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Wissensdatenbank

Alles rund um Afterbuy
und die E-Commerce-Szene

Order Management System (OMS) – Für perfekte Organisation im Multi-Channel

Was ist ein OMS? OMS, diese drei Buchstaben hört man immer öfter. Doch längst sind es nicht mehr nur die großen Consultingfirmen, die mit diesen Abkürzungen um sich werfen. OMS hat es in den normalen Sprachgebrauch eines jeden E-Commerce Kaufmanns gebracht. Doch was ist ein OMS und warum ist es so wichtig? OMS steht für Order Management System. Eine sehr klare Bezeichnung für einen nicht klar definierten Aufgabenbereich. Wie der Name schon sagt, beschäftigt sich ein OMS mit der Abwicklung von Bestellungen. Doch ein potentes OMS kann sehr viel mehr als nur die reine „Abwicklung“. Ein Order Management System ist entscheidend für den Erfolg im E-Commerce. Jeder Händler kennt den Druck, die Quoten, Versprechen und Normen von den Plattformen einzuhalten, um sein Ranking zu verbessern. Ein OMS kann helfen diese Last von den Schultern des Händlers zu nehmen und wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren. Vor dem Aufstieg des E-Commerce wurden Bestellungen über Faxe und Direktmailings abgewickelt. Das Wachstum von E-Commerce- und Big-Box-Einzelhändlern erforderte jedoch Systeme, die den gesamten Prozess rationalisieren und mehr Aufträge mit weniger Verzögerungen verarbeiten konnten. Was macht ein gutes Order Management System aus? Ein OMS hilft Unternehmen, den Auftragsabwicklungsprozess in der Multi-Channel-Supply-Chain zu organisieren und zu optimieren. Dies bedeutet, dass Auftragsabwicklung, Call-Center-Management, Kundenservice, Lagerverwaltung sowie Marketing- und Buchhaltungsprozesse in einer Ressource zusammengefasst sind. Ein Order Management System kann also viel mehr als nur die Bestellungen zu managen. Es hilft dem Kunden dabei strategische Entscheidungen im Bestellbereich abzuleiten oder auch dabei Abverkäufe wie Up-, Down- oder Cross-Sells zu organisieren. Dieser Grad der Integration bringt alle unterschiedlichen Systeme zusammen und schafft ein flexibles, fortlaufendes System. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei mit den Großen der Branche zu konkurrieren. Wie funktioniert ein OMS? Dieses System ist viel mehr als nur ein Bestellformular per E-Mail und das Abheften der Bestellungen in Ordnern. Wenn ein Kunde einkauft, werden die Informationen gesammelt und analysiert, die er während der Kaufabwicklung und beim Einkauf gesammelt hat, insbesondere bei der Verwendung von Online- oder Instore-Apps. Zum Beispiel können Kunden, die Apps oder Webseiten zum Einkaufen verwenden, Benachrichtigungen im OMS auslösen, wenn Sie einen Artikel in den Online-Einkaufswagen legen. Dies ist der Beginn des gesamten Prozesses. Es zeigt Einzelhändlern, dass Kunden an den Produkten A, B und C interessiert sind. Wenn die Bestellung aufgegeben wird, tritt eine entsprechende Reihe von Aktionen innerhalb des Systems auf. Warum ist ein OMS für Multi-Channel-Verkäufe unerlässlich? Berücksichtigen Sie die Möglichkeiten, die Informationen im oben genannten Beispiel in die Multi-Channel-Supply-Chain einbringen. Informationen werden zu Marketingzwecken gesammelt. Artikel können von Lieferanten nachbestellt werden und Sendungen beginnen. Auch die Benachrichtigungen zum Bestellstatus sind Teil dieses Prozesses. Bei Multi-Channel-Vertriebsstrategien muss jedes Produkt zu jeder Zeit und über alle Kanäle verfügbar sein. Kunden können online einkaufen, das Produkt im Geschäft abholen oder nach Hause liefern lassen, sowie jede Fantasiekombination dazwischen. Folglich benötigen Einzelhändler und Lagerverwalter ein System, das all diese Informationen verfolgen und die wichtigsten Details wie Preisangaben, Lagerbedarf und aufgegebene Einkaufswagen für Verbraucher und Unternehmen speichern kann. Fazit: Unverzichtbar für effizienten Multi-Channel Das Order Management System ist ein Tool zur Reduzierung von Fehlern, Verzögerungen und Overhead-Kosten, die mit der Verwaltung von Produktströmen in einer zunehmend von Multi-Channel getriebenen Welt verbunden sind. Wenn man versteht, was ein OMS ist und warum es nahtlose Multi-Channel-Supply-Chains fördert, können Sie Ihr Unternehmen damit im digitalen und stationären Handel zukunftsorientiert auftreten lassen. Mit Afterbuy gehört kompliziertes Order-Management der Vergangenheit an Afterbuy beinhaltet als All-in-One-Lösung für den E-Commerce u.a. sämtliche für das Order-Management relevanten Prozesse. Damit wird die Grundlage für ein größtenteils automatisiertes Handling für ein erfolgreiches E-Commerce-Business gelegt.

So begeistern Sie Ihre Kunden – die 5 wichtigsten Dinge, die Sie bei Retouren beachten sollten

Sie verkaufen ein Produkt, der Kunde schickt es zurück und dann? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen was Sie für ein professionelles Retourenmanagement unbedingt beachten sollten. Professionelles Retourenmanagement – Warum? Egal, ob es sich um einen Versandfehler, ein beschädigtes Produkt oder Kundenunzufriedenheit handelt, eine Retoure ist nicht gleich ein Todesstoß. Tatsächlich zeigen Studien, dass 95 Prozent der Online-Käufer, die ein Produkt zurückgeben, bereit sind, wieder bei diesem Verkäufer zu kaufen. Allerdings gibt es eine entscheidende Bedingung in dieser Statistik: Der Rückgabeprozess muss stressfrei sein. Das bedeutet für Sie, Retouren müssen schnell und effizient abgewickelt werden. Oberstes Ziel dabei: die Kundenzufriedenheit – denn ein zufriedener Kunde ist im besten Fall wiederkehrend und somit ein gewinnbringender Kunde. Investieren Sie daher in ein professionelles Retourenmanagement! Wie das geht zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag. 1) Minimierung der Rücksendekosten Rücksendungen sind teuer, weil Sie auf zwei Arten bezahlen: Zuerst verlieren Sie den Verkauf und dann kostet die Verarbeitung der Retoure selbst Geld und Zeit. Achten Sie dabei darauf Ihre Kosten so gering wie möglich zu halten, indem Sie Prozesse automatisieren. 2) Einheitliche Artikelverwaltung zur Fehlerminimierung Gleich zu Beginn sollten Sie sicherstellen, dass all Ihre SKUs (Ihre Artikeldaten) über alle Kanäle identisch sind. Stimmen die Artikeldaten des roten T-Shirts bei eBay mit denjenigen des roten T-Shirts bei Amazon überein? Ist dies nicht der Fall, sollten Sie hier dringend tätig werden. Ein funktionierendes Warenwirtschaftssystem (kurz: WaWi) erleichtert Ihnen die Zuordnung der SKUs. Es gibt Auskunft darüber, welche Ihrer Produkte wo angeboten und zu welchem Preis sie dort verkauft werden. Die gesamte Artikelverwaltung erfolgt über ein WaWi. Nach einem Verkauf können Sie zentral und automatisiert die Versand- und Rücksendeetiketten drucken lassen. Mögliche Fehler durch eine manuelle und falsche Zuordnung werden vermieden. Zeit wird eingespart, davon profitiert der Kunde. Er erhält schneller seine Retoure und somit seine neue Ware. 3) Prävention statt Reaktion Führen Sie eine Sortimentsbereinigung durch. Beachten Sie dabei, dass bei günstigen Produkten überproportional hohe Versandkosten anfallen! Stellen Sie möglichst viele Produktinformationen zur Verfügung. Damit verringert sich die Gefahr der Rücksendung durch fehlende Produktbeschreibungen, bzw. Missverständlichkeiten innerhalb der Produktinformation. Vermeiden Sie Schäden beim Versand durch die Verwendung von sicheren und soliden Verpackungen. 4) Denken Sie global E-Commerce ist überall und jederzeit. Die Grenzen, die für den Einzelhandel gelten, sind im E-Commerce aufgehoben. Aber beachten Sie: Global = International. Können Sie dies leisten? Einen 24/7 Support und dies multilingual? Können Sie Retouren aus jedem Land verarbeiten? Wie gehen Sie mit kostspieligen Retouren um? Erstatten Sie einfach die Ware ohne Rücksendung? Diese und andere Fragen kommen auf Sie zu. Machen Sie sich vorab bewusst, was auf Sie zukommt! 5) Erstellen Sie kundenorientierte Rückgaberichtlinien Beachten Sie bei der Optimierung und Verbesserung Ihrer Rückgabestrategie, dass das Ziel darin besteht, Kunden die Rückkehr in Ihr Geschäft zu erleichtern. Rücksendungen müssen keine schlechte Sache sein. Konzentrieren Sie sich auf die Schaffung einer positiven, stressfreien Umgebung für den Kunden. Beim Erstellen einer Rückgaberichtlinie müssen drei wichtige Aspekte beachtet werden. Denken Sie daran: Ziel ist es, Ihre Kunden anzusprechen und sicherzustellen, dass sie in Zukunft wieder bei Ihnen einkaufen. Information der Kunden Einige Händler neigen dazu das Rückgaberecht unverständlich zu kommunizieren oder gar im Bestellvorgang zu verschleiern. Machen Sie dies nicht! Das ist nicht vertrauensvoll. Der Kunde will informiert werden. Wird er das nicht, riskieren Sie, ihn zu verlieren. Stellen Sie also sicher, dass die Rückgaberichtlinien klar und deutlich für den Kunden zugänglich sind. Vereinfachen Sie so viel wie möglich Gestalten Sie die Rücksendung Ihres verkauftes Artikels problemfrei und ohne Hürden. Liefern Sie die benötigten Unterlagen für eine erfolgreiche Rücksendung schon direkt bei der Erstlieferung mit. Machen Sie es kostenfrei Keine Portokosten. Übernehmen Sie die Retourenkosten! Auch wenn kein Rücksendeschein vorliegt, sichern Sie dem Kunden proaktiv die volle Kostenübernahme zu. Seien Sie erreichbar Der Mensch braucht Kontakt. Deshalb ist die Kundenbetreuung im Online-Handel nach wie vor unverzichtbar und eine tragende Säule des Geschäfts. Egal, ob E-Mail oder Anruf – reagieren Sie schnell! Bestmögliche Unterstützung durch effiziente Tools Der Umgang mit Multi-Channel-Retouren ist nicht einfach, daher empfiehlt es sich, effiziente Tools als Unterstützung zu nutzen. Mit integrierten Funktionen wie dem Warenwirtschaftssystem, CRM-System zur Kundenkommunikation und der Auftragsabwicklung professionalisiert und automatisiert Afterbuy Ihre gesamten Retourenprozesse, sodass Sie Ihre Zeit anderen Aufgauben widmen können.

Produktinformationssystem (PIM) – Deshalb ist es so wichtig!

Die häufig im Zusammenhang mit Warenwirtschaft genutzte Abkürzung PIM steht für Product-Information-Management. PIM beschreibt nicht nur die Tätigkeit der Produktdatenverwaltung, sondern häufig ein System, das die zentrale und standardisierte Verwaltung von Produktdaten steuert. Warum benötigt man ein Product-Information-Management System – PIM? Viele Unternehmen verwalten Ihre Produktdaten dezentral und nicht standardisiert. Einfach gesprochen bedeutet dies, dass jede Abteilung eines Unternehmens, beispielsweise der Vertrieb, der Einkauf oder das Marketing, eigene Produktdaten-Versionen des gleichen Produktstamms verwalten. Die Probleme, die sich hieraus ergeben, liegen auf der Hand. Daten zu identischen Produkten sind über die Abteilungen hinweg nicht einheitlich oder fehlen komplett. Datenaktualisierungen, -Erweiterungen, -Korrekturen oder Anpassungen müssen umständlich koordiniert und abgestimmt werden. Publikationen, beispielsweise in Werbung oder Verkauf, sind nicht einheitlich verfasst oder weisen qualitative Unterschiede auf. Für jede Nutzung sind unterschiedliche Quellen erforderlich. Die Daten müssen dann ggf. noch auf ein einheitliches Format gebracht werden. Diese Aufgaben hat ein PIM Die Kernaufgaben eines PIM besteht somit darin, die Produktdaten zentral und standardisiert zu speichern. Diese Daten können dann mit minimalem Aufwand ausgelesen und für die Verarbeitung in beliebigen Medien, wie beispielsweisen Katalogen, Werbe-Displays, Webseiten, Onlineshops uvm. verwendet werden. Eine weitere, wichtige Aufgabe liegt in der Verwaltung der Produktdaten. Alle Datensätze müssen so einfach wie möglich modifiziert, erweitert oder auch entfernt werden können. Optimalerweise nicht für jedes Produkt einzeln, sondern über sogenannte Stapelverarbeitungs-Verfahren, über die mehrere hundert oder sogar tausend Produkte gleichzeitig angepasst werden können. Zusätzlich soll ein PIM-System den Händler dabei unterstützen, die Produktdaten sinnvoll zu strukturieren. Beispielsweise über Kategorien, Lieferantenzuordnungen, oder Kundengruppen. Doch welche Informationen liest ein solches System ein? Nachfolgend eine kurze Übersicht darüber, welche Produktinformationen einem PIM zugrunde liegen können:      Kernproduktdaten (z.B. Produktname, Titel, Beschreibung usw.)      Produktattribute (z.B. SKU, Kosten, Preisgestaltung, etc.)      Produktspezifikationen (z.B. Abmessungen, Farben, Garantie und Verpackungsinformationen usw.)      Omni-Channel-Produktinformationen      Geschäftsregeln      Lieferanteninformationen      Mehrsprachige Inhalte      Erweiterte Kanalinformationen (z.B. Google-Kategorie)      Spezifische Informationen (z.B. Produktkataloge) Mit dem Product-Information-Management System (PIM) von Afterbuy sind Sie optimal im Onlinehandel aufgestellt Mit der zentralen Produktverwaltung von Afterbuy verfügen Sie über ein umfangreiches Product-Information-Management System. Hier können Sie beliebig viele Produkte anlegen. Alle notwendigen Felder, wie der Titel, die Kurzbeschreibung, die Beschreibung, Händlerpreis, VK-Preis und vieles mehr sind im Standard bereits enthalten. Über individuelle Produktmerkmale können Sie in Ihren Produkten zusätzliche Informationen hinterlegen. Wandeln Sie die Produkte mit wenigen Klicks in aktive Angebote auf Amazon, eBay, real.de oder Ihrem eigenen Onlineshop um. Über den CSV-Import können Sie beliebig viele Produkte in kürzester Zeit in Afterbuy anlegen oder verändern. Mit Hilfe der „globalen Änderung“ können Sie die Aktualisierung Ihrer Daten mit wenigen Klicks und für mehrere hundert Produkte gleichzeitig auch direkt über die Web-Oberfläche durchführen. Optional werden alle Änderungen direkt für die Angebote auf den Marktplätzen übernommen.

Datenklau: Phishing im Online-Shop

Die Anzahl von Straftaten, die mit Hilfe des Internets begangen werden, steigt kontinuierlich an. Eine sehr beliebte Methode ist das sogenannte Phishing. Beim Phishing handelt es sich um das virtuelle Fischen bzw. Angeln von persönlichen Daten wie Passwörtern, die im Anschluss meist für kriminelle Zwecke verwendet werden. Shop- Kunden und Betreiber befinden sich unter den Top fünf der von den Online-Attacken am meisten betroffenen Branchen. Was Sie beachten müssen und wie Sie sich richtig schützen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel. Was ist Phishing und wie funktioniert es? Die Vorgehensweise ist im Grunde immer dieselbe. Die Betrüger verschicken verschieden getarnte Köder, welche größtenteils als dringend klingende E-Mail in Ihrem Postfach auftauchen. In der E-Mail selbst befindet sich ein schädlicher Link, welcher auf die meist täuschend echt aussehende Kopie von der Ihnen bekannten Internetseite weiterleitet. Auf der manipulierten Internetseite angelangt, werden Sie aufgefordert persönliche Daten wie Passwörter, Kontodaten oder ähnliches anzugeben. Sind die Daten erst einmal abgeschickt, so sind Sie den Datendieben bereits ins Netz gegangen, welche nun im Besitz Ihrer Daten sind. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, was die Kriminellen mit den erbeuteten Daten in Ihrer Hand anstellen, die gängigsten Varianten sind Kreditkartenbetrug, Identitätsbetrug, Geld von Ihrem Konto abheben, Versenden weiterer Phishing E-Mails über Ihren E-Mail Account. Wie erkenne ich Phishing E-Mails? Mit ein bisschen Übung erkennen Sie betrügerische E-Mails schon auf den ersten Blick. Phishing Mails geben sich in den meisten Fällen durch bestimmte Merkmale zu erkennen. Die E-Mail auf diese Merkmale zu prüfen, kann Sie in der Regel schon vor Schlimmerem bewahren: Sie werden aufgefordert einen Link/Anhang zu öffnen Der angegeben Link sieht auf den ersten Blick echt aus, beim genaueren Hinschauen sieht man jedoch, dass dieser abgeändert wurde Sie werden aufgefordert sensible Daten einzugeben, um z.B. Ihr Konto zu entsperren oder einen Rabatt in Anspruch zu nehmen Die Zielseite, auf die Sie weitergeleitet werden, besitzt meist kein Sicherheitszertifikat Die E-Mail enthält Grammatik- und Rechtschreibfehler Die E-Mail ist nicht direkt an Sie adressiert Die E-Mail enthält eine unpersönliche Anrede bzw. Grußformel Die Absenderadresse ist verfälscht Ihnen wird gedroht bzw. Druck auf Sie ausgeübt (z.B. „In 3 Tagen wird Ihr Konto gesperrt, ändern Sie jetzt Ihr Passwort!“) Wie kann ich mich und meine Daten schützen? Mittlerweile wissen Sie, wie Sie Phishing E-Mails rechtzeitig erkennen. Am effektivsten schützen Sie sich, indem Sie nicht auf Nachrichten unbekannter Herkunft reagieren und die Aufforderung persönliche Daten preiszugeben ignorieren. Die nachfolgenden Tipps helfen, sich vor den Cyber-Attacken zu schützen: Seien Sie kritisch beim Lesen dubioser E-Mails und achten Sie genau auf Absender, Sprache und Inhalt E-Mails, SMS und sonstige Nachrichten von unbekannten Absendern ignorieren Im Umgang mit sensiblen Daten sollte die Kommunikation immer über eine gesicherte HTTPS-Verbindung erfolgen Prüfen Sie die Weiterleitung der Adresse, indem Sie den Mauszeiger auf den Link legen (nicht klicken!) Öffnen Sie niemals Links oder Anhänge aus solchen Nachrichten heraus Klären Sie Ihre Mitarbeiter auf und schulen Sie diese regelmäßig Fazit Die Methoden mit der Phishing Betrüger vorgehen, werden stets raffinierter und für das Opfer immer schwieriger zu identifizieren. Für Sie als regelmäßiger Nutzer des Internets ist es daher unumgänglich sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um möglichen Risiken vorzubeugen. Die Devise lautet in jedem Fall: Augen auf!

Was Sie beim Einkauf über Alibaba wissen sollten

Die chinesische Handelsplattform Alibaba ist der größte Online-Business-to-Business-Marktplatz weltweit. Alibaba.com funktioniert ähnlich wie eBay, als Vermittler zwischen Händler und Käufer. Die angebotene Produktpalette ist dabei sehr groß und reicht von elektronischen und mechanischen Bauteilen bis hin zu Textilien, Schmuck oder Körperpflegeprodukten. Eine gute und preiswerte Einkaufsquelle für Produkte von überwiegend chinesischen Lieferanten kann Alibaba für Unternehmen jeglicher Größe sein. Doch worauf gilt es beim Einkauf über Alibaba.com zu achten? Wir liefern wertvolle Hinweise und Tipps, worauf Sie beim Alibaba-Sourcing achten sollten und wie Bestellungen einfach und sicher abgewickelt werden können. Ohne EORI-Nummer geht’s nicht Damit Händler Waren von außerhalb der Europäischen Gemeinschaft beziehen können, benötigen Wirtschaftsbeteiligte die sogenannte EORI-Nummer („Economic Operators‘ Registration and Identification“ Nummer zur Registrierung und Identifizierung von Wirtschaftsbeteiligten). Diese Nummer ersetzt die früher übliche siebenstellige Zollnummer und ist EU-weit gültig. Mit ihr kann eine eindeutige Registrierung und Identifizierung von Unternehmen gegenüber der Zollverwaltung durchgeführt werden. Sie besteht aus 17 Stellen mit insgesamt 15 Ziffern und einem Länderkennzeichen. Das Länderkennzeichen für Deutschland besteht aus den beiden Buchstaben „DE“. Die Angabe einer EORI-Nummer ist bereits ab dem ersten Export- oder Importvorgang verpflichtend. Sie kann kostenlos bei der Generalzolldirektion beantragt werden. Zollbestimmungen beachten  Bei einer Bestellung über Alibaba.com stellt sich natürlich immer auch die Frage nach dem Zoll. Generell müssen Händler für den Warenimport aus Nicht-EU-Ländern Einfuhrumsatzsteuer und mögliche Zollgebühren berücksichtigen. Zur Feststellung ob die definierte Warenwertgrenzen eingehalten werden, dient der Gesamtwert der importierten Ware. Ausschlaggebend für den Gesamtwert ist dabei der Rechnungsbetrag, inklusive der anfallenden Versandkosten. Für Bestellungen die einen Warenwert von 22 Euro nicht überschreiten, fallen keine Zoll- und Einfuhrumsatzsteuer an. Genau genommen besagt die Zollbefreiungsverordnung, dass Warensendungen mit einem Gesamtwert von maximal 22 Euro von der Einfuhrumsatzsteuer befreit sind. Wird dieser Wert überschritten, ist für die meisten Waren eine Einfuhrumsatzsteuer zum Regelsteuersatz von 19 % fällig. Bei bestimmten Waren, wie Bücher und Zeitungen, beträgt der ermäßigte Steuersatz 7 % der Bemessungsgrundlage. Waren, die zum vergünstigten Steuersatz importiert werden können, fällt die Einfuhrumsatzsteuer erst ab einem Warenwert von 71 Euro an. Liegt der Wert einer Bestellung zwischen 22 und 150 Euro, ist der Warenimport zollfrei, jedoch nicht von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. Überschreitet der Wert der importierten Waren 150 Euro, so werden Abgaben nach dem Zolltarif berechnet. Der anfallende Zollbetrag setzt sich aus dem Zollwert der Ware und dem dafür entsprechenden Zollsatz zusammen. So finden Sie den richtigen Hersteller Die Suche nach dem richtigen Hersteller und dem passenden Produkt ist ein elementar wichtiger Prozess. Unter den vielen Anbietern können sich auch unzuverlässige Händler befinden. Darum ist es für Einkäufer notwendig von Anfang nach einem guten Verkäufer Ausschau zu halten. Vorsicht vor unseriösen Verkäufern Insbesondere der chinesische Markt ist für seine vielen Imitate bekannt und auch die chinesische Plattform ist ein beliebter Onlinemarktplatz für den Verkauf von Fälschungen. Ob es sich bei einem Produkt um gefälschte oder um Originalware handelt, ist heutzutage oft nur schwer zu erkennen. Markenartikel, die mit unverschämt günstigen Preisen angeboten werden, sollten Sie meiden, da sie ein häufiges Indiz dafür sind, dass es sich um Fälschungen handelt. In einem solchen Fall macht eine Kontaktaufnahme zum Verkäufer Sinn, da dieser in der Regel Aufschluss darüber gibt, ob die Zweifel berechtigt sind. Seriöse Verkäufer können die Echtheit der Ware bestätigen. Sehen Sie sich auch die Bewertungen der einzelnen Händler an, die Ihnen oft bereits Hinweise über seine Seriosität geben können. Verfügt ein Verkäuferprofil nur über eine geringe Zahl an Bewertungen oder erhielt der Händler in der Vergangenheit viele negative Bewertungen, so sollten Sie diesen Händler meiden und sich nicht allein durch den Preis beeinflussen zu lassen. Alibaba Käuferschutz Auf Grund der Vielzahl an Lieferanten und dem nahezu unzähligen Angebot an Produkten auf Alibaba.com, sollten Sie bei der Suche nach dem richtigen Lieferanten immer die verfügbaren Filteroptionen „Gold Supplier“, „Assessed Supplier“ und „Trade Assurance“ anwählen. Über diese stellt Alibaba sicher, dass Qualität und Seriosität der Anbieter gewährleistet wird. Setzt der Einkäufer seinen Haken bei „Gold Supplier“, werden in den Suchergebnissen ausschließlich verifizierte Premium-Accounts angezeigt. Alle vermutlich unseriösen Verkäufer können so ganz einfach herausgefiltert und aus den Suchergebnissen entfernt werden. Nur Hersteller und Lieferanten die besondere Kriterien erfüllen, zeichnet Alibaba mit einer solchen Zertifizierung aus. Hersteller oder Produkte die mit dem Filter „Trade Assurance“ herausgefiltert werden können, bieten Versicherungsschutz der Ware auf dem gesamten Transportweg. So werden Einkäufer von der Zahlung bis hin zur Lieferung direkt durch Alibaba abgesichert und der Absender haftet zum Beispiel für etwaige Schäden. Die dritte Filteroption „Assessed Supplier“ garantiert dem Käufer, dass Waren unter der Einhaltung der national gültigen Richtlinien für Arbeits-, Hygiene- und Umweltvorschriften produziert und kontrolliert wurden. Solche Kontrollen werden sowohl durch das Bureau Veritas als auch den TÜV Rheinland durchgeführt. Fazit Sourcing über Alibaba bietet zahlreiche Möglichkeiten und Chancen, jedoch sollten Sie es langsam angehen lassen und mit kleinen Testbestellungen starten. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Lieferanten mit qualitativer Ware und dem Servicelevel finden, den Sie benötigen. Sollten Sie noch keine Erfahrungen mit dem Einkauf über eine chinesische Handelsplattform haben, so schauen Sie sich doch hier erst einmal etwas um und wagen die ein oder andere Anfrage. Vielleicht entwickelt sich daraus ja eine spannende neue Einkaufsquelle für Sie? Was sind Ihre Erfahrungen mit Alibaba? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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