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und die E-Commerce-Szene

Auf Amazon international verkaufen – jetzt wirklich einfacher

Amazon Marketplace ist riesig, international und längst Standard im E‑Commerce. Rund 60 Prozent des Warenwerts kommen inzwischen von unabhängigen Verkäufern. Wenn du wachsen willst, führt an Amazon kaum ein Weg vorbei. Wichtig: Alte Begriffe wie „z‑Shops“ sind Geschichte, Marketplace ist die Plattform von heute. z‑Shops starteten 1999 und wurden später eingestellt. Punkt. [1][2][3] Gute Nachricht: International verkaufen ist heute deutlich einfacher als früher. Amazon führt dich mit regionalen „Unified Accounts“ durch Europa, Nordamerika und weitere Märkte. Du steuerst vieles zentral und skalierst schnell, wenn du deine Hausaufgaben bei Compliance, Versand, Kundenservice und Listings machst. [4] Wie kann ich auf Amazon international verkaufen? Konto und MärkteStarte mit einem Europa‑Account für EU‑Stores oder mit dem Nordamerika‑ und Brasilien‑Account für USA, Kanada, Mexiko und Brasilien. Das senkt Hürden, weil du Regionen gebündelt aufschaltest statt zig Einzelkonten separat zu pflegen. [4] Steuern, Recht, EPRRegistriere die nötigen USt‑Nummern und beachte OSS/IOSS sowie landesspezifische Produkt‑ und EPR‑Pflichten. Amazons früheres „VAT Services on Amazon“ endete am 31. Oktober 2024, daher arbeitest du heute mit externen Anbietern oder deiner Kanzlei weiter. Amazon hat ein Nachfolgeprogramm angekündigt, Details liegen bei deinem Steuerdienstleister. [5] Versand und KundenserviceDu hast die Wahl: selbst versenden oder FBA. Für EU‑Händler sind EFN und Pan‑EU FBA die typischen Hebel. EFN ist als Cross‑Border‑Option zwischen UK und EU wieder aktiv. Pan‑EU lagert über mehrere Länder, senkt Lieferzeiten, erzeugt aber zusätzliche Steuer‑ und EPR‑Pflichten. [6][7] Amerikas ohne ZweitlagerFür USA‑Seller gibt es „Remote Fulfillment with FBA“: Du nutzt US‑Bestände und lieferst an Kanada/Mexiko (und je nach Welle auch Brasilien). Ein Klick spart dir neue Inbounds, aber prüfe Gebühren, Retouren und Eligibility. [8] Listings und LokalisierungDu kannst mit „Build International Listings“ Preise und Angebote von einem Quell‑Store in Ziel‑Stores spiegeln. Gut zum Start, aber erwarte keine Wunder: BIL erstellt keine neuen Detailseiten, Übersetzungen haken teils, und Preise müssen je Land nachgezogen werden. [9][10] Mit Afterbuy bequem und einfach international handeln Afterbuy bindet Amazon nahtlos an. Du legst in den Einstellungen den Amazon Datenzugriff an, definierst Region und Marktplätze, und hinterlegst bei Bedarf Subaccounts (z. B. für DE, FR, IT, ES, NL, PL, SE, UK, US, CA, MX). Danach laufen Verkaufsexporte und Bestands‑/Preisabgleiche automatisiert. [11][12] Fürs Listen nutzt du den Amazon Lister 2.0. Damit baust du marktplatzspezifische Vorlagen, validierst Felder gegen Amazons Produkttyp‑Regeln und spielst Änderungen sauber aus. [13] Preise und WährungenAfterbuy gleicht Wechselkurse laut Anbieter täglich mit der Europäischen Zentralbank ab. So fließen FX‑Bewegungen in deine Preislogik ein und Verkäufe laufen intern wieder in Euro zusammen. Hinweis: Diese Angabe stammt direkt von Afterbuy. Prüfe sie für dein Setup. [14] Multi‑Shop, zentral verwaltetWenn du parallel Shops betreibst: Afterbuy unterstützt eine Multi‑Shop‑Strategie mit bis zu 25 Onlineshops pro Account, Verwaltung inklusive Artikelpflege und Abwicklung zentral an einer Stelle. [15] Jetzt wichtig: Was bei Amazon‑Account‑Übernahmen wirklich gilt Die frühere Aussage „Account‑Wechsel per ein paar Klicks, jetzt auch in Europa“ ist missverständlich. Amazons Business Solutions Agreement untersagt die Abtretung ohne vorherige schriftliche Zustimmung. In der Praxis bedeutet das: Ein einfacher, selbstbedienbarer Eigentümerwechsel des Seller‑Accounts ist nicht vorgesehen. Erlaubt sind nur sauber dokumentierte Sonderfälle, etwa im Zuge einer Firmenübernahme und mit Amazons Einverständnis. Wer dir „einfach übertragen“ verspricht, verkauft dir Risiko. [16][17][18][19] Wenn du ein Amazon‑basiertes Geschäft kaufst, läuft es korrekt so: Du übernimmst die Rechtseinheit (Share‑Deal), dokumentierst den Übergang, aktualisierst die Unternehmensdaten in Seller Central und stimmst das mit Amazon ab. Bei Asset‑Deals ohne Rechtseinheitswechsel musst du i. d. R. ein neues Seller‑Konto aufbauen und Markenrechte, Katalog, FBA‑Bestände und Tools sauber migrieren. Plane dafür Zeit und Budget ein. [17][18] Praxis‑Tipps für deinen internationalen Start Konto sauber aufsetzen: Nutze den passenden Unified‑Account und kläre Ident‑ und Bank‑Verifizierung frühzeitig. [4] FBA richtig wählen: EFN für schlanken Start, Pan‑EU für Tempo. In den Amerikas kann Remote Fulfillment ohne Zweit‑Inbounds helfen. [6][8] Listings lokalisieren: BIL kann spiegeln, ersetzt aber keine saubere Lokalisierung und Keyword‑Recherche. [9][10] Afterbuy smart nutzen: Amazon Datenzugriff einrichten, Subaccounts für Länder anlegen, Lister 2.0 für saubere Produktdatensätze verwenden, automatischen Verkaufsimport aktivieren. [11][12][13] FazitInternational auf Amazon verkaufen ist heute machbar, wenn du Prozesse und Pflichten ernst nimmst. Vergiss Mythen über „Account‑Übergaben per Klick“. Bau dein Setup stabil auf, dann skaliert es. Wenn du Afterbuy nutzt, sparst du dabei viel Handarbeit. Mehr über Afterbuy erfahren Quellen [1] About Amazon: Anteil unabhängiger Verkäufer und Historie 1999 Homepage mit z‑Shops Link [2] Amazon Presse 2001: z‑Shops erwähnt, Marketplace Wachstum Link [3] Harvard Case PDF: z‑Shops als „abandoned“ gelistet (2007) Link [4] Amazon Global Selling: Unified‑Accounts und Regionenübersicht Link [5] Seller Forums: Ende „VAT Services on Amazon“ zum 31.10.2024 Link [6] Seller Forums: EFN zwischen UK und EU wieder aktiv Link [7] Seller Forums: EFN Erklärung und Gebührenhinweis Link [8] Seller Forums: Remote Fulfillment mit FBA, Opt‑out/Opt‑in Diskussion Link [9] Seller Forums: BIL schafft keine neuen Detailseiten, Praxisfeedback Link [10] Seller Forums: BIL Preissync und Währungsanpassungen Link [11] Afterbuy Wiki: Amazon Datenzugriff, Regionen, Subaccounts, SP‑API Link [12] Afterbuy Wiki: Amazon Verkaufsimport inkl. Automatik Link [13] Afterbuy Wiki: Amazon Lister 2.0 Link [14] Afterbuy Blog: EZB‑Wechselkurse in Afterbuy (Herstellerangabe) Link [15] Afterbuy Produktseite: Multi‑Shop bis zu 25 Shops pro Account Link [16] Seller Forums: Verweis auf BSA‑Hilfe (Übertragung/Deaktivierung), offizieller Moderatoren‑Post Link [17] Flippa Help: Leitfaden zur Übertragung von Amazon‑FBA‑Businesses, Hinweis auf fehlende Konto‑Übertragbarkeit Link [18] SellerApp: Überblick zu Account‑Transfers, nur in Ausnahmefällen und nicht „casual“ Link [19] Amazon Business Accounts T&C (Beispiel für Abtretung nur mit Zustimmung) Link

Gastbeitrag: Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft (Teil 3)

Gastbeitrag: Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft (Teil 3) Preisdifferenzierung: Du sollst nie etwas verschenken, das du auch verkaufen kannst Ein Preis für alle klingt fair, ist aber selten smart. Ein Teil deiner Kunden hätte mehr bezahlt, andere springen dir bei zu hohen Preisen ab. Der Hebel heißt Preisdifferenzierung. Richtig umgesetzt holst du mehr Marge aus derselben Nachfrage und verlierst trotzdem keine Käufer. Warum das Thema so wichtig ist: Produktdifferenzierung wird oft überschätzt. Selbst große Marken sind am Ende vergleichbar. Erinnerst du dich, als Edeka dutzende Nestlé-Artikel aus den Regalen genommen hat und beide Seiten am Ende wieder zusammenfanden[1][2][3][4][5]? Austauschbarkeit gibt es also. Umso wichtiger ist es, Zahlungsbereitschaften sauber abzuschöpfen. Kundeninformationen Idealzustand: Jeder Kunde bekommt ein Angebot, das zu seiner Zahlungsbereitschaft passt. Dafür brauchst du Signale. Die hast du oft schon: Warenkörbe, wiederkehrende Besuche, Verweildauer pro Produktseite, Rabattreaktionen. Wenn du keine Historie hast, arbeite mit Segmenten wie Student, Familie, Bestandskunde mit hoher Retoure, besonders treue Abo-Käufer. Auch einfache Einstiege wie kurze Onsite-Fragebögen funktionieren, solange du das sauber und transparent spielst. Technisch muss Pricing ins Rückgrat. In Afterbuy findest du Features wie dynamische Preise und Marktplatz-Lister für eBay, Amazon, Kaufland, OTTO und Hood. Damit setzt du Preis- und Angebotslogik skalierbar auf mehreren Kanälen um[16][17][18]. Hinweis zur Marktlage: Hood.de wurde von The Platform Group übernommen. Konditionen und Prozesse können sich ändern. Prüfe das vor dem Onboarding[19][20][21]. Cross-Selling und Bundling Die beste Marge liegt oft nicht im Erstprodukt, sondern im Beipack. Kino verdient an Popcorn, nicht am Ticket. Reiseanbieter an Versicherungen, nicht am Flug. Online kopierst du das über Bundles, Zubehör, Services und clevere Timings entlang der Journey. Live- und Kurzvideo-Commerce machen das noch direkter. TikTok Shop ist seit dem 31.03.2025 in Deutschland live. Marken wie About You sind zum Start mit Liveshows reingegangen[10][11][12][13]. In Afterbuy findest du dafür Vorlagen, Cross‑Selling‑Galerien im eBay‑Lister und Exportoptionen für deine Feeds, um passende Anzeigen oder Onsite‑Empfehlungen zu spielen[17][16]. Bundle smart. Ergänzungsprodukte mit hoher Marge, nicht nur Füllware. Trigger entlang der Journey. Erst im Warenkorb, dann Post‑Purchase, dann E‑Mail. Testen, nicht raten. A/B auf Preisstufen, Bundle‑Inhalte, Incentives. Unvergleichbarkeit Der Königsweg ist das schwer vergleichbare Angebot. Starke Marken und limitierte Produkte entziehen sich teilweise dem Preiskampf. Für die meisten Händler heißt das aber eher: klare Nische, saubere USP, hohe Servicequalität, exzellente Inhalte. Auch dort lohnt Preisdifferenzierung, nur auf anderem Niveau, etwa über Services, Lieferoptionen, Garantien oder Content‑Mehrwert. Praxisanker Marktplatz Marktplätze bleiben Wachstumstreiber. Kaufland Global Marketplace expandiert international, die Plattform spricht von über 13.000 angebundenen Händlern und rollt weitere Länder aus. Für dich heißt das Reichweite plus. Prüfe Gebühren, Servicelevel und Sortimentsfit pro Land vor dem Skalieren[14][15]. Fazit Preisdifferenzierung ist ein Arbeitstier, kein Feuerwerk. Einheitspreise werden in wettbewerbsintensiven Kategorien schnell wegoptimiert. Preis einfach hochdrehen senkt nur den Absatz. Die bessere Antwort: Zahlungsbereitschaften erkennen und systematisch abschöpfen. Entscheidend sind deine Prozesse. Wenn der Kunde zurückkommt, tauscht oder reklamiert, musst du wissen, welchen Preis er gesehen und bezahlt hat. Binde IT, Support, Buchhaltung und deine Marktplatz‑Stacks in die Preisstrategie ein. In Tools wie Afterbuy liegen die Bausteine für dynamische Preise, Lister und Cross‑Selling schon bereit[16][18]. Ausblick und Hinweis zur Aktualität In den nächsten Wochen gehen wir andere Hebel an, mit frischen Praxistipps von Dr. Peter Walz. Er war bis zum 31.03.2018 Geschäftsführer Privatkundenvertrieb und Partnerunternehmen bei Vodafone Deutschland[6][7] und ist heute als geschäftsführender Gesellschafter mit FL&W im Markt aktiv[8][9]. Newsletter Damit du den nächsten Beitrag nicht verpasst, melde dich für unseren Newsletter an: Quellen 1. Handelsblatt: Boykott beendet, Edeka einigt sich mit Nestlé 2. FAZ: Streit um Konditionen, Einigung Edeka und Nestlé 3. Welt: Edeka wirft weitere Nestlé‑Produkte aus dem Regal 4. Business Insider: Streit eskaliert, Edeka streicht weitere Produkte 5. Süddeutsche Zeitung: Edeka legt sich mit Nestlé an 6. Vodafone Newsroom: Dr. Peter Walz verlässt Vodafone zum 31.03.2018 7. Telecom‑Handel: Peter Walz verlässt Vodafone 8. FL&W: Über uns 9. peterwalz.com 10. OMR: TikTok Shop startet in Deutschland 11. FAZ: Der TikTok‑Shop geht an den Start 12. Yahoo: TikTok Shop öffnet in Deutschland 13. GIGA: TikTok Shop in Deutschland 14. Kaufland Presse: Expansion und Marktplatz‑Wachstum 15. Kaufland.de: Angaben zu Händlern und Sortiment 16. Afterbuy‑Wiki Hauptseite: Funktionen, Marktplätze, Dynamische Preise 17. Afterbuy‑Wiki: eBay‑Lister inkl. Cross‑Selling‑Galerie 18. Afterbuy: Produktseite und Leistungsübersicht 19. The Platform Group: Pressemitteilung Übernahme Hood.de 20. FashionUnited: Übernahme Hood.de 21. neuhandeln.de: Neuer Hood.de‑Geschäftsführer und Integration in TPG

So geht es: Backlinks aufbauen und Google Ranking verbessern

So geht es 2026: Backlinks aufbauen und Google Ranking verbessern Backlinks wirken. Aber nicht mehr als Turbo für jeden Mist, sondern als Qualitätssignal im Gesamtpaket. Google hat Links in den letzten Jahren abgewertet, ganz raus sind sie nicht. Fokus liegt heute stärker auf hilfreichen Inhalten, sauberer Technik und klaren Qualitätsregeln. Das March‑2024‑Update hat das noch mal unterstrichen, inklusive härterer Spam‑Policies gegen skalierte Masseninhalte, abgelaufene Domains und „Parasite SEO“. [1][2] Gleichzeitig sagt Google selbst: Fürs Ranking braucht es deutlich weniger Links als früher. [3] Hausaufgabe vorab: OnPage Überprüfung Bevor du Links jagst, mach deine Seiten fit. Schreibe „People‑first“-Content, zeige Erfahrung und Expertise, sorge für klare Struktur und ein sauberes technisches Fundament. Google nennt das E‑E‑A‑T und „helpful content“. [4][5] Core Web Vitals sind weiterhin ein Ranking‑Signal. Seit 12. März 2024 ersetzt INP den alten FID. Zielwerte: LCP ≤ 2,5 s, INP ≤ 200 ms, CLS ≤ 0,1 (jeweils 75. Perzentil). [6][7][8][9] Thin Content und Duplicate Content kurz klären Thin Content: Seiten ohne echten Mehrwert, zum Beispiel nackte Variantenseiten oder leere Suchergebnisse. Duplicate Content: identische Inhalte auf mehreren URLs, intern oder extern. Löse das mit konsistenter Informationsarchitektur, Canonicals, hreflang wo nötig und vor allem mit eigenständigen Texten. [10] Technische OnPage‑Basics Saubere Titles, Descriptions, Überschriften, Alt‑Texte, interne Verlinkung Schneller Server, komprimierte Assets, Bildgrößen im Griff, Caching Core Web Vitals im Monitoring behalten (Search Console, CrUX, RUM) [8][7][9] Entscheidend: Qualität der Backlinks Ein guter Link ist relevant, schwer zu bekommen, bleibt lange bestehen und bringt echte Besucher. Linkschemata, gekaufte Pakete, Fußleisten‑Spam und skaliertes Linkbuilding schießt du dir 2026 schneller ab als dir lieb ist. Lies die Spam‑Policies und arbeite dagegen an, nicht dagegen. [11][1] Nutz Metriken wie Domain Authority (Moz) oder Trust Flow/Citation Flow (Majestic) als Hilfsgrößen, nicht als Wahrheit. Google nutzt Domain Authority nicht. Punkt. [12][13][14] Zeichen für gute Backlinks Themenrelevante Links aus redaktionellen Inhalten mit Kontext Seiten mit nachweisbar guter Qualität und eigenem starken Linkprofil Platzierung im sichtbaren Content‑Bereich, nicht im Footer‑Friedhof Links, die geklickt werden und zu Interaktionen oder Verkäufen führen Natürlich gewachsenes Linkprofil mit variablen, beschreibenden Ankertexten Zeichen für schlechte Backlinks Unzusammenhängende Themen, offensichtliche Linklisten, PBN‑Muster Seiten mit schwachem oder toxischem Profil, Scraper, Doorways Unnatürliche, harte Money‑Anchors in Serie Seitenweite Footer‑ oder Sidebar‑Links ohne Bezug Alles, was unter Googles Link‑Spam oder Site‑Reputation‑Abuse fällt [11][1] Ein „unnatürlicher Anchortext“ Der Ankertext sind die verlinkten Wörter. Beispiel: Übersicht von Holzspielzeug nach Altersgruppen. Beschreibend, nicht überoptimiert. Variiere Anchors und Zielseiten. Google wertet Links und deren Kontext, aber straft Muster. [11] Qualitativ minderwertige Links Selbst gesetzte Links in Blogkommentaren, Artikelverzeichnissen oder Foren sind in Ordnung, wenn sie dem Gespräch dienen. Für SEO‑Wirkung taugen sie kaum und sollten als UGC/Nofollow markiert sein. [15][16] Unnatürliches Linkwachstum Alte Domain, jahrelang kaum verlinkt, dann plötzlich 500 neue Links in zwei Wochen aus dubiosen Quellen? Das riecht. Bau Links stetig auf, nicht stoßweise. [11] Konkrete Tipps für deine Backlink‑Strategie Wettbewerbs‑AnalyseSchau dir die Top‑Mitbewerber an: Welche Inhalte ziehen Links? Welche Formate funktionieren? Tools helfen beim Blick auf verweisende Domains. Nutze Metriken als Indikator, nicht als KPI. [14][13] Themenrelevante BacklinksBaue Inhalte mit eigener Erfahrung, Daten, Tests, Fotos, Videos. Pitch diese Inhalte gezielt an passende Magazine, Blogs, Verbände oder Bildungseinrichtungen. Das zahlt auf E‑E‑A‑T ein und wird verlinkt. [4][5] Verzeichniseinträge mit SinnBranchen‑ und Lokalverzeichnisse sind okay, wenn sie gepflegt, sichtbar und thematisch passend sind. Pflicht ist dein Google Business Profile als starker, kostenloser Citation‑Link. Verwalten direkt in Suche oder Maps. [17][18] Social Media sinnvoll nutzenErwarte kein „Linkjuice“ von Plattformen, die Links meist als nofollow/ugc ausspielen. Nutze sie für Reichweite, Erwähnungen und indirekte Links. Und ja: Es heißt inzwischen X, nicht Twitter. [16][19] Finger weg von toten Bookmark‑DienstenDelicious ist eingestellt, Mister Wong ist Geschichte, YiGG und StumbleUpon ebenfalls. Spar dir die Zeit. [20][21][22][23] Gastbeiträge mit MehrwertNur dort, wo du echten Nutzen bringst und wo die Zielgruppe sitzt. Kennzeichne bezahlte Beiträge sauber, „rel=sponsored“ ist Pflicht bei Gegenleistung. [16] YouTube & Co.Erkläre Produkte, vergleiche, teste, zeige Prozesse. Videos ranken, werden eingebettet und führen zu natürlichen Erwähnungen. Das ist oft der beste Weg zu organischen Links. Hilfreiche Software‑Tools zur Bewertung von Backlinks Majestic mit Trust Flow und Citation Flow, dazu thematischer Trust (Topical Trust Flow). Gut, um Strukturen und Themenrelevanz zu sehen. [14] Metriken wie Domain Authority sind nützlich zum Vergleichen, aber kein Google‑Signal. Nutze sie, um Chancen zu priorisieren, nicht um Erfolg zu messen. [13][12] Rechtliches und Richtlinien, die du einhalten musst Bezahlte Links kennzeichnen: rel=“sponsored“. User‑Generated‑Links kennzeichnen: rel=“ugc“. Nofollow ist weiterhin erlaubt und wird als Hint behandelt. [16] Spam‑Policies kennen und befolgen. Bei Verstößen drohen Entwertung oder manuelle Maßnahmen. [11] Google+ ist seit 2. April 2019 für Verbraucher abgeschaltet, verlass dich nicht auf alte Ratgeber mit G+‑„Backlinks“. [24] Fazit Backlinks funktionieren, wenn der Rest stimmt. Setz auf Inhalte mit echter Erfahrung, baue Autorität in deiner Nische auf, halte die Technik schnell und sauber, respektiere die Richtlinien. Arbeite lieber kontinuierlich an wenigen starken Verlinkungen als an vielen schwachen. Das zahlt heute am meisten aufs Ranking ein. [4][1] Referenzen [1] Google Search Central Blog: March 2024 Core Update & neue Spam‑Policies [2] Google Blog: Updates gegen Spam und Low‑Quality‑Ergebnisse [3] Search Engine Journal: „Google braucht sehr wenige Links“ [4] Google: Helpful, reliable, people‑first content [5] Google: E‑E‑A‑T Update der Quality Rater Guidelines [6] Google: INP ersetzt FID (Core Web Vitals) [7] web.dev: INP Schwellenwerte und Optimierung [8] web.dev: Largest Contentful Paint [9] web.dev: Cumulative Layout Shift [10] Google Search Essentials [11] Google: Spam‑Policies für die Websuche [12] Search Engine Land: Links sind kein Top‑3‑Rankingfaktor [13] Wikipedia: Domain Authority [14] Majestic: Trust Flow & Citation Flow [15] Google: User‑Generated‑Spam verhindern [16] Google: Outbound‑Links qualifizieren (nofollow, sponsored, ugc) [17] Google Business Profile [18] Wordtracker: GMB wird Google Business Profile [19] Wikipedia: Twitter unter Elon Musk (Rebrand zu X) [20] Wikipedia: Delicious (eingestellt) [21] Wikipedia: Mister Wong (eingestellt) [22] Wikipedia: YiGG (eingestellt) [23] Wikipedia: StumbleUpon (eingestellt) [24] Google Workspace Blog: Google+ Abschaltung am 2. April 2019

Gastbeitrag: Mehrwerte durch einen Webshop für B2B-Händler

Gastbeitrag: Mehrwerte durch einen Webshop für B2B-Händler Ob Maschinen, Ersatzteile, Werkzeug, Verbrauchs- oder Arbeitsmaterial: In Einkaufsabteilungen zählt Tempo. Viele wühlen noch in Papierkatalogen oder Excel-Listen. Dabei läuft die Beschaffung heute deutlich schneller über einen B2B-Webshop. Käufer erwarten das sogar: Der Mix aus persönlichem Kontakt, Remote-Termin und Self‑Service im Shop ist inzwischen Standard im B2B-Vertrieb, der digitale Anteil ist fest etabliert[3]. Der Markt wächst weiter: 2023 setzten Hersteller und Großhandel in Deutschland 476 Milliarden Euro über Shops und Marktplätze um, 2024 waren es rund 509 Milliarden Euro[1][2]. Ein Webshop spart viel Zeit beim Einkauf Ein Webshop ist 24/7 erreichbar und beantwortet die wichtigsten Fragen sofort: Preis, Verfügbarkeit, Lieferzeit. Wer abends oder am Wochenende bestellt, muss nicht bis Montag warten. Entscheidend ist die Suche. Fehlertoleranz, Autovervollständigung, Synonyme und saubere Filter bringen Käufer schnell zum passenden Produkt. Technisch lässt sich das mit modernen Such-Stacks (zum Beispiel Synonymlisten in Elasticsearch) sauber abbilden[10]. Der Bestellprozess wird komfortabel Komfort verkauft. Wiederbesteller wollen keine langen Wege, sondern Schnellbestellung per SKU, CSV-Upload oder Merkliste. Funktionen wie Quick Order und Requisition Lists senken Klicks und Fehlerquote, gerade bei großen Warenkörben[11][12]. Empfehlungslogik rund um Verbrauchsmaterial oder Zubehör nimmt dem Einkäufer Denkarbeit ab. Ergebnis: schnellere Orders, weniger Rückfragen, zufriedenere Kunden. Individuelles Sortiment und individuelle Preise – automatisch im Shop B2B heißt: Jeder Kunde sieht sein Sortiment zu seinen Konditionen. Das lässt sich mit freigegebenen Katalogen, Staffelpreisen und kundenspezifischen Preislisten sauber im Shop abbilden. Moderne Commerce‑Systeme bringen diese Logik out of the box mit, inklusive Priorisierung kundenspezifischer Preise gegenüber Standardpreisen[13]. Wer mit ERP‑Preislisten arbeitet, spiegelt Konditionen pro Kunde oder Kundengruppe systematisch in den Shop[14]. Stärke des B2B-Shops: Rechte- und Rollenmanagement In Unternehmen bestellen mehrere Personen – mit klaren Befugnissen. Ein guter B2B‑Shop spiegelt das: Rollen für Recherche ohne Preise, Einkäufer mit Bestellrecht, Genehmiger mit Limits, Accounting für Adressen und Belege. Solche Rechte- und Freigabeprozesse sind Standardfunktionen in etablierten B2B‑Plattformen[15][16]. Was heute zusätzlich zählt: E‑Procurement, E‑Rechnung und Anbindung Viele Großkunden wollen direkt aus ihrem Einkaufs­system (SAP, Ariba, Coupa) in Ihren Shop springen und den Warenkorb zurückspielen. Das läuft über OCI oder cXML‑Punchout. Planen Sie diese Schnittstellen frühzeitig ein, sonst bleiben große Accounts außen vor[8][9]. E‑Rechnung ist Pflicht: Seit 1. Januar 2025 gelten in Deutschland neue Regeln für B2B‑Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen. Es gibt Übergangsregelungen, aber Unternehmen müssen E‑Rechnungen empfangen und schrittweise auch versenden können. Prüfen Sie Ihre Prozesse und Systeme, sonst drohen Verzögerungen und Ärger[4]. Praxis: Lösungen wie Afterbuy unterstützen E‑Rechnungsformate wie XRechnung und ZUGFeRD, was die Umsetzung im Alltag vereinfacht[6]. Multichannel bleibt wichtig: Viele Händler koppeln Shop, Marktplätze und Warenwirtschaft. Afterbuy ist hier als Abwicklungs‑ und Integrationslösung im Einsatz und bietet u. a. Anbindungen an Amazon, eBay, Kaufland.de, Hood.de und OTTO Market sowie eine breite Partnerlandschaft. Afterbuy gehört zur ECOMMERCE ONE‑Gruppe[7][5]. Wichtig: Prüfen Sie den Status Ihrer Erweiterungen und Marktplatz‑Anbindungen regelmäßig. Module werden eingestellt oder Bedingungen ändern sich. Beispiel: Die Shopware 6 B2B‑Suite wird ab Version 6.8 nicht mehr unterstützt[17]. Beispiel Marktplatz: Hood.de wurde 2024 von The Platform Group übernommen – nach Übernahmen ändern sich oft APIs, Gebühren oder Prozesse[18]. 3 Tipps, wie Sie skeptische Kunden in Ihren Webshop locken Tipp 1 Vertrieb schulen und mit Live‑Demos arbeiten: Zeigen Sie Quick Order, kundenspezifische Preise und Genehmigungsregeln direkt am Kundenkonto. So wird der Mehrwert greifbar[11][13][16]. Tipp 2 Online‑Bestellungen belohnen: Bieten Sie klare Vorteile wie bessere Staffelpreise im Shop oder bevorzugte Lieferfenster. Das motiviert, dauerhaft digital zu bestellen[13]. Tipp 3 Machen Sie den Einstieg leicht: Ein Online‑Blätterkatalog mit Live‑Preisen und Verfügbarkeiten oder personalisierte Landingpages für Branchen schaffen Vertrautheit. Achten Sie auf starke Suche mit Autovervollständigung und Synonymen – das senkt Frust und beschleunigt den Kauf[10]. Fazit Ein B2B‑Webshop spart Zeit, reduziert Kosten und stärkt die Bindung – wenn Suche, Preise, Rollen und Integrationen sitzen. Wer E‑Procurement‑Standards und E‑Rechnungen sauber umsetzt, macht es Einkäufern maximal einfach und gewinnt den Wettbewerb um Geschwindigkeit und Bequemlichkeit[3][4][2]. Quellen [1] IFH KÖLN/ECC: B2B‑Internethandel 2023, Pressemitteilung vom 01.10.2024 [2] IFH KÖLN/ECC: B2B‑Marktmonitor 2025, Update 2024/2025 [3] McKinsey B2B Pulse 2024 [4] BMF: FAQ zur Einführung der obligatorischen E‑Rechnung (Stand 10/2025) [5] Afterbuy: Schnittstellen & Partner, Unternehmenshinweise (ECOMMERCE ONE) [6] Afterbuy: E‑Rechnung mit Afterbuy (XRechnung/ZUGFeRD) [7] Afterbuy Produktseite: Marktplatz‑Anbindungen (Amazon, eBay, Kaufland.de, Hood.de, OTTO) [8] SAP Help: B2B PunchOut Module (SAP Commerce Cloud) [9] SAP Help: Open Catalog Interface (OCI) [10] Elastic Docs: Search with synonyms [11] Adobe Commerce: Schnellbestellung (Quick Order) [12] Adobe Commerce Storefront: Requisition Lists Quick Start [13] Adobe Commerce: Erweiterte Preisgestaltung und freigegebene Kataloge [14] SAP CRM: Preislisten je Kundengruppe [15] Adobe Commerce: Company Roles & Permissions [16] SAP Help: B2B Order Approval [17] Shopware Doku: B2B‑Suite wird ab 6.8 nicht mehr unterstützt [18] The Platform Group: Übernahme Hood.de (Pressemitteilung, 16.02.2024)

Gastbeitrag: Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft (Teil 2, Update 2026)

Gastbeitrag: Abschöpfen der maximalen Zahlungsbereitschaft (Teil 2) Warum gibt es einen Seniorenrabatt im Kino? Warum dürfen Erwachsene kein Kinderschnitzel bestellen? Warum kann man beim Möbelkauf riesige Rabatte rausholen? Warum gibt es draußen nur Kännchen? Genau darum geht’s: Preisdifferenzierung, sauber gespielt. Im ersten Teil hatten wir das Prinzip schon aufgedröselt: Ein Einheitspreis lässt Geld auf dem Tisch liegen. Drehst du den Preis einfach für alle hoch, brichst du dir den Absatz. Die Lösung bleibt dieselbe: Preise so gestalten, dass unterschiedliche Kundengruppen entsprechend ihrer Zahlungsbereitschaft kaufen. Online wie offline. Produkttreppen und Up-Selling Das Netz ist gnadenlos transparent. Für dasselbe Produkt einfach mehr verlangen? Schwierig. Also brauchst du eine Treppe: Basis, Mittel, Premium. Viele Kundinnen und Kunden entscheiden sich statistisch eher für die Mitte, wenn die Auswahl so strukturiert ist. Das ist der bekannte Kompromisseffekt, den die Forschung seit Jahren belegt[1][2]. Ein gutes Beispiel fürs Stufenprinzip ist die Modelllogik 1er bis 7er bei BMW – die Reihen sind klar nach Größe und Positionierung gestaffelt[3]. Wichtig: Ein höherer Verkaufspreis bedeutet nicht automatisch mehr Marge. Rechne Folgekosten ein, etwa mehr Beratungsaufwand, Retourenquote oder Servicelevel. Second Brand und A/B-Sites Hotels machen es vor: Zimmer, die nicht top sind, laufen über separate Discount-Kanäle, damit sie die Premiumrates nicht kannibalisieren. Online geht das ähnlich: zweite Marke, zweites Frontend, andere Positionierung. Gleiche Ware, anderer Preis. Damit so eine Zwei-Marken-Strategie skaliert, brauchst du saubere Kanalsteuerung. Ein Praxisweg: Warenwirtschaft und Listing zentral, Preise kanal- und zielgruppenspezifisch. Tools wie Afterbuy binden die großen Marktplätze direkt an (u. a. Amazon, eBay, Kaufland, OTTO) und synchronisieren Bestände und Aufträge zentral[4][5]. Das System ist cloudbasiert, mit Anbindungen u. a. an DHL, DPD und Hermes für den Versand[5]. Dass die Plattform aktiv weiterentwickelt wird, zeigen regelmäßige Changelogs und Releases[6]. Achtung bei Marktplatzdynamik: Reichweiten verschieben sich. OTTO meldete z. B. 11,3 Millionen aktive Kundinnen und Kunden für 2022 und skaliert das Werbegeschäft stark[7]. Kaufland Global Marketplace expandierte 2025 weiter in zusätzliche EU-Länder und wuchs deutlich im GMV[8]. Und falls du Hood.de in deiner Mix-Strategie nutzt: Der Marktplatz gehört seit 2024 zur The Platform Group; beobachte Policies und Integrationen nach der Übernahme[9]. Gewohnheit und „hilfreiches“ Kundenverhalten Verhandeln gehört in manchen Branchen zum Spiel. Beim Möbelkauf sowieso, im Abo-Geschäft oft auch: erst hoch rein, dann „herunterkündigen“. Als Händler solltest du diese Mechanik bewusst steuern, nicht dem Zufall überlassen. Rechtlicher Reality-Check: Seit 1. Juli 2022 brauchst du für online abgeschlossene Dauerschuldverhältnisse einen gut sichtbaren Kündigungsbutton. Fehlt der, können Kundinnen und Kunden teils fristlos kündigen. Das ist kein Nice-to-have, das ist § 312k BGB und wird aktiv geprüft[10]. Für Rabattkommunikation gilt außerdem die 30-Tage-Regel der PAngV: Bei Preisermäßigungen musst du dich am niedrigsten Gesamtpreis der letzten 30 Tage orientieren. Werblich tricksen fällt hier schnell auf die Füße[11]. Recht & Setup: bitte jetzt wirklich auf dem Schirm haben Barrierefreiheit wird zur Pflicht: Das BFSG gilt seit dem 28. Juni 2025 für viele digitale Produkte und Services. Shops, Apps und Plattformen, die sich an Verbraucher richten, müssen die Anforderungen erfüllen (Stichwort EN 301 549/WCAG). Plane Budget und Roadmap ein, vor allem wenn du 2026 Relaunch oder neue Kanäle anfasst[12]. Tool-Tipp aus der Praxis Multichannel skaliert nur mit sauberem Unterbau. Afterbuy bündelt Produktdaten, Listings, Bestände, Aufträge und Versandlabel in einem System und ist für zigtausend Händler im Einsatz[5]. Direkte Integrationen in Amazon, eBay, Kaufland, OTTO & Co. vereinfachen das Listing, während die WaWi Doppelverkäufe verhindert[4][6]. Newsletter-Hinweis Du willst Teil 3 nicht verpassen? Trag dich hier ein: . Tipp: CleverReach dokumentiert Double-Opt-in automatisch in den Formularen, was rechtlich und operativ hilft[13]. Wichtig, falls du alte Integrationen nutzt: Die SOAP-API von CleverReach ist seit 30.10.2025 abgeschaltet. Setz bei individuellen Anbindungen auf die aktuelle REST-API, sonst laufen deine Prozesse leer[14]. Die Logik der Preisdifferenzierung bleibt gleich Wettbewerb drückt Marge auf Einheitspreise. Einfache Preiserhöhung kostet Menge. Also differenzieren – entlang von Nutzen, Service, Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, Marke. Online wie im Laden. Deine Journey muss so geführt sein, dass niemand wegen zu hoher Preise abhaut, gleichzeitig aber niemand unter seiner Zahlungsbereitschaft bezahlt. Und nein, es geht nicht darum, jemanden über den Tisch zu ziehen. Wer mehr zahlt, bekommt mehr Nutzen. Beide Kundentypen sind am Ende happy. Mehr Praxistipps von Dr. Walz Im nächsten Teil teilt Dr. Peter Walz wieder konkrete Hebel aus seiner Praxis. Zur Einordnung: Er war bis 31.03.2018 Geschäftsführer Privatkundenvertrieb & Partnerunternehmen bei Vodafone Deutschland[15]. Quellen [1] Journal of Consumer Research: Men and the Middle (2016) Link [2] Judgment and Decision Making (Cambridge Core): Compromise Effect bei unvollständiger Information (2023) Link [3] BMW: So erklären sich die BMW Modellbezeichnungen Link [4] Afterbuy: Multichannel und Marktplatz-Anbindungen (Amazon, eBay, Kaufland, OTTO) Link [5] Afterbuy: Produktseite mit Funktionen, Versandpartnern und Händleranzahl Link [6] Afterbuy: Change-Log mit aktuellen Releases Link [7] OTTO: 11,3 Mio. aktive Kundinnen und Kunden (Presse, 2022) Link [8] Kaufland Global Marketplace: Expansion und GMV-Wachstum (2025) Link [9] FashionUnited: The Platform Group übernimmt Hood.de (2024) Link [10] IHK Osnabrück: Kündigungsbutton nach § 312k BGB (seit 01.07.2022) Link [11] Bundeswirtschaft (Schlaglichter): 30-Tage-Regel in § 11 PAngV (ab 28.05.2022) Link [12] Bundesregierung: FAQ zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG, seit 28.06.2025) Link [13] CleverReach: Double-Opt-in und Formularfunktionen Link [14] CleverReach: Abschaltung der SOAP-API am 30.10.2025, Umstieg auf REST-API Link [15] Vodafone: Pressemitteilung zum Ausscheiden von Dr. Peter Walz (31.03.2018) Link

Infografik: Retourenmanagement und -vernichtung 2026 Update

Retourenmanagement 2026: harte Fakten, klare Ansagen Die alten Zahlen von 2019 sind Geschichte. Heute, Stand März 2026, reden wir wieder über Rekordwerte: Für 2025 wurden in Deutschland rund 550 Millionen Retourenpakete prognostiziert. Das stammt nicht aus Bauchgefühl, sondern aus aktuellen Einschätzungen von Retourenforscher Björn Asdecker und begleitender Berichterstattung großer Wirtschaftsmedien.[1][2][3][4] Was wird vernichtet? Laut Bundesumweltministerium landen in Deutschland „knapp vier Prozent“ der Retouren im Müll, das sind grob 20 Millionen Produkte pro Jahr. Die Zahl schwankt je nach Branche, aber sie ist real und politisch adressiert.[5] Regeln und Druck von oben Deutschland hat seit 2020 die Obhutspflicht im Kreislaufwirtschaftsgesetz verankert. Händler und Hersteller müssen die Gebrauchstauglichkeit ihrer Waren erhalten und Vernichtung vermeiden. Die Regierung hat 2024 zusätzlich Transparenzberichte angestoßen, um Mengen und Verbleib besser sichtbar zu machen.[6][7] Auf EU-Ebene zieht die Schraube noch stärker an: Ab 19. Juli 2026 dürfen große Unternehmen unverkaufte Kleidung, Accessoires und Schuhe nicht mehr vernichten. Die Vorgaben kommen über die neue Ökodesign-Verordnung (ESPR) und gelten stufenweise, kleinere Unternehmen haben Übergangsfristen. Parallel fordern EU-Behörden mehr Transparenz über entsorgte Bestände.[8][9][10] Was bedeuten die Zahlen für deinen Shop? Retouren sind teuer. Aktuelle EHI-Erhebungen zeigen: Viele Händler liegen bei 5 bis 10 Euro reinen Prozesskosten pro Retoure, je nach Sortiment und Prozessreife. Einige liegen darunter, andere deutlich darüber. Wichtig ist: Du brauchst deine eigenen echten Kosten, nicht Branchen-Durchschnittswerte.[11][12][13] Die Retourenquote bleibt hoch, vor allem in Fashion. Das bestätigt das EHI wiederholt, unabhängig von kurzfristigen Schwankungen. Bedeutet: Optimierung ist kein „Projekt“, sondern Daueraufgabe.[14][15] Retourenpolitik: Was große Player 2025/2026 tun Zalando hat die Rückgabefrist in Deutschland, Italien und den Niederlanden auf 30 Tage verkürzt. Kostenlose Rücksendung bleibt in Deutschland Standard, wenn du das Zalando-Label nutzt.[16][17][18] H&M erhebt online in Deutschland 2,99 Euro pro Retoure. Im Store bleibt die Rückgabe kostenfrei, sofern verfügbar.[19][20] Zara nimmt 2,95 Euro pro Online-Retoure, Filialrückgabe ist kostenlos.[21][22] Wichtig für Marketplace-Seller: Amazon hat 2024/2025 in Deutschland und weiteren EU-Märkten mehrfach Gebühren-Tests für „verpackte“ Retouren gefahren und wieder zurückgerudert. Zusätzlich führt Amazon seit Februar 2025 eine Gebühr für Produkte mit hoher Retourenrate in mehreren EU-Märkten ein. Das betrifft nicht alle Kategorien gleich und kann sich anpassend ändern. Kurzum: Beobachte Seller Central und Kostenberichte eng, die Lage ist volatil.[23][24][25][26][27] Rechtlicher Rahmen für deine AGB Das Widerrufsrecht: EU-weit 14 Tage. Rücksendekosten darfst du dem Kunden auferlegen, wenn du vorab klar informierst. In Deutschland regelt das u. a. § 357 BGB; auf EU-Ebene die Richtlinie 2011/83/EU und deren Umsetzungen sowie Aktualisierungen.[28][29][30] Strategien, die heute wirken Produktwahrheit hochdrehen: detaillierte Größeninfos, Maßtabellen, 360-Ansichten, Materialangaben, Passform-Hinweise. Das EHI sieht darin den Nummer-eins-Hebel gegen Retouren.[15] Gründe strukturiert erfassen: Ursache „falsche Größe“ benötigt andere Maßnahmen als „Qualitätsmangel“. Ohne saubere Daten bleibt’s Raten.[13] Klare Retourenpolitik: 30 Tage reichen den meisten Kunden. Gebühren funktionieren, wenn fair kommuniziert und mit Alternativen (z. B. kostenlose Filialrückgabe) kombiniert.[21][19][16] Wiedervermarktung statt Müll: B‑Ware, Re-Commerce, Spenden an geeignete Partner. OTTO zeigt: Vernichtung lässt sich in den Promillebereich drücken, wenn Prozesse sitzen.[31] Praxis: So baust du deinen Prozess 1) Sichtbarkeit der Kosten: Rechne deine gesamte Return-to-Stock-Kette durch (Prüfung, Aufbereitung, Neuverpackung, Wiedereinlagerung, Wiederverkaufsabschlag). Lege auf dieser Basis deine Konditionen fest. Branchenwerte sind nur Orientierung.[11][12] 2) Daten zurück in den Shop: Kombiniere Retouren-Codes mit Produktauswahl, Passform-Hinweisen und Beratung. Das reduziert Fehlkäufe messbar.[15] 3) Rechtssicher bleiben: Widerrufsbelehrung, Kostenhinweis, Fristen. Bei sperriger Ware zusätzlich klare Info zu Rückholkosten. Fehler hier kosten richtig Geld.[29][32] Afterbuy: Retouren praktisch runterbrechen Wenn du Afterbuy nutzt, kannst du Retouren kanalübergreifend erfassen, Gründe dokumentieren, Bestände anpassen und Versandetiketten erzeugen. Das funktioniert u. a. mit integrierter DHL‑Anbindung und Partnern wie Sendcloud. Prüfe die Schnittstellen und setz die Prozesse sauber auf, dann wird aus Retourenstress ein Routine-Workflow.[33][34][35][36][37] Wichtig: Unsichere Lagen transparent machen Bei Marketplace-Vorgaben zu Retourengebühren (z. B. Amazon-Tests 2024/2025) gilt: Heute so, morgen anders. Kommuniziere Änderungen früh im Shop, passe interne Kostenstellen an und tracke Auswirkungen auf Conversion und Wiederkaufsrate. Bleib an Seller-Dokumentationen und seriösen Branchenquellen dran.[23][26][27] Bottom line Retouren werden 2026 nicht verschwinden. Aber du kannst sie planbar machen: ehrliche Produktdarstellung, smarte Prozesse, klare Regeln und aktives Wiedervermarkten statt Wegwerfen. Die Politik sorgt parallel dafür, dass Vernichtung zur Ausnahme wird. Wer jetzt sauber aufsetzt, spart Kosten und steht beim Kunden besser da.[8][5] Quellen [1] Handelsblatt: Zahl der Retouren steigt auf Rekordwert [2] Golem: Zahl der Retouren steigt auf Rekordwert [3] GIGA: Deutschland stellt Retouren-Rekord auf [4] upday: 550 Millionen Retouren 2025 [5] BMUV: Warenvernichtung – FAQ [6] BMUV: Die Obhutspflicht im Kreislaufwirtschaftsgesetz [7] Händlerbund: Retouren-Transparenzpflicht soll kommen [8] EU-Kommission: Verbot der Vernichtung unverkaufter Textilien ab 2026 [9] EEA: Destruction of returned and unsold textiles [10] ECOS: ESPR – Analyse des finalen Textes [11] Handelsdaten/EHI 2024: Kosten pro Retoure [12] Handelsdaten/EHI 2025: Kostenstruktur Retouren [13] EHI: Zwischen Kosten und Kundenservice [14] teltarif: Warum die Zahl der Retouren nicht sinkt [15] EHI: Retouren vermeiden – zentrale Hebel [16] Business Insider: Zalando verkürzt Rückgabefrist [17] CHIP: Zalando-Rückgabefristen [18] Zalando Hilfe: Rückgabe & Erstattung [19] H&M: Rücksendung – Konditionen [20] Stylebook: H&M erhöht Retourengebühren [21] Zara Hilfe: So funktioniert die Rückgabe [22] Händlerbund: Zara führt Retourengebühr ein [23] Händlerbund: Gebühren für verpackte Retouren [24] Händlerbund: Amazons Begründung für Gebühren-Tests [25] Golem: Amazon stoppt Gebühren-Test [26] Händlerbund: Gebühr für hohe Retourenrate ab Feb 2025 [27] Amazon UK/EU Rate Card: Returns processing fee [28] EU Your Europe: Rückgaben & Widerruf [29] IHK: Widerrufsbelehrung & Rücksendekosten [30] EUR-Lex: Verbraucherrechte (2011/83/EU, Änderungen) [31] OTTO: Retouren-FAQ und Umgang mit Rücksendungen [32] BGH: Anforderungen an Widerrufsbelehrung (2025) [33] Afterbuy: Retourenmanagement-Software [34] Afterbuy: So geht Retourenmanagement nach dem Weihnachtsgeschäft [35] Afterbuy x DHL: Schnittstellenprofil [36] DHL: Partnerseite Afterbuy [37] Sendcloud App Store: Afterbuy Integration

E-Commerce Einsteiger-Guide mit Afterbuy – Teil 2

Konsumenten erwarten heute klare Lieferzusagen, sauberes Tracking und reibungslose Retouren. Wenn der Versand hakt, kippt die Stimmung schnell. In Teil 2 unseres Guides gehen wir die Praxis durch: Versand sauber aufsetzen, Retouren entschärfen, Ausland planbar machen. Und wir räumen einen hartnäckigen Irrtum auf: eBay zahlt Verkäufer nicht mehr über PayPal aus, sondern direkt aufs Bankkonto. Käufer können PayPal oft weiterhin nutzen, die Auszahlung an dich läuft aber über eBay Payments.[1] Kundenwünsche und zuverlässiger Versand sind wichtig für die Kundenbindung Versand und Kundenservice: Viele Händler fahren mit mehreren Carriern besser. So deckst du verschiedene Produkte, Servicelevel und Länder ab und bleibst lieferfähig, wenn ein Dienst klemmt. Entscheidend sind Kosten je Paket, Laufzeit, Zustellquote, Haftung, Abholung, Abrechnung und Services wie Wunschzeit oder Paketshopzustellung. Check zuerst die Technik. Deine Shop- oder ERP-Daten müssen sauber in die Systeme der Logistiker laufen. Afterbuy hat dafür fertige Carrier-Schnittstellen, etwa zu DHL (Versenden), inklusive Labelerzeugung direkt aus Afterbuy.[4] Für DPD gibt es ebenfalls eine direkte Label-Integration,[5] Hermes Germany wird über die HSI-Schnittstelle angebunden.[6] In der Afterbuy-Doku findest du die Bereiche zu Schnittstellen und Integrationen gebündelt.[3] Transparente Kommunikation spart Tickets. Zeig Verfügbarkeit und voraussichtliche Lieferzeit schon am Produkt. Nach Übergabe: Versandbestätigung mit Tracking raus. Nutze Statusdaten, um Verzögerungen zu erkennen und nachzufassen. Mit Afterbuy Cloud Print und den Carrierschnittstellen bringst du den Etikettendruck, Sammeldruck und den Übergabescans in einen durchgehenden Flow.[11] Retouren als verkaufsförderndes Element Retouren: Eine klare, einfache Retoure nimmt Kaufängste. Gleichzeitig willst du die Quote unten halten. Ursachenanalyse hilft: Qualität, Abweichungen zur Beschreibung, Bedienfragen, falsche Größen, Lieferdauer. Frage den Retourengrund ab und arbeite die Top-Treiber systematisch ab. Der größte Hebel liegt in deinen Prozessen. Standardisierte Retourenformulare, automatische Labels, eindeutige Artikelkennzeichnung und klare Gutschriften sparen Zeit. Rechtlich gilt im EU-B2C-Handel in der Regel ein 14-tägiges Widerrufsrecht ab Erhalt der Ware, mit Ausnahmen etwa für individuell angefertigte Artikel. Plane das fest ein und kommuniziere es verständlich.[7] Onlinehandel über Landesgrenzen hinweg Vor dem Start ins Ausland rechnest du sauber durch: Nachfrage, Wettbewerb, Preise, Deckungsbeitrag inklusive Versand, Retouren und Steuern. Wähle die passenden Kanäle je Land. Afterbuy unterstützt dich bei der Anbindung führender Marktplätze wie eBay, Amazon, Kaufland und OTTO, damit Listings, Bestände und Auftragsabwicklung zentral laufen.[10][3] Wichtige Punkte für den Cross-Border-Start: Zahlarten sind lokal. Prüfe, welche Methoden im Zielmarkt ziehen, und ob dein Checkout sie anbietet. SEO/SEA anpassen: Sprache, Suchbegriffe, Marktplatz-Algorithmen und relevante Netzwerke unterscheiden sich je Land. Kundenservice lokal denken: Englisch hilft, Muttersprache konvertiert besser. Steuern im Griff: Innerhalb der EU greift die Fernverkaufsregel mit einer einheitlichen 10.000‑Euro‑Schwelle netto pro Jahr. Ab Überschreiten führst du die Umsatzsteuer im Bestimmungsland ab, idealerweise über den One‑Stop‑Shop (OSS).[12] Importe in die EU aus Drittländern bis 150 Euro Warenwert kannst du über das Import‑One‑Stop‑Shop‑Verfahren (IOSS) abwickeln, was die Einfuhrumsatzsteuer vereinfacht. Die EU verbessert das System schrittweise; Händler sollen verstärkt IOSS nutzen.[8] Ab 1. Juli 2026 kommt voraussichtlich ein fixer Zoll von 3 Euro auf Kleinsendungen unter 150 Euro, die vor allem via E‑Commerce in die EU kommen. Plane das in deine Versandkalkulation ein und beobachte die finale Ausgestaltung.[9] Afterbuy zur Prozessautomatisierung im E-Commerce Mit mehreren Marktplätzen und Carriern steigt die Komplexität. Afterbuy bündelt Listings, Bestände, Aufträge, Zahlabgleich, Rechnung, Buchhaltung und Versand an einem Ort. Marktplatzanbindungen zu eBay, Amazon, Kaufland, OTTO und Co. sind direkt integrierbar, dazu Schnittstellen zu Apps und zum eigenen Shop.[10][3] Für den Versand stehen u. a. DHL Versenden,[4] DPD Labeldruck[5] und Hermes HSI bereit.[6] Versandlabels, Tracking und Sammeldruck laufen mit Cloud Print effizient durch.[11] Zahlungsabwicklung auf Marktplätzen heute eBay zahlt Verkäuferauszahlungen nicht mehr auf PayPal, sondern auf das hinterlegte Bankkonto. Käufer können weiterhin diverse Zahlarten nutzen, darunter PayPal. Richte also auf eBay zwingend ein Abrechnungskonto ein, damit Auszahlungen laufen.[1] eBay arbeitet dabei vertraglich mit Adyen zusammen, was das Setup als vollwertige Payment-Infrastruktur untermauert.[2] Wichtig zur Einordnung: eBays Auszahlungslogik für private Verkäufer wurde am 5. November 2025 umgestellt. Für gewerbliche Händler blieb die Bankauszahlung unverändert. Wenn du geschäftlich verkaufst, betrifft dich die Privatkonto-Regel nicht, achte aber auf saubere Kontoangaben und Auszahlungspläne.[13] Quellen [1] eBay Seller Center: Payments and earnings – akzeptierte Zahlarten, Bankauszahlung für Verkäufer [2] Adyen: Second warrant tranche of long-term contract between Adyen and eBay Inc. exercised [3] Afterbuy-Wiki Hauptseite: Bereiche, Schnittstellen & Integrationen [4] DHL: Versandintegration bei Afterbuy – Integration zu DHL Versenden [5] DPD: Afterbuy-Integration – DPD Labeldruck direkt aus Afterbuy [6] Sendcloud Help Center: Hermes Deutschland – HSI-Integration [7] EUR-Lex: Verbraucherrechte – Widerruf innerhalb von 14 Tagen [8] Europäische Kommission (Taxation and Customs Union): New approach to VAT for e-commerce imports – IOSS und Vereinfachungen [9] Rat der EU: Ab 1. Juli 2026 fixer Zoll von 3 Euro auf Kleinsendungen [10] Afterbuy: Marktplätze anbinden – Amazon, eBay, Kaufland, OTTO u. a. [11] Afterbuy Cloud Print: Leitfaden – Etiketten- und Sammeldruck [12] IHK Reutlingen: Aus Versandhandel wird EU-Fernverkauf – 10.000‑Euro‑Schwelle und OSS [13] Händlerbund: eBay ändert Auszahlungsmodalitäten – Auswirkungen für private Verkäufer

Amazon Prime Multi-Carrier: jetzt mit verschiedenen Unternehmen versenden

Mit dem neuen Amazon Prime Multi-Carrier sind Sie nicht mehr nur an DPD als Carrier gebunden. Ab sofort können Sie über Afterbuy auch andere Transportunternehmen für den Amazon Prime-Versand nutzen. Für Nutzer des „Prime durch Verkäufer“ Services von Amazon war der Carrier DPD schon durch den Marktplatz festgelegt. Die exklusiven Prime-Versandlabels konnten nur über ihn bezogen werden. Diese Abhängigkeit von einem Unternehmen schränkt die Wettbewerbsfähigkeit stark ein. Aufgrund der Bindung an DPD, hatten Sie sowohl was die Kosten als auch die weitere Organisation angeht keine Wahl- oder Einflussmöglichkeiten. Durch den Amazon Prime Multi-Carrier können Sie nun auch Ihre anderen Transportpartner für die Amazon Prime Lieferungen beauftragen und Ihre Verkaufsabwicklung viel flexibler gestalten. Die Option Multi-Carrier gilt für den Amazon Prime Standard-Versand. Für den Premium-Versand gibt Amazon weiterhin nur DPD als Transportpartner frei. Wie funktioniert der Amazon Prime Multi-Carrier-Versand über Afterbuy? Zunächst müssen Sie in der Paketgrößenverwaltung einen oder mehrere Datensätze anlegen, die sowohl die Größenverhältnisse des Pakets als auch die Versandlabel Regelungen definieren. Wie dies im Detail funktioniert finden Sie hier. Dort haben Sie ab sofort die Möglichkeit neben DPD auch Ihre anderen Carrier auszuwählen. Es ist wichtig, dass Sie im Paketschein-Setting die verschiedenen Transportunternehmen, mit denen Sie arbeiten, anlegen. Nur, wenn alle Zugangsdaten richtig hinterlegt sind, funktioniert der Vorgang. Am besten erstellen Sie viele verschiedenen Vorlagen für verschiedene Pakete und Transportunternehmen, aus denen Sie für den Versandlabeldruck auswählen können. Im zweiten Schritt müssen Sie Ihre Prime-Absenderadresse hinterlegen und aktivieren. Nun können Sie wie gewohnt über die Verkaufsübersicht nach Amazon Prime-MFN Exporten filtern und bekommen alle Vorgänge dazu angezeigt. Über die Amazon Fulfillment Service Level Codes selektieren Sie den Versandzeitraum. In der Afterbuy-Verkaufsübersicht finden Sie dafür einen speziellen Filter. Wählen Sie anschließend die Option „Paketscheindrucken“ für die jeweiligen Vorgänge. Vor dem Drucken des Paketscheins haben Sie die Möglichkeit Ihren gewünschten Lieferanten auszuwählen. Anschließend drucken Sie nun das Amazon Prime Label mit dem von Ihnen definierten Carrier. Ihre Vorteile Diese kleine Änderung bringt Ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile für Ihren Verkauf. Flexible Auswahl des Unternehmens Kostensenkung durch andere Anbieter Mit dem Amazon Prime Multi-Carrier sind Sie fortan flexibler in der Abwicklung Ihres Versands. Neben DPD haben Sie jetzt eine große Auswahl verschiedenster Carrier-Unternehmen zur Auswahl. Arbeiten Sie mit Ihrem vertrauten Transporteur zusammen oder wählen Sie das preiswerteste Angebot.

Mit der Afterbuy Kassen-App bereit für moderne Kassensysteme mit TSE Zertifikat

Seit dem 01.01.2020 gilt in Deutschland die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV). Sie schreibt vor, dass jedes elektronische Kassensystem alle Auftragsdaten verschlüsselt speichert und für Finanzbeamte jederzeit auslesbar bereithält. Die Verordnung gilt für jeden steuerpflichtigen Unternehmer, der eine Kasse betreibt. Dafür ist die nun verpflichtende Technische Sicherungseinrichtung (TSE) die einheitliche Lösung für elektronische Kassensysteme, um die Auftragsdaten zu signieren und manipulationssicher zu machen. Die zahlreichen Neuerungen, Pflichten und Fristen für Kassenbetreiber sorgen allerdings immer noch für große Verunsicherung unter Einzelhändlern. Wir geben Ihnen daher einen Überblick über die neuen Vorgaben und zeigen auf, wie Sie diese adäquat und praktisch mit Afterbuy-Lösungen umsetzen können. KassenSichV und TSE – Das sollten Kassenbetreiber wissen Die KassenSichV verlangt u.a., dass elektronische Kassensysteme bis spätestens Ende September 2020 mit der technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein müssen. Nahezu alle Bundes­länder gewähren bei der Umstellung der Kassensysteme eine Fristverlängerung. Vorrausetzung ist der Nachweis über eine fristgerechte Bestellung oder Aufrüstung der Kassen. (Detaillierte Informationen zur KassenSichV und den Fristen aller Bundesländer finden Sie hier.) Die TSE ist ein Manipulationsschutz, der alle Kassenvorgänge protokolliert, signiert und verschlüsselt. Der Prozess erfolgt mit Hilfe eines vom Gesetzgeber definierten kryptographischen Verfahrens, welches die Echtheit und Unveränderbarkeit der Daten nach Beendigung des Kassiervorgangs gewährleistet. Die installierte Kassen-Software muss die jeweilige TSE unterstützen. Die Integration in elektronische Kassen erfolgt via Schnittstellen wie Micro-SD und USB-Port oder mittels einer direkten Installation im Kassendrucker. Mit Afterbuy optimal die neuen Anforderungen erfüllen Die Antwort auf diese Herausforderungen: Die Kassen-App von Afterbuy – ein flexibles Kassensystem für jeden POS. Die für das iPad konzipierte Kassen-App verfügt über alle essenziellen Funktionen einer regulären Kasse. Ein iPad-Kassensystem steht für flexible Prozesse und anspruchsvolles Design. Die schnelle Einrichtung sowie die umfangreichen Servicefunktionen ermöglichen es Händlern, zeit- und ortsunabhängig komfor­tabel verkaufen zu können. Die Afterbuy-Kassen-App kann als eigenständige Lösung oder als Bindeglied zum Online-Handel genutzt werden. Verkäufe können direkt abgewickelt, Bons gedruckt und Warenbestände in Echtzeit aktualisiert werden. In unserer Dokumentation erfahren Sie Näheres > Doku Kassen-App. Die Kassen-App ist im App-Store zum Download verfügbar > Afterbuy Kassensystem. Für die Nutzung der Kassen-App ist ein Afterbuy Basic-Tarif notwendig. Die Freischaltung der Kassen-App erfolgt in Ihrem Afterbuy-Account unter Konfiguration > Afterbuy-Apps > App Verwaltung >  Neue App hinzufügen. Afterbuy-Kassensystem mit TSE-Einheit aufrüsten Das mobile Kassensystem von Afterbuy wird mithilfe der kompatiblen Hardware von Epson für die TSE-Auflagen aufgerüstet. Für den gesetzeskonformen und effektiven Einsatz des Afterbuy Kassensystems ist die Verwendung der Epson TSE-Lösung in Kombination mit der jeweils aktuellsten Version der Kassen-App notwendig. Mithilfe der zertifizierten Lösung können Sie Ihr Kassensystem auch weiter im Offline-Betrieb nutzen. Afterbuy unterstützt Kassenbetreiber speziell mit der TSE-Hardware von Epson, wie z.B. dem POS-Bondrucker „Epson POS Drucker TM-m30/TM-m30F“. Wenn Sie bereits einen Epson-Bondrucker des Models TM-m30 einsetzen, haben Sie die Möglichkeit, diesen mit dem Epson Fiskal-Upgrade-Kit aufzurüsten. Falls Sie bisher einen anderen Bondrucker nutzen, benötigen Sie den Epson TM-m30F, der direkt mit eingebauter TSE-Einheit ausgeliefert wird. So aktivieren Sie TSE in Ihrer Kassen-App Aktualisieren Sie Ihre Afterbuy-Kassen-App im App-Store. Ihren Bon-Drucker mit TSE-Lösung können Sie nun in den Einstellungen aktivieren. Zunächst müssen Sie Ihren Epson-Drucker jedoch konfigurieren. Navigieren Sie hierzu in Einstellungen > Allgemein > Druckereinstellungen und wählen Sie den entsprechenden Drucker aus.  Aktivieren Sie dann TSE in der Kassen-App unter Einstellungen. Ist der Drucker aktiviert, öffnen Sie die TSE-Einstellungen. Zunächst aktivieren Sie die TSE (TSE verwenden). Wichtig: Diese Funktion können Sie nur verändern, wenn Sie als Administrator in die Kassen-App eingeloggt sind. Klicken Sie dann auf Informationen (TSE Einstellungen > Funktionen > Informationen). Hier finden Sie viele benötigte Informationen wie die SerialNumber und die TseDescription-Zertifikats-ID. Eine detaillierte Auflistung aller Smartinfos inklusive Erklärungen finden Sie in unserer Doku. Richten Sie im letzten Schritt Ihre PUK, Ihre Admin PIN und Ihre Time-Admin PIN ein. Wählen Sie hierzu unter TSE Einstellungen > Funktionen > PIN / PUK Verwaltung. Nachdem Sie alle Eingaben getätigt haben, klicken Sie auf „Ausführen“, um die Daten zu speichern. Beachten Sie: Um gewisse Funktionen auszuführen bzw. zu bestätigen, benötigen Sie den Admin PIN und Time-Admin PIN. Sollten Sie mehr als drei Fehlversuche bei der Eingabe benötigen, können Sie diese über die erfolgreiche Eingabe der PUK zurücksetzen. Als Administrator sind Sie jederzeit berechtigt, PUK und PIN zu ändern. Sie haben noch Fragen zur regelkonformen Umstellung Ihres Kassensystems?  Melden Sie sich einfach bei unserem kostenfreien Support.

Alles im (Work)Flow: Rechnungsautomatisierung für die Amazon Invoice Defect Rate

Ab sofort wird für Sie die Rechnungserzeugung und -übermittlung an Amazon noch einfacher. Denn dieser Prozess ist nun automatisiert über den Afterbuy-Workflow-Manager innerhalb der Funktion „WorkflowCreateAndTransferInvoice“ möglich. Damit profitieren Sie als Onlinehändler von reduziertem Kosten- und Zeitaufwand und somit gesteigerter Effizienz dieser Abläufe.  Diese Neuerung ist auf die Bestimmungen der „Invoice Defect Rate“ bei Amazon, die ab dem 5. April 2021 in Kraft tritt, ausgerichtet. Die Rechnungsautomatisierung hilft Ihnen bei der Erfüllung der Vorgaben der IDR. Weitere Workflow-Automatisierungen befinden sich in Planung. Was kann der Workflow zur “Amazon Invoice Defect Rate”? Workflows übernehmen koordinative und kommunikative Aufgaben und entlasten demnach Sie und Ihre Mitarbeiter. Außerdem können Sie mit gut umgesetzten Workflows schnell auf Veränderungen reagieren. Afterbuy setzt nun für Sie die Automatisierung von Workflows um und bietet dazu im ersten Schritt diese Funktion für die Rechnungserzeugung und -übermittlung an Amazon an. Denn ab dem 5. April 2021 gilt die neue „Rate an Rechnungsmängeln“ – die Invoice Defect Rate. Dies bedeutet für Onlinehändler, dass sie Amazon Business-Kunden innerhalb eines Werktages nach Bestätigung des Auftragsversands eine gültige Rechnung für jede Best­ell­ung zugänglich machen müssen. Wird dies nicht eingehalten, erfolgt eine Bewertung der IDR, die bei über 5% zu einer Deaktivierung des Amazon-Kontos führen kann. Und dies ist mehr als „nur“ eine Zahl: Die Rate an Rechnungsmängeln ist der Spiegel der Kunden­zufriedenheit Ihrer Amazon Business-Kunden. Für Sie als Onlinehändler ist es also eine Notwen­digkeit, die Regeln zur Invoice Defect Rate entsprechend umzusetzen – auch, um einer Konto­sperrung vorzubeugen. Damit Sie den Kunden zuverlässig und binnen 24 Stunden die Rechnungen zur Verfügung stellen können, können Sie diese mit Afterbuy automatisch hochladen. Manuelle Ausführung des Workflows beim Rechnungsdruck Bisher unterstützt Afterbuy Sie bereits mit unterschiedlichen Filtern & Steps dabei, die Workflows zum Amazon Rechnungsupload & Rechnungsmail-Versand einzustellen. Über den Workflow-Manager stehen Ihnen dafür spezielle Vorlagen zur Verfügung. Automatische Workflows sind dabei nur bei bestimmten Prozessen möglich wie dem Versand von Zahlungserinnerungen, Mahnungs-E-Mails, dem Setzen von Markierungen und vielem mehr. Diese einzelnen Steps können Sie einfach und zeitsparend mit dem Workflow-Manager automatisieren. Bisher war es dabei nicht möglich Aktionen zu automatisieren, die eine Bildschirmausgabe benötigen, wie es beispielsweise bei der Rechnungs-Erstellung erforderlich ist. Afterbuy Workflows für Amazon Rechnungs-Prozesse Mithilfe des Workflow-Managers können Sie auch nach „Noch nicht hochgeladene Amazon IDU Rechnungen“ und „Ausstehende Amazon VCS-Lite Rechnungen“ filtern und anschließend die Aktion „Rechnung drucken“ anstoßen. Wenn zusätzlich der Haken bei „Kein Amazon Rechnungs-Upload“ nicht -> unterstrichen gesetzt ist, werden die Rechnung dabei auch direkt zu Amazon übertragen und hochgeladen.  Da die Funktion aber eine Bildschirmausgabe der Rechnung erfordert, war die Einstellung eines automatischen Workflows nicht möglich und der Workflow musste bisher manuell ausgeführt werden. Automatische Rechnungserzeugung & -übermittlung eröffnet neue Freiheitsgrade Damit Sie für die neuen Amazon-Anforderungen bestens gerüstet sind, hat Afterbuy jüngst die automatische Rechnungserzeugung & -übermittlung an Amazon in der Funktion „WorkflowCreateAndTransferInvoice“ über den Workflow-Manager umgesetzt. Die Aktion erscheint automatisch im Workflow-Manager. Mit der neuen Aktion „Rechnung generieren und übermitteln“ können Sie jetzt einen automatischen Workflow für Amazon-Vorgänge einstellen. Wie funktioniert die Rechnungsautomatisierung in Afterbuy? In der Praxis gehen Sie dazu wie folgt vor: Rufen Sie über Tools den Workflow Manager auf Legen Sie über Neuen Datensatz anlegen (F8) einen neuen Workflow an. Pflichtangaben sind hierbei ein Name und eine Beschreibung. Stellen Sie bei den Workflow Filter Steps beim Standardfilter* Ausstehende Amazon VCS-Lite Rechnungen bzw. Noch nicht hochgeladene Amazon IDU Rechnungen und über einen zusätzlichen Filter (rechts: + Filter) einen weiteren Filter für Amazon B2B Bestellungen ein. Stellen Sie über den Filter* die gewünschte Filterung mit dem entsprechenden Operator und Wert ein. Wählen Sie als Aktion* Rechnung generieren und übermitteln aus. Wählen Sie diese Aktion aus, um die Rechnungs-Generierung und Übermittlung zu Amazon zu aktivieren. Falls Sie auch einen Rechnungs-Versand per E-Mail wünschen, können Sie dies ebenfalls einstellen. Die Anzeige Automatische Ausführung erscheint, bei der Sie den Haken für Automatisch ausführen setzen und das von Ihnen gewünschte Startdatum und Intervall einstellen können. Sollte diese Anzeige nicht direkt erscheinen, speichern Sie den Datensatz bitte ab und öffnen Sie diesen erneut. Bitte beachten Sie dabei: Die Rechnungen werden ausschließlich generiert und übermittelt.Wenn Sie diese ausdrucken möchten, müssen Sie dies bitte in einem separaten Prozess tun.Zurzeit wird nur die Übermittlung von Rechnungen für Amazon unterstützt. Beispiel: Kurzum: Über den Afterbuy-Workflow-Manager können Sie die Amazon-Anforderungen mit sehr geringem Aufwand realisieren. Weitere automatisierte Workflows befinden sich bereits in der Entwicklung. Dadurch profitieren Sie von enormen Einsparpotenzialen und können sich gezielt Ihrem eigentlichen Kerngeschäft widmen.

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