen. Als Onlinehändler stehen Sie dabei zu den verschiedensten Themen vor den unterschiedlichsten Herausforderungen. In diesem Beitrag wollen wir einige dieser Themen mal näher betrachten. Artikeldaten, Preise, Bestand – Lieferantendatenimport ist meistens ein Thema Im Onlinehandel ist die Aktualität von Artikeldaten enorm wichtig. Besonders im Multichannel-Umfeld, bei welchen ein gemeinsamer Lagerbestand zwischen verschiedenen Verkaufskanälen, wie Shop und Marktplätzen geteilt wird, muss dies immer aktuell sein. Shopbetreiber mit einem großen Warensortiment beziehen Artikel- und Bestandsdaten häufig automatisch von Lieferanten oder aus ihrer eigenen Warenwirtschaft. Dies geschieht meist in Form von Dateien, die per FTP oder URL bereitgestellt werden. In der Praxis findet man häufig die folgenden Szenarien bei der Anbindung eines Lieferanten: Import der Lieferantendaten von den unterschiedlichsten Quellen, wie FTP Server, URL Download, Dateidownload auf passwortgeschützten Seiten des Lieferanten oder Direktabruf über eine API Verarbeitung verschiedener Dateiformate, wie CSV, XML oder JSON Dropshipping-Anbindung Herausforderung dabei ist, die unterschiedlichsten Dateiformate und Dateistrukturen zu verarbeiten. Oft müssen darüber hinaus die Artikeldaten angepasst, verändert, angereichert oder gefiltert werden, um die gewünschten Artikeldaten in der geforderten Datenqualität für den Import in das Zielsystem zu erhalten. Viele dieser Zielsysteme, wie Onlineshop oder Warenwirtschaft bieten heutzutage Importmöglichkeiten als Funktion oder als Zusatzmodul an. Hier ist man auf die vorgegeben Funktionen festgelegt, welche in vielen Fällen ausreichend sind. Es gibt aber mindestens genauso viele Fälle, in welchen die Funktionen nicht ausreichen und individuelle Anforderungen berücksichtigt werden müssen. In diesen Fällen kommen professionelle Softwarelösungen, wie Synesty Studio zum Einsatz. Anbindung an verschiedene Systeme – Schnittstellen spielen immer eine Rolle Eines der größten Themen für Onlinehändler ist das Thema Schnittstellen und Anbindung. Hierbei geht es nicht nur um die Anbindung an neue Vertriebskanäle, wie Marktplätze und Preissuchmaschinen oder andere Onlinedienste, wie Repricing- und Newslettertools, sondern auch um die Anbindung an die interne Systemlandschaft (Datenbank). Herausforderungen, wie man Aufträge automatisiert vom Onlineshop überträgt oder Preise und Bestände von der Warenwirtschaft in den Onlineshop bekommt, sind zu meistern. Existieren dafür keine Lösungen oder sind diese funktional nicht ausreichend, muss dies individuell programmiert werden. Dies ist letztendlich nicht nur ein hoher Kosten- und Zeitfaktor für den Onlinehändler. Es birgt auch zukünftige Risiken bezüglich Abhängigkeit und Kosten bei Änderungen und Erweiterungen, wenn sich Versionen und Schnittstellen ändern, neu programmiert werdeb oder neue Funktionen hinzukommen. Möchte man diese Risiken und Unsicherheiten umgehen, bedient man sich einer Middlewarelösung, welche durch einfache Konfiguration eine Anbindung an die verschiedenen Systeme ermöglicht. Mit Synesty Studio die verschiedensten Systeme in kurzer Zeit und ohne Programmierung anbinden Mit Synesty Studio lassen sich Anwendungsfälle, wie Erstellung von Datenfeeds, Lieferantenanbindung, Auftragsdaten- und Produktdatenmanagement ohne Programmierkenntnisse umsetzen. Die browserbasierte Software ermöglicht den automatisierten Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen wie Webshop, WaWi, Online Marketingtools und Marktplätzen. Bisher manuell durchgeführte Abläufe können mit Synesty Studio nach dem Baukastenprinzip per Drag & Drop automatisiert werden. Dafür stehen zahlreiche Module und Vorlagen zur Verfügung, die eine Anbindung von Afterbuy zum Datenaustausch mit beliebigen System ermöglichen. Die Software richtet sich an Agenturen, Shopmanager, E-Commerce-Leiter und IT-Manager, die durch Automatisierung effizienter am Markt agieren wollen und dafür eine professionelle Lösung benötigen. Treffen Sie Synesty auf der ECOMMERCE LIVE am 29.09.2018 in Düsseldorf Auf der ECOMMERCE LIVE können Sie das Team von Synesty persönlich kennenlernen, sich in lockerer Atmosphäre über Ihr Business austauschen und viele Tipps zur Optimierung Ihres Handels mitnehmen. Noch kein Ticket? Dann schnell, die All-Inclusive-Tickets gibt es bereits ab 69€! Alle Infos zur ECOMMERCE LIVE erhalten Sie auf der Webseite, in unserem Blogbeitrag oder unserem Event-Newsletter.  

So begeistern Sie Ihre Kunden – die 5 wichtigsten Dinge, die Sie bei Retouren beachten sollten

Sie verkaufen ein Produkt, der Kunde schickt es zurück und dann? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen was Sie für ein professionelles Retourenmanagement unbedingt beachten sollten. Professionelles Retourenmanagement – Warum? Egal, ob es sich um einen Versandfehler, ein beschädigtes Produkt oder Kundenunzufriedenheit handelt, eine Retoure ist nicht gleich ein Todesstoß. Tatsächlich zeigen Studien, dass 95 Prozent der Online-Käufer, die ein Produkt zurückgeben, bereit sind, wieder bei diesem Verkäufer zu kaufen. Allerdings gibt es eine entscheidende Bedingung in dieser Statistik: Der Rückgabeprozess muss stressfrei sein. Das bedeutet für Sie, Retouren müssen schnell und effizient abgewickelt werden. Oberstes Ziel dabei: die Kundenzufriedenheit – denn ein zufriedener Kunde ist im besten Fall wiederkehrend und somit ein gewinnbringender Kunde. Investieren Sie daher in ein professionelles Retourenmanagement! Wie das geht zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag. 1) Minimierung der Rücksendekosten Rücksendungen sind teuer, weil Sie auf zwei Arten bezahlen: Zuerst verlieren Sie den Verkauf und dann kostet die Verarbeitung der Retoure selbst Geld und Zeit. Achten Sie dabei darauf Ihre Kosten so gering wie möglich zu halten, indem Sie Prozesse automatisieren. 2) Einheitliche Artikelverwaltung zur Fehlerminimierung Gleich zu Beginn sollten Sie sicherstellen, dass all Ihre SKUs (Ihre Artikeldaten) über alle Kanäle identisch sind. Stimmen die Artikeldaten des roten T-Shirts bei eBay mit denjenigen des roten T-Shirts bei Amazon überein? Ist dies nicht der Fall, sollten Sie hier dringend tätig werden. Ein funktionierendes Warenwirtschaftssystem (kurz: WaWi) erleichtert Ihnen die Zuordnung der SKUs. Es gibt Auskunft darüber, welche Ihrer Produkte wo angeboten und zu welchem Preis sie dort verkauft werden. Die gesamte Artikelverwaltung erfolgt über ein WaWi. Nach einem Verkauf können Sie zentral und automatisiert die Versand- und Rücksendeetiketten drucken lassen. Mögliche Fehler durch eine manuelle und falsche Zuordnung werden vermieden. Zeit wird eingespart, davon profitiert der Kunde. Er erhält schneller seine Retoure und somit seine neue Ware. 3) Prävention statt Reaktion Führen Sie eine Sortimentsbereinigung durch. Beachten Sie dabei, dass bei günstigen Produkten überproportional hohe Versandkosten anfallen! Stellen Sie möglichst viele Produktinformationen zur Verfügung. Damit verringert sich die Gefahr der Rücksendung durch fehlende Produktbeschreibungen, bzw. Missverständlichkeiten innerhalb der Produktinformation. Vermeiden Sie Schäden beim Versand durch die Verwendung von sicheren und soliden Verpackungen. 4) Denken Sie global E-Commerce ist überall und jederzeit. Die Grenzen, die für den Einzelhandel gelten, sind im E-Commerce aufgehoben. Aber beachten Sie: Global = International. Können Sie dies leisten? Einen 24/7 Support und dies multilingual? Können Sie Retouren aus jedem Land verarbeiten? Wie gehen Sie mit kostspieligen Retouren um? Erstatten Sie einfach die Ware ohne Rücksendung? Diese und andere Fragen kommen auf Sie zu. Machen Sie sich vorab bewusst, was auf Sie zukommt! 5) Erstellen Sie kundenorientierte Rückgaberichtlinien Beachten Sie bei der Optimierung und Verbesserung Ihrer Rückgabestrategie, dass das Ziel darin besteht, Kunden die Rückkehr in Ihr Geschäft zu erleichtern. Rücksendungen müssen keine schlechte Sache sein. Konzentrieren Sie sich auf die Schaffung einer positiven, stressfreien Umgebung für den Kunden. Beim Erstellen einer Rückgaberichtlinie müssen drei wichtige Aspekte beachtet werden. Denken Sie daran: Ziel ist es, Ihre Kunden anzusprechen und sicherzustellen, dass sie in Zukunft wieder bei Ihnen einkaufen. Information der Kunden Einige Händler neigen dazu das Rückgaberecht unverständlich zu kommunizieren oder gar im Bestellvorgang zu verschleiern. Machen Sie dies nicht! Das ist nicht vertrauensvoll. Der Kunde will informiert werden. Wird er das nicht, riskieren Sie, ihn zu verlieren. Stellen Sie also sicher, dass die Rückgaberichtlinien klar und deutlich für den Kunden zugänglich sind. Vereinfachen Sie so viel wie möglich Gestalten Sie die Rücksendung Ihres verkauftes Artikels problemfrei und ohne Hürden. Liefern Sie die benötigten Unterlagen für eine erfolgreiche Rücksendung schon direkt bei der Erstlieferung mit. Machen Sie es kostenfrei Keine Portokosten. Übernehmen Sie die Retourenkosten! Auch wenn kein Rücksendeschein vorliegt, sichern Sie dem Kunden proaktiv die volle Kostenübernahme zu. Seien Sie erreichbar Der Mensch braucht Kontakt. Deshalb ist die Kundenbetreuung im Online-Handel nach wie vor unverzichtbar und eine tragende Säule des Geschäfts. Egal, ob E-Mail oder Anruf – reagieren Sie schnell! Bestmögliche Unterstützung durch effiziente Tools Der Umgang mit Multi-Channel-Retouren ist nicht einfach, daher empfiehlt es sich, effiziente Tools als Unterstützung zu nutzen. Mit integrierten Funktionen wie dem Warenwirtschaftssystem, CRM-System zur Kundenkommunikation und der Auftragsabwicklung professionalisiert und automatisiert Afterbuy Ihre gesamten Retourenprozesse, sodass Sie Ihre Zeit anderen Aufgauben widmen können.

Produktinformationssystem (PIM) – Deshalb ist es so wichtig!

Die häufig im Zusammenhang mit Warenwirtschaft genutzte Abkürzung PIM steht für Product-Information-Management. PIM beschreibt nicht nur die Tätigkeit der Produktdatenverwaltung, sondern häufig ein System, das die zentrale und standardisierte Verwaltung von Produktdaten steuert. Warum benötigt man ein Product-Information-Management System – PIM? Viele Unternehmen verwalten Ihre Produktdaten dezentral und nicht standardisiert. Einfach gesprochen bedeutet dies, dass jede Abteilung eines Unternehmens, beispielsweise der Vertrieb, der Einkauf oder das Marketing, eigene Produktdaten-Versionen des gleichen Produktstamms verwalten. Die Probleme, die sich hieraus ergeben, liegen auf der Hand. Daten zu identischen Produkten sind über die Abteilungen hinweg nicht einheitlich oder fehlen komplett. Datenaktualisierungen, -Erweiterungen, -Korrekturen oder Anpassungen müssen umständlich koordiniert und abgestimmt werden. Publikationen, beispielsweise in Werbung oder Verkauf, sind nicht einheitlich verfasst oder weisen qualitative Unterschiede auf. Für jede Nutzung sind unterschiedliche Quellen erforderlich. Die Daten müssen dann ggf. noch auf ein einheitliches Format gebracht werden. Diese Aufgaben hat ein PIM Die Kernaufgaben eines PIM besteht somit darin, die Produktdaten zentral und standardisiert zu speichern. Diese Daten können dann mit minimalem Aufwand ausgelesen und für die Verarbeitung in beliebigen Medien, wie beispielsweisen Katalogen, Werbe-Displays, Webseiten, Onlineshops uvm. verwendet werden. Eine weitere, wichtige Aufgabe liegt in der Verwaltung der Produktdaten. Alle Datensätze müssen so einfach wie möglich modifiziert, erweitert oder auch entfernt werden können. Optimalerweise nicht für jedes Produkt einzeln, sondern über sogenannte Stapelverarbeitungs-Verfahren, über die mehrere hundert oder sogar tausend Produkte gleichzeitig angepasst werden können. Zusätzlich soll ein PIM-System den Händler dabei unterstützen, die Produktdaten sinnvoll zu strukturieren. Beispielsweise über Kategorien, Lieferantenzuordnungen, oder Kundengruppen. Doch welche Informationen liest ein solches System ein? Nachfolgend eine kurze Übersicht darüber, welche Produktinformationen einem PIM zugrunde liegen können:      Kernproduktdaten (z.B. Produktname, Titel, Beschreibung usw.)      Produktattribute (z.B. SKU, Kosten, Preisgestaltung, etc.)      Produktspezifikationen (z.B. Abmessungen, Farben, Garantie und Verpackungsinformationen usw.)      Omni-Channel-Produktinformationen      Geschäftsregeln      Lieferanteninformationen      Mehrsprachige Inhalte      Erweiterte Kanalinformationen (z.B. Google-Kategorie)      Spezifische Informationen (z.B. Produktkataloge) Mit dem Product-Information-Management System (PIM) von Afterbuy sind Sie optimal im Onlinehandel aufgestellt Mit der zentralen Produktverwaltung von Afterbuy verfügen Sie über ein umfangreiches Product-Information-Management System. Hier können Sie beliebig viele Produkte anlegen. Alle notwendigen Felder, wie der Titel, die Kurzbeschreibung, die Beschreibung, Händlerpreis, VK-Preis und vieles mehr sind im Standard bereits enthalten. Über individuelle Produktmerkmale können Sie in Ihren Produkten zusätzliche Informationen hinterlegen. Wandeln Sie die Produkte mit wenigen Klicks in aktive Angebote auf Amazon, eBay, real.de oder Ihrem eigenen Onlineshop um. Über den CSV-Import können Sie beliebig viele Produkte in kürzester Zeit in Afterbuy anlegen oder verändern. Mit Hilfe der „globalen Änderung“ können Sie die Aktualisierung Ihrer Daten mit wenigen Klicks und für mehrere hundert Produkte gleichzeitig auch direkt über die Web-Oberfläche durchführen. Optional werden alle Änderungen direkt für die Angebote auf den Marktplätzen übernommen.

Gastbeitrag: Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft (Teil 3)

Preisdifferenzierung: „Du sollst nie etwas verschenken, das Du auch verkaufen kannst“ In den letzten beiden Beiträgen unserer Blogreihe „Was kann der Onlinehandel vom stationären Handel lernen?“ haben wir das Thema Preisdifferenzierung erläutert und anhand verschiedener Beispiele illustriert. Gibt es nur einen Standardpreis, zahlen viele Kunden weniger als sie zu zahlen bereit wären. Erhöht der Händler jedoch den Preis für alle, generiert er weniger Absatz und weniger Gewinn. Die Lösung: Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft durch Preisdifferenzierung. Warum es sich lohnt das Thema so ausführlich zu behandeln? Viele Leute träumen von Produktdifferenzierung, die es streng genommen nicht gibt. Alle Produkte sind irgendwie austauschbar – warum sonst könnte Edeka alle Nestlé-Produkte wochenlang auslisten? Abgesehen von wenigen Ausnahmefällen gibt es irgendwo im Netz immer vergleichbare Produkte. Und dann geht es schlicht um harten Kostenwettbewerb, welchem man, wenigstens ein Stück weit, durch die Techniken der Preisdifferenzierung ausweichen kann. Also machen wir weiter mit unseren Beispielen, die das Prinzip illustrieren und Ideen antriggern sollen: Kundeninformationen Im Idealfall können wir für jeden Kunden ein exakt an seine Zahlungsbereitschaft angepasstes Angebot erstellen. Die Informationen zu dieser Zahlungsbereitschaft liegen u.U. schon aus früheren Käufen, dem Nutzerverhalten auf der Website bzw. im Shop (hält sich jemand z.B. sehr lange auf einer bestimmten Seite auf oder besucht er die Seite mehrfach?). Liegen diese Informationen nicht vor, oder möchte man einfachere Wege gehen, kann man Käufer z.B. nach sozio-demografischen Merkmalen, wie dem Alter oder Geschlecht segmentieren und so Rückschlüsse auf Zahlungsbereitschaften ziehen. So entstehen beispielsweise Ermäßigungen für Kinder oder Senioren. Man nimmt an, dass die Zahlungsbereitschaft bei Erwachsenen mittleren Alters höher ist als bei Jungen, Alten oder Familien. Weitere Ansätze wären außerdem das Vorschalten eines pfiffigen Fragebogens, die Erstellung von Extra-Seiten für Jugendliche oder das Ausspielen von Rabattcodes in Medien, die vorwiegend von einem Segment genutzt wird (z.B. das ADAC-Magazin). Auf diese Weise gelingt es dem Onlinehandel, Kunden ähnlich zu differenzieren, nämlich anhand äußerer Merkmale, wie der stationäre Handel: Kommt der Kunde im Blaumann rein, ist er vielleicht ein selbständiger Handwerker… Cross-Selling/Bundling Die größte Marge liegt häufig nicht im Haupt- bzw. Erstprodukt, sondern wird mit einem Zweit- bzw. Zusatzprodukt gemacht. Verdienen die Kinos an den Eintrittskarten oder an Popcorn und Cola? Verdient die Reisebranche an der Reise oder der Reiserücktrittsversicherung? Der Vorteil des guten stationären Verkäufers ist die Interaktion, die zum Cross-Selling geradezu einlädt. Online lässt sich dieser Vorteil am besten durch in Echtzeit eingespielte Videos oder passende Anzeigen wie z.B. das Einspielen von Krawatten, sobald der Anzug im Warenkorb liegt, nachahmen. Unvergleichbarkeit Bewusst erst ganz zum Schluss der Königsweg. Das unvergleichbare Produkt. Es soll nicht ganz verschwiegen werden, dass man sich dem normalen Wettbewerb entziehen kann, indem man ein (nahezu) unvergleichbares Produkt handelt. Das ist die Kategorie Louis Vuitton, Rolex oder limitierte Sneaker bestimmter Marken. Die Unvergleichbarkeit dieser Produkte liegt in der entsprechenden Marke, welche mit größter Feinarbeit und Strategie über Jahre kontinuierlich aufgebaut wurde. Für diese Produkte wird i.d.R. keine Preisdifferenzierung betrieben, da diese dem Markenimage sogar schaden könnte. Hier sprechen wir jedoch von „Lotto-Gewinnen“, denn an solche Produkte kommt ein normaler Händler nur schwer heran. Es wird kein Zufall sein, dass die großen Marken sehr restriktive Vertriebsstrategien verfolgen. Für Onlinehändler lautet das Stichwort daher meist: ausgewählte Nischen besetzen, wie z.B. spezielle Lebensmittel, die man nur regional vertreibt. Normalerweise handelt es sich um hochmargige Produkte, die Kosten und Gewinnerwartungen auch bei kleinen Nachfragemengen decken. Diese Produkte geraten nicht so leicht in den Blick großer Spieler, die durch Größenvorteile Kosten und Preise in den Keller treiben. Auch in diesen Fällen sollte man Preisdifferenzierung betreiben – man tut es jedoch auf einem anderen Niveau. Fazit: Preisdifferenzierung wird ziemlich unterschätzt, ist aber ganz oft der Schlüssel zum Erfolg. In der Praxis werden Margen i.d.R. auf einen Einheitspreis wegkonkurriert, der für kleine Händler oft nicht auskömmlich ist. Simple Preiserhöhungen gehen zu Lasten der Absatzmenge – die Lösung heißt also Preisdifferenzierung. Diese Herausforderung ist beim stationärem Handel und Online-Handel exakt die Gleiche. In beiden Fällen muss der flow, die customer journey jeweils exakt passen, damit man keinen Kunden wegen zu hoher Preise laufen lässt, aber auch keinem Kunden weniger als seine Zahlungsbereitschaft berechnet. Ein „Aber“ darf jedoch nicht unterschlagen werden. Die Komplexität einer Preis-Differenzierungsstrategie nach dem Motto „Jeder Kunde bekommt einen anderen Preis“, ist nicht zu unterschätzen. Das merkt man spätestens dann, wenn der Kunde zurückkommt, umtauschen will, reklamiert o.ä. und man nicht mehr weiß, welchen Preis man ihm tatsächlich berechnet hat. Daher ist es wichtig, alle internen Prozesse (insbesondere die IT) in die Preisstrategie einzubinden. Weitere Praxistipps von Dr. Walz in Kürze auf dem Blog! Mit den heutigen Handlungsempfehlungen schließen wir das Thema Preisdifferenzierung ab und widmen uns die nächsten Wochen anderen spannenden Themen. Im nächsten Beitrag der Blogreihe „Was kann der Onlinehandel vom stationären Handel lernen?“ gibt Dr. Walz seine vielseitigen Erfahrungen, u.a. durch seine langjährige Position als Geschäftsführer Privatkundenvertrieb & Partnerunternehmen bei Vodafone Deutschland, erneut als Praxistipps an Sie weiter. Damit Sie den nächsten Beitrag nicht verpassen, melden Sie sich hier für unseren Newsletter an: Treffen Sie Dr. Peter Walz am 29.09.2018 auf der ECOMMERCE LIVE in Düsseldorf! Auf der ECOMMERCE LIVE können Sie Dr. Peter Walz in seinem Vortrag live erleben und anschließend in lockerer Atmosphäre Fragen zu Ihrem Business stellen und viele Tipps zur Optimierung Ihres Handels mitnehmen. Noch kein Ticket? Dann schnell! Die All-Inclusive-Tickets gibt es bereits ab 69€! Alle Infos zur ECOMMERCE LIVE finden Sie auf der Webseite oder in unserem Blogbeitrag!

Gastbeitrag: Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft (Teil 2)

Warum gibt es einen Seniorenrabatt im Kino? Warum dürfen Erwachsene kein Kinderschnitzel bestellen? Warum kann man beim Möbelkauf riesige Rabatte herausschlagen? Warum gibt es draußen nur Kännchen? Im letzten Blog haben wir das Grundprinzip des Abschöpfens der maximalen Zahlungsbereitschaft schon ausgeführt und illustriert. Gibt es nur einen Standardpreis, zahlen viele Kunden weniger als sie zu zahlen bereit wären. Erhöht der Händler jedoch den Preis für alle, generiert er weniger Absatz und weniger Gewinn. Die Lösung: Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft durch Preisdifferenzierung. Wir machen weiter mit unseren Beispielen, die das Prinzip illustrieren und Ideen antriggern sollen: Produkttreppen/Up-Selling Das Internet (und damit der Online-Handel) ist transparent, sodass für das gleiche Produkt nicht einfach so ein höherer Preis durchgesetzt werden kann. Deshalb müssen höherwertige Produkte mit mehr Nutzen und höherer Marge angeboten werden, die der Kunde (z.B. statt eines Lockvogelangebots) erwirbt. Aus drei Produkten wählen Kunden häufig das mittlere Produkt. Insbesondere wenn es als Bestseller bezeichnet wird. Bei Autos kann man das sehr schön am Beispiel der 1er bis 7er BMWs begutachten. Es wäre interessant zu sehen, wie viele Kunden im ersten Schritt denken, so teuer sind die BMWs (1er) ja gar nicht, und am Ende doch mit einem 3er nach Hause fahren. Doch Vorsicht: Ein höherer Preis in der Produkttreppe führt nicht automatisch zu einer höheren Marge. Bei der Kalkulation sollten Sie daher auch die Folgekosten wie ggf. einem höheren Betreuungsbedarf berücksichtigen. Second Brand/A-B-Sites Große Luxushotels haben oft Zimmer minderer Qualität, die sie – absichtlich oder aufgrund finanzieller oder operativer Zwänge – nur zögerlich renovieren und ziemlich günstig anbieten. Diese Zimmer ziehen Kunden mit niedriger Zahlungsbereitschaft an und tragen zur Auslastung des Hotels bei. Gefahr dieser Strategie ist jedoch, dass Schnäppchenjäger, mit einer generell höheren Zahlungsbereitschaft, sich ebenfalls für die günstigen Zimmer entscheiden. Um genau das zu vermeiden, werden diese Zimmer meist nur über spezielle Discount-Vertriebswege angeboten. Online-Händler können diese Strategie nachahmen, indem sie eine zweite Site anbieten, diese anders bewerben und positionieren. Idealerweise wird sie auch anders gebranded. Über beide Seiten wird jedoch das gleiche Produkt mit unterschiedlichen Preisen verkauft. Gewohnheit und „hilfreiches“ Kundenverhalten In vielen Branchen gehört das Verhandeln über Rabatte zur Normalität: Beim Möbelkauf zum Beispiel, aber auch im Abo-Geschäft ist es nicht unüblich, sich „herunter zu kündigen“. Die Mehrzahl der Kunden weiß das, verhandelt und bekommt den niedrigen Preis (möglicherweise unter der Zahlungsbereitschaft). Warum die Händler dann nicht gleich den niedrigeren Preis in die Preisliste schreiben ist auch klar, man ahnt es: Preisdifferenzierung. Und warum der Preis im Abo-Geschäft erst nach sechs von 12 Monaten berechnet wird, die ersten Monate also frei sind? Den Kunden ist eine Wiedervorlage vielleicht nicht so wichtig. Die Logik der Preisdifferenzierung bleibt immer gleich In der Praxis werden Margen i.d.R. auf einen Einheitspreis wegkonkurriert, der für kleine Händler oft nicht auskömmlich ist. Simple Preiserhöhungen gehen zu Lasten der Absatzmenge – die Lösung heißt also Preisdifferenzierung. Diese Herausforderung ist beim stationärem Handel und Online-Handel exakt die Gleiche. In beiden Fällen muss der flow, die customer journey jeweils exakt passen, damit man keinen Kunden wegen zu hoher Preise laufen lässt, aber auch keinem Kunden weniger als seine Zahlungsbereitschaft berechnet. Wichtig ist jedoch noch einmal zu erwähnen: Das Abschöpfen der Zahlungsbereitschaft heißt nicht, Kunden über den Tisch zu ziehen! Kunden mit einer höheren Zahlungsbereitschaft ziehen einfach mehr Nutzen aus dem Produkt als diejenigen mit einer niedrigeren Bereitschaft. Bei beiden Kunden wird die gleiche Menge an Endorphinen ausgestoßen, wenn er das Produkt in seinen glücklichen Händen hält. Weitere Praxistipps von Dr. Walz in Kürze auf dem Blog! Im nächsten Beitrag dieser Blogreihe gibt Dr. Walz seine vielseitigen Erfahrungen, u.a. durch seine langjährige Position als Geschäftsführer Privatkundenvertrieb & Partnerunternehmen bei Vodafone Deutschland, erneut als Praxistipps an Sie weiter. Damit Sie den nächsten Beitrag nicht verpassen, melden Sie sich hier für unseren Newsletter an: Treffen Sie Dr. Peter Walz am 29.09.2018 auf der ECOMMERCE LIVE in Düsseldorf! Auf der ECOMMERCE LIVE können Sie Dr. Peter Walz in seinem Vortrag live erleben und anschließend in lockerer Atmosphäre Fragen zu Ihrem Business stellen und viele Tipps zur Optimierung Ihres Handels mitnehmen. Noch kein Ticket? Dann schnell! Die All-Inclusive-Tickets gibt es bereits ab 69€! Alle Infos zur ECOMMERCE LIVE finden Sie auf der Webseite oder in unserem Blogbeitrag!

Gastbeitrag: Preisdifferenzierung – Du sollst nie etwas verschenken, das Du auch verkaufen kannst (Teil 1)

Der stationäre und der Online-Handel sind nicht so verschieden: Hier, wie dort, geht es um Frequenz und Conversion. Frequenz ist teuer: Mieten auf der Maximilianstraße, genau wie Kosten für hippe Influencer. Conversion dagegen ist Handwerk mit demselben Ziel: Den Shop soll der Kunde mit einer vollen Tüte, die Website mit einem vollen Warenkorb verlassen. Wenn die Herausforderungen also gleich sind, kann der Online-Handel von den langjährigen Erfahrungen des stationären Handels profitieren. In dieser Blogreihe werden daher ein paar dieser Erfahrungen für den Online-Handel nutzbar gemacht. Das Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft ist im Handel und ganz besonders im Online-Handel sehr bedeutend, denn Frequenz ist teuer. Die Zahlungsbereitschaft hat nichts mit dem Preis und schon gar nichts mit den Kosten zu tun. Jeder Kunde hat eine andere Zahlungsbereitschaft für jedes Produkt einer bestimmten Gattung: Der Verdurstende zahlt viel mehr Geld für ein Glas Wasser, als er im Restaurant tatsächlich zahlen muss. Legt man den Wasser-Preis aber nach seiner (nahezu unendlichen) Zahlungsbereitschaft fest, wären die verkaufbaren Mengen minimal. Ein niedrigerer Preis ist daher gewinnmaximierend. Im Wettbewerb ergibt sich dann genau ein Preis auf der Getränkekarte. Der Verdurstende und viele Andere, die mehr zahlen würden, sind die Gewinner. Der Händler muss seinen Preis an die individuelle Zahlungsbereitschaft anpassen und zusätzlich den direkten Wettbewerb im Blick haben Der Gastwirt könnte viel mehr verdienen, wenn er nicht genau einen Preis machen würde, sondern viele Preise, im Extrem für jeden Gast einen anderen. Dem stehen praktische Hürden entgegen, die Menge und Marge kosten. Die Antwort, um das ganze in die Balance zu bringen, heißt Preisdifferenzierung. Im stationären Handel sind Tankstellen die Könige der Preisdifferenzierung: Morgens ist der Preis sehr hoch (die Leute haben vergessen, abends zu tanken und würden ihr Ziel nicht erreichen, wenn sie es nicht morgens tun). Abends geht der Preis runter, weil die Leute sonst den nächsten Morgen abwarten und ggf. woanders tanken. Kurz vor Ostern geht der Preis hoch, weil die Leute gar nicht anders können als zu tanken, um ihren Urlaubsort zu erreichen. Der Händler muss also seinen Preis an die individuelle Zahlungsbereitschaft anpassen und zusätzlich den Wettbewerb im Blick haben. Wettbewerb herrscht nicht nur um den niedrigsten Preis, sondern auch um die beste Methode der Preisdifferenzierung. Wenn es klappt, bekommt man einen zufriedenen Kunden und maximiert gleichzeitig seinen Gewinn. Wer in der Disziplin „Preisdifferenzierung“ gut ist, entzieht sich dem brutalen Wettbewerb um den kleinsten Preis Insbesondere kleine Händler können den heutigen brutalen Preiswettbewerb meistens gar nicht mehr gewinnen, da sich z.B. die Kosten für die Frequenz nicht refinanzieren lassen oder weil die ganz Großen wie Amazon über Services wie Prime nicht kopierbare Vorteile, nicht nur bei den Versandkosten, ausspielen. Ansatzpunkte für die erfolgreiche Preisdifferenzierung (Teil 1) „Lockvogelangebote“ mit Minimarge Der Kunde gelangt über das Lockvogelangebot in den Shop und wird dort selektiv „hochverkauft“, d.h. ihm wird ein höherpreisiges und vor allem margenträchtigeres Produkt schmackhaft gemacht. Wichtig ist jedoch, dass mit dem höheren Preis auch ein höherer Produktnutzen deutlich wird und der Kunde sich nicht betrogen fühlt. Die Minimarge auf dem Lockvogelprodukt wird mitgenommen, wenn der Kunde nicht hochberaten werden kann bzw. will. Beide Produkte bringen den notwendigen Deckungsbeitrag u.a. für die Marketing-Kosten, die die Site-Visits/Shop-Besuche produzieren. Das geht auch beim Wasser: günstiges No Name, teures San Pellegrino mit mehr Marge. Preis-Differenzierung mit Neben- oder Folgeleistungen Bei austauschbaren Hauptprodukten kann die Marge schon „weg-konkurriert“ sein, sodass nur eine Minimarge bleibt. Mit Zusatz- bzw. Ergänzungsprodukten wie z.B. Express-Versand, Geschenkverpackung u.ä. kann man jedoch noch eine satte Marge verdienen. Bei diesen „Nebensächlichkeit“ ist die Zahlungsbereitschaft nicht so rational fixiert wie beim Hauptprodukt, auf das man schon mehrere Stunden Internetrecherche verwendet hat. Klassische Beispiele dafür sind günstige Kameras mit teuren Filmen oder Schnäppchenraten für Hotelzimmer kombiniert mit hohen Parkgebühren. Zeitliche Preisdifferenzierung Diese Art der Preisdifferenzierung ist immer dann sinnvoll, wenn es zeitliche Veränderungen in der Zahlungsbereitschaft der Kunden gibt. Klassische Beispiele sind hier die Tourismusindustrie (Fluggesellschaften oder Hotels), die Gastronomie oder Tankstellen. So ist in vielen Restaurants der Mittagstisch wesentlich günstiger als die praktisch gleichen Gerichte am Abend und Frühbucher zahlen für ihren Urlaub deutlich weniger als später Buchende. Der Sommerschlussverkauf gehört auch in diese Kategorie. Rabatte/Zugabe Rabatte oder Zusatzartikel können dazu dienen, zögernde Kunden vom Kauf zu überzeugen. Gut geschulte Verkäufer erkennen sofort, wenn der Kunde gehen möchte und bringen ihn mit einem Rabatt oder einem Zusatzartikel dazu, den Kauf doch noch zu tätigen. Ein weiterer Anwendungsfall von Rabatten sind große Absatzmengen pro Kunde. Um zu vermeiden, dass „große Kunden“ zur Konkurrenz abwandern, werden lieber geringere Margen akzeptiert. Der Zeitpunkt für einen Rabatt bei Onlinekäufen ist z.B. dann gekommen, wenn der Kunde lange auf der Seite verweilt, wenn er zwischen Produkten hin- und herspringt, wenn er ein paarmal zurückkommt oder wenn er schon den dritten Rückgewinnungsversuch ignoriert hat. Um zu vermeiden, dass zu viele Rabatte oder Zugaben gewährt werden, muss Transparenz über individuelle Rabatte so gut wie möglich vermieden werden. Weitere Ansätze zur Preisdifferenzierung im nächsten Blogbeitrag! Wie man sieht ist Preisdifferenzierung ein spannendes Thema und bietet viele Möglichkeiten, sich im Wettbewerb zu behaupten. Im nächsten Beitrag dieser Blogreihe zeigen wir Ihnen weitere Ansatzpunkte für die erfolgreiche Preisdifferenzierung! Damit Sie den nächsten Beitrag nicht verpassen, melden Sie sich hier für unseren Newsletter an: Treffen Sie Dr. Peter Walz am 29.09.2018 auf der ECOMMERCE LIVE in Düsseldorf! Auf der ECOMMERCE LIVE können Sie Dr. Peter Walz in seinem Vortrag live erleben und anschließend in lockerer Atmosphäre Fragen zu Ihrem Business stellen und viele Tipps zur Optimierung Ihres Handels mitnehmen. Noch kein Ticket? Dann schnell! Die All-Inclusive-Tickets gibt es bereits ab 69€! Alle Infos zur ECOMMERCE LIVE finden Sie auf der Webseite oder in unserem Blogbeitrag!

Gastbeitrag: Das BuyBox-Prinzip und die Relevanz für Kunden und Händler

Sybille Schäftner, Redakteurin der Online-Redaktion von real.de stellt im Gastbeitrag das Prinzip der BuyBox vor und erklärt, wie Händler bei real.de in diese kommen können. Um als Händler auf Marktplätzen möglichst viel Umsatz zu erzielen, ist die prominente Platzierung des eigenen Angebots besonders wichtig. Aus diesem Grund sollte jeder Anbieter darum bemüht sein, auf der jeweiligen Verkaufsplattform in der „BuyBox“ gelistet zu werden. Unter der BuyBox versteht man das Einkaufswagen-Feld, das sich auf einer Produktdetailseite befindet. Neben dem Button, der es Kunden ermöglicht, den entsprechenden Artikel in den Warenkorb zu legen, werden dort weitere Informationen angezeigt. Die BuyBox kann dabei unterschiedlich ausgestaltet sein: Während auf manchen Plattformen lediglich der Händler mit den besten Konditionen aufgeführt wird, haben Seitenbesucher anderer Webseiten Auswahlmöglichkeiten: Sie erhalten eine übersichtliche Darstellung ausgewählter Angebote unterschiedlicher Händler zu einem Produkt. Mehrere Verkäufer können dementsprechend dieselbe Produktseite nutzen, um ihre Angebote zu präsentieren. Die Platzierung eines Händler-Angebots in der BuyBox ist in der Regel an mehrere Faktoren geknüpft: Um möglichst weit oben positioniert zu werden, sollten Verkäufer auf gepflegte Bestandsdaten, eine günstige Preisgestaltung, gute Lieferbedingungen und hohe Kundenzufriedenheit Wert legen. Weitere Infos zur BuyBox liefert die folgende Übersicht: Der Überblick der Angebote in dem Einkaufswagen-Feld ermöglicht es Händlern, miteinander zu konkurrieren. Kundenseitig kann sich dies positiv auf die Preisgestaltung und das Eingehen auf Kundenwünsche auswirken. Aufgrund des steigenden Onlineshoppings über Mobilgeräte befinden sich Angebote anderer Verkäufer oftmals nicht im unmittelbaren Sichtfeld des potentiellen Käufers (insbesondere bei der Nutzung von Apps). Dementsprechend wird die Platzierung in der BuyBox für Händler auch künftig ein zentrales Anliegen sein. Die Grundlagen des BuyBox Algorithmus bei real.de Neben Amazon arbeitet auch der Online-Marktplatz real mit dem BuyBox-Prinzip. Die Artikelplatzierung kann als positives Qualitätsurteil über die Gesamtleistung des anbietenden Händlers durch real verstanden werden, das unter anderem die folgenden Aspekte berücksichtigt: Der Anbieter zeichnet sich durch kurze Lieferzeiten aus. Artikel werden vom Händler zu verhältnismäßig günstigen Preisen angeboten. Der Händler zeichnet sich durch ein gutes Kundenfeedback aus. Zusammenfassend betrachtet ist die BuyBox sowohl für Händler als auch Kunden von großem Nutzen: Während Verkäufer durch die Platzierung ihre Conversion steigern können, profitieren Käufer von einem positiven, reibungslosen Einkaufserlebnis. Über real.de real.de ist der Top-Marktplatz mit rund 19 Mio. Besuchern monatlich. Eine hohe Markenbekanntheit, gepaart mit gezieltem Multichannel-Marketing in über 10 Kanälen, bietet den Marktplatzpartnern eine optimale Reichweitenstärke. Händler profitieren von 10 inbegriffenen Bezahlmethoden, PAYBACK Punkten auch für Marktplatz Angebote und fairen Konditionen. Treffen Sie das Team von real.de auf der ECOMMERCE LIVE am 29.09.2018 in Düsseldorf Auf der ECOMMERCE LIVE können Sie das Team von real.de persönlich kennenlernen, sich in lockerer Atmosphäre über Ihr Business austauschen und viele Tipps zur Optimierung Ihres Handels mitnehmen. Noch kein Ticket für die ECOMMERCE LIVE? Dann schnell, die All-Inclusive-Tickets gibt es bereits ab 69€! Alle Infos zur ECOMMERCE LIVE finden Sie auf der Webseite oder in unserem Blogbeitrag!

Erinnerung: Erhöhung der Gebühren für Online-Händler bei DHL und Hermes ab März 2018

Die Logistiker Hermes und DHL bescheren Händlern ab 1. März 2018 zusätzliche Kosten. Während DHL seine Gebühren für Nachnahmesendungen umstrukturiert, werden bei Hermes die Preise generell erhöht, um Paketmengen zu steuern. Außerdem wird über Weihnachtsaufschläge gesprochen. Alle wichtigen Infos für Online-Händler hier im Überblick! DHL-Nachnahmegebühr wird, zusätzlich zum Paketpreis, vollständig vom Händler getragen Nachnahme ist eine von Verbrauchern gern verwendete Zahlungsart im Online-Handel und bietet Händlern ein geringes Risiko des Zahlungsausfalls, da die Warenübergabe erst nach der Bezahlung erfolgt. Dafür verlangt DHL eine Gebühr in Höhe von 3,60 Euro vom Händler. Des Weiteren zahlt der Kunde ein Übermittlungsentgelt von 2,00 Euro direkt an den Zusteller. Diese Aufsplittung der Gebühren ist nun abgeschafft, sodass die Gebühren für die Nachnahmezahlung gänzlich vom Händler getragen werden. Die Gesamtsumme von 5,60 Euro (zzgl. MwSt.) wird zum ursprünglichen Paketpreis dazugerechnet. Sie ist im Voraus zu begleichen, unabhängig davon, ob der Verbraucher die Ware auch annimmt. Der Kunde bezahlt bei Sendungsübergabe folglich nur noch den Kaufpreis und eventuelle Frachtkosten. Damit steigt die Kostenbelastung für einige Händler, was in der Kalkulation zu beachten ist. Händler mit großen Anteilen nicht angenommener Sendungen sollten sich außerdem überlegen, die Zusatzleistung eventuell ganz aus ihrem Angebot zu streichen. Grund für die Zusammenfassung der Entgelte sind die Handhabbarkeit und Erleichterung der Abrechnungsprozesse, welche durch eine neue Steuerregelung erforderlich geworden sind. Denn fortan werden Geldübermittlungen (d.h. 2,00 Euro Übermittlungsentgelt, das bislang vom Kunden getragen wurden) und das Nachnahmeentgelt steuerlich einheitlich behandelt. Während auf letzteres bereits in der Vergangenheit Umsatzsteuer erhoben wurde, war die Übermittlung von Geld bislang umsatzsteuerbefreit. Dies ändert sich zukünftig. Entgeltzusammenfassung erfordert Änderungen der Zahlungs- und Versandbedingungen für Online-Händler Händler müssen die Hinweise über Nachnahme- und Übermittlungsentgelt in ihrem Shop ändern. Der viel verwendete Hinweis „Nachnahmegebühr 3,60 Euro, weiter fallen 2,00 Euro Zustellgebühren an, die Sie jedoch nicht an uns, sondern an den Zusteller direkt zahlen müssen“ ist mit der Änderung der Kostenstruktur nicht mehr richtig. Sollte sich der Händler entscheiden, die zusätzlichen Kosten komplett an den Kunden zu übergeben, muss er diesen entsprechend darauf hinweisen. Im Januar 2018 ist jedoch die Umsetzung der Zahlungsdienstleisterrichtlinie (PSD2) in Deutschland in Kraft getreten. Diese verbietet insbesondere bei bargeldlosen Zahlungen die Erhebung von Entgelten für Zahlungsmittel oder Zahlungsweisen. Inwieweit Nachnahmegebühren von diesem Verbot betroffen sind, ist derzeit rechtlich noch ungeklärt, weshalb ihre Erhebung gegenüber dem Kunden derzeit mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Hermes: Gebührenerhöhung um durchschnittlich 4,5% und Weihnachtsaufschlag Während sich für Privatkunden nichts ändert, zahlen Online-Händler, die ihre Pakete mit Hermes versenden, ab Donnerstag, 1. März 2018 mehr für ihre Pakete. Da die Preise jedoch individuell ausgehandelt werden, kann keine allgemeine Aussage zu der Erhöhung der Versandgebühren getroffen werden. Wichtig ist aber, dass Händler nicht vergessen, diesen Preisanstieg in die Versandkosten einzukalkulieren, da sie sonst auf der Kostenerhöhung sitzenbleiben. Des Weiteren ist zu beachten, dass die Änderung ab 1. März 2018 gültig ist und Bestellungen, welche in der Vergangenheit eingegangen sind und erst jetzt verschickt werden, ebenfalls zu den neuen, erhöhten, Konditionen versendet werden.

Große Zahlungsumstellung bei eBay / PayPal mit Adyen in Planung – alle Fakten zur Umstellung bis 2020

eBay plant mittelfristig eine weitreichende Zahlungsumstellung. Der Online-Marktplatz zieht in Erwägung alle Zahlungen auf der Plattform inhouse abzuwickeln. Dieser Artikel fasst wichtige Hintergründe und Informationen zusammen. Gerüchte über Zahlungsumstellung schon lange vorhanden Im Jahr 2013 wurde das Projekt „Zahlungsumstellung“ schon einmal gestartet, dann jedoch gestoppt. Nun aber werden die Pläne konkreter. Einem unternehmenseigenen Bericht von eBay zufolge sind die Umstrukturierungspläne zum Thema Zahlungsabwicklung wieder aktuell. Durch die Umstellung der gesamten Zahlungsabwicklung über eBay, sollen sowohl Seller als auch Kunden profitieren. Eine Erweiterung der Zahlungs- und Auszahlungsoptionen wird angestrebt. So sollen Seller mehr Kunden erreichen, da sie fortan geographisch noch besser auf deren bevorzugte Zahlungsoptionen eingehen können. Ein zentraler Abwicklungsort im Seller-Account soll dabei alle notwendigen Zahlungsinformationen übersichtlich darstellen. Den Kunden bieten sich mehr Zahlungsoptionen und ein im System integrierter Checkout. eBay geht Partnerschaft mit Adyen ein Der Marktplatz erhofft sich, durch die eigene Verwaltung des Zahlungsflusses die Verkaufs- bzw. Kauferlebnisse von Seller und Käufern zu verbessern. Ebenso soll die Steuerung durch eBay die End-to-End-Erfahrungen der beiden Parteien miteinander vereinfachen. Als einer der weltweit führenden Zahlungsdienstleister soll das niederländische Unternehmen Adyen ab Mitte 2020 als strategischer Projektpartner für die Zahlungsabwicklung von eBay fungieren. Es wird vermutet, dass eBay die Partnerschaft zur neuen Zahlungsabwicklung frei ausgeschrieben hat. Dabei war das Gross Merchandise Volume (GMV) von eBay, das im vierten Quartal 2017 24,43 Milliarden $ betrug, ein entscheidender Werttreiber, den sich Adyen durch sehr günstige Konditionen erkauft haben dürfte. eBay erwartet mit der Umstellung ein zusätzliches Umsatzpotenzial von 2 Milliarden $ und 500 Millionen $ Betriebsergebnis, wie eBay-CEO Devin Wenig kürzlich mitteilte. PayPal ersetzen wird Adyen in dieser Funktion nicht, anders als teilweise in verschiedenen Stellungnahmen behauptet. PayPal wird als Zahlungsmöglichkeit weiterhin bestehen bleiben, jedoch dann mit direkter Zahlung an eBay-/-Adyen. Diese schütten dann an die Händler aus. Durch die Partnerschaft mit eBay expandieren die Niederländer weiter und bauen ihre globale Präsenz weiter aus. Aktuell betreut Adyen bereits mehr als 200 verschiedene Zahlungsmethoden in über 150 Währungen, jedoch wird der eBay-Deal als ein zentraler Treiber für den Unternehmenswert von Adyen gesehen. Kaufprozess komplett auf eBay Als globales Handelsunternehmen sieht eBay strategische Bedeutung in der Zahlungsvermittlung. Die Käufer- und Verkäufererfahrung auf der Plattform sollen verbessert werden, damit sich eBay im Interesse der Kunden weiter entwickeln kann. In einer sich schnell verändernden E-Commerce-Landschaft erwarten Käufer einen Kauf inklusive Checkout auf der gleichen Website. Mit der Zahlungsabwicklung durch eBay können Käufer ihre Einkäufe innerhalb dieser Plattform abschließen. Dennoch muss eBay als globaler Marktplatz auch weiterhin lokale und individuell auf die Bedürfnisse zugeschnittene Zahlungsoptionen für Käufer und Verkäufer bereitstellen. Durch eine zentrale Koordination und Verwaltung aller Zahlungen kann man sich hier optimal auf die Bedürfnisse einzelner Kunden und Länder einstellen. Es wäre beispielsweise denkbar, bestimmten Kunden Rechnungskauf oder die Zahlung auf Rechnung anzubieten, anderen z.B. nur Vorkasse. Umstellung bereits ab diesem Jahr Die Integration der neuen Zahlungsabwicklung soll im zweiten Halbjahr 2018 in Teilen Nordamerikas beginnen. Im Folgejahr soll die Expansion in Vereinbarung mit PayPal fortgeführt werden. Im Jahr 2021 soll der Großteil der Marketplace-Kunden eBays dann bereits auf die neue Abwicklung umgestiegen sein. Innerhalb eBays sollen optimierte Dashboard-Darstellungen und Berichte inklusive Zahlungen für die Seller bereitstehen. Für bestmögliche Ergebnisse wird eBay eng mit seinen Sellern deren Bedürfnisse verfolgen und ihnen Mehrwerte bieten. Seller werden wechseln müssen Auf der Goldman Sachs Technology and Internet Conference 2018 teilte eBay-CEO Devin Wenig mit, dass Seller an der Umstellung nicht vorbeikommen werden. Es werde neue AGB geben, die von Sellern akzeptiert werden müssen, damit diese weiterhin als Seller bei eBay aktiv sein zu können. Einen „Homerun“ sieht Wenig in der Verknüpfung der Zahlung mit ihrer Transaktionsgeschichte bei gleichzeitiger Senkung der Seller-Kosten. Seller, die in der Zwischenzeit Fragen und Anmerkungen zu dem Thema haben, können sich unter der E-Mail-Adresse paymentsinfo@ebay.com direkt an den Marktplatz wenden. Natürlich wird Afterbuy als zentrale Verkäuferlösung in den Umstellungsprozess eingebunden und stellt seinen Kunden die notwendigen technischen Grundlagen und Funktionen zur Verfügung. Fazit: Afterbuy-Kunden sind perfekt vorbereitet Bereits seit der ersten Projektphase im Jahr 2013 war Afterbuy – als damaliges eBay-Unternehmen – tief in das Projekt eingebunden. Die Erfahrung des Unternehmens Afterbuy aus der Kauf- und Zahlungsabwicklung wurde von eBay in die Spezifikationen integriert. Parallel arbeitet Afterbuy bereits an der Umsetzung im System. Hierbei werden auch Features, wie das gemeinsam mit PayPal entwickelte und exklusiv Afterbuy-Kunden zur Verfügung stehende PayPal-Widget für die neue Zahlungsweise bereitgestellt. So sind Afterbuy-Kunden für die Zukunft perfekt vorbereitet.  

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